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Cold Reading:

Neben bewussten intelligenten Schlussfolgerungen (und Hochrechnen von Wahrscheinlichkeiten) gibt es noch unbewusste Wahrnehmungen, die man alles zusammengefasst als „Cold Reading“ bezeichnet. Das ist aber nicht gleichzusetzen mit „Hellsehen“.

 

Woher kommen paranormale Fähigkeiten?

Begabte Menschen müssen einen besonders ausgeprägten (und kontrollierten) Zugang zum Unbewussten haben, weil dort die Pforte zur Seele und zu den „jenseitigen“, astralen oder kosmischen Ebenen bzw. höheren/anderen Dimensionen liegt. (Der Mensch ist eigentlich eine große Sende- und Empfangsantenne.) Das Unbewusste empfängt (energetisch/geistige) Impulse von dort, wenn sie mit den entsprechenden Frequenzen* in Einklang gerät, und „übersetzt“ sie in verstehbare Eindrücke für den Verstand. (Die allermeisten Menschen filtern die meisten dieser Eindrücke mit ihrem Verstand weg.) Die Übersetzungen können als symbolische Träume, Bilder, Visionen oder Empfindungen aller Art übermittelt werden. Je begabter der Mensch in die innere Stille hinein „lauschen“ kann, indem er vorübergehend seinen Verstand „pausiert“, sein „Tagesbewusstsein“, desto deutlicher werden die Visionen. Für die Seele gibt es weder Materie, Raum noch Zeit (sondern nur Geist und Energie), daher können auch „vage“ Eindrücke quer durch Dimensionen, Raum und Zeit wahrgenommen und für den Verstand übersetzt werden. Nur für die Materie, für den materiellen Verstand, gelten materielle Einschränkungen.

Geist und Energie fluktuieren, d.h. wie in einem Bachbett die Tropfen fließen, können Begebenheiten oder Wahrscheinlichkeiten, die sich zwar zusammengebraut, aber noch nicht materiell manifestiert haben, mal dahin oder dorthin verändern. Die besten Hellseher sehen daher nur eine Momentaufnahme der prä-manifesten Wahrscheinlichkeiten, die sich maximal zu 70-80% manifestieren werden. Änderungen der Zukunft sind möglich, vor allem wenn „viele Tropfen beginnen, woanders im Bachbett hinzufließen“, auch wenn der vor sich hinfließende Bach der Menschheit gesamt in seinem Bett bleibt. Dasselbe gilt für den hellseherischen Blick in die Vergangenheit, wo weite Bereiche der Wahrnehmung immer vage bleiben. Oder auch für den Blick quer durch den Raum.

 

Wie wahrscheinlich sind mitgeteilte Vorhersagen? Wie richtig sind Visionen?

Nun bringen die Eigenschaften des Unterbewussten und Unbewussten es mit sich, dass hier höhere, seelische und materiell/irdische Wahrnehmungen sowie Emotionen wie in einer Schnittstelle zusammenlaufen. Ein Hellseher (Rutengänger, Kartenleger, Horoskop-Hersteller, Heiler, Medium…) muss lernen, seine persönlichen Dinge bewusst auszublenden, und nicht in seine Visionen und Handlungen für andere miteinfließen zu lassen. Unterbewusstsein und das Unbewusste interessiert es nicht, woher die Informationen kommen, ob von der irdischen Außenwelt, von Gelerntem, von Schlussfolgerungen ( = Cold Reading) oder von höheren/anderen Ebenen fern von Raum und Zeit, aus dem Inneren (durch die Pforte). Das übersetzt einfach ALLES für den Verstand. Die Frage ist somit, wieviel der Informationen tatsächlich aus einer höheren Quelle, durch eine höhere Begabung herrühren. Als Kunde eines Begabten (nicht: eines Scharlatans) wird man immer ein Gemisch erhalten, und sollte das mit den „nur Wahrscheinlichkeiten“ immer im Auge behalten. Die Wissenschaften (wie auch das Militär) können mit solchen „nur wahrscheinlichen Aussagen“ nichts anfangen, bei denen nichts 100% fix ist. Wohl aber gibt es Statistiken, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man z.B. auch als Laie Dinge richtig vorhersagt, d.h. errät. Z.B. wie oft gelegte Karten richtig erraten werden, gezogene Zahlen erraten werden, der Lauf einer Kugel vorhergesagt/erraten werden kann. Je mehr jemand eindeutig über diese statistischen Wahrscheinlichkeit des reinen Erratens liegt, desto höher ist die Möglichkeit einer parapsychischen Begabung.

 

Besitzt jeder normale Mensch paranormale Fähigkeiten?

Da im Grunde jedes Lebewesen ein geistig-energetischer Sender und Empfänger ist – sogar ein besserer, da der menschliche Verstand vieles „Unnötige zum Überleben“ einfach ausfiltert, einschließlich Emotionen und Erinnerungen – hat selbstverständlich jeder Mensch diese Fähigkeiten; kann sie aber bewusst verschließen, verkümmern lassen, vollkommen dicht machen (wie ein Psychopath) usw. In wirklich drängenden kritischen Situationen, z.B. bei Lebensgefahr, können Impulse dennoch durchdringen – z.B. als Emotionen, Träume, Ahnungen usw. Bei anderen Menschen (die wir als psychisch krank, wahnsinnig, besessen, voller Paranoia etc. erachten) funktioniert die Kontrolle und der bewusste Filter nicht, der Mensch wird mit inneren unbewussten Impulsen derartig bombardiert, die ihn überfordern, und ihn vom normalen Leben in der „irdischen Realität“ abhalten. Er kann dann in unserem Alltag nicht richtig funktionieren. Dasselbe passiert, wenn Menschen einfach ohne jede Vorbereitung und Wissen mit okkulten Dingen herumspielen und Tore aufmachen, die sie nicht mehr bewusst schließen können. (Und ich rede von Lehrzeiten von mindestens 15-20 Jahren!*) Während diejenigen, die bewusst und kontrolliert diese Grenzen innen/außen der Situation angepasst beherrschen, als „Grenzgänger“, Zaunreiter/Hagazussa, Schamanen, Heiler etc. bezeichnet werden. Die Kontrolle beider Bereiche (Ebenen, Dimensionen…), die die Zukunft der Menschheit sein wird, ermöglicht die volle Ausschöpfung der bereits angeborenen Möglichkeiten des Menschen.

 

Wie man ist, dahin zieht es einen…

*Zu den Frequenzen: was man in sich trägt, durch Gesinnung, Charakter, Erkenntnis, Aura – zu dem hat man auch den besten Zugang. Ein guter Mensch mit positiven Energien, Verantwortungsbewusstsein, Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft und wenig negativem Karma wird entsprechende Energien anziehen, und entsprechende Ebenen/Dimensionen. Die „Lehrzeit“ für normale Menschen, die ihre Möglichkeiten erweitern wollen, umfasst also auch die gründliche Beachtung auch dieses Punktes. Nicht umsonst sind Meditation, Initiationen, Reflexionen, Wissenserwerb („Handwerkszeug“) und ein guter (aus vergangenen Inkarnationen mitgebrachter) Wesenskern so wichtig.

Und die anderen? Ernten karmisch, was sie denken und tun. Spätestens, wenn der irdische Mensch körperlich vergeht und nur die Seele übrig bleibt. Und genau dorthin geht, wohin es sie zieht…

 

 

Wer rettet unsere Arbeitspätze vor Robotern?!

Ich möchte allen Lesern folgende Sendung (Im Zentrum, ORF2, 27.1.2019: „Jobkoller Roboter“) ans Herz legen, anzusehen, wenn noch nicht geschehen. Die Technik schreitet voran, und in allen Branchen werden Künstliche Intelligenz (KI), Roboter, Automatisation und Selbstbedienungen menschliche Arbeitnehmer überflüssig machen. Einmal investiert, kosten diese Geräte kaum was – keine Löhne, keine Steuern, keine Urlaube, keine Streitfälle um Arbeitnehmerrechte vor Gericht…  Sie werden weltweit sowohl Menschen in vielen höherqualifizierten Berufen als geringqualifzierte Jobs ersetzen. Nicht in jeder Branche gleich stark, aber überall – bis hin zu Pflegerinnen in Altersheimen, Lkw-Fahrern, Transporteure, Kellnerinnen, Nachrichtensprecher im TV (China!), Dozenten, Banker und Berater, im Handel, Sekretärinnen, in der Produktion. Und es werden nicht im selben Ausmaß neue Berufe und Jobs entstehen… Hier geht es um die eindeutig drohende Gefahr, dass in ca. 10-20 Jahren massenhaft Jobs und Berufe wegfallen werden ähnlich wie damals im 19. Jhd. durch die neue Maschinenproduktion und daraus folgend Massenarbeitslosigkeit, Massenarmut – und auch später fehlende Rentengelder drohen daraus! Während die österreichische Ministerin Schramböck (ÖVP) in der Sendung nur neoliberale Floskeln drischt und damit zeigt – wie auch die meisten in der Runde – dass sie das Problem überhaupt nicht begriffen haben, was das für Gesellschaft, Budget und Staat bedeuten wird, kann die Lösung nur darin bestehen, große Vermögen stärker zu besteuern, Steuerflucht zu vereiteln, Arbeitszeit zu verkürzen und eine MASCHINENSTEUER einzuführen (die die Zuzahlung zur notwendigen verkürzten Arbeitzeit oder Grundsicherung finanzieren sollte).

Leider sind die meisten Politiker – vor allem so konservative – einfach zu doof zu kapieren, dass ihre herkömmlichen traditionellen Denkmuster in den Müll gehören: „Der Markt regelt sich selbst, und gebt den wirtschaftlichen „Leistungsträgern“ mehr Steuernachlässe damit sie Jobs schaffen?“ (Ja, wenn überhaupt, dann tun sie das sicher nicht bei uns in Europa. Weil unsere Löhne angeblich zu hoch und Arbeitnehmerrechte und Umweltstandards zu ausgebaut sind – verglichen mit der Dritten Welt.) Man kann nicht jeden Menschen auf der Universität Wirtschaft, Robotertechnik, Technik, Software oder Medizin studieren lassen. Mal abgesehen davon, dass die Menschen einfach verschiedentlich begabt sind, sind sie auch als Individuen nicht alle gleich motiviert, intelligent oder fleißig – sie sind eben keine Ameisen oder geklonte Arbeiterdrone! Ältere Arbeitslose wird man auch nicht zack-zack in solche Berufe umschulen können. Folgen: ca. 1/3 der Menschen werden elendig durch diese unaufhaltsam kommenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt untergehen, weil zuwenig gebildet, nicht benötigtes (unrentables) individuelles Talent, zuwenig intelligent, oder geistig, beruflich, sozial (Familienbande!) zu unflexibel.
Obwohl die Maßnahmen weltweit und rechtzeitig gesetzt werden müssen – der Umbau von Industrien, Berufen, Schulungen, Ausbildungen, ständig parallel zum Beruf laufenden Weiterbildungen – dauert viele Jahre! – passiert rein gar nichts. Wie gesagt sind sowohl die Sozialdemokraten als auch die Konservativen als auch die Grünen etc. dieser drohenden Gefahr gegenüber meistens zu gleichgültig und wenn sie das Problem überhaupt andenken, dann nur mit veralteten Denkmustern und Lösungsansätzen. Am ehesten werden es global gesehen die Chinesen sein, die sich anpassen (indem sie einfach wieder Millionen an Menschen für ihre ideologischen Ziele opfern), denn auch jetzt nützt China jede technische Neuerung (negativ) – man denke nur die von Amazon und Facebook gekaufte Gesichtserkennungssoftware und Totalüberwachungstools, mit der die Regierung zunehmend jeden Chinesen zu überwachen beginnen. Und ihre nationalistischen militärisch-finanziell-ökonomischen Expansionsgelüste unter dem jetzigen roten „Quasi-Kaiser“ vorantreiben. (Auch dazu dient eine neue Technik.)
Ich erwarte mir von der Politik der Staaten die Einrichtung eines „Think-Tanks“, um bereits heute an der Lösung dieser kommenden globalen Probleme (Künstliche Intelligenz, Robotik, immer mehr Selbstbedienungen…) der Gesellschaft zu arbeiten! Denn die Probleme werden kommen!

Weitere Links zum Thema bei Youtube:

(2018, Deutsch) https://www.youtube.com/watch?v=1ftJLJJDXIo

(2017, Deutsch) https://www.youtube.com/watch?v=G7XglM6JL7U

(2019, Deutsch) https://www.youtube.com/watch?v=FqoSN2UmWIQ

(2018, Deutsch) https://www.youtube.com/watch?v=9IG6RbHLwho

(2017, Deutsch) https://www.youtube.com/watch?v=LBU2BDmV6Sw

(2017, English) https://www.youtube.com/watch?v=6IOH7b68byk,

(2018, English) https://www.youtube.com/watch?v=rnBAdnNIIXk

(2018, English) https://www.youtube.com/watch?v=01ofjPtBlk4

(2018, English) https://www.youtube.com/watch?v=HX6M4QunVmA

(2019, English) https://www.youtube.com/watch?v=lsbDsx1YCXE

(2016, English) https://www.youtube.com/watch?v=_X5UVFkkmKA

Wahnsinn oder Arroganz? Auf der Suche nach Lösungen

Beruhend auf dem Artikel von „heute.at“, 21. Januar 2019, zusammengefasst, gekürzt und mit Kommentar versehen: „Für Brexit-Zuspruch – May will heikle Irland-Frage neu verhandeln.“ – Gestern Nachmittag stellte die britische Premierministerin Theresa May (Konservative Partei) ihre weiteren Pläne für den Brexit vor, d.h. dem Austritt aus der EU, British-Exit. UK trat vor 40 Jahren der EU bei, damals war es nur eine Wirtschaft- und Zollunion, heute entwickelt die EU sich zur politischen Union, mit weniger Selbstbestimmung für die Mitgliedsstaaten.

Die EU beruht vor allem auf 4 Freiheiten:
1. Freiheitheit im Personenverkehr: Alle EU-Bürger/innen können sich frei innerhalb der Europäischen Union bewegen, sich niederlassen und eine Arbeit annehmen. Es gibt keine Binnengrenzen mehr, wobei die EU-Außengrenzen allerdings kontrolliert werden sollten.
2. Freier Warenverkehr – die Waren können EU-weit ohne Zoll und Grenzkontrollen gehandelt werden
3. Freier Dienstleistungsverkehr – jede Firma kann EU-weit ihre Dienste anbieten
4. Freier Bankenverkehr – jeder EU-Bürger kann EU-weit die Bank seiner Wahl benützen

Vor allem widersetzte sich GB in den letzten Jahren der Freiheit im Personenverkehr: aus allen Ostblockstaaten strömten Menschen nach Polen, und über Polen als billige Arbeitskräfte unkontrolliert nach Großbritannien, da die Briten als einzige in der EU sofort alle Grenzen für sie offen gehalten haben. Dazu kamen Massen von Menschen (z.B. aus Afrika, Indien, Pakistan, Asien…) aus den ehemaligen britischen Kolonien. Wie in den USA, gibt es leider in GB keine Ausweispflicht, das heißt einmal im Land, kann keiner mehr sagen, wer denn eingereist ist. Die Folge in den letzten Jahren: alle paar Monate schwere Bombenattentate durch islamische Fanatiker, explodierende Kriminalität, Arbeitslosigkeit und sinkende Löhne, ein finanzieller Crash des britischen Sozialsystems. Der absolute Gipfel der Unverschämtheit war jedoch, als die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel 2015 (um Obama zu gefallen?) 1 Million „Asylsuchende“ von überall her unkontrolliert nach Europa (Deutschland) einließ und dann hinterher von den EU-Ländern – auch den Briten – verlangte, solche Asylsuchende ebenfalls aufzunehmen bzw. den Deutschen wieder abzunehmen. Menschen – meist Muslime – die nicht nur aus Irak oder Syrien stammten, sondern aus dem ganzen Mittleren Osten, Afrika, Pakistan, Afghanistan oder Asien.

Großbritannien ist nicht nur Teil Europas, sondern politisch und wirtschaftlich eng durch den „Commonwealth“ mit den ehemaligen Kolonien verbunden, das sind z.B. Kanada, Australien, Neuseeland u.a. Die Briten blickten von jeher eher auf das Meer, als auf den Kontinent.

GB verweigerte die weitere Aufnahme von „Asylwerbern“ und immigrierende ost- oder südeuropäische Arbeitskräfte, da das Land durch die vielen Fremden nicht mehr wiederzuerkennen war. Nach Drohungen der EU – vor allem durch Deutsche – führte man in GB 2016 eine Volksabstimmung durch, die mit (nur) 51% für den Austritt ausging – und seitdem werden die anderen 49%, die in der EU bleiben wollten (vor allem Schottland, Nordirland, Gibraltar) im britischen Parlament nicht mehr berücksichtigt.

Entweder kommt man mit der EU zu einer Einigung und behält zumindest den freien Warenverkehr bei, oder aber es kommt zu einem „ungeordneten Brexit“ ohne Vertragsabschluss. In diesem Falle gibt es keine Regelungen, was ab 30. März 2019 mit Studenten, EU-Ausländern oder Briten, Forschungsgeldern, Wissenschaftlern, neu eingeführten Zöllen, Bankgeschäften, laufenden Handelsgütern geschehen soll. Es müssten sofort 25% Zoll auf alle Waren gelegt werden, Pässe, Papiere und Visa ausgestellt werden, außerdem schuldet GB der EU Milliarden Euro an Gelder für das Budget und sowohl britische als auch europäische Firmen befürchten schlimmste finanzielle Verluste (z.B. werden 1/3 aller deutschen Autos nach GB verkauft). Zwischen dem britischen Nordirland und der Republik Irland als auch zwischen Gibraltar und Spanien gäbe es wieder eine Grenze.

Die EU hat eine Reihe von Maßnahmen für einen ungeordneten Brexit ausgearbeitet. Man sagt, viele wollten innerhalb der EU den Briten den Austritt unglaublich schwer machen, damit keine weiteren EU-Staaten austreten. Die EU besteht auf ihre 4 Grundregeln, und will, dass GB nicht nur stattdessen einen Freihandels-Vertrag unterzeichnet. Zumindest will sie eine Zollunion (womit sie GB weiterhin die Art von Geschäften oder Sanktionen vorschreiben könnte) und andere wirtschaftliche Zugeständnisse im Austausch dafür, dass Irland eine offene Grenze zu Nordirland behalten darf. Der im Fachjargon genannte „Backstop“ sieht vor, dass das Vereinigte Königreich in einer Zollunion mit der EU bleibt, oder zumindest die nächsten 2-3 Jahre verbleibt, wenn keine andere Vereinbarung getroffen wird. Das mit Brüssel ausgehandelte Brexit-Abkommen war vor allem deswegen vergangene Woche mit überwältigender Mehrheit vom Parlament in London abgelehnt worden.

Warum die Eile, warum Austrittsdatum 30. Marz 2019? Die EU führt in April EU-weite Wahlen durch und möchte, dass ab da die Briten nicht mehr mitabstimmen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die weiteren Verhandlungen eingeläutet. Eine Sonderregelung der Briten allein mit Irland lehnt die EU ab. Die britische Premierministerin Theresa May will aber die schwierige Irland-Frage aus den Brexit-Gesprächen erneut zur Sprache bringen. May wolle in dieser Woche Gespräche mit britischen Abgeordneten und Parteien führen, vor allem aus dem Regierungslager der Konservativen und der nordirischen DUP, um auszuloten, wie eine „größtmögliche Unterstützung“ ihrer Ideen erreicht werden könne, so May weiter. Mit dem Ergebnis wolle sie anschließend die EU konfrontieren. May widersprach Medienberichten, wonach sie das „Karfreitagsabkommen“ ändern will, um das Problem mit einer Grenze in Irland nach dem Brexit zu lösen. Das Abkommen hatte vor gut 20 Jahren den blutigen Konflikt in Nordirland beendet.

Für die Europäer wirkt alles wie ein schleichender Niedergang der gemeinsamen europäischen Idee. Die einen wollen eine schwache föderale Struktur der EU mit starken Einzelstaaten basierend auf den traditionellen individuellen Nationen, die anderen einen europäischen Zentralstaat mit schwachen einzelnen Staaten und möglichst gar keine einzelnen traditionellen individuellen Nationen mehr. Letztere tun alles, um durch geförderte Massenimmigration von möglichst Kulturfremden im Sinne von „linkem Multi-Kulti“ die Nationen und das Zugehörigkeitsgefühl zu einzelnen Völkern und Traditionen auszulöschen. Die kollektive Reaktion darauf ist der Aufstieg besonders konservativer, traditioneller, patriotischer und nationaler Kreise in ganz Europa und wachsender (tiefenpsychologisch im Kollektiv entspringender) Hass auf alle, die die althergebrachten Nationen, Völker, Traditionen und Normen (zer-)stören. Europa wird zutiefst gespalten. Es ist auch nicht hilfreich, wenn die USA sich von Europa abwendet – denn der bisherige militärische, politische und wirtschaftliche Vasallenherr, der alle unter seiner Kontrolle und seinem Zwang vereint hatte, entlässt seine Vasallen in eine Freiheit, die jeden wieder einzelne Wege gehen lässt, und die Vasallen wieder miteinander in Streit und Konflikte geraten lässt. In eine Welt, in der andere aufsteigende Großmächte wie China gerade dabei sind, gefährlich zu werden.

https://www.heute.at/welt/news/story/Theresa-May-stellt-Parlament-Plan-B-fuer-Brexit-vor-53423435 [aus dem Web: 22.1.2019]

„„Die Strengen sind nicht frei, sondern sie sind Sklaven: Sklaven des Gesetzes.“ Das sagte Papst Franziskus an diesem Montag bei seiner Frühmesse im Vatikan. (…) Die Strenge ist keine Gabe Gottes. Die Milde sehr wohl; auch die Güte, das Wohlwollen, auch das Vergeben. (…) Hinter der Strenge versteckt sich immer etwas; in vielen Fällen ist das ein Doppelleben, aber da ist auch etwas Krankhaftes. (…)“
Hinter der Strenge steckt der Hochmut, sich gegenüber anderen als gerecht, jedenfalls gerechter, besser zu halten. Franziskus: „Möge der Herr sie spüren lassen, dass er Vater ist und dass ihm die Barmherzigkeit gefällt, die Zärtlichkeit, die Güte, die Milde, die Demut.“

Aus: Radio Vatikan, vom 24.10.2016: „Papstmesse: Wer streng ist, heuchelt, oder ist krank.“ Online:
http://de.radiovaticana.va/news/2016/10/24/papstmesse_%E2%80%9Ewer_streng_ist,_heuchelt_oder_ist_krank%E2%80%9C/1267342, aus dem Web am 14. Dezember 2017
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Viele Menschen sind geistig so verbohrt, vernagelt und verbissen, dass sie meinen, alles was vorgeschrieben erscheint, bis auf das i-Tüpfelchen erfüllen zu müssen – ja selbst die Spielräume, die sie gesetzlich hätten, werden von ihnen „aus Prinzip“ nicht ausgeschöpft. Den Mitmenschen wird nicht geholfen, nein, man reicht ihnen aus Hartherzigkeit noch den Strick um sich aufzuhängen. Selbstverständlich haben sie auch immer recht und sind persönlich unfehlbar, und anderen Mitmenschen zu vergeben ist unvorstellbar für sie. Nicht mal deren kleinen Laster und Sünden.

Wieso auch, müssen sie sich ja selbst so anstrengen, um unfehlbar zu erscheinen. Was im Grunde keiner von ihnen verlangt hat, aber…

Es ist natürlich auf viel bequemer, sich auf andere zu berufen, auf vorgegebene Prinzipien, nie selbst zu entscheiden, nie selbst verantwortlich zu sein. Das ist der beste Weg für denkfaule und träge Menschen. Man kommt so auch gar nicht in die Lage, Fehler zu begehen, oder? Denn wo andere Tag für Tag flexibel je nach Situation selbst nachdenken und Entscheidungen treffen müssen, berufen die Denkfaulen sich auf Anweisungen von oben. Sie erwähnen dabei nicht ihre Ermessensfreiräume und nicht, dass sie diese Anweisungen so interpretieren, wie sie ihnen gelegen kommen, um gegenüber anderen mit mehr Macht und Glanz auftreten zu können.

Wer keine Fehler macht, kann nichts dazulernen, und wer keine Schwächen überwinden kann, kann innerlich nicht wachsen. Wer sich selbst für vollkommen hält, ist in Wahrheit klein, unbedeutend und unfähig, zu wachsen, sich zu entwickeln, zu lernen, So ein Mensch ist entscheidungschwach, wenig intelligent, vermeidet Herausforderungen, ist dabei aber selbstgerecht bis grausam und wenig sozial. Somit sind sie wahrlich als selbstherrliche Perfektionisten und selbstgerechte Fanatiker keine Kandidaten für den Einzug in den Himmel oder in ein Paradies.

Ja, wenn wir Kinder erziehen, müssen wir auch manchmal auf die Einhaltung von Regeln bestehen, denn sie geben den Kindern auch Halt. aber diese Regeln sollen die Kinder durch eine überstrenge Auslegung auch nicht ersticken, verkümmern lassen, sie geistig deformieren, ihnen das Rückgrat brechen. Regeln und Gesetze sind dazu da, der Gesellschaft ein Rüstzeug zum besseren Funktionieren zu geben, aber nicht um das eigene Denken zu unterbinden und die Menschen zu gehorsamen Marionetten zu erziehen.

Oder wie Jesus einstmals in Hinblick zu den jüdischen Pharisäern gesagt hat: „Das Gesetz ist für die Menschen da, und nicht die Menschen für das Gesetz.“

Das andere Extrem ist die Konsequenzlosigkeit bei absichtlichen Verstößen und das ausbrechende Chaos, wenn nur noch Milde, Güte und Nachsicht existiert und keiner die Folgen seines Handelns – oder Nichthandelns – tragen muss. Die Gesellschaftsstruktur würde in sich zusammenfallen wie Pudding, da es nichts gibt, was sie trägt. Könnte das Universum existieren, ohne seine grundlegenden pysikalischen Gesetze als formende Struktur?

Daher gibt es auch im „Kabbalistischen Lebensbaum“ drei Säulen: die Säule der Strenge, die Säule der Milde und die mittlere Säule von Liebe und Weisheit, die der Mensch geistig empor geht, dabei gleichzeitig weise und liebevoll zugleich die Balance zwischen Strenge und Milde haltend.

Einleitende Worte

Ich finde es erstaunlich, wie die Wissenschaft sich so beharrlich dagegen wehrt, Dinge die seit Jahrtausenden praktiziert werden, ordentlich zu untersuchen. Damit meine ich: vorurteilslos und offen, und immer in Erinnerung befindlich, dass die Menschheit im Jahre 2014 noch immer nicht alles gefunden, erfunden und entdeckt hat, oder Geräte und Messinstrumente gebaut hat, was das Universum so an Möglichkeiten bietet. Denn obwohl man als Wissenschaftler davon ausgehen sollte, IST DEM NICHT SO, es wird beharrlich so getan, als wäre heute alles bereits entdeckt, erfunden und gebaut, was möglich wäre. Und der Rest des Universums mit seinen potentiell noch nicht entdeckten Gesetzmäßigkeiten ist – pfui, Einbildung, und wer sich hier beschäftigt, ist ein Scharlatan. – Okay, sagte man auch über Robert Koch und zu dem Erfinder der Pockenimpfung. Habt ihr das auch schon erlebt, wie die Herrschaften mit süffisantem Grinsen, die Augen verdrehend, sich halb abgewandt haben, den geistigen lächerlichen Troll bemitleidend, der sich gar zu einer Theorie aufgeschwungen hat „die einfach lächerlich ist“?

Nun gut, ich tröste mich damit, dass das Internet offenbar nichts mehr vergisst und überlasse daher meine Gedankengänge dem Cyberspace und der virtuellen Unendlichkeit. Und euch Lesern, die ihr hier zufällig gelandet seid. Oder auch nicht ganz zufällig.

Ich beginne bei einem meiner Lieblingsthemen, den Gedankenwellen.

 

Nervensystem, Gehirnzellen und Gedankenwellen

Der Mensch existiert als Summe seiner Zellen und denkt als Summe seiner Gehirnzellen – was so nicht ganz stimmt, denn offenbar ist außer dem Zentralnervensystem (ZNS; auch Somatisches Nervensystem) und dem Vegetativen Nervensystem (VNS, auch Viszerales Nervensystem genannt) noch anderes an Zellen mitbeteiligt. Traumatische Erfahrungen und Erinnerungen schlagen sich nicht nur in der Gehirnstruktur nieder, sondern auch z.B. in den Organen, sogar in Zellverbänden. Warum? Weil der Mensch auch als Summe seiner Zellen (oder aller Teilchen) FÜHLT und DENKT. Bewusst oder unbewusst.

Hier ein Bespiel, wie etwa das Herz herangenommen wird, zum Thema „Broken-Heart-Syndrom“, siehe Spiegel online vom 21.8.2012, „Seele und Herz: Die Tintenfischfalle“, von Catalina Schröder.  http://www.spiegel.de/spiegelwissen/diagnose-gebrochenes-herz-das-broken-heart-syndrom-a-851025.html, aus dem web am 3.6.2014. – In Ägypten war z.B. das Herz der Sitz der Gefühle und der Gedanken, nicht das Gehirn.

Das Somatische NS ermöglicht willkürliche und bewusste Reaktionen, wohingegen das Vegetative NS normalerweise unbewusst aber autonom ablaufende Vorgänge im Körper steuert, z.B. Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel, wobei der Hypothalamus eine wichtige Rolle spielt.  Aus Wikipedia zum Stichwort „Vegetatives Nervensystem“, online am 3.6.2014: „Die vegetativen Funktionen können normalerweise nicht durch das Bewusstsein direkt kontrolliert werden. Über das VNS regulierte Körperfunktionen wie Pulsrate, Blutdruck oder Muskeltonus werden allerdings indirekt über will- und unwillkürliche Aktivitäten beeinflusst. (…) Eine subtile Beeinflussungsmöglichkeit besteht über bewusst gestaltete oder wie im Traum auftretende Vorstellungen von körperlicher Aktivität oder Inaktivität einschließlich ihrer gefühlsmäßigen Aspekte (bekanntestes Beispiel: Albträume). Bekannte vegetativ wirksame Verfahren sind z. B. Zazen, Yoga, Taijiquan, Biofeedback, Autogenes Training und Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR). Weitere Einflussmöglichkeiten auf das vegetative Nervensystem sind hypnotische und andere mentale Techniken, die auf das Unterbewusstsein wirken.“

Man weiß heute, dass man mit äußeren Hilfsmaßnahmen (z.B. Monitore, Meßgeräte, Visualisationshilfen) und einiger Übung sehr wohl bewusst lernen kann, solche autonomen bzw. vegetative Funktionen im Körper zu beeinflussen, d.h. bewusst gedanklich (mit dem Großhirn) zu steuern. Die heutige Forschung geht dahin, dass man mit Gedanken (d.h. Gedankenwellen) bewusst Geräte steuert, z.B. Körperprothesen. In der „Kronenzeitung“, Rubrik Wissen, vom 28.5.2014 (aus dem Web am 3.6.2014) finden wir den Artikel „Tests im Simulator: Forscher steuern Flugzeuge nur mit Gedankenkraft“ (von: wed), http://www.krone.at/Wissen/Forscher_steuern_Flugzeug_nur_mit_Gedankenkraft-Tests_im_Simulator-Story-406126. Darin wird beschrieben, wie ein Pilot ohne Steuerknüppel, nur mit einer aufgesetzten weißen EEG-Haube voller angeschlossener Messelektroden, quasi per „Brainflight“ in einem Cockpit eines Flugsimulators geradezu problemlos ein Flugzeug fliegt und landet. Ein Team um Florian Holzapfel an der TU München untersucht im Rahmen des von der EU geförderten Projekts „Brainflight“ die Möglichkeit von EEG-unterstützter Flugsteuerung, wobei in der Hirn-Computer-Schnittstelle genau jene klar definierte elektrische Impulse des Gehirns erkannt werden, die zur Steuerung nötig sind. Ein noch ungelöstes Problem stellt bisher das erforderliche Feedback dar, wenn ein Pilot z.B. ein Flugzeug zu stark beansprucht – bislang musste der Pilot für so eine Steuerung mit großem körperlichen Krafteinsatz agieren.

Dennoch erkennen wir, dass es nicht unmöglich ist, Gedankenwellen – d.h. vom Körper erzeugte elektromagnetische Wellen – außerhalb des Körpers zu messen und etwas tun zu lassen. Gehen wir einfach davon aus, dass der Mensch Beta-, Alpha-,Theta- und Delta-Wellen aussendet, die für uns messbar sind (vielleicht auch noch Wellen, die wir heute noch nicht messen können). Im Grunde arbeitet jede Zelle eletrochemisch, und kommuniziert elektrochemisch, d.h. mit elektromagnetischen Wellen bzw. Schwingungen (oder – mittels Quanteninformationen, wenn man dies gedanklich weiterführen will). Und wie bei jeder stromführenden Leitung und jedem stromführenden Gerät fließt ein Teil der Elektrizität auch außerhalb des Trägermediums, als Halo oder „Aura“, sich immer weiter nach außen ausbreitend (und dabei schwächer werdend). Menschen interagieren mit der Umwelt, sie  sind prinzpiell SENDER von Energien als auch EMPFÄNGER von Energien, besonders von solchen, für die eine natürliche Resonanz besteht. (Was in etwa Phänomene wie Rutengehen und Wasserfühligkeit erklärt – Menschen reagieren z.B. auf Wasser, weil sie selbst zu 65% aus Wasser bestehen – , oder so etwas wie Psychometrie, oder Telepathie oder auch Telekinese.) Ich behaupte mal, dass Zellen auf alle elektromagnetische Wellen reagieren (selbst wenn sie unter der bewussten Wahrnehmungsschwelle bleiben, d.h. unbewusst bleiben), oder zumindest auf solche, mit denen wir in unserer Ecke des Universums ab und an in den letzten paar Milliarden Jahren Evolution konfrontiert worden sind. Für die wichtigsten Wellen wurden körperliche Sinne entwickelt, und das Gehirn dazu erschaffen, sie bewusst als „Reiz“ wahrzunehmen, wobei viele Spezies sich darin unterscheiden, welche Bereiche vom Spektrum sie präzise erkennen und welche nicht. Die grundlegende Basis aller Wahrnehmung, aller Kommunikation beruht auf elektromagnetische Wellen bzw. Energiefelder, „von denen wir Menschen uns im Gehirn ein fiktives Bild erschaffen“, welches uns als „rein gedankliche Maske“ für auswertbare Informationen, Bedienung und Handlungen (Aktion-Reaktion) dient. Um mit unserem „Umfeldbild = Innenweltbild“ zu interagieren, erzeugen und bündeln wir unsererseits Energien. Wir kleiden sie ein in gedankliche Masken (Info-Pakete, Bilder) und als rationaler Überbau benennen wir sie auch noch. Telepathie z.B. funktioniert, wenn wir uns vom symbolischen bzw. rationalen Wort-Symbol lösen und zurückgehen zur bildlichen imaginären Maske, und wenn dann möglich, reine Gedankenwellen für ein reines energetisches Universum, sprich Quantenenergie oder noch feiner, benützen.

 

Beta-, Alpha-, Theta- und Delta-Wellen

Zu den uns bekannten und messbaren Gedankenwellen, die wir in unseren Zeiten von Wachheit bis Tierschlaf produzieren, zitiert aus Wikipedia, Stichwort „Schlaf“, aus dem Web am 3.6.2014:

  • „Aufmerksamkeit: Betawellen (14 bis 30 Hz),
  • entspannt mit geschlossenen Augen: Alphawellen (8 bis 13 Hz),
  • Stadium I (leichter Schlaf, kurz nach dem Einschlafen): Das Gehirn geht von den Alphawellen über zu Thetawellen (4 bis 7 Hz). Die Muskelspannung wird reduziert und das bewusste Wahrnehmen der Umgebung entschwindet langsam.
  • Stadium II: In dieser Phase treten Thetawellen weiterhin auf, dazu kommen jetzt sogenannte Schlafspindeln und K-Komplexe. Dieses Schlafstadium wird im Laufe eines 8-Stunden-Schlafes zunehmend länger und nimmt mehr als 50 Prozent des Gesamtschlafes ein.
  • Stadium III (Übergang in den Tiefschlaf): Deltawellen (0,1 bis <4 Hz – langsame Wellen mit hoher Amplitude) treten nun in den Vordergrund (20 bis 50 Prozent der gemessenen Hirnwellen), die Muskelspannung nimmt weiter ab.
  • Stadium IV (Tiefschlaf): Deltawellen machen nun mehr als 50 Prozent der gemessenen Gehirnwellen aus. Es ist die tiefste Schlafphase, entsprechend desorientiert und verschlafen wirken Schläfer, die jetzt geweckt werden. In dieser Schlafphase treten jedoch Phänomene wie Schlafwandeln und Sprechen im Schlaf auf. Die Trennung zwischen den Stadien III und IV ist nicht eindeutig festgelegt, sodass sie oftmals zusammen betrachtet werden.“

Kurze Erläuterung dazu: wenn die Gehirnzellen unkoordiniert sind, und die einzelnen Bereiche quasi tun, was im Wachzustand bei vollem Bewusstsein und in Konzentration eben zu tun ist, wird die Frequenz höher, aber die Wellenlänge kürzer. Je ruhiger der Mensch und näher dem unbewussten Tiefschlaf, desto geringer die Frequenz, aber desto länger und weitreichender die Wellenlänge (bis sie gegen unendlich geht?), desto weiter reicht die ausstrahlende „Aura“… Menschen in leichter Trance bzw. im entspannten Zustand senden vermehrt Alphawellen aus, Menschen in tiefster Meditation Theta- und Deltawellen.

 

Etwas Physik zum besseren Verständnis

Die bei Schwingungen aufgezeichnete Amplitude (maximale Auslenkung rauf oder runter, Berg oder Tal, y-Achse) entspricht der „Intensität“ der mitgeführten Energie (z.B. Licht: je strahlender, desto höhere Amplitude; je matter und grauer, desto niedriger). Die Periodendauer oder Wellenlänge entspricht der maximalen Ausdehnung der Schwingung auf der x-Achse. (Diese ist verantwortlich dafür, welche Sinne z.B. diese Wahrnehmung aufgreifen und auf sie reagieren.)

Hertz ist die physikalische Einheit für Frequenzen; und diese geben an, wieviele „zeitliche Zustandsveränderungen“ oder „Schwankungen von einem Mittelwert“ (= Schwingungen, Oszillationen) pro Sekunde in einem Signal ablaufen. Die Frequenz (von lat. „frequentia“, Häufigkeit) ist ein Maß dafür, wie schnell periodische Wiederholungen (= Schwingungen) aufeinander folgen, wie „schnell“ die einzelnen Perioden aufeinander folgen, wie „klein“ die Wellenlänge ist. Die Frequenz (f) eines sich regelmäßig wiederholenden Vorgangs ist definiert als der Kehrwert der Periodendauer (T), in Sekunden =>  f = 1/T  .  Als „Signale“  werden Schwingungen bezeichnet, die der Informationsübermittlung dienen, während die räumliche Ausbreitung einer Schwingung bzw. „Störung“ als Welle bezeichnet wird. Mechanische Schwingungen an Körpern nennt man hingegen Vibrationen.

Wellen transportieren durch ihre Ausbreitung Energie. Man unterscheidet mechanische Wellen, die stets an ein Medium gebunden sind, und durch ihre Umgebung (Reibung!) immer mehr Energie verlieren => mit daher kleiner werdenden Amplituden (bei gleichbleibender Wellenlänge), bis sie zum Stillstand kommen; und Wellen, die sich auch im Vakuum ausbreiten können und dort (weil ungebremst) mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind (z.B. elektromagnetische Wellen, Materiewellen, Gravitationswellen). Je höher die Frequenz, desto kürzer die zeitliche Periodendauer bzw. Schwingungsdauer der Welle (in der sich der Zustand der Schwankung wiederholt),  d.h. desto kürzer die räumliche Wellenlänge, – und umgekehrt. Das menschliche Ohr nimmt z.B. Schallwellen zwischen 20 – 20.000 Hz wahr, unser Sehsinn nimmt ein Lichtspektrum zwischen 400-750 THz wahr. Das menschliche Herz in einem ruhenden Körper hat hingegen eine Pulsfrequens von nur 1-1,5 Hz. Wie bereits erwähnt: je geringer die Frequenz, desto weiter reicht die Wellenlänge… (! f = 1/T !).  Radiowellen mit 1 Mhz haben eine Wellenlänge (= 1 Schwingung!) von 300 Metern.  (Frequenzen zwischen ca. 100 kHz und einigen GHz werden in der drahtlosen Kommunikation in Frequenzbänder aufgeteilt (Langwelle, Mittelwelle, UKW , …). (Vgl. dazu Wikipedia zu den Stichworten: Frequenz, Schwingungen, Welle, Hertz, aus dem Web am 3.6.2014.) Aber ich bin sicher, Leute die sich professionell mit Physik befassen, können dies alles viel besser erklären.

 

Neueste Forschungen und alte Meditationspraxis

Nun betreibt die Forschung auch Studien, um gezielt Menschen mit Strom – elektromagnetische Wellen – zu manipulieren. Man fand z.B. heraus, wenn man Menschen ein entwickeltes Gerät um das Hinterhaupt legt und damit z.B. bestimmte Gehirnregionen elektrisch mit bestimmten Frequenzen stimuliert, die störenden Betawellen dabei ausblendet und wie bei einem MRT die Gehirnzellen zu mehr Koordination zwingt, können Menschen z.B. viel leichter und rascher mathematische Aufgaben lösen – Aufgaben, die zuvor schwer fielen oder gar nicht gelöst hätten werden können.  Man kann das damit vergleichen, dass die Menschen in eine Art Alpha-Zustand oder darüber hinaus gezwungen werden und die Gehirnzellen sich zu einer (einzigen) Aufgabe ohne störende Ablenkungen durch Reize fokussieren. Wohin auch diese Forschung immer führen mag…

Man weiß, dass Menschen die viel meditieren ein gutes Immunsystem mit starken Regenerationskräften aufweisen, Krankheiten werden vermindert, Alterung eingebremst, Stress wird abgebaut. Sie haben bewusst gelernt, sich für autogenes Training in den Alpha-Zustand zu begeben und für tiefe Meditation in einen Theta- oder Delta-Zustand, ohne richtig einzuschlafen. Andererseits weiß man, dass Menschen die eben nicht durchschlafen können, oder durch Drogen- und Alkoholkonsum nicht schlafen können, oder durch Depressionen, immer depressiver, müder und krankheitsanfälliger werden. Probleme werden innerlich nicht verarbeitet, die Verstandesschärfe lässt nach. Schlafmangel reduziert die Leistungsfähigkeit. Warum muss der Mensch eigentlich schlafen? Der Zusammenhang ist doch augenfällig! Im Tiefschlaf produziert der Körper jene Energien und Wellen, die der Mensch zur Regeneration benötigt! (Gleichzeitig ermöglicht der Tiefschlaf dem Unterbewusstsein, der Seele, den menschlichen engen körperlichen Radius zu verlassen, das Raum-Zeit-Gefängnis, und sich geistig/energetisch ins Unendliche auszudehnen…) Man sollte dabei das Prinzip „Innen = Außen“ nicht außer acht lassen. Das Universum tragen wir (als holistischer Teil des Universums) nicht UM uns, sondern IN uns. Erhalten wir somit Energie von außen oder von innen? Diese Frage stellt sich, richtig verstanden, gar nicht.

 

Anwendung von geistigen Energien

Geht man von z.B. fernöstlichen Traditionen aus, so können wir Menschen durch bestimmte Praktiken und Meditationen Energien – Chi oder Ki –  ansammeln, zu bestimmten Zwecken bündeln und sogar gezielt aussenden. Im Shaolin Kloster oder bei indischen Fakiren mag das zu besonderer Selbstbeherrschung oder Unverletzlichkeit führen, zu telekinetischen Effekten, oder zur Möglichkeit, eigene Heilkräfte nicht nur zu stimulieren (autogenes Training, Akupunktur usw.) sondern auch an andere zu übertragen wie z.B. bei Rei-Ki. Der andere Körper, der kranke Mensch, so kann man sich das vorstellen, nimmt die übermittelte Energien auf – die denen im Theta- oder Delta-Zustand ähneln – und verwendet sie unbewusst dazu, sich selbst damit zu regenieren. (Krankheit und Schwächezustände sind immer Symptome für einen geschwächten eigenen Energiezustand, weshalb auch immer – Traumata, schlechtes Gewissen, unbearbeitete Konflikte, Stress, selbstverschuldete karmische negative Disharmonien, ungesunde Lebensweise… spielen dabei auch eine Rolle.) Nicht nachweisbar?? = Doch! In der UdSSR in den 50er Jahren wurde bei den von Heilbegabten Behandelten ein leichter Temperaturanstieg gemessen. – Meist wird ein so behandelter Kranker jedenfalls instinktiv müde und möchte selbst etwas schlafen… nach einer kurzen aufgekratzen Phase. Inwieweit aber solche energetische Behandlungen von Dauer sind und nicht einfach langfristig „verpuffen“, wenn obige Ursachen dahinter nicht behoben werden und der Mensch nicht selbst innerlich an seiner Genesung mitarbeitet, muss offen bleiben.

 

Nachwort

Wenn wir das alles wissen, oder mit etwas gutem Willen wissen könnten, so wäre es möglich, eines Tages Geräte zu konzipieren, die genau solche Schwingungen und Wellen und Frequenzen erzeugen, die den menschlichen Körper maximal zur Selbstheilung anregen. Wenn die Leute schon selbst nicht regelmäßig kontemplieren, meditieren oder beten wollen. Nur – warum muss immer alles zuerst für das Militär und dann für den Profit erfunden und erforscht werden, frage ich mich, und mit viel Glück sickert es mal nach 2-3 Generationen auch zum Volk durch… Vielleicht kommt der Tag, an der nicht nur Fingerabdrücke und genetische Reste etwas am Tatort verraten sondern auch Psychometrie… „Erkenne dich selbst“, hieß es am Apollon-Tempel in Delphi. (Dann erkennst du den Gott. – Weil er IN dir wirkt und lebt, sofern du es zulässt…)

Und vielleicht erzähle ich euch mal, wie man in der Theorie ganz leicht „beamen“ könnte, aber ich denke, das wäre für die Erde einfach – viel zu früh. – Oder sollte man vielleicht doch in Utah mal nachsehen?

 

 

 

 

 

 

Ich verweise auf den Artikel zu „Codex Alimentarius“ (siehe Link): Was ist das?
Das ist ein Regelwerk, der eigentlich die Gesundheit der Ernährung und der Nahrungsmittelproduktion gewährleisten sollte, vor Giftstoffen, Strahlen, Schimmel, Verunreinigungen, Gentechnik usw. Und wie es so ist, hat die USA sich die Dominanz gekrallt und das Hauptziel ist nicht mehr die Gesundheit der Konsumenten, sondern der Profit der Konzerne. Und dieses Regelwerk zugunsten der Konzerne und deren Profite soll zur Basis für alle anderen gesetzlichen Regeln weltweit werden, d.h. auch der EU. Kritiker werden durch alle möglichen Mittel zum Schweigen gebracht.

Auch wenn der Artikel stellenweise populistisch ist oder unrichtig erscheint, sind genügend andere Dinge darin, über die man nachdenken sollte.
Persönlich kann ich nur sagen: warum gibt es keine veröffentlichte Statistik aus den USA über Tumore und Krebs? Hört man sich hingegen im Bekanntenkreis in den USA um, ist die Krebsrate sehr häufig und es gibt ganze Straßenzüge, wo jedes zweite oder dritte Haus Familien aufweist, in denen Krebs vorkommt. Die Epidemie an Fettsucht ist nicht allein auf zu fettes oder süßes Essen oder Limonade oder Stress zurückzuführen, sondern auch auf die Aufnahme von Weichmachern aus Plastik und Waschmittelsubstanzen über Wasser, Nahrung und der Haut (Bisphenol A => Östrol => Östrogen). Genauso zeigt es sich in der Unfruchtbarkeit von Männern und der immer früher eintretenden Pubertät bei Mädchen (regional bereits schon ab 10, 11 Jahren!).

Bestrahlte Lebensmittel – und bestrahlt werden inzwischen auch Konserven zur Haltbarmachung! – sind energetisch TOT, und wenn der Körper noch so verzweifelt versucht, instinktiv durch mehr zugeführter Nahrung an die fehlenden Energien, Vitamine und Mineralstoffe zu gelangen… Der Mangel bleibt.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/codex-alimentarius-ia.html

Ich persönlich finde es unglaublich, dass die Bevölkerung das alles mit sich machen lässt aus purer Denkfaulheit und dann noch dieselben Politikermarionetten wählt, die konzernhörig, lobbyistenhörig und US-hörig diese Art Gesetze erlässt – zum Schaden aller Staatsbürger.

Eindeutig zum Bereich Hölle (in die Menschen gehören)  fällt folgende Nachricht von „Avaaz.org Bürgerpetitionen“ vom 9. März 2013 (aus dem Web am 11.3.2013):

„Stoppen der „Glücksbringer“-Tierquälerei in China

„In Chinas Hauptstadt gibt es einen neuen Trend: Salamander, Fische und sogar kleine Schildkröten werden in winzigen Plastiksäcken verkauft. Die Verpackung ist verschweißt und enthält Sauerstoff und eine meist bunt gefärbte Nährlösung. Die gefangenen Tiere können in diesem Zustand laut Verkäufer angeblich einige Wochen überleben, bevor sie verenden. Tierrechtsorganisationen widersprechen jedoch diesen Angaben. Der Preis für diese Tierquälerei beträgt umgerechnet nur wenig mehr als einen Euro. Einige Bewohner Pekings glauben daran, dass ihnen diese lebendigen Schlüsselanhänger Glück bringen.“  (siehe: http://www.avaaz.org/de/petition/Stoppen_der_GluecksbringerTierquaelerei_in_China/?cEOEydb , mit der Bitte um Unterzeichnung der Petition gegen diese Praktiken )

Man glaubt es kaum, aber in kleinsten durchsichtigen Plastikbeutel mit etwas dekorativ-farbigem Wassser und Luft drin schwimmen noch lebende kleine Baby-Schildkröten, Fische, Salamander usw. (2-3 cm groß), wo sie dahinsiechen bis sie spätestens nach ein paar Wochen gestorben sind! Gedacht sind diese Plastikbeutel als eine Art „lebender Schlüsselanhänger“! Es ist nicht zu fassen, mit welcher Gedankenlosigkeit, Rücksichtslosigkeit und Herzlosigkeit Menschen gegenüber andere Geschöpfe agieren, die nur das Handikap haben, weniger schlau als der Mensch zu sein.

Aus: derstandard.at, Rubrik Panorame – Tiere – Haustiere, jus, vom 8. März 2013 (aus dem Web am 11.3.2013):  http://derstandard.at/1362107758746/Eingeschweisste-Schildkroeten-als-lebende-Gluecksbringer-in-China

„Eingeschweißte Schildkröten als lebende Glücksbringer in China. Kleine Tiere werden in Plastik eingeschweißt und auf Pekings Märkte verkauft.“ – Die angeblichen Glücksbringer kosten wenig mehr als ein Euro.

 

Ich habe hier einige bemerkenswerte Links gesammelt, aus dem Web am 10.1.2013, Quelle wie im Link angegeben!

Diese Beiträge belegen, wie sehr „höhere Tierarten“ nichts anderes sind als Mitgeschöpfe bzw. uns „fremde Lebensformen“ auf diesem Planeten, die aber ebenfalls das Recht auf Leben und gute Behandlung haben sollten, und wie sehr das „Säugetier Mensch“ mit seinem spezialisierten Großhirn“ in seinem Größenwahn und Unverständnis die Tiere (als fremde Lebensform) unterschätzt, benachteiligt, rücksichtslos ausbeutet und ohne Verstand und Ethik ermordet. Und ich wünschte, die Menschen alle könnten das Unrecht, das sie tun, auch im Herzen endlich fühlen:

Katze bringt Grabbeigaben und trauert am Grab: http://www.krone.at/Haustiere/Kater_besucht_taeglich_das_Grab_seines_Herrchens-Treuer_Italiener-Story-346980

Katze entdeckt, dass nur Nahrung für ihr Rudel nach Hause zu bringen nicht ausreicht: http://www.youtube.com/watch?v=fDX7tevXO1E

Hunde, die lieben: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35329/2/1, http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35329/1/1

Straßenkater versucht 2 Stunden lang verzweifelt, seine angefahrene Katzenfreunde wiederzubeleben: http://www.youtube.com/watch?v=gorJf08WoTk

Erwachsene Löwen küssen menschliche Freunde, so z.B.: http://www.youtube.com/watch?v=cmotCGKr4bk

Affen halten Haustiere: http://www.youtube.com/watch?v=0q4ManKz7bc
Dabei gab es eine Doku, in der wilde Paviane bei einer Müllhalde (mitten in einem noch halbwegs grünen Naturbereich!) gezeigt wurden, die den dort lebenden verwilderten Hunden ihre Welpen stehlen (!) und sie als eigene Haustiere aufziehen. Diese werden dann zum Schutz gehalten und verteidigen „ihre“ Affenhorde später. ( http://www.youtube.com/watch?v=U2lSZPTa3ho )

Aufrecht gehender Gorilla: http://www.youtube.com/watch?v=OvselT4MKbw

Bonobo kommuniziert mit Mensch: http://www.youtube.com/watch?v=fiRWhYjNA88, http://www.youtube.com/watch?v=l_FgwJ2-E-g -Anm.: Kanzi konnte auch per Lexiogramm beigebrachte Infinitiv-Verben und Adjektive verwenden und so eigene Wünsche ausdrücken, wie es aus einer früheren Doku vor Jahren hervorging. Z.B. (Ich) will lieber Banane. (Ich) will nicht Ball. (Ich will) trinken Limonade. Schokolade (mag ich, ist) gut. (Anderen Bonobos brachte man für die Forschung auch Begriffe der Gebärdensprache zum Gebrauch bei.)

„Höhere“ Tierarten können eine bestimmte Anzahl einfacher menschlicher Worte erlernen und verstehen, angefangen mit ihrem Namen. Anders herum versuchen sie mit Menschen zu kommunizieren. Hunde schnappen sich einen leeren Wassernapf und stellen ihn z.B. vor den Menschen hin. Und meine Katzen setzen sich z.B. neben den leeren Futternapf und fixieren mich mit den Augen. (Wie ich schon erwähnte – wenn Katzen wollen, dass man wohin sieht und Zusammenhänge begreift, dann leiten sie die Aufmerksamkeit von Mensch oder Artgenossen mimisch-gestisch dorthin. Z.B. durch Starren, (Kratzen, typisches Rufen etc.). Sie selbst reagieren erkennend ebenso, wenn der Mensch seinerseits das betont tut. Und wenn meine Katze zuhause MICH ruft und genau MICH meint, ruft sie weinerlich „Jahuuuu“. Macht sie bei anderen Katzen oder Menschen definitiv NICHT. Jahuuu gehört, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, nicht zu den Baby-Mama-Ruflauten. Meine Katze reagiert übrigens schneller, wenn ich meinerseits Katzen-Rufe verwende oder ihren Namen singe (!) statt ausspreche. Nicht weil sie das sonst nicht verstehen würde, nein – sie ist über soviel „Höflichkeit“ von mir entzückt und belohnt das einfach.

Raben „fischen“ mit Werkzeug nach Maden: http://www.youtube.com/watch?v=5_xpJWnXgEE

Hund rettet Hund: http://www.youtube.com/watch?v=f5OEKA47xFI

Hund trauert um 12jährigen ermordeten Jungen: http://www.youtube.com/watch?v=iUqcmTzpuSk

Grausamer Umgang mit Hunden in Ukraine: http://www.youtube.com/watch?v=gwBN69-esPs

Tierleid durch Animalhoarding: http://www.ltk-hessen.de/fileadmin/www_ltk_hessen_de/altbestand/pdf/ofensberger-animal-hoarding.pdf

Alptraum Schlachthof, oder: „Man ist letzlich das, was man isst“: http://www.youtube.com/watch?v=_rGnco_4zEg, http://www.youtube.com/watch?v=u-i83e3AyeM, http://www.youtube.com/watch?v=JI2BwU9UMqo

Eigentlich gibt es soviele Beispiele, dass man sie niemals alle je aufzählen könnte. Wer selbst Haustiere hat und Empathie genug, sie auch innerlich zu verstehen, der weiß das alles bereits…

Ganz eindeutig Himmel (für den Hund):

Aus: http://www.krone.at, Rubrik Freizeit – Haustiere, AG/red, vom 6.3.2013: „Beherzter Sprung: F: Hund bewahrt lebensmüdes Frauchen vor Tod“.

http://www.krone.at/Haustiere/F_Hund_bewahrt_lebensmuedes_Frauchen_vor_Tod-Beherzter_Sprung-Story-353478.

„Weil er wohl spürte, dass sich sein Frauchen das Leben nehmen wollte, hat ein Schäferhund- Mischling in Frankreich die 63- Jährige mit einem Sprung vor dem sicheren Tod bewahrt. Die Frau wollte sich mit einem Gewehr selbst richten, doch der Hund wendete den Schuss durch einen Sprung ab.“

Der Hund spürte die Verzweiflung seiner Besitzerin-Freundin und verhinderte aus Liebe und Mitgefühl heraus ihren Selbstmord. Das bedeutet, er erkannte, was sie vorhatte (!) und er wusste, was ein Gewehr anrichtet. Von wegen: nur dummes unwissendes Tier…!

Aber alle Tierfreunde, die die uns alle verbindende SEELE in ihrem tierischen Freund erkannt haben, wissen das ohnehin: auch ohne höhere kognitive Fähigkeiten und dem teilweise Nicht-Verstehen-Könnens unserer mündlichen Sprache ist unser Mitgeschöpf  durchaus in der Lage, mit uns zu kommunizieren und Zusammenhänge zu begreifen. Und ganz sicher sind höhere Säugetiere fähig, Gefühle wie Liebe, Hass, Trauer oder Angst zu empfinden ganz genauso wie wir (Klein- und Mittelgehirn ist ohnehin so ähnlich strukturiert wie unseres!).

https://i1.wp.com/science.nasa.gov/media/medialibrary/2013/01/28/90_RecordSettingAsteroidFlyby-Poster640.jpg

Foto: NASA, AsteroidFlyby…  (http://science.nasa.gov/media/medialibrary/2013/01/28/90_RecordSettingAsteroidFlyby-Poster640.jpg)

Warum erscheinen Berichte über drohende Gefahren meistens nur nachträglich?

Es ist doch immer nett, wenn die Regierung und Wissenschaft uns wenigstens hinterher wissen lässt, dass wir in Gefahr geschwebt haben: großzügig gab die NASA Bilder des 1,5 km großen Asteroiden 2007 PA8 vom 28.-30. Oktober frei, der dann am 5. November in gerade mal 17fachem Erd-Mond-Abstand (d.h. in 6,5 Mio. km-Abstand) an der Erde vorbeigezogen ist. Als die NASA die Bilder mit dem Deep Space Network in Goldstone, Kalifornien gemacht hatte, war er noch 10 Mio. km weit weg. Entdeckt wurde er 2007. Und er kommt in 200 Jahren wieder vorbei.

Krone.at – online, Rubrik Wissen, vom 7.11.2012: „NASA fotografiert erdnahen, 1,5 km großen Asteroiden“ (http://www.krone.at/Wissen/NASA_fotografiert_erdnahen._1.5_km_grossen_Asteroiden-Mittels_Radarantenne-Story-340006 )

Noch hinterhältiger war das Verschweigen von 2005 YU55, der in der Nacht zum Mittwoch, 23. Januar 2013, die Erde im Abstand von 324.600 km passiert hat. Hatte der doch immerhin 400 m an Größe! (OÖ. Nachrichten.at vom 29. 1. 2013, Rubrik Chronik: „Asteroid streifte Erde – In 25 Jahren droht uns aber der Super-GAU“, http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Asteroid-streifte-Erde-In-25-Jahren-droht-uns-aber-der-Super-GAU;art58,756923 )

Asteroid 2005 YU55

Foto: NASA (Multimedia Image Gallery), 2005 YU55, 7. November 2011

Die Auswirkungen von Asteroidenenschlägen

Sagen wir mal so: ein Brocken von 40 m legte in der Tunguska 2000 km Waldgebiet flach, als er in der Luft zerborsten ist. Der Barringer-Krater in Arizona hat einen Durchmesser von 1200 m und ist 180 m tief. Er entstand vor 50 000 Jahren durch einen Einschlag eines Asteroiden aus Eisen, der nur 50 m groß war. Im Umkreis von 4 Km wurde alles Leben sofort ausgelöscht, auf 22 – 40 km dann anschließend durch die Schockwelle, Feuer und Hurrican. Außerdem löste er ein Erdbeben aus mit der Stärke von 5,5 (Richter).

Der 36 m große 2012 XE54 flog am 14. Dezember 2012 mit nur 225.000 km an der Erde vorbei und war da erst 2 Tage zuvor entdeckt worden. Seine Kraft hätte immerhin noch ausgereicht, eine Stadt zu zerstören. Der Asteroid 2012 DA14 mit der Größe von ca. 50 m wird hingegen am 15. Februar 2013 mit nur 28.000 km an der  Erde vorbeiziehen, d.h. unter der Höhe von heutigen Satelliten. Bei einem Aufschlag entstünde ein Krater von 300-500 m. (http://www.krone.at/Wissen/Asteroid_rast_am_15._Februar_knapp_an_Erde_vorbei-Rekordannaeherung-Story-349737 )

Ein Asteroid von etwa 100 m Größe, wie der vom 14. Juni 2002 namens 2002 MN, der in nur 120.000 km Abstand vorbeiflog, hätte auf der Erde die Sprengkraft etlicher Wasserstoffbomben und damit das Potential zu großen regionalen Verwüstungen. (http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/beinahe-unfall-asteroid-schrammte-an-erde-vorbei-a-201867.html )

Aus der Sendungszusammenfassung von „Das Erste.de“ von der Sendung „Asteroiden auf Kollisionskurs“ im ARD  vom 11.11.2012, 17 Uhr (http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2012/asteroid-weltuntergang-100.html ): „Typischerweise rasen Asteroiden mit einer Geschwindigkeit von 15 Kilometern pro Sekunde durchs All, das entspricht über 50.000 Stundenkilometern. Die Erdatmosphäre würde ihn nur minimal abbremsen. Die Wucht beim Aufprall wäre enorm: 40 Megatonnen TNT, so viel wie 2.500 Hiroshima-Atombomben. Alleine der entstehende Krater hätte einen Durchmesser von bis zu zwei Kilometern und wäre rund 300 Meter tief. Die Zerstörungen durch die Druckwelle und das glühend heiße Gestein würde jedoch auch in einem Umkreis von rund 70 Kilometern alles verwüsten.“

Der globale Killer-Asteroid, der vor 65 Mio. Jahren die Dinosaurier und 50% aller Arten ausgelöscht hat, war ein Brocken mit 10 km Durchmesser, der bei Yukatan auf die Erde geprallt ist. Solche Killer lösen auch gewaltige Erdbeben aus mit einer Reaktion auf die Erdkruste auch auf der gegenüberliegenden Seite der Erde.

Ein globaler „Killer-Asteroid“ mit 500 m Durchmesser würde einen ganzen Kontinent zerstören und damit viel Leben auf der Erde auslöschen – ein Szenario, wie es bereits sechsmal in der Erdgeschichte bereits geschehen ist. Siehe NASA-Animation (Youtube, hochgeladen 17.2.2012):

http://www.youtube.com/watch?v=vUWJPjj9_lE

Am 8. November 2011 flog der 400 m-Asteroid 2005 YU55 (entdeckt 2005) mit ca. 325 000 km an der Erde vorbei, d.h. innerhalb noch des Mondabstands – „ein Ereignis, wie es alle 25 Jahre mal vorkommt“:

http://www.youtube.com/watch?v=QH2vd7J204M

Apophis, die drohende globale Gefahr, die man offenbar gerne Ignoriert

Wir haben bereits einen sehr gefährlichen  Kandidaten auf der Warteschleife: 2005 MN4, genannt „Apophis“, benannt nach dem altägyptischen Gott des Chaos und der Dunkelheit, hat eine Größe von etwa 325 m. Er flog schon mal, am 2. Januar 2008 bei uns vorbei und wird die Erde am 13. April 2029 in nur 30.000 – 36.000 km – Abstand zum zweiten Mal passieren, d.h. innerhalb unserer Atmosphäre. (Impact-Wahrscheinlichkeit: 2,7%). Es gibt rechnerisch ein 610 Miles² großes „Kollissionsschlupfloch“, wenn der Asteroid da durchrast, wird er am Freitag, 13. April 2036 zum dritten Mal wiederkehren und dann mit großer Wahrscheinlichkeit (je nach Quelle zwischen 1: 45 000 oder 1: 250 000) auf der Erde aufschlagen, zumal man die Auswirkungen der Erdanziehung noch immer nicht abschätzen kann. Seine Flugbahn wäre irgendwo zwischen Westafrika, Mittelamerika, Pazifik und Zentralasien; wahrscheinlicher Aufschlagsort wird aber Costa Rica oder vor Kalifornien (Santa Monica). Es wird auf alle Fälle mehrere Staaten der ganzen Region vollkommen zerstören. Ein Treffer auf dem Meer würde hunderte Meter hohe Tzunamis auslösen. Zudem würde ein Einschlag die Umlaufbahn der Erde um die Sonne bzw. die Ekliptik beeinflussen. (OÖ. Nachrichten.at vom 29. 1. 2013, Rubrik Chronik: „Asteroid streifte Erde – In 25 Jahren droht uns aber der Super-GAU“, http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Asteroid-streifte-Erde-In-25-Jahren-droht-uns-aber-der-Super-GAU;art58,756923 ; Flugbahn-Simulation: http://www.youtube.com/watch?v=5ZTmC8Nz1b4 , http://www.youtube.com/watch?v=w4l7KB3qkYg , http://www.youtube.com/watch?v=1NyG4q4HK08 , http://derstandard.at/1356427153645/Asteroid-Apophis-uebt-sich-heute-Nacht-im-Vorbeiflug )

Ein „Weisenrat“ zwischen UN-Beauftragte, Costa Rica und Kalifornien sollte tagen, schlug man 2007 vor, um Maßnahmen gegen Apophis zu planen, z.B. ein Asteroid-Ablenkungsmanöver entwickeln, Kosten: mind. 10 Mrd. Dollar. (Geschehen ist seit damals allerdings so gut wie nichts.) Zudem ist ein weiterer Gefahrenkandidat unterwegs: „Asteroid „2007 VK184“ trifft uns 2048 mit einer Chance von 1:2700.“ Er ist 130 m groß und seine Impact-Wahrscheinlichkeit ist 0,034 % (1: 2940). ( Aus: Die Presse.com, Rubrik: Panorama, Welt, vom 8.9.2008: „Astronomie: Ein Asteroid bedroht die Welt“, http://diepresse.com/home/panorama/welt/412555/Astronomie_Ein-Asteroid-bedroht-die-Erde ; WiKipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/2007_VK184 )

Meteoriten und Asteroiden in unserer Erdgeschichte

Aus Wikipedia, 29.1.2012, zu „Impact“: http://de.wikipedia.org/wiki/Impakt :

„Die zirka 4,6 Milliarden Jahre alte Erdgeschichte ist wesentlich durch Einwirkung von Meteoriteneinschlägen geprägt. (…) diese Ereignisse sorgten nicht nur möglicherweise für die Herkunft des irdischen Wassers in Form der Ozeane, sondern verhinderten bis vor etwa 3,9 Milliarden Jahren – durch eine „Late Heavy Bombardement“ genannte Phase – auch die Bildung einer stabilen Erdkruste.

Ein Großteil der Materie unseres Sonