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Einleitende Worte

Ich finde es erstaunlich, wie die Wissenschaft sich so beharrlich dagegen wehrt, Dinge die seit Jahrtausenden praktiziert werden, ordentlich zu untersuchen. Damit meine ich: vorurteilslos und offen, und immer in Erinnerung befindlich, dass die Menschheit im Jahre 2014 noch immer nicht alles gefunden, erfunden und entdeckt hat, oder Geräte und Messinstrumente gebaut hat, was das Universum so an Möglichkeiten bietet. Denn obwohl man als Wissenschaftler davon ausgehen sollte, IST DEM NICHT SO, es wird beharrlich so getan, als wäre heute alles bereits entdeckt, erfunden und gebaut, was möglich wäre. Und der Rest des Universums mit seinen potentiell noch nicht entdeckten Gesetzmäßigkeiten ist – pfui, Einbildung, und wer sich hier beschäftigt, ist ein Scharlatan. – Okay, sagte man auch über Robert Koch und zu dem Erfinder der Pockenimpfung. Habt ihr das auch schon erlebt, wie die Herrschaften mit süffisantem Grinsen, die Augen verdrehend, sich halb abgewandt haben, den geistigen lächerlichen Troll bemitleidend, der sich gar zu einer Theorie aufgeschwungen hat „die einfach lächerlich ist“?

Nun gut, ich tröste mich damit, dass das Internet offenbar nichts mehr vergisst und überlasse daher meine Gedankengänge dem Cyberspace und der virtuellen Unendlichkeit. Und euch Lesern, die ihr hier zufällig gelandet seid. Oder auch nicht ganz zufällig.

Ich beginne bei einem meiner Lieblingsthemen, den Gedankenwellen.

 

Nervensystem, Gehirnzellen und Gedankenwellen

Der Mensch existiert als Summe seiner Zellen und denkt als Summe seiner Gehirnzellen – was so nicht ganz stimmt, denn offenbar ist außer dem Zentralnervensystem (ZNS; auch Somatisches Nervensystem) und dem Vegetativen Nervensystem (VNS, auch Viszerales Nervensystem genannt) noch anderes an Zellen mitbeteiligt. Traumatische Erfahrungen und Erinnerungen schlagen sich nicht nur in der Gehirnstruktur nieder, sondern auch z.B. in den Organen, sogar in Zellverbänden. Warum? Weil der Mensch auch als Summe seiner Zellen (oder aller Teilchen) FÜHLT und DENKT. Bewusst oder unbewusst.

Hier ein Bespiel, wie etwa das Herz herangenommen wird, zum Thema „Broken-Heart-Syndrom“, siehe Spiegel online vom 21.8.2012, „Seele und Herz: Die Tintenfischfalle“, von Catalina Schröder.  http://www.spiegel.de/spiegelwissen/diagnose-gebrochenes-herz-das-broken-heart-syndrom-a-851025.html, aus dem web am 3.6.2014. – In Ägypten war z.B. das Herz der Sitz der Gefühle und der Gedanken, nicht das Gehirn.

Das Somatische NS ermöglicht willkürliche und bewusste Reaktionen, wohingegen das Vegetative NS normalerweise unbewusst aber autonom ablaufende Vorgänge im Körper steuert, z.B. Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel, wobei der Hypothalamus eine wichtige Rolle spielt.  Aus Wikipedia zum Stichwort „Vegetatives Nervensystem“, online am 3.6.2014: „Die vegetativen Funktionen können normalerweise nicht durch das Bewusstsein direkt kontrolliert werden. Über das VNS regulierte Körperfunktionen wie Pulsrate, Blutdruck oder Muskeltonus werden allerdings indirekt über will- und unwillkürliche Aktivitäten beeinflusst. (…) Eine subtile Beeinflussungsmöglichkeit besteht über bewusst gestaltete oder wie im Traum auftretende Vorstellungen von körperlicher Aktivität oder Inaktivität einschließlich ihrer gefühlsmäßigen Aspekte (bekanntestes Beispiel: Albträume). Bekannte vegetativ wirksame Verfahren sind z. B. Zazen, Yoga, Taijiquan, Biofeedback, Autogenes Training und Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR). Weitere Einflussmöglichkeiten auf das vegetative Nervensystem sind hypnotische und andere mentale Techniken, die auf das Unterbewusstsein wirken.“

Man weiß heute, dass man mit äußeren Hilfsmaßnahmen (z.B. Monitore, Meßgeräte, Visualisationshilfen) und einiger Übung sehr wohl bewusst lernen kann, solche autonomen bzw. vegetative Funktionen im Körper zu beeinflussen, d.h. bewusst gedanklich (mit dem Großhirn) zu steuern. Die heutige Forschung geht dahin, dass man mit Gedanken (d.h. Gedankenwellen) bewusst Geräte steuert, z.B. Körperprothesen. In der „Kronenzeitung“, Rubrik Wissen, vom 28.5.2014 (aus dem Web am 3.6.2014) finden wir den Artikel „Tests im Simulator: Forscher steuern Flugzeuge nur mit Gedankenkraft“ (von: wed), http://www.krone.at/Wissen/Forscher_steuern_Flugzeug_nur_mit_Gedankenkraft-Tests_im_Simulator-Story-406126. Darin wird beschrieben, wie ein Pilot ohne Steuerknüppel, nur mit einer aufgesetzten weißen EEG-Haube voller angeschlossener Messelektroden, quasi per „Brainflight“ in einem Cockpit eines Flugsimulators geradezu problemlos ein Flugzeug fliegt und landet. Ein Team um Florian Holzapfel an der TU München untersucht im Rahmen des von der EU geförderten Projekts „Brainflight“ die Möglichkeit von EEG-unterstützter Flugsteuerung, wobei in der Hirn-Computer-Schnittstelle genau jene klar definierte elektrische Impulse des Gehirns erkannt werden, die zur Steuerung nötig sind. Ein noch ungelöstes Problem stellt bisher das erforderliche Feedback dar, wenn ein Pilot z.B. ein Flugzeug zu stark beansprucht – bislang musste der Pilot für so eine Steuerung mit großem körperlichen Krafteinsatz agieren.

Dennoch erkennen wir, dass es nicht unmöglich ist, Gedankenwellen – d.h. vom Körper erzeugte elektromagnetische Wellen – außerhalb des Körpers zu messen und etwas tun zu lassen. Gehen wir einfach davon aus, dass der Mensch Beta-, Alpha-,Theta- und Delta-Wellen aussendet, die für uns messbar sind (vielleicht auch noch Wellen, die wir heute noch nicht messen können). Im Grunde arbeitet jede Zelle eletrochemisch, und kommuniziert elektrochemisch, d.h. mit elektromagnetischen Wellen bzw. Schwingungen (oder – mittels Quanteninformationen, wenn man dies gedanklich weiterführen will). Und wie bei jeder stromführenden Leitung und jedem stromführenden Gerät fließt ein Teil der Elektrizität auch außerhalb des Trägermediums, als Halo oder „Aura“, sich immer weiter nach außen ausbreitend (und dabei schwächer werdend). Menschen interagieren mit der Umwelt, sie  sind prinzpiell SENDER von Energien als auch EMPFÄNGER von Energien, besonders von solchen, für die eine natürliche Resonanz besteht. (Was in etwa Phänomene wie Rutengehen und Wasserfühligkeit erklärt – Menschen reagieren z.B. auf Wasser, weil sie selbst zu 65% aus Wasser bestehen – , oder so etwas wie Psychometrie, oder Telepathie oder auch Telekinese.) Ich behaupte mal, dass Zellen auf alle elektromagnetische Wellen reagieren (selbst wenn sie unter der bewussten Wahrnehmungsschwelle bleiben, d.h. unbewusst bleiben), oder zumindest auf solche, mit denen wir in unserer Ecke des Universums ab und an in den letzten paar Milliarden Jahren Evolution konfrontiert worden sind. Für die wichtigsten Wellen wurden körperliche Sinne entwickelt, und das Gehirn dazu erschaffen, sie bewusst als „Reiz“ wahrzunehmen, wobei viele Spezies sich darin unterscheiden, welche Bereiche vom Spektrum sie präzise erkennen und welche nicht. Die grundlegende Basis aller Wahrnehmung, aller Kommunikation beruht auf elektromagnetische Wellen bzw. Energiefelder, „von denen wir Menschen uns im Gehirn ein fiktives Bild erschaffen“, welches uns als „rein gedankliche Maske“ für auswertbare Informationen, Bedienung und Handlungen (Aktion-Reaktion) dient. Um mit unserem „Umfeldbild = Innenweltbild“ zu interagieren, erzeugen und bündeln wir unsererseits Energien. Wir kleiden sie ein in gedankliche Masken (Info-Pakete, Bilder) und als rationaler Überbau benennen wir sie auch noch. Telepathie z.B. funktioniert, wenn wir uns vom symbolischen bzw. rationalen Wort-Symbol lösen und zurückgehen zur bildlichen imaginären Maske, und wenn dann möglich, reine Gedankenwellen für ein reines energetisches Universum, sprich Quantenenergie oder noch feiner, benützen.

 

Beta-, Alpha-, Theta- und Delta-Wellen

Zu den uns bekannten und messbaren Gedankenwellen, die wir in unseren Zeiten von Wachheit bis Tierschlaf produzieren, zitiert aus Wikipedia, Stichwort „Schlaf“, aus dem Web am 3.6.2014:

  • „Aufmerksamkeit: Betawellen (14 bis 30 Hz),
  • entspannt mit geschlossenen Augen: Alphawellen (8 bis 13 Hz),
  • Stadium I (leichter Schlaf, kurz nach dem Einschlafen): Das Gehirn geht von den Alphawellen über zu Thetawellen (4 bis 7 Hz). Die Muskelspannung wird reduziert und das bewusste Wahrnehmen der Umgebung entschwindet langsam.
  • Stadium II: In dieser Phase treten Thetawellen weiterhin auf, dazu kommen jetzt sogenannte Schlafspindeln und K-Komplexe. Dieses Schlafstadium wird im Laufe eines 8-Stunden-Schlafes zunehmend länger und nimmt mehr als 50 Prozent des Gesamtschlafes ein.
  • Stadium III (Übergang in den Tiefschlaf): Deltawellen (0,1 bis <4 Hz – langsame Wellen mit hoher Amplitude) treten nun in den Vordergrund (20 bis 50 Prozent der gemessenen Hirnwellen), die Muskelspannung nimmt weiter ab.
  • Stadium IV (Tiefschlaf): Deltawellen machen nun mehr als 50 Prozent der gemessenen Gehirnwellen aus. Es ist die tiefste Schlafphase, entsprechend desorientiert und verschlafen wirken Schläfer, die jetzt geweckt werden. In dieser Schlafphase treten jedoch Phänomene wie Schlafwandeln und Sprechen im Schlaf auf. Die Trennung zwischen den Stadien III und IV ist nicht eindeutig festgelegt, sodass sie oftmals zusammen betrachtet werden.“

Kurze Erläuterung dazu: wenn die Gehirnzellen unkoordiniert sind, und die einzelnen Bereiche quasi tun, was im Wachzustand bei vollem Bewusstsein und in Konzentration eben zu tun ist, wird die Frequenz höher, aber die Wellenlänge kürzer. Je ruhiger der Mensch und näher dem unbewussten Tiefschlaf, desto geringer die Frequenz, aber desto länger und weitreichender die Wellenlänge (bis sie gegen unendlich geht?), desto weiter reicht die ausstrahlende „Aura“… Menschen in leichter Trance bzw. im entspannten Zustand senden vermehrt Alphawellen aus, Menschen in tiefster Meditation Theta- und Deltawellen.

 

Etwas Physik zum besseren Verständnis

Die bei Schwingungen aufgezeichnete Amplitude (maximale Auslenkung rauf oder runter, Berg oder Tal, y-Achse) entspricht der „Intensität“ der mitgeführten Energie (z.B. Licht: je strahlender, desto höhere Amplitude; je matter und grauer, desto niedriger). Die Periodendauer oder Wellenlänge entspricht der maximalen Ausdehnung der Schwingung auf der x-Achse. (Diese ist verantwortlich dafür, welche Sinne z.B. diese Wahrnehmung aufgreifen und auf sie reagieren.)

Hertz ist die physikalische Einheit für Frequenzen; und diese geben an, wieviele „zeitliche Zustandsveränderungen“ oder „Schwankungen von einem Mittelwert“ (= Schwingungen, Oszillationen) pro Sekunde in einem Signal ablaufen. Die Frequenz (von lat. „frequentia“, Häufigkeit) ist ein Maß dafür, wie schnell periodische Wiederholungen (= Schwingungen) aufeinander folgen, wie „schnell“ die einzelnen Perioden aufeinander folgen, wie „klein“ die Wellenlänge ist. Die Frequenz (f) eines sich regelmäßig wiederholenden Vorgangs ist definiert als der Kehrwert der Periodendauer (T), in Sekunden =>  f = 1/T  .  Als „Signale“  werden Schwingungen bezeichnet, die der Informationsübermittlung dienen, während die räumliche Ausbreitung einer Schwingung bzw. „Störung“ als Welle bezeichnet wird. Mechanische Schwingungen an Körpern nennt man hingegen Vibrationen.

Wellen transportieren durch ihre Ausbreitung Energie. Man unterscheidet mechanische Wellen, die stets an ein Medium gebunden sind, und durch ihre Umgebung (Reibung!) immer mehr Energie verlieren => mit daher kleiner werdenden Amplituden (bei gleichbleibender Wellenlänge), bis sie zum Stillstand kommen; und Wellen, die sich auch im Vakuum ausbreiten können und dort (weil ungebremst) mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind (z.B. elektromagnetische Wellen, Materiewellen, Gravitationswellen). Je höher die Frequenz, desto kürzer die zeitliche Periodendauer bzw. Schwingungsdauer der Welle (in der sich der Zustand der Schwankung wiederholt),  d.h. desto kürzer die räumliche Wellenlänge, – und umgekehrt. Das menschliche Ohr nimmt z.B. Schallwellen zwischen 20 – 20.000 Hz wahr, unser Sehsinn nimmt ein Lichtspektrum zwischen 400-750 THz wahr. Das menschliche Herz in einem ruhenden Körper hat hingegen eine Pulsfrequens von nur 1-1,5 Hz. Wie bereits erwähnt: je geringer die Frequenz, desto weiter reicht die Wellenlänge… (! f = 1/T !).  Radiowellen mit 1 Mhz haben eine Wellenlänge (= 1 Schwingung!) von 300 Metern.  (Frequenzen zwischen ca. 100 kHz und einigen GHz werden in der drahtlosen Kommunikation in Frequenzbänder aufgeteilt (Langwelle, Mittelwelle, UKW , …). (Vgl. dazu Wikipedia zu den Stichworten: Frequenz, Schwingungen, Welle, Hertz, aus dem Web am 3.6.2014.) Aber ich bin sicher, Leute die sich professionell mit Physik befassen, können dies alles viel besser erklären.

 

Neueste Forschungen und alte Meditationspraxis

Nun betreibt die Forschung auch Studien, um gezielt Menschen mit Strom – elektromagnetische Wellen – zu manipulieren. Man fand z.B. heraus, wenn man Menschen ein entwickeltes Gerät um das Hinterhaupt legt und damit z.B. bestimmte Gehirnregionen elektrisch mit bestimmten Frequenzen stimuliert, die störenden Betawellen dabei ausblendet und wie bei einem MRT die Gehirnzellen zu mehr Koordination zwingt, können Menschen z.B. viel leichter und rascher mathematische Aufgaben lösen – Aufgaben, die zuvor schwer fielen oder gar nicht gelöst hätten werden können.  Man kann das damit vergleichen, dass die Menschen in eine Art Alpha-Zustand oder darüber hinaus gezwungen werden und die Gehirnzellen sich zu einer (einzigen) Aufgabe ohne störende Ablenkungen durch Reize fokussieren. Wohin auch diese Forschung immer führen mag…

Man weiß, dass Menschen die viel meditieren ein gutes Immunsystem mit starken Regenerationskräften aufweisen, Krankheiten werden vermindert, Alterung eingebremst, Stress wird abgebaut. Sie haben bewusst gelernt, sich für autogenes Training in den Alpha-Zustand zu begeben und für tiefe Meditation in einen Theta- oder Delta-Zustand, ohne richtig einzuschlafen. Andererseits weiß man, dass Menschen die eben nicht durchschlafen können, oder durch Drogen- und Alkoholkonsum nicht schlafen können, oder durch Depressionen, immer depressiver, müder und krankheitsanfälliger werden. Probleme werden innerlich nicht verarbeitet, die Verstandesschärfe lässt nach. Schlafmangel reduziert die Leistungsfähigkeit. Warum muss der Mensch eigentlich schlafen? Der Zusammenhang ist doch augenfällig! Im Tiefschlaf produziert der Körper jene Energien und Wellen, die der Mensch zur Regeneration benötigt! (Gleichzeitig ermöglicht der Tiefschlaf dem Unterbewusstsein, der Seele, den menschlichen engen körperlichen Radius zu verlassen, das Raum-Zeit-Gefängnis, und sich geistig/energetisch ins Unendliche auszudehnen…) Man sollte dabei das Prinzip „Innen = Außen“ nicht außer acht lassen. Das Universum tragen wir (als holistischer Teil des Universums) nicht UM uns, sondern IN uns. Erhalten wir somit Energie von außen oder von innen? Diese Frage stellt sich, richtig verstanden, gar nicht.

 

Anwendung von geistigen Energien

Geht man von z.B. fernöstlichen Traditionen aus, so können wir Menschen durch bestimmte Praktiken und Meditationen Energien – Chi oder Ki –  ansammeln, zu bestimmten Zwecken bündeln und sogar gezielt aussenden. Im Shaolin Kloster oder bei indischen Fakiren mag das zu besonderer Selbstbeherrschung oder Unverletzlichkeit führen, zu telekinetischen Effekten, oder zur Möglichkeit, eigene Heilkräfte nicht nur zu stimulieren (autogenes Training, Akupunktur usw.) sondern auch an andere zu übertragen wie z.B. bei Rei-Ki. Der andere Körper, der kranke Mensch, so kann man sich das vorstellen, nimmt die übermittelte Energien auf – die denen im Theta- oder Delta-Zustand ähneln – und verwendet sie unbewusst dazu, sich selbst damit zu regenieren. (Krankheit und Schwächezustände sind immer Symptome für einen geschwächten eigenen Energiezustand, weshalb auch immer – Traumata, schlechtes Gewissen, unbearbeitete Konflikte, Stress, selbstverschuldete karmische negative Disharmonien, ungesunde Lebensweise… spielen dabei auch eine Rolle.) Nicht nachweisbar?? = Doch! In der UdSSR in den 50er Jahren wurde bei den von Heilbegabten Behandelten ein leichter Temperaturanstieg gemessen. – Meist wird ein so behandelter Kranker jedenfalls instinktiv müde und möchte selbst etwas schlafen… nach einer kurzen aufgekratzen Phase. Inwieweit aber solche energetische Behandlungen von Dauer sind und nicht einfach langfristig „verpuffen“, wenn obige Ursachen dahinter nicht behoben werden und der Mensch nicht selbst innerlich an seiner Genesung mitarbeitet, muss offen bleiben.

 

Nachwort

Wenn wir das alles wissen, oder mit etwas gutem Willen wissen könnten, so wäre es möglich, eines Tages Geräte zu konzipieren, die genau solche Schwingungen und Wellen und Frequenzen erzeugen, die den menschlichen Körper maximal zur Selbstheilung anregen. Wenn die Leute schon selbst nicht regelmäßig kontemplieren, meditieren oder beten wollen. Nur – warum muss immer alles zuerst für das Militär und dann für den Profit erfunden und erforscht werden, frage ich mich, und mit viel Glück sickert es mal nach 2-3 Generationen auch zum Volk durch… Vielleicht kommt der Tag, an der nicht nur Fingerabdrücke und genetische Reste etwas am Tatort verraten sondern auch Psychometrie… „Erkenne dich selbst“, hieß es am Apollon-Tempel in Delphi. (Dann erkennst du den Gott. – Weil er IN dir wirkt und lebt, sofern du es zulässt…)

Und vielleicht erzähle ich euch mal, wie man in der Theorie ganz leicht „beamen“ könnte, aber ich denke, das wäre für die Erde einfach – viel zu früh. – Oder sollte man vielleicht doch in Utah mal nachsehen?

 

 

 

 

 

 

Ich verweise auf den Artikel zu „Codex Alimentarius“ (siehe Link): Was ist das?
Das ist ein Regelwerk, der eigentlich die Gesundheit der Ernährung und der Nahrungsmittelproduktion gewährleisten sollte, vor Giftstoffen, Strahlen, Schimmel, Verunreinigungen, Gentechnik usw. Und wie es so ist, hat die USA sich die Dominanz gekrallt und das Hauptziel ist nicht mehr die Gesundheit der Konsumenten, sondern der Profit der Konzerne. Und dieses Regelwerk zugunsten der Konzerne und deren Profite soll zur Basis für alle anderen gesetzlichen Regeln weltweit werden, d.h. auch der EU. Kritiker werden durch alle möglichen Mittel zum Schweigen gebracht.

Auch wenn der Artikel stellenweise populistisch ist oder unrichtig erscheint, sind genügend andere Dinge darin, über die man nachdenken sollte.
Persönlich kann ich nur sagen: warum gibt es keine veröffentlichte Statistik aus den USA über Tumore und Krebs? Hört man sich hingegen im Bekanntenkreis in den USA um, ist die Krebsrate sehr häufig und es gibt ganze Straßenzüge, wo jedes zweite oder dritte Haus Familien aufweist, in denen Krebs vorkommt. Die Epidemie an Fettsucht ist nicht allein auf zu fettes oder süßes Essen oder Limonade oder Stress zurückzuführen, sondern auch auf die Aufnahme von Weichmachern aus Plastik und Waschmittelsubstanzen über Wasser, Nahrung und der Haut (Bisphenol A => Östrol => Östrogen). Genauso zeigt es sich in der Unfruchtbarkeit von Männern und der immer früher eintretenden Pubertät bei Mädchen (regional bereits schon ab 10, 11 Jahren!).

Bestrahlte Lebensmittel – und bestrahlt werden inzwischen auch Konserven zur Haltbarmachung! – sind energetisch TOT, und wenn der Körper noch so verzweifelt versucht, instinktiv durch mehr zugeführter Nahrung an die fehlenden Energien, Vitamine und Mineralstoffe zu gelangen… Der Mangel bleibt.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/codex-alimentarius-ia.html

Ich persönlich finde es unglaublich, dass die Bevölkerung das alles mit sich machen lässt aus purer Denkfaulheit und dann noch dieselben Politikermarionetten wählt, die konzernhörig, lobbyistenhörig und US-hörig diese Art Gesetze erlässt – zum Schaden aller Staatsbürger.

Eindeutig zum Bereich Hölle (in die Menschen gehören)  fällt folgende Nachricht von „Avaaz.org Bürgerpetitionen“ vom 9. März 2013 (aus dem Web am 11.3.2013):

„Stoppen der „Glücksbringer“-Tierquälerei in China

„In Chinas Hauptstadt gibt es einen neuen Trend: Salamander, Fische und sogar kleine Schildkröten werden in winzigen Plastiksäcken verkauft. Die Verpackung ist verschweißt und enthält Sauerstoff und eine meist bunt gefärbte Nährlösung. Die gefangenen Tiere können in diesem Zustand laut Verkäufer angeblich einige Wochen überleben, bevor sie verenden. Tierrechtsorganisationen widersprechen jedoch diesen Angaben. Der Preis für diese Tierquälerei beträgt umgerechnet nur wenig mehr als einen Euro. Einige Bewohner Pekings glauben daran, dass ihnen diese lebendigen Schlüsselanhänger Glück bringen.“  (siehe: http://www.avaaz.org/de/petition/Stoppen_der_GluecksbringerTierquaelerei_in_China/?cEOEydb , mit der Bitte um Unterzeichnung der Petition gegen diese Praktiken )

Man glaubt es kaum, aber in kleinsten durchsichtigen Plastikbeutel mit etwas dekorativ-farbigem Wassser und Luft drin schwimmen noch lebende kleine Baby-Schildkröten, Fische, Salamander usw. (2-3 cm groß), wo sie dahinsiechen bis sie spätestens nach ein paar Wochen gestorben sind! Gedacht sind diese Plastikbeutel als eine Art „lebender Schlüsselanhänger“! Es ist nicht zu fassen, mit welcher Gedankenlosigkeit, Rücksichtslosigkeit und Herzlosigkeit Menschen gegenüber andere Geschöpfe agieren, die nur das Handikap haben, weniger schlau als der Mensch zu sein.

Aus: derstandard.at, Rubrik Panorame – Tiere – Haustiere, jus, vom 8. März 2013 (aus dem Web am 11.3.2013):  http://derstandard.at/1362107758746/Eingeschweisste-Schildkroeten-als-lebende-Gluecksbringer-in-China

„Eingeschweißte Schildkröten als lebende Glücksbringer in China. Kleine Tiere werden in Plastik eingeschweißt und auf Pekings Märkte verkauft.“ – Die angeblichen Glücksbringer kosten wenig mehr als ein Euro.

 

Ich habe hier einige bemerkenswerte Links gesammelt, aus dem Web am 10.1.2013, Quelle wie im Link angegeben!

Diese Beiträge belegen, wie sehr „höhere Tierarten“ nichts anderes sind als Mitgeschöpfe bzw. uns „fremde Lebensformen“ auf diesem Planeten, die aber ebenfalls das Recht auf Leben und gute Behandlung haben sollten, und wie sehr das „Säugetier Mensch“ mit seinem spezialisierten Großhirn“ in seinem Größenwahn und Unverständnis die Tiere (als fremde Lebensform) unterschätzt, benachteiligt, rücksichtslos ausbeutet und ohne Verstand und Ethik ermordet. Und ich wünschte, die Menschen alle könnten das Unrecht, das sie tun, auch im Herzen endlich fühlen:

Katze bringt Grabbeigaben und trauert am Grab: http://www.krone.at/Haustiere/Kater_besucht_taeglich_das_Grab_seines_Herrchens-Treuer_Italiener-Story-346980

Katze entdeckt, dass nur Nahrung für ihr Rudel nach Hause zu bringen nicht ausreicht: http://www.youtube.com/watch?v=fDX7tevXO1E

Hunde, die lieben: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35329/2/1, http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35329/1/1

Straßenkater versucht 2 Stunden lang verzweifelt, seine angefahrene Katzenfreunde wiederzubeleben: http://www.youtube.com/watch?v=gorJf08WoTk

Erwachsene Löwen küssen menschliche Freunde, so z.B.: http://www.youtube.com/watch?v=cmotCGKr4bk

Affen halten Haustiere: http://www.youtube.com/watch?v=0q4ManKz7bc
Dabei gab es eine Doku, in der wilde Paviane bei einer Müllhalde (mitten in einem noch halbwegs grünen Naturbereich!) gezeigt wurden, die den dort lebenden verwilderten Hunden ihre Welpen stehlen (!) und sie als eigene Haustiere aufziehen. Diese werden dann zum Schutz gehalten und verteidigen „ihre“ Affenhorde später. ( http://www.youtube.com/watch?v=U2lSZPTa3ho )

Aufrecht gehender Gorilla: http://www.youtube.com/watch?v=OvselT4MKbw

Bonobo kommuniziert mit Mensch: http://www.youtube.com/watch?v=fiRWhYjNA88, http://www.youtube.com/watch?v=l_FgwJ2-E-g -Anm.: Kanzi konnte auch per Lexiogramm beigebrachte Infinitiv-Verben und Adjektive verwenden und so eigene Wünsche ausdrücken, wie es aus einer früheren Doku vor Jahren hervorging. Z.B. (Ich) will lieber Banane. (Ich) will nicht Ball. (Ich will) trinken Limonade. Schokolade (mag ich, ist) gut. (Anderen Bonobos brachte man für die Forschung auch Begriffe der Gebärdensprache zum Gebrauch bei.)

„Höhere“ Tierarten können eine bestimmte Anzahl einfacher menschlicher Worte erlernen und verstehen, angefangen mit ihrem Namen. Anders herum versuchen sie mit Menschen zu kommunizieren. Hunde schnappen sich einen leeren Wassernapf und stellen ihn z.B. vor den Menschen hin. Und meine Katzen setzen sich z.B. neben den leeren Futternapf und fixieren mich mit den Augen. (Wie ich schon erwähnte – wenn Katzen wollen, dass man wohin sieht und Zusammenhänge begreift, dann leiten sie die Aufmerksamkeit von Mensch oder Artgenossen mimisch-gestisch dorthin. Z.B. durch Starren, (Kratzen, typisches Rufen etc.). Sie selbst reagieren erkennend ebenso, wenn der Mensch seinerseits das betont tut. Und wenn meine Katze zuhause MICH ruft und genau MICH meint, ruft sie weinerlich „Jahuuuu“. Macht sie bei anderen Katzen oder Menschen definitiv NICHT. Jahuuu gehört, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, nicht zu den Baby-Mama-Ruflauten. Meine Katze reagiert übrigens schneller, wenn ich meinerseits Katzen-Rufe verwende oder ihren Namen singe (!) statt ausspreche. Nicht weil sie das sonst nicht verstehen würde, nein – sie ist über soviel „Höflichkeit“ von mir entzückt und belohnt das einfach.

Raben „fischen“ mit Werkzeug nach Maden: http://www.youtube.com/watch?v=5_xpJWnXgEE

Hund rettet Hund: http://www.youtube.com/watch?v=f5OEKA47xFI

Hund trauert um 12jährigen ermordeten Jungen: http://www.youtube.com/watch?v=iUqcmTzpuSk

Grausamer Umgang mit Hunden in Ukraine: http://www.youtube.com/watch?v=gwBN69-esPs

Tierleid durch Animalhoarding: http://www.ltk-hessen.de/fileadmin/www_ltk_hessen_de/altbestand/pdf/ofensberger-animal-hoarding.pdf

Alptraum Schlachthof, oder: „Man ist letzlich das, was man isst“: http://www.youtube.com/watch?v=_rGnco_4zEg, http://www.youtube.com/watch?v=u-i83e3AyeM, http://www.youtube.com/watch?v=JI2BwU9UMqo

Eigentlich gibt es soviele Beispiele, dass man sie niemals alle je aufzählen könnte. Wer selbst Haustiere hat und Empathie genug, sie auch innerlich zu verstehen, der weiß das alles bereits…

Ganz eindeutig Himmel (für den Hund):

Aus: http://www.krone.at, Rubrik Freizeit – Haustiere, AG/red, vom 6.3.2013: „Beherzter Sprung: F: Hund bewahrt lebensmüdes Frauchen vor Tod“.

http://www.krone.at/Haustiere/F_Hund_bewahrt_lebensmuedes_Frauchen_vor_Tod-Beherzter_Sprung-Story-353478.

„Weil er wohl spürte, dass sich sein Frauchen das Leben nehmen wollte, hat ein Schäferhund- Mischling in Frankreich die 63- Jährige mit einem Sprung vor dem sicheren Tod bewahrt. Die Frau wollte sich mit einem Gewehr selbst richten, doch der Hund wendete den Schuss durch einen Sprung ab.“

Der Hund spürte die Verzweiflung seiner Besitzerin-Freundin und verhinderte aus Liebe und Mitgefühl heraus ihren Selbstmord. Das bedeutet, er erkannte, was sie vorhatte (!) und er wusste, was ein Gewehr anrichtet. Von wegen: nur dummes unwissendes Tier…!

Aber alle Tierfreunde, die die uns alle verbindende SEELE in ihrem tierischen Freund erkannt haben, wissen das ohnehin: auch ohne höhere kognitive Fähigkeiten und dem teilweise Nicht-Verstehen-Könnens unserer mündlichen Sprache ist unser Mitgeschöpf  durchaus in der Lage, mit uns zu kommunizieren und Zusammenhänge zu begreifen. Und ganz sicher sind höhere Säugetiere fähig, Gefühle wie Liebe, Hass, Trauer oder Angst zu empfinden ganz genauso wie wir (Klein- und Mittelgehirn ist ohnehin so ähnlich strukturiert wie unseres!).

https://i2.wp.com/science.nasa.gov/media/medialibrary/2013/01/28/90_RecordSettingAsteroidFlyby-Poster640.jpg

Foto: NASA, AsteroidFlyby…  (http://science.nasa.gov/media/medialibrary/2013/01/28/90_RecordSettingAsteroidFlyby-Poster640.jpg)

Warum erscheinen Berichte über drohende Gefahren meistens nur nachträglich?

Es ist doch immer nett, wenn die Regierung und Wissenschaft uns wenigstens hinterher wissen lässt, dass wir in Gefahr geschwebt haben: großzügig gab die NASA Bilder des 1,5 km großen Asteroiden 2007 PA8 vom 28.-30. Oktober frei, der dann am 5. November in gerade mal 17fachem Erd-Mond-Abstand (d.h. in 6,5 Mio. km-Abstand) an der Erde vorbeigezogen ist. Als die NASA die Bilder mit dem Deep Space Network in Goldstone, Kalifornien gemacht hatte, war er noch 10 Mio. km weit weg. Entdeckt wurde er 2007. Und er kommt in 200 Jahren wieder vorbei.

Krone.at – online, Rubrik Wissen, vom 7.11.2012: „NASA fotografiert erdnahen, 1,5 km großen Asteroiden“ (http://www.krone.at/Wissen/NASA_fotografiert_erdnahen._1.5_km_grossen_Asteroiden-Mittels_Radarantenne-Story-340006 )

Noch hinterhältiger war das Verschweigen von 2005 YU55, der in der Nacht zum Mittwoch, 23. Januar 2013, die Erde im Abstand von 324.600 km passiert hat. Hatte der doch immerhin 400 m an Größe! (OÖ. Nachrichten.at vom 29. 1. 2013, Rubrik Chronik: „Asteroid streifte Erde – In 25 Jahren droht uns aber der Super-GAU“, http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Asteroid-streifte-Erde-In-25-Jahren-droht-uns-aber-der-Super-GAU;art58,756923 )

Asteroid 2005 YU55

Foto: NASA (Multimedia Image Gallery), 2005 YU55, 7. November 2011

Die Auswirkungen von Asteroidenenschlägen

Sagen wir mal so: ein Brocken von 40 m legte in der Tunguska 2000 km Waldgebiet flach, als er in der Luft zerborsten ist. Der Barringer-Krater in Arizona hat einen Durchmesser von 1200 m und ist 180 m tief. Er entstand vor 50 000 Jahren durch einen Einschlag eines Asteroiden aus Eisen, der nur 50 m groß war. Im Umkreis von 4 Km wurde alles Leben sofort ausgelöscht, auf 22 – 40 km dann anschließend durch die Schockwelle, Feuer und Hurrican. Außerdem löste er ein Erdbeben aus mit der Stärke von 5,5 (Richter).

Der 36 m große 2012 XE54 flog am 14. Dezember 2012 mit nur 225.000 km an der Erde vorbei und war da erst 2 Tage zuvor entdeckt worden. Seine Kraft hätte immerhin noch ausgereicht, eine Stadt zu zerstören. Der Asteroid 2012 DA14 mit der Größe von ca. 50 m wird hingegen am 15. Februar 2013 mit nur 28.000 km an der  Erde vorbeiziehen, d.h. unter der Höhe von heutigen Satelliten. Bei einem Aufschlag entstünde ein Krater von 300-500 m. (http://www.krone.at/Wissen/Asteroid_rast_am_15._Februar_knapp_an_Erde_vorbei-Rekordannaeherung-Story-349737 )

Ein Asteroid von etwa 100 m Größe, wie der vom 14. Juni 2002 namens 2002 MN, der in nur 120.000 km Abstand vorbeiflog, hätte auf der Erde die Sprengkraft etlicher Wasserstoffbomben und damit das Potential zu großen regionalen Verwüstungen. (http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/beinahe-unfall-asteroid-schrammte-an-erde-vorbei-a-201867.html )

Aus der Sendungszusammenfassung von „Das Erste.de“ von der Sendung „Asteroiden auf Kollisionskurs“ im ARD  vom 11.11.2012, 17 Uhr (http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2012/asteroid-weltuntergang-100.html ): „Typischerweise rasen Asteroiden mit einer Geschwindigkeit von 15 Kilometern pro Sekunde durchs All, das entspricht über 50.000 Stundenkilometern. Die Erdatmosphäre würde ihn nur minimal abbremsen. Die Wucht beim Aufprall wäre enorm: 40 Megatonnen TNT, so viel wie 2.500 Hiroshima-Atombomben. Alleine der entstehende Krater hätte einen Durchmesser von bis zu zwei Kilometern und wäre rund 300 Meter tief. Die Zerstörungen durch die Druckwelle und das glühend heiße Gestein würde jedoch auch in einem Umkreis von rund 70 Kilometern alles verwüsten.“

Der globale Killer-Asteroid, der vor 65 Mio. Jahren die Dinosaurier und 50% aller Arten ausgelöscht hat, war ein Brocken mit 10 km Durchmesser, der bei Yukatan auf die Erde geprallt ist. Solche Killer lösen auch gewaltige Erdbeben aus mit einer Reaktion auf die Erdkruste auch auf der gegenüberliegenden Seite der Erde.

Ein globaler „Killer-Asteroid“ mit 500 m Durchmesser würde einen ganzen Kontinent zerstören und damit viel Leben auf der Erde auslöschen – ein Szenario, wie es bereits sechsmal in der Erdgeschichte bereits geschehen ist. Siehe NASA-Animation (Youtube, hochgeladen 17.2.2012):

http://www.youtube.com/watch?v=vUWJPjj9_lE

Am 8. November 2011 flog der 400 m-Asteroid 2005 YU55 (entdeckt 2005) mit ca. 325 000 km an der Erde vorbei, d.h. innerhalb noch des Mondabstands – „ein Ereignis, wie es alle 25 Jahre mal vorkommt“:

http://www.youtube.com/watch?v=QH2vd7J204M

Apophis, die drohende globale Gefahr, die man offenbar gerne Ignoriert

Wir haben bereits einen sehr gefährlichen  Kandidaten auf der Warteschleife: 2005 MN4, genannt „Apophis“, benannt nach dem altägyptischen Gott des Chaos und der Dunkelheit, hat eine Größe von etwa 325 m. Er flog schon mal, am 2. Januar 2008 bei uns vorbei und wird die Erde am 13. April 2029 in nur 30.000 – 36.000 km – Abstand zum zweiten Mal passieren, d.h. innerhalb unserer Atmosphäre. (Impact-Wahrscheinlichkeit: 2,7%). Es gibt rechnerisch ein 610 Miles² großes „Kollissionsschlupfloch“, wenn der Asteroid da durchrast, wird er am Freitag, 13. April 2036 zum dritten Mal wiederkehren und dann mit großer Wahrscheinlichkeit (je nach Quelle zwischen 1: 45 000 oder 1: 250 000) auf der Erde aufschlagen, zumal man die Auswirkungen der Erdanziehung noch immer nicht abschätzen kann. Seine Flugbahn wäre irgendwo zwischen Westafrika, Mittelamerika, Pazifik und Zentralasien; wahrscheinlicher Aufschlagsort wird aber Costa Rica oder vor Kalifornien (Santa Monica). Es wird auf alle Fälle mehrere Staaten der ganzen Region vollkommen zerstören. Ein Treffer auf dem Meer würde hunderte Meter hohe Tzunamis auslösen. Zudem würde ein Einschlag die Umlaufbahn der Erde um die Sonne bzw. die Ekliptik beeinflussen. (OÖ. Nachrichten.at vom 29. 1. 2013, Rubrik Chronik: „Asteroid streifte Erde – In 25 Jahren droht uns aber der Super-GAU“, http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Asteroid-streifte-Erde-In-25-Jahren-droht-uns-aber-der-Super-GAU;art58,756923 ; Flugbahn-Simulation: http://www.youtube.com/watch?v=5ZTmC8Nz1b4 , http://www.youtube.com/watch?v=w4l7KB3qkYg , http://www.youtube.com/watch?v=1NyG4q4HK08 , http://derstandard.at/1356427153645/Asteroid-Apophis-uebt-sich-heute-Nacht-im-Vorbeiflug )

Ein „Weisenrat“ zwischen UN-Beauftragte, Costa Rica und Kalifornien sollte tagen, schlug man 2007 vor, um Maßnahmen gegen Apophis zu planen, z.B. ein Asteroid-Ablenkungsmanöver entwickeln, Kosten: mind. 10 Mrd. Dollar. (Geschehen ist seit damals allerdings so gut wie nichts.) Zudem ist ein weiterer Gefahrenkandidat unterwegs: „Asteroid „2007 VK184“ trifft uns 2048 mit einer Chance von 1:2700.“ Er ist 130 m groß und seine Impact-Wahrscheinlichkeit ist 0,034 % (1: 2940). ( Aus: Die Presse.com, Rubrik: Panorama, Welt, vom 8.9.2008: „Astronomie: Ein Asteroid bedroht die Welt“, http://diepresse.com/home/panorama/welt/412555/Astronomie_Ein-Asteroid-bedroht-die-Erde ; WiKipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/2007_VK184 )

Meteoriten und Asteroiden in unserer Erdgeschichte

Aus Wikipedia, 29.1.2012, zu „Impact“: http://de.wikipedia.org/wiki/Impakt :

„Die zirka 4,6 Milliarden Jahre alte Erdgeschichte ist wesentlich durch Einwirkung von Meteoriteneinschlägen geprägt. (…) diese Ereignisse sorgten nicht nur möglicherweise für die Herkunft des irdischen Wassers in Form der Ozeane, sondern verhinderten bis vor etwa 3,9 Milliarden Jahren – durch eine „Late Heavy Bombardement“ genannte Phase – auch die Bildung einer stabilen Erdkruste.

Ein Großteil der Materie unseres Sonnensystems ist bereits in dieser Zeit durch die Gravitationskraft der Erde oder anderer Himmelskörper eingefangen worden. Jährlich fallen jedoch noch etwa 20.000 Meteoriten zur Erde, meist ohne in der Landschaft deutliche Spuren zu hinterlassen. Die von den größten Meteoriten ausgelösten Naturkatastrophen der Vergangenheit lassen sich oft nur noch indirekt, zum Beispiel durch ein von ihnen ausgelöstes Massenaussterben oder einen globalen Klimawandel nachweisen. (…)

Global gefährlich sind Objekte mit einem Durchmesser von mehr als 500 m. Wissenschaftler in New Mexico (USA) zählten mehr als 1.100 Asteroiden mit einem Durchmesser von mehr als 1 km, die sich auf einer Umlaufbahn befinden, die sie der Erde gefährlich nahe bringen könnten. Einschläge von Körpern dieses Durchmessers würden eine Vielzahl verheerender Folgen haben: Milliarden von Menschen könnten Opfer von Flutkatastrophen und globalen Klimaveränderungen („Impaktwinter“, vergleichbar einem nuklearen Winter) werden. (…)  Die Wahrscheinlichkeit, dass solch ein Meteorit im Meer einschlägt, wäre relativ groß, denn 71 % der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. (…) Die Folge wäre ein Mega-Tsunami, der ganze Küstenlandschaften überschwemmen würde. (…)  

Rein statistisch gesehen muss man mit einem derartigen Einschlag alle 500.000 bis 10 Millionen Jahre rechnen. (…)  sogenannte KT-Impakt sollen etwa alle 100 Millionen Jahre stattfinden. Vergleichsweise kleinere Einschläge erfolgen dabei häufiger. So verwüstete der Einschlag im Nördlinger Ries, begleitet von einem zweiten Einschlag im Steinheimer Becken, vor 15 Millionen Jahren weite Teile Europas.

Aber auch noch kleinere Meteoriten können lokal oder regional immensen Schaden anrichten. So sollen nach historischen Berichten im Jahr 1490 in China bei einem Meteoriteneinschlag mehr als 10.000 Menschen getötet worden sein. (…) Auch das Tunguska-Ereignis, bei dem 1908 eine Fläche von etwa 2.000 km² in Sibirien verwüstet wurde, war vielleicht ein Meteorit, der in der Atmosphäre explodierte. Ferner wird vermutet, dass die nordamerikanische Clovis-Kultur infolge der Explosion eines Himmelskörpers unterging. (…)

Alle kleinen Körper, die auf dem Mond, dem Mars oder anderen (nahezu) atmosphärelosen Himmelskörpern sichtbare Spuren in Form von Kratern hinterlassen würden, verglühen wegen der Reibung mit den Teilchen der Erdatmosphäre in dieser, bevor sie die Erdoberfläche erreichen können. Größere Körper hingegen können auf die Oberfläche aufschlagen, doch würden sie mit 71 % Wahrscheinlichkeit in die Ozeane stürzen, (…). Die Spuren der auf Festland treffenden Himmelskörper werden über kurz oder lang ebenfalls getilgt“.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Asteroid von 50-300 m Größe jederzeit auf der Erde aufschlägt, beträgt 1:250, dass ein 1,5km Brocken aufschlagt 1: 1 000 000 (vermutliche Anzahl der Toten: 1,5 Mrd.). (http://www.indiadaily.com/editorial/15008.asp )

Hier ist eine Animation von Scott Manley auf Youtube (6.9.2012) von entdeckten Asteroiden im Solarsystem 1980 – 2012. Im Zentrum sieht man zuerst gelb die Sonne, dann die 4 inneren Planeten und weiter draußen Jupiter, wie sie um die Sonne kreisen. Das weiße kreisende Spotlicht zeigt den Blick von „Infrarot-Teleskope“ auf das Weltall, wie nach und nach Asteroiden durch Teleskope sichtbar werden. Ganz links sieht man eingeblendet die Jahreszahl – je näher wir unserer Zeit kommen, desto mehr Asteroiden werden sichtbar. Grün sind die Asteroiden, die auf der Bahn zwischen Jupiter und Mars fliegen (d.h. im Asteroidengürtel), aber den inneren vier Planeten fern bleiben. Gelb sind solche, die bereits in Reichweite der vier inneren Planetenbahnen fliegen. Rot sind Asteroiden, die die Erdbahn kreuzen: (500 000 Asteroids heute erfasst; 1 Pixel des Bildes in voller Größe entspricht 500 000 km Distanz.)

http://www.youtube.com/watch?v=xJsUDcSc6hE

Zu:  „Nahe Begegnungen mit erdnahen Asteroiden“ ab dem Jahr 2004 siehe Wikipedia, Stichwort „Asteroid“, http://de.wikipedia.org/wiki/Asteroid#Beispiele_f.C3.BCr_Einschl.C3.A4ge_auf_der_Erde

Asteroid versus Mensch: wer ist der größere globale Arten-Killer?

Tödlicher als ein großer Asteroid ist für alle Tier- und Pflanzenarten der derzeitige Mensch. Der Asteroideneinschlag ist ein Einzelereignis, das von der Natur überwunden wird. Der Mensch ist für den Planeten hingegen eine Plage, da er fortlaufend seine Umwelt ausbeuten, vernichten und zerstören muss – in seiner fatalen Ansicht, er darf das.

Aus Wikipedia, zu: „Artensterben“, vom 29.1.2013: http://de.wikipedia.org/wiki/Aussterben

„Neueste Erhebungen gehen davon aus, dass die derzeitige Aussterberate von 3 bis 130 Arten pro Tag um den Faktor 100 bis 1000 über dem natürlichen Wert liegt. (…) Nach einer Studie des Stockholm Resilience Centre von 2009 ist der ermittelte Grenzwert für das verkraftbare Aussterben von Arten bereits um über 1.000 % überschritten und ist damit noch vor dem Klimawandel das größte ökologische Problem. Ursprünglich wollte die UNO mit ihrer Biodiversitäts-Konvention von 1992 das weltweite Artensterben bis ins Jahr 2010 gestoppt haben, dem internationalen Jahr der Biodiversität. Mit dem Nagoya-Protokoll allerdings wurde dieses Ziel auf das Jahr 2020 verschoben. Mittlerweile sterben laut dem Bericht der Vereinten Nationen zur Artenvielfalt bis zu 130 Tier- und Pflanzenarten täglich. Als entscheidende Einflüsse werden dabei genannt: (…)

–           die Art der Landnutzung (Land- und Forstwirtschaft) mit ihrem rasanten Flächenverbrauch und der damit einhergehenden Waldvernichtung und Bodendegeneration

–           die so genannten invasiven Arten, welche einheimische Arten verdrängen

–           der aktuelle Klimawandel

–           die Chemisierung unserer Umwelt und der Landwirtschaft

Der im Frühjahr 2010 veröffentlichte Bericht im Auftrag der UN-Biodiversitätskommission zieht eine katastrophale Bilanz: ein Autor vergleicht die heutige Situation mit der vor dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren.“

Die Not der sterbenden Bienen ist die Not allen Lebens auf der Erde, inklusive der Menschen.

Bei all den Krisen die uns derzeit plagen, von der politischen Korruption über Finanzkrise über mangelnde Arbeitsstellen, Armut, Hunger, drohende weltweite Kriege, drohende Krankheiten und riesige globale Umweltschäden geht die Meldung über sterbende Bienen ja geradezu unter, wird in ihren Konsequenzen überhaupt nicht begriffen, weder von den verantwortlichen Entscheidungsträgern noch von der Masse der Bevölkerung. Alle sind wieder einmal in völligem geistigem Tiefschlaf, in rationalem Koma. – Sprechen die Meldungen, siehe unten,  nicht für sich?

Kommt es zu einem massiven Bienensterben, kann die Natur sich nicht rasch genug umstellen, ein großes Artensterben von Pflanzen und Tieren auf der Erde wäre die Folge und auch unter den Menschen käme es zu Lebensmittel-Preisexplosionen und Hungersnöten – tja, die Nordhalbkugel würde natürlich die letzten Lebensmittel auf der Welt aufkaufen, die die Südhalbkugel gerade noch für sich hätte… Oder würde seine gekauft-geleasten Plantagen (China! USA) mit Zähnen, Klauen und Bomben verteidigen. Und, die anderen Flächen auf der Welt brauchen wir „Glücklichen“ bekanntlich bereits heute dafür, Bio-Ölsaaten anzubauen für Sprit, statt Lebensmittel zu produzieren und Wälder zu erhalten. Und unsere Rinder und Schweine, die wir auffressen,  brauchen schließlich ja auch Mais, Getreide und Soja und nicht – Gras oder Wurzeln, wie eigentlich die Natur vorgesehen hat.

Der Rest der Menschheit darf ruhig hungern, die gehen uns ja nichts an… (?). Genauso wenig wie die Natur oder irgendwelche aussterbenden Tiere… Sind ja alle so weit weg von unserer „Realität“… Weit, weit weg. Und „selbst schuld“, natürlich…

Sterbende Bienen – überzüchtet, krank, vergiftet und von Parasiten befallen – wie die gesamte Natur

Aus: www.krone.at, Rubrik Wissen, vom 9.10.2012. http://www.krone.at/Wissen/Film_klagt_an_Wir_haben_aus_Bienen_Pudel_gemacht-Bienensterben-Story-336894

„Bienensterben – Film klagt an: „Wir haben aus Bienen Pudel gemacht“

„Der Schweizer Filmemacher Markus Imhoof setzt sich in seinem neuen Dokumentarfilm „More Than Honey“  (ab 12. Oktober im Kino) mit dem Bienensterben auseinander. Im Interview spricht der 71- Jährige darüber, wie die Tiere durch das Eingreifen des Menschen immer mehr unter Druck geraten und welche Konsequenzen diese Entwicklung bereits mit sich bringt. Imhoofs Botschaft: „Wenn es keine Bienen gäbe, würde der Teller ziemlich traurig aussehen und die Menschen, die darauf blicken, auch, weil ein Drittel von allem, was wir essen, von Bienen bestäubt wird.““

„(…) Auf seiner Reise von der Schweiz über Österreich nach Nordamerika, Mexiko, China und Australien begegnet Imhoof Liebhaberei und Massenbienenhaltung, Selbstversorgung und „Big Business“ – und dem, was bleibt, wenn die Bienenvölker verschwunden bzw. ausgestorben sind. Denn in China ist das Bienensterben vollendet, hier muss die Bestäubungsarbeit auf den Plantagen mittlerweile in Kleinstarbeit von Menschenhand verrichtet werden. In den USA gibt es sie noch, die industriell organisierten Massen von Bienenvölkern, die nach getanem Werk dem Pestizidangriff und der langen, oft tödlichen Reise im Lkw ausgesetzt sind.“ [Anmerkung: diese Wanderbienen-Stöcke überleben nur etwa 1-2 Jahre, während normalerweise ein verkleinerter Stock mit seiner Königin ca. 4 Jahre überlebt.]

Imhoof: „Seit etwa sechs Jahren geht es ihnen anhaltend schlecht. Zum Beispiel in der Schweiz waren es dieses Jahr 70 Prozent Bienenverluste. In Amerika und in Europa sind es meist ungefähr 30 Prozent.“ (…) Viele Leute hoffen, dass es gleichsam einen Grund gibt und wenn man den ausschaltet, ist alles gut. Dass ist genau das falsche Denken, denn in Wirklichkeit ist es eine Summe von verschiedenen Gründen, (…) In Europa, Nordamerika und China kann keine Honigbiene ohne medikamentöse Hilfe überleben.“

Imhoof: „(…) Einer der Gründe für das Bienensterben ist, dass sie auf Fleiß und Sanftmut gezüchtet werden und nicht auf Gesundheit. Man müsste sie robuster züchten.“  In Australien gäbe es noch keine Varroa-Milben. Man könnte verwilderte, einst mit den Siedlern ins Land gebrachte Bienen, die robuster sind, als Genpool benützen, um die „Haustier-Bienen“ wieder stärker zu machen und sie auf die Varroa vorbereiten. In den USA sollte man Züchtungen mit der afrikanischen Biene versuchen, um sie sanfter zu machen, statt sie als Ungeziefer zu betrachten. Aber für eine industrielle Wanderimkerei ist sie nicht geeignet. In Südamerika lebt diese Biene in nicht so dicht besiedelten Gebieten.

Ein Bienenvolk besteht ja aus Geschwistern und stellt einen vereinten Superorganismus dar. Die industrielle Imkerei nimmt darauf keine Rücksicht. Die Bienen finden sich zwar in den verschieden lokalisierten Monokulturen zurecht, aber das bedeutet viel Stress und kostet unnötig viel Kraft – es schwächt sie. [Anmerkung: in diesen riesigen Monokulturplantagen in den USA gibt es für Bienen nur Futter für wenige Wochen, solange es Blüten gibt, dann muss der Stock woanders hin per LKW weggebracht werden. Zudem ist das Futterangebot viel zu einseitig. Spätestens mit dem 2. Jahr sind Königin und Bienen zu Pestizid-vergiftet und zu schwach um effizient bestäuben zu können, bringen für den Besitzer weniger Profit, werden getötet und durch neue gekaufte Bienen ersetzt.]

 

Aus: www.kurier.at, Rubrik Nachrichten, vom 9.10.2012: http://kurier.at/nachrichten/4514305-bienensterben-imker-auf-den-barrikaden.php

„Bienensterben: Imker auf den Barrikaden.“

„Der Film „More than honey“ regt Österreichs Imker auf. Für Weltuntergangsstimmung sehen sie keinen Grund.“

„Bienen sind „super­smart“. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Queen Mary Universität in London. Die Insekten sind genauso lernfähig wie höher entwickelte Lebewesen, inklusive der Menschen. Vor allem, wenn es darum geht, nektarreiche Blüten zu finden.“

„Der Schweizer Regisseur Markus Imhoof ist in seinem Film „More than honey“ – ab 12. 10. in den österreichischen Kinos – dem weltweiten Bienensterben auf der Spur. „Die Ausräumung der Landschaft und Intensivierung der Bewirtschaftung, die er als junger Mann mitbekommen hat, sind für ihn daher wesentliche Faktoren für den Rückgang der Bestäuber.“ Die Biene ist ohnehin durch Varroa-Milbe und Pestizide bedroht.

Für Imhoof gibt es nur eine Lösung: die Kreuzung der zu wenig widerstandsfähigen westlichen Biene mit der afrikanischen Biene, deren Bastarde – die „Killerbienen“, in den USA als Ungeziefer gelten, und die bereits in Südamerika entstanden ist. Imker sind eigentlich dagegen, auch in Österreich, man will eine sanfte Biene haben, von der man leicht und gefahrlos Honig beziehen kann. Allerdings sollte man einen Teil des Honigs den Bienen im Winter überlassen statt sie mit Zuckerwasser zu füttern. [Anmerkung: Ein Vorschlag, der absolut vernünftig ist, denn der antiseptische Honig ist nun mal die optimale Ernährung, Stärkung und Krankheitsprävention für Bienen! Und nicht: Zuckerwasser!]

„Der Grazer Zoologe Karl Crailsheim verzeichnete heuer die höchsten Überwinterungsverluste von Bienenvölkern seit fünf Jahren. 26 Prozent der Völker haben nicht überlebt. Normal sind rund 10 Prozent.“ Schuld daran sei möglicherweise der starke Kälteeinbruch im Winter gewesen. Weniger Bestäubung durch Bienen bedeutet für Landwirte eine weit geringere Ernte und für Konsumenten höhere Lebensmittelpreise!

„Die Bestäubungskrise begann Mitte des 20. Jahrhunderts, ausgelöst durch intensivere Wiesenbewirtschaftung (Düngung) und frühere Mähtermine. Die ausgeräumte Landschaft mit ihren Monokulturen ist für Insekten unattraktiv, sie werden in weniger stark genutzte Randgebiete gedrängt.

Das betrifft nicht nur die Bienen (gern auf Lippenblütlern, Leguminosen, Hahnenfußgewächsen), auch Wespen (Orchideen und Braunwurz), Schmetterlinge (Nelken, Geißblatt, Sommerflieder), Käfer (Doldenblütler, Holunder, Liguster), Fliegen (Germer, Einbeere)) nehmen gern Pollenbäder.“

Ursachen: Verschwinden von Pflanzenarten, zu viele Insektizide – oder doch militärisch eingesetzte Mikrowellen?

Aus: www.krone.at, Rubrik Wissen, 11.3.2011: http://www.krone.at/Wissen/Enormes_Bienen-Sterben_sorgt_fuer_Beunruhigung-UNO_schlaegt_Alarm-Story-250410

„Uno schlägt Alarm – Enormes Bienen- Sterben sorgt für Beunruhigung“

„Die Vereinten Nationen schlagen Alarm wegen des Bienen- Sterbens. In manchen Gegenden der stark industrialisierten nördlichen Erdhalbkugel seien in den vergangenen Jahren bis zu 85 Prozent der Bienenschwärme Krankheiten oder der Umweltverschmutzung zum Opfer gefallen.

Das schreiben Experten in einem Bericht, den das UN- Umweltprogramm UNEP am Donnerstag in Genf vorstellte. Es gebe mehr als ein Dutzend Faktoren, die den nützlichen Insekten schadeten, darunter Luftverschmutzung und der Einsatz von Pestiziden.

Zudem gebe es Parasiten, die nur die Bienen der nördlichen Halbkugel befallen, heißt es in dem Bericht. Darüber hinaus wirke es sich negativ aus, dass es weniger Blumenwiesen und in Europa auch weniger Imker gebe, die sich um die Bienenvölker kümmern.“

Von 100 Pflanzenarten, die Menschen zu 90% für ihre Ernährung nutzen, werden 70 Arten von Bienen bestäubt. Ohne Bestäubung keine Ernte und langfristig keine Fortpflanzen, die Arten würden aussterben. In Europa ging laut Peter Neumann, Mitautor der ersten UN-Studie zur Bienenpopulation, die Bienenpopulation um 10-30 % zurück, in den USA um 30 % und im Nahen Osten sogar um 85 % (!). „In Südamerika, Afrika und Australien wurden keine großen Rückgänge festgestellt.“

[Anm.: Hingegen gilt die Bienenpopulation in China als de facto ausgerottet, trotzdem die asiatische Biene eigentlich gegen die Varroa-Milbe resistenter war. Schuld sind somit wohl der chinesische Chemieeinsatz in der Landwirtschaft!

Die nördliche Halbkugel und der Nahe Osten sind aber auch genau die Gegenden, wo die Großmächte USA, China, Russland etc. sich gegenseitig mit Mikrowellen aus Militärflugzeugen und Satelliten bespitzeln – Mikrowellen stellen dabei so eine Art „Röntgen für Baukomplexe und Landformationen“ dar. Das Pendant in den Weltmeeren ist der Ultraschall, der dort z.B. die Blutäderchen im Gehirn von Walen und Delfinen zum Platzen bringt und diese Tiere durch für sie unzumutbaren weil wahrgenommenen Lärm zur verzweifelten desorientierten Flucht zwingt – und sei es auf das Ufer, wo sie dann sterben. Ultraschall wird nicht nur zur Ortung von U-Booten verwendet, sondern auch um unterseeische Gebiete und Erze zu erforschen und Anlagen zu kontrollieren – z.B. die WELTWEIT inzwischen verlegten Anti-U-Boot-Sensoren (wegen U-Boote mit atomaren Waffen!) und Telefonkabel…

Die Großmächte experimentieren inzwischen seit Jahrzehnten mit elektromagnetischen Wellen aller Art, so auch bei Projekt  HAARP und über Theorien von Tesla. Und justament seitdem (seit E. d. 80-er) geht es daher auch mit den Bienen bergab. ]

 

Aus: www.krone.at, Rubrik Wissen, vom 17.4.2007: http://www.krone.at/Wissen/Handystrahlen_schuld_am_Bienensterben-Orientierungsverlust-Story-67149

„Orientierungsverlust – Handystrahlen schuld am Bienensterben?“

„Ist die Strahlung von Handys und Handymasten für das rätselhafte Sterben von ganzen Bienenvölkern auf der ganzen Welt verantwortlich? Forscher aus Großbritannien und Deutschland glauben, dass elektromagnetische Strahlung von Mobiltelefonen das innere Navigationssystem der Bienen stört und sie deswegen nicht mehr zu ihrem Stock zurückfliegen können. (…) Ganze Stöcke sind von einem Tag auf den anderen vollkommen leer, von den Tierchen fehlt jede Spur. (…)  Die Trägerfrequenz von Handysignalen erzeugt in etwa dieselben Schwingungen auf einer Wabe wie der Tanz der Bienen, die dadurch die Signale ihrer Mitbewohner nicht mehr empfangen können.“

[Anmerkung: da bietet sich aber auch eine weitere Erklärung an: was wäre, wenn die kosmische Strahlung, wenn sich die Sonneneinstrahlung in den letzten Jahren irgendwie verändert habe, z.B. durch eine leicht geänderte Erdumlaufbahn oder durch massive Sonneneruptionen (flairs)? Was wäre, wenn Bienen, die bekanntlich mehr elektormagnetischen Wellenlängen wahrnehmen, darauf mit einem schwachen Immunsystem reagieren?]

Der Kampf der Imker gegen Varroa, Viren und schwindendes Einkommen

Aus: www.krone.at, Rubrik Wissen, vom 11.2.2012: http://www.krone.at/Wissen/Zahl_der_Imker_und_Bienenvoelker_geht_europaweit_zurueck-Problem_fuer_Bauern-Story-184893

„Problem für Bauern – Zahl der Imker und Bienenvölker geht europaweit zurück.“

„In ganz Europa geht die Zahl der Imker und Bienenvölker zurück. Das ist eine Gefahr für viele Feldfrüchte, wie eine Studie zeigt, an der das Zentrum für Bienenforschung der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld- Posieux des schweizerischen Bundesamts für Landwirtschaft beteiligt war. Ein Weniger an Bienen könnte für die Landwirtschaft ernste Konsequenzen haben, warnen Forscher.

In Mittel- und Westeuropa geht die Zahl der Bienenvölker bereits seit 1965 zurück, wie Agroscope am Donnerstag mitteilte. Seit 1985 wird dieser Trend auch in Ländern wie Tschechien, Slowakei, Schweden oder Norwegen beobachtet. In Südeuropa dagegen stieg die Zahl der Bienenvölker zwischen 1965 und 2005.“

Die Zahl der Imker sinkt europaweit, da die Einkommen aus der Imkerei gefallen sind. Schuld daran ist der aufwändige Kampf gegen die Varroa-Milbe und der ständige Verlust von Bienenvölkern. Der Rückgang von Bienen und Imkern hätte ernste Folgen für die Landwirtschaft, zumal auch andere Bestäuber wie z.B. Wildbienen oder Schwebfliegen zahlenmäßig abnehmen.

 

Aus: www.wienerzeitung.at, Rubrik Themen Channel, vom 4.9.2012: http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/natur/484606_Forscher-warnen-vor-schlimmen-Folgen-durch-Bienensterben.html

„Parasiten, Krankheiten und immer weniger Imker: Forscher warnen vor schlimmen Folgen durch Bienensterben. –  Etwa zwei Drittel der Nahrungsmittel hängen von der Arbeit der Bienen ab“

„Halle. Bienenforscher schlagen Alarm: Angesichts von Parasiten, Krankheiten und immer weniger Imkern sind weltweit die Bestände an Bienen in Gefahr. Auf einem Kongress in Halle wollen ab Dienstag rund 450 Experten aus 52 Ländern bis Donnerstag ihre neuesten Erkenntnisse aus der Parasiten- und Krankheitsforschung vorstellen. In Österreich ging die Zahl der Imker von Beginn der 90er Jahre von 30.000 auf 24.000 zurück (…). Ein Grund für den Imker-Rückgang sei nachlassendes Interesse an der Imkerei (…). In Osteuropa sei dies besonders dramatisch, da die ehemals staatlich gestützte Honiggewinnung nun auch wirtschaftlich für so manchen Imker nicht mehr attraktiv sei.“  Für das ökologische Gleichgewicht wäre dies tragisch: „Etwa zwei Drittel der Nahrungsmittel hängen von der Arbeit der Bienen ab.“ Der ärgste Feind, so meint man, sei die Varroa-Milbe. [Anmerkung: Wie praktisch! Über zu verbietende Pestizide, Insektizide und das Gewinnstreben von Agrar- und Chemielobbies scheint man in Halle nicht gesprochen zu haben. Immer weniger Imker, die von ihrer Arbeit leben können, sind keine echten Gegner für die…]

 

Aus: Wikipedia, Stichwort „Varroamilbe“, aus dem web am 11.10.2012: http://de.wikipedia.org/wiki/Varroamilbe

„Varroamilbe“

„Die Varroamilbe (Varroa destructor) ist eine adult (erwachsen) nur ca. 1,6 Millimeter große Milbe, die sich bei der Honigbiene festbeißt, ähnlich einem Blutegel beim Säugetier. Bei gleicher Proportion hätte ein entsprechender “Blutegel” beim Menschen die Größe eines blutsaugenden Kaninchens. Die Milbe befällt zwar auch die adulte Biene, entwickelt und vermehrt sich aber in der verdeckelten Bienenbrut im Stock. Die Varroose (alter Name: Varroatose), wie dieser Parasiten-Befall genannt wird, ist deshalb vor allem eine Krankheit der Brut. Da im Winterhalbjahr keine Brut aufgezogen wird, wechseln die Varroamilben in dieser Zeit notgedrungen auf die erwachsenen Bienen.“ Die Milbe verbeißt sich ähnlich wie bei Zecken oder Blutegel mit ihrem Saugapparat tief in ihren Wirt hinein und kann daher vom Imker nicht „abgezupft“ werden…

Varoamilben auf einer Bienen-Puppe. Image of Varroa Mite on honeybee pupa supplied by Kika De La Garza Subtropical Agricultural Research Center Weslaco, Texas, USA.

Zwei Milben der „Varroa destructor“ auf einem vor kurzem geschlüpften Drohn der westlichen Honigbiene. – 3. Juni 2007, Quelle: eigenes Werk, Urheber: Waugsberg.

„Die Milbe wurde im Jahr 1977 über befallene asiatische Honigbienen nach Europa eingeschleppt, durch den Landweg über Russland.“ Die Milbe saugt die Biene einfach aus. Sie legt ihre Eier in die Brutzellen im Stock ab. Die verpuppten Larven schlüpfen behindert, verkrüppelt und geschwächt, befallene Flugbienen verenden irgendwo und kehren nicht mehr zum Stock zurück. Er wird vermutet, dass die Milben zudem schädliche Viren übertragen und Infektionen durch Verletzungen verursachen. Asiatische Bienen entfernen befallene Brutzellen oder verlassen überhaupt stark befallene Stöcke. Ihre Drohnen (und die Drohnen sind diejenigen Bienen, die am stärksten befallen werden!) bleiben weniger lang verdeckelt, so dass die Milben darin nicht lange genug ausreifen können. Die Westliche Honigbiene kann die Milbe nicht erkennen, bleibt länger im Stock sesshaft und die Brutzellen bleiben länger verdeckelt. Der Versuch, an ihr mehr afrikanische und asiatische Verhaltensweisen nachzuzüchten (eigene und soziale Körperpflege, Vernichtung der befallenen Brut…), ist bislang noch nicht gelungen (bzw. wurde zuwenig energisch betrieben).

Stärkere Bienenstöcke rauben schwächere Völker aus und infizieren sich dabei mit der Varroa-Milbe, die sie in den eigenen Stock miteinschleppen. Durch die massenhaften „Wanderstöcke“ zur Befruchtung von industrialiserten Monokulturen und durch Stress wird der Befall mit Parasiten und Krankheiten begünstigt. Stress und der Kontakt mit Insektiziden schwächen die Bienenvölker. Chemische Bekämpfungsmittel gegen die Milben, die die Bienen weniger angreifen sollen, verbleiben einerseits im Wachs (und im Honig!), machten andererseits die überlebenden Milben nur resistent. Eigene „Drohnenrahmen“ im Stock ermöglicht Imker,  die ersten (und damit befallenen) verdeckelten Drohnenlarven  des Jahres zu entfernen und zu vernichten. Mit Milchsäure behandelt man im Sommer die Jungvölker (und ev. im Winter die restlichen Bienen, mit Ameisensäure nach der Honigernte Volk und Stock und mit Oxalsäure im November und Dezember den Bau. Das ätherische Öl  Thymol (aus dem Thymian) löst bei Bienen einen Putzreflex aus. Eine neue Methode gegen Varroa, das Fangwabenverfahren nach Woköck und Bojaschewsky wird gerade verbreitet.

 

Aus: www.krone.at, Rubrik Wissen, vom 26.8.2009: http://www.krone.at/Wissen/Eiweissstoerung_offenbar_an_Bienensterben_schuld-Viruserkrankung-Story-158895

„Viruserkrankung – Eiweißstörung offenbar an Bienensterben schuld“

„(…) Bei den betroffenen Bienen sei eine Störung der Proteinherstellung entdeckt worden, die wiederum die Folge eines Virus sein könnte, berichten Wissenschaftler der Universität Illinois in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Science“. Das Sterben der Bienenvölker tritt seit Ende 2006 in den USA auf und hat seitdem schätzungsweise ein Drittel aller kommerziell genutzten Bienenbestände vernichtet.

Die Forscher fanden in den betroffenen Bienen ungewöhnlich viele Bruchstücke von sogenannter „ribosomaler Ribonukleinsäure“, wie sie in dem Bericht schreiben. Dies könne Folge einer Virusinfektion sein. Als Überträger vermuten die Forscher die Varroa- Milbe, die seit 1986 in den USA verbreitet ist und sogenannte Picorna- Viren in sich trägt.“

„Bei den befallenen Bienen entdeckten die Forscher ungewöhnlich viele dieser Viren. Diese „entern“ offenbar die für die Eiweißproduktion verantwortlichen Ribosomen und programmieren diese um, um sich selbst zu vermehren.“

Neben Pestiziden, genetisch veränderten Pflanzen und Parasiten wie die Varroa-Milbe ist eine Virenerkrankung nun ein weiterer Erklärungsversuch für das Massensterben von Bienen. Mit defekten Ribosomen kann der Bienenkörper sich nur mangelhaft gegen Pilze, Bakterien, Parasiten und schlechter Ernährung behaupten.

Der identifizierte Bienenmörder ist:  

eindeutig 1. Platz: „Neonicotinoide“  in der Landwirtschaft, gefolgt von 2. Varroa-Milbe und 3. eindeutig die menschliche Dummheit mit all ihren Folgen.

Aus: derStandard.at, Rubrik Wissenschaft – Welt, vom 10.4.2012, Artikel von Susanne Strnadl:  http://derstandard.at/1333528795200/Schaedliche-Insektengifte-Bienensterben-durch-Pestizide-bestaetigt

„Bienensterben durch Pestizide bestätigt“

„Dass ein klarer Zusammenhang zwischen der Maisaussaat und dem Tod ganzer Bienenvölker besteht, hat nun auch eine Studie für Österreich festgestellt“

„Viele Imker kennen die Symptome: Die Bienen zittern, zeigen eine gestörte Bewegungskoordination, krabbeln nur noch und sterben in großer Zahl. In manchen Gebieten hatten Imker den Verlust eines Drittels bis zur Hälfte ihrer Völker zu beklagen. Die betroffenen Betriebe lagen dabei auffallend oft in der Nähe von Maisanbauflächen, und die Bienenschäden fielen häufig mit der Aussaat von Mais zusammen.“

Das Mais-Saatgut wird standardmäßig gebeizt, um den aus den USA eingeschleppte Käfer (seit 2002 erstmals in Österreich) mit der Bezeichnung „Maiswurzelbohrer“ bzw. „Maiszünsling“ zu bekämpfen, der die Wurzeln der Maispflanzen frisst. Die Beizstoffe sind Neonicotinoide (u.a. in der EU zugelassene Insektizide: Thiamethoxam, Clothianidin, Imidacloprid) und werden von der keimenden Pflanze gesamt aufgenommen. Nicht geschädigt werden sollen Nützlinge wie Bienen, wobei vom Vertreiber behauptet wird, dass bis zur Blüte die Insektizide bereits abgebaut sind. – Offenbar aber nicht. Durch Wind können die Substanzen zu benachbarten Pflanzenständen gelangen, wo Bienen bereits Nektar sammeln. 2008 kam es in Deutschland, Italien und Slowenien z.B. zu massiven Bienensterben nach dem Einsatz von Neonicotinoiden durch Sämaschinen. In Deutschland ergaben Untersuchungen einen klaren Zusammenhang zum Bienensterben. In Österreich beauftragte das Ministerium die „Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages)“ mit einer wissenschaftlichen Untersuchung. 2009 bis 2011 untersuchte die Ages Proben von toten Bienen und Pollen im Bienenstock, die Imker eingesandt hatten, auf Beiz- und andere Pflanzenschutzmittel. Der Bericht wurde kürzlich veröffentlicht.

„Global 2000 sprach von einem „nebenbei aufgedeckten Pestizidskandal“, da in den Bienen Gifte gefunden wurden, die gesetzlich verboten sind. Die Ages wies diesen Befund als „undifferenziert“ zurück, da einige der Stoffe erst vor einem Jahr verbannt wurden und daher noch in der Umwelt nachweisbar seien – der Standard berichtete.“ Die Untersuchung hat Zusammenhänge deutlich und relevant ergeben, ausgenommen für die toten Bienen im Winter. „Vor allem bei den Völkern, die während des Winters starben, erwies sich in den meisten Fällen die Varroa-Milbe als die Schuldige, oft in Kombination mit Bienenviren. Die meisten Verluste zur Zeit der Maissaat hingegen standen sehr wohl in Verbindung mit Neonicotinoiden.“ Von 447 eingesandten Proben 2009-2011 über die Hälfte bis Dreiviertel der Proben Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid (wobei überhaupt nur nach bestimmten Giftstoffen gesucht worden war!). Während in den drei Jahren der Fund von Neonicotinoide zurückging, stieg der Fund von Imidacloprid (aus Wein- und Ackerbau) stark an.

In den drei Untersuchungsjahren ging der Anteil von Bienenständen, in denen Neonicotinoide nachgewiesen werden konnten, laut Ages zurück. Einzige Ausnahme: Imidacloprid, das stattdessen massiv anstieg. Ages vermutet, dass die Rückstände weniger aus der Maisbeize stammen, sondern aus der Anwendung als Spritzmittel im Wein- und Ackerbau.

Dabei gäbe es ein ganz einfaches Mittel gegen den Maiswurzelbohrer: einfach Fruchtwechsel, die Larven würden binnen einem Jahr ohne Mais nämlich verhungern. Stattdessen erließ die EU 2010 sogar das Gebot, den Mais in Österreich zu beizen, um eine Ausbreitung des Käfers in andere EU-Länder zu verhindern. Ein Umdenken tut dringend Not: Es geht nicht nur um Bienen, sondern auch um die Vergiftung von Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Vögel, die letztlich keine Nahrung mehr finden…

[Anmerkung: was hier komplett unberücksichtigt bleibt ist der massive Einsatz von Chemie – auch Neo-Nicotinoide – durch Hobbygärtner in jedem Hausgarten gegen Insektenbefall jeder Art – wobei diese Substanzen in die gesamte Pflanze gelangen und jedes Insekt vergiften, der ihr zu nahe kommt – auch Bienen. Egal, was auf den Packungen für andersartige Versprechungen stehen. Hornissen, Wespen, Bienen, Hummeln und Ameisen (!) gehören zu derselben Tierordnung. Was die einen umbringt, tötet auch die anderen.]

Schlusswort:

Der Mensch und sein Nikotin,  der Mensch und seine Hybris, seine Selbstsüchte, seine Wünsche, seine Gier, seine Drogen… alles vernichtet die Erde! Der Mensch hat einen Zwilling, der ihm so ähnlich ist wie nur was, und der heißt: Varroa!

Gott sei uns gnädig…

 

Der Killer in us

Ich überlege mir immer wieder, warum viele Menschen nicht imstande sind, sich in andere Geschöpfe hineinzufühlen, nicht in Ihresgleichen und schon gar nicht in Tiere oder Pflanzen. Nun gut, Pflanzen sind von uns biologisch sehr verschieden, und zu Insekten usw. werden wir ebenfalls schwer einen Zugang finden. Aber was ist mit höheren Tieren?

So viele Tiere werden abgeschlachtet – kann einen nicht verwundern, machen doch die Menschen das auch mit anderen Menschen. Menschen probieren ihren Killerinstinkt ja immer zuerst am Tier aus (z.B. bei der Jagd, und dann, wenn möglich, am Menschen, z.B. im Krieg.) Aber Tiere werden auch ohne Notwendigkeit gequält und getötet. Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Und das weist für mich schon auf eine schwere Störung in der Empfindungsfähigkeit hin. Vielleicht ist es so, dass eine natürliche Emotionsschranke dafür sorgt, dass wir keine Empathie mit unseren Beutetieren haben, andernfalls könnten wir sie gar nicht essen. Freunde hingegen können wir kaum essen und Verwandte schon gar nicht (und kannibalistische Menschen machten das aus einem anderen, rituell-religiös-magischen Grund). Je fremder uns ein Lebewesen ist, desto weniger Skrupel scheinen wir zu haben, es zu töten und/oder zu verspeisen. Vor allem, wenn es die „passende“ Größe hat und man es gefahrlos kann. Freunde hingegen verschonen wir, weil wir viel Gemeinsames in ihnen entdecken.

Schlussfolgerung: Offensichtlich sehen viele Menschen Tiere als fremd und minderwertig an, weil sie zuwenig Gemeinsamkeiten mit ihnen entdecken. Wobei Menschen diese Einstellung sogar auf Fremde, Behinderte und Konkurrenten übertragen. Sich selbst betrachten sie als etwas ganz anderes als ein Tier, etwas fast Göttliches, als „Krone der Schöpfung“. Sie sehen, dass die Tiere zwar etliche Dinge biologisch mit uns gemeinsam haben, und sogar die menschlichen Embryonen unsere evolutionären Tierstufen nachvollziehen, aber man spricht dennoch den Tieren z.B. Emotionen ab. Heute, in unserer Kultur vielleicht weniger, früher jedenfalls betrachtete man Tiere noch als „Bioautomaten“ die keine Emotionen oder Gedanken haben, sondern einfach in ihren Reaktionen angeborenen Programmen folgen. Das führte dazu, dass man „überflüssige, lästige Kätzchen“ in einen Sack mit einem Stein steckte und einfach ertränkte. Oder dass Hundebesitzer einfach auf Bello 1 den Bello 2, 3, 4 usw. folgen ließen und so taten, als wäre das immer derselbe (!) Hund. Ein Tier hatte somit keine „individualität“ oder Persönlickkeit und sein „Wert“ als Bioautomat berechnete sich rein nach seinem Nutzen. Kein Nutzen = kein Wert! Übrigens sprachen Wissenschaftler diesem „Automaten“ sogar Schmerzempfinden ab… Noch heute ist man sich nicht einig, ob Fische Schwerzen empfinden können oder nicht…. (Und doch reagieren sie, oder…?)

Tiere – nur organische Automaten ohne Emotion?

Mit dieser zurückgebliebenen  Einstellung konnte man ungestraft mit Tieren tun, was immer man wollte. Die Erfindung des Elektrischen Stuhls in den USA durch Thomas Edison beruhte auf dem Streit mit George Westinghouse über die Gefährlichkeit von Wechselstrom gegenüber Gleichstrom. (Wechselstrom war die physikalisch effektiver für Geräte.) Trotz Proteste von Westinghouse wurde Edison nicht müde, zwecks Verteufelung des Wechselstroms zugunsten seiner Gleichstrom-Erfindungen die öffentliche grausame (und langsame) „Exekution“ von Tieren mit Wechselstrom vorzuführen, wobei die Tiere entsetzlich dabei litten. Er exekutierte einen gefährlichen Elefanten (der zu groß war und einfach nicht sterben wollte), hunderte Haustiere (gegen eine Fangprämie eingefangen und an ihn verkauft), und am Ende wurde so der Elektrische Stuhl zur Hinrichtung von Menschen erfunden. http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrischer_Stuhl

Zykon B, mit dem in Ländern heute noch Tiere in „Tierheimen“ vergast werden, wurde gegen Menschen im Holocaust eingesetzt, nachdem man es gegen Insekten und Tieren erfolgreich eingesetzt hatte und nachdem die Verwendung von Giftgas bereits im 1. Weltkrieg unglaublich viele Menschen umgebracht und tausende Überlebende durch zerstörte Nerven und Gehirn schwerst geschädigt hat. Voraussetzung für den Holocaust als fabriksmäßig aufgezogener Massenmord war einerseits die Entwicklung der industriellen Ermordung und Zerlegung von Tieren bei Massenschlachtungen am Fließband für die Nahrungskette, z.B. in Chikago, als auch die „Entmenschlichung“ und Entpersonalisierung, Entindividualisierung von Menschen, die man zu Insekten (Parasiten), Tiere (Ratten) und für „behindert, unwert, minderwertig, fremd“ erklärt hat.

Die gemeinsame Seele allen Lebens

Um zu erkennen, dass Tiere eine Seele haben wie wir, müssen wir erst selbst erkennen, dass wir selbst eine Seele haben. Menschen, die derartig grausam mit anderen Menschen oder Tieren umgehen, haben ihre eigene Seele nicht gefunden und erkannt (sofern sie eine haben), sie hören weder ein Gewissen noch empfinden sie Reue und haben keine Empathie für andere Lebensformen. Sie sind vom universellen Sein abgeschnitten. Die Außenwelt spiegelt nur das wider, was in einem ist – in diesem Fall – nicht viel. Wenn wir aber unsere eigene (göttliche) Seele in uns erkennen, erkennen wir sie auch bei den Tieren und damit werden sie einem nicht mehr fremd, sondern verwandt, befreundet. Das ist die wesentliche Voraussetzung dafür, dass man Tiere in ihrer Persönlichkeit, ihrem Wesen und Art achtet, liebt und versteht.

Ich „vermenschliche“ dabei Tiere nicht, sondern ich fühle eine innere Verbindung, eine geistige Brücke.

Ich sehe dem Tier in die Augen, aber ich sehe tiefer als den Augengrund, ich sehe Seele, Emotionen darin, ich sehe seine Stärken und natürlich seine Schwächen („Behinderungen“). Natürlich haben sich Tiere anders spezialisiert als das Tier  Mensch, und haben darum andere Sinne, Überlebensstrategien und Gewohnheiten entwickelt als der Mensch, der vor allem sein Großhirn und das abstrakte Denken als Überlebensstrategie entwickelt hat. (Hätten ja auch Klauen, Hufe und Hörner sein können – Glück gehabt!) Und daher sind uns Tiere in einigen Bereichen überlegen, in anderen Bereichen jedoch (z.B. in der Fähigkeit zu abstraktem Denken, rascher Auffassung und schneller Entschlusskraft) ist der Mensch überlegen. Aber gerade was die Gehirnzentren von Klein- und Mittelhirn betrifft (d.h. Instinkte und Emotionen) sind uns die höheren Tiere ebenbürtig, auch wenn ihre cognitiven Fähigkeiten einfach bescheidener sind. (Hätten sie ein größeren Großhirn, wären sie uns noch ähnlicher!)

Sind geringere intellektuelle Fähigkeiten daher wirklich eine „Behinderung“, ein Makel? Was wir jeweils von der Natur mitbekommen haben sollte genügen, dass wir (Tier und Mensch) imstande sind, in dieser Umwelt so zu überleben, wie wir sind. Darum sind wir, wie wir sind – und nicht, weil wir irgendwie von der Schöpfung bevorzugt wären… Werden die Würfel der Evolution auf unserer Welt neu gemischt, ändern sich die Lebensbedingungen, dann kann sich die Überlegenheit des Menschen im Überlebenskampf rasch ändern…

Ich sehe daher den Tieren in die Augen und sehe meine jüngeren Brüder und Schwestern. Und wie ich sie als solche erkenne und liebe, erkennen sie auch mich.

Fünf Vorstellungen

Als Erstes muss man sich die Frage stellen, ob ich nach dem Tod weiterlebe, und was von mir dann reinkarnieren würde. Dazu gibt es fünf Positionen, was nach dem Tod passiert:

  1. Die Lebensenergien überdauern, nicht aber der individuelle Mensch an sich, mit seinen individuellen Erinnerungen. Die Lebensenergien können wieder neue Körper aller Art beleben: Pflanzen, Tiere, Menschen… (Seelenwanderung).
  2. Der Mensch reinkarniert vor allem als Mensch, d.h. Seele und Bewusstsein. Als Mensch, weil er als Bewusstsein die Stufe von Pflanzen, Tieren usw. bereits überwunden hat, wobei bestimmte Erinnerungen an frühere Leben tief in der eigenen Seele vergraben liegen und mitgenommen werden. Je mehr kosmische Einsichten und Lektionen der Mensch erwirbt, desto mehr nimmt er davon nach seinem Tode auch mit, als wären sie in seinem „persönlichen Buch des Lebens eingraviert“. Je weniger er davon hat, desto weniger kann er sich auch in einer neuen Inkarnation erinnern.
  3. Monadenlehre: Die individuelle vergängliche Seele ist nur ein Teil einer übergeordneten unsterblichen Monade („Inneres Höheres Selbst“), deren Teilseelen sich in Raum und Zeit verstreut inkarnieren. Das Innere Selbst ist wiederum selbst nur ein Teil der Weltseele gesamt und damit ein Teil, ruhend in Gott.
  4. Der individuelle Mensch inkarniert nicht mehr, sondern ruht a. nach dem Tod „gleichsam in Gott“; lebt geistig irgendwie wie schlafend auf einer Jenseitsebene fort, oder wartet (im Grab) wie im Schlaf auf eine Erweckung in ein himmlisches Leben mit einem neuen (von Gott geformten) Körper, sobald die Zeit gekommen ist und er für würdig befunden wurde. Oder lebt b. überhaupt nicht mehr, nicht einmal geistig, sondern hat alles was ihn als Individuum mal ausmachte an seinen Schöpfer (= Gott, Erde, Mutter Natur…) zurückgegeben, womit alle diese Teile zu ihrem Ursprung zurückkehren.
  5. Wenn von „Wiedergeburt“ gesprochen wird, ist bei manchen Gruppen bestenfalls eine geistige Wiedergeburt gemeint, ein innerer Transformationsprozess, eine Erleuchtung, die noch in diesem Menschenleben stattfindet. Im Christentum sind solche Phasen der geistigen Transformation einerseits die Taufe und dann die Erleuchtung durch den Heiligen Geist (Pfingstwunder), wodurch man (erleuchtet und eins mit Jesus und mit Gott) Eingang in ein himmlisches Paradies findet. Der dritte Schritt der Heiligung wäre sozusagen auch eine körperliche Verklärung/Vergeistigung, die über den Tod hinausgeht…

Im Islam stellt das gottesfürchtige Leben als Muslim selbst so eine Art Transformationsprozess dar. (Anmerkung: Wer bereits geistig transformiert und kosmisch-göttlich erleuchtet ist, für den entfiele ohnehin die Notwendigkeit weiterer Reinkarnationen.)

Jedes dieser fünf Positionen hat etwas für sich – möglicherweise ist jede der fünf Aussagen gleichermaßen richtig. Die scheinbare Verwirrung und Gegensätzlichkeit ergibt sich nur daraus, dass das Thema unsere beschränkte menschliche Vorstellung übersteigt.

Vergleich der Vorstellungen

Im Hinduismus, beruhend auf den heiligen Upanishaden, ist der Mensch in erster Linie eine ewige unsterbliche Seele (Atman), die sich je nach den Gesetzen von Dharma (sittlich-ethische Weltordnung) und Karma (Gedanken und Taten werden zu Ursachen für bestimmte Manifestationen; Gesetz von Ursache und Wirkung) in bestimmte Körper inkarniert, als Tier, Mensch oder als Deva (Gottheit, höheres Wesen). Unter „Jiva“ versteht man im Hinduismus die individuelle Seele, die sich aus dem Zusammenwirken von Atman mit Vernunft, Gefühlen, Wünschen und Erfahrungen ergibt. Es ist dieses Jiva-Teil, welches die Reinkarnation bedingt, und welches sich zwischen den Inkarnationen auf den ihr gemäßen jenseitigen Ebenen aufhält. Die Reinkarnationen dauern fort, bis zur endgültigen Erlösung/Klärung der Jiva-Teile (Moksha) und damit der erneuten Einswerdung von Atman mit Brahman, der Weltseele.

Während einige Hindus der Meinung sind, das Individuum könne sich nur selbst erlösen, vertrauen andere zusätzlich auf Gebete, die die göttliche Gnade als Hilfe herabrufen. Ziel der Hindus ist, dem Leid des Kreislaufs von Werden und Vergehen (Samsara) zu entkommen. Dazu gibt es vier Wege zur Erlösung: den Weg des Wissens, den Weg der (guten) Taten, den Weg der Gottesliebe oder den Weg durch Yoga und Meditation (=innere Versenkung).

Im Buddhismus, welches die meisten Gedanken aus dem Hinduismus übernommen hat, wird ein inkarnierter Atman, d.h. eine ewige überdauernde Seele verneint, sondern es gibt nur eine Art Jiva, eine individuelle Seele oder Bewusstsein. Karma ist das Prinzip von Ursache und Wirkung, aber auch die innewohnende Fähigkeit zu gezieltem, absichtlichen Handeln. Karma bedeutet Handeln, Wirken und die Folgen daraus. Die Folgen sind weder zufällig, noch unterliegen sie einem höheren göttlichen Diktat, sondern sind ausschließlich selbst verursacht. Die Wiedergeburt (d.h. neue Manifestation nach dem Übergang/Tod) erfolgt je nach Karma als Tier oder Mensch, oder auf der Ebene der erdgebundenen Geister,  der Dämonen, in den Höllen oder in einer Himmelswelt. Als „Wurzeln“ oder Ursachen des negativen bzw. positiven Karmas gelten Gier oder Selbstlosigkeit, Hass oder Güte, Verblendung/Unwissenheit oder Einsicht, und sie bewirken die Anziehung auf den entsprechenden Ebenen. Die negativen Eigenschaften führen zum Streben nach Vergänglichem und zu Leid. Der Achtfache Pfad hingegen verwandelt das Negative in das Positive, führt zur Erleuchtung (Bodhi), dem Ende des Samsara und der Erreichung des Zustandes des „Nirwana“ (Nichts; ein Zustand nicht von dieser Welt, nicht im manifestierten Universum).

Die Vorstellungen von Metamorphose, Seelenwanderung, Wiedergeburt und Reinkarnation finden wir auch in antiken Geheimlehren (Pythagoras, Platon u.a.), der späteren jüdischen chassidischen und kabbalistischen Mystik (ab ca. 1000 n. Chr. und danach), bei den Katharern (12. Jhd.), bei Vertretern der Renaissance (durch Plotin, Neuplatonismus, Giordano Bruno usw. – von der Kirche bekämpft), den späteren diversen esoterischen Logen und Geheimlehren bis hin zu New Age. Esoterische Organisationen, Schulen und Vereine sprechen zwar vage von Reinkarnation, überlassen es aber meistens ihren Mitgliedern sich eigene genauere Vorstellungen darüber zu erwerben. Von 1. bis 5. ist daher alles vertreten. Genau genommen widersprechen sich diese scheinbar unterschiedlichen Aussagen noch nicht mal, sondern sind nur verschiedene Perspektiven auf ein und derselben Sache.

Vergangene Erfahrungen und Erkenntnisse sind Schätze

Wenn wir uns bemühen, uns zu erinnern, muss etwas vorhanden sein, worauf wir uns erinnern können. Es muss irgendwo als energetische Botschaft oder Bild „implantiert“, eingeschrieben, aufgeschrieben sein, ob das die „Akasha-Chronik“ der Weltseele gesamt ist oder das „Buch des Lebens“ für den Einzelnen, das Teil seiner Seele bzw. seines „Herzens“ ist. Die Erinnerungen sind mehr als nur biologische und kollektiv-genetische Zellerinnerungen (aller unserer Vorfahren) und atomare Bezüge zu dem, was einst mal war (z.B. Sonnen, aus dem die Materie entstand, der Urknall usw.). Die Erinnerungen sind energetisch, d.h. beruhen auf bestimmten starken Energien, Emotionen, Gedanken und Erkenntnissen, die aus bestimmten „Gründen“ mitgenommen werden, weil sie wohl unbewusst wichtig sind für unser jetziges Leben, für unsere geistige Evolution. Die man vielleicht bewusst machen und betrachten könnte, um daraus zu lernen, um vielleicht Karma aufzulösen, die man aber besser nicht „löschen“ und vergessen sollte. Wer seine Vergangenheit einfach abschneidet, vernichtet seine Gegenwart und seine Zukunft, die bekanntlich darauf wurzeln und uns erst zu dem machen, was wir sind. Andernfalls wären wir psychopathische emotionslose Biomaschinen. Unsere Erinnerungen und Erkenntnisse daraus sind vielmehr unsere geistigen Schätze, die wir uns schwer erarbeitet haben, sie sind das, was das Buch des Lebens erst füllt und ausmalt.

Ohne erworbene Erkenntnisse und Vergleichsmöglichkeiten aus eigener (mitgebrachter) Erfahrungen sind wir trotz Intelligenz nur negative tierische Fleischklumpen ohne Geist und Einfühlungsvermögen, wir sind sozusagen „leere und löschbare Blätter“ ohne Inhalt und im kosmischen Sinn ohne besonderen Wert. Entsprechend negativ handelt so ein innerlich leeres „Blatt“, entsprechend entsorgt und reycycled auch der Kosmos so ein Blatt. Umso leerer ein Blatt, umso weniger wird man sich an vorige Leben erinnern können, sofern es solche überhaupt gab.

Verborgene Erinnerungen bewusst machen

Rückführungen unter autosuggestiver Anleitung oder Hypnose unterliegen der indirekten Beeinflussung durch die rückführende Person sowie den eigenen unbewussten Wünschen und Vorstellungen. Eine andere Methode ist es, sich selbst in einen Grenzlinienzustand, in tiefer Entspannung zu versetzen (z.B. während einer Meditation) und sich dann bewusst an emotionale Ereignisse zu erinnern versuchen, z.B. an Hochzeiten, kollektiv erlebte Kriegsereignisse, Katastrophen, tragische Dinge, freudige Ereignisse. Vielleicht entsprechende Musik dabei abspielen. Welche Erinnerungen und Bilder steigen dabei in dieser geistigen Stille auf? Man lässt sie aufsteigen, betrachtet sie, aber analysiert sie während der Meditation nicht, sondern erst später. Wären sie möglich, sagen sie etwas über mein jetziges Leben aus? Erkenne ich vielleicht Personen oder Orte wieder? – Wissenschaftlich verifizieren kann man solche Erinnerungen kaum, man kann sie nur selbst für wahr befinden – oder auch nicht.

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“

Natürlich hört die Königin im Märchen die wahre Antwort aus ihrem Inneren: sie mag zwar schön sein, aber es gibt eine weitaus Schönere… hinter den 7 Bergen…

Spiegel, glitzernde Kristallkugel, reflektierende Wasserschüsseln usw. bis hin zu tanzende Feuerflammen wurden immer als Mittel eingesetzt, den rationalen Verstand zu beruhigen, in die Stille zu bringen und so Zugang zum Unterbewusstsein und dem Inneren Selbst zu erlangen. Die Antwort, die man aus dieesr Stille erhält entsprechen qualitativ und sprituell der Tiefe, in die man auf seiner Bewusstseins-Entdeckungsreiche hin zum eigenen Inneren Selbst gelangt ist. Trifft der Neuling noch überwiegend auf die eigenen verdrängten und erschreckenden Schattenseiten seiner Persönlichkeit, stoßen andere in kosmisch-kollektive Bereiche vor und ein paar Sucher berühren auf ihrer Reise vielleicht auch den göttlichen Funken, das absolute Ein und Alles, das höchste Sein.

Der Blick in den inneren Spiegel führt somit zuallererst in das eigene Selbst und ins eigene Unterbewusstsein, welches man erkennen, bearbeiten und formen sollte. Und dieser erste Blick, der dann aus dem Dunkel auftaucht, kann einen möglicherweise schon erschrecken. Plötzlich ist man gar nicht mehr so schön, edel und mutig, wie man meint, sondern gar fleckig, grimmig und ängstlich. Ein übellauniger Drachen und gar kein Engel!

Und das passt der bis dahin unangefochtenen Königin der Materie gar nicht, sie will das weder hören noch sehen und reagiert auf die viel edlere seelische Konkurrenz aus dem Inneren sogar feindselig. Und wo ist der alte König im Märchenreich? Gerade nicht da, wenn man ihn braucht! – Es dauert im Märchen noch eine ganze Weile, bis die böse Königin ihre Macht verliert, während andererseits das reine Schneeweißchen sich mühsam mit den sieben Erdgeistern (Zwergen) hinter den sieben Bergen herumschlägt und ebenso dazulernen muss, z.B. in dem, was man sich an Irdischem einverleiben sollte und was nicht. Manche dieser Früchte bringen das Leben und andere den Tod! Oder beides.

Während der Kristallspiegel der Königin bricht, bricht auch der Kristallsarg des Schneeweißchens; das edle kosmische Bewusstsein erwacht und besiegt den eigenen Schatten, das Licht erleuchtet die Dunkelheit. Wie im Märchen üblich, kommt es umgehend zur Vermählung von Prinz und Prinzessin und beide herrschen hinfort als immerjunges Königspaar gemeinsam.

Und das alles beginnt, weil man als Neophyt zu tief in den Spiegel blickt…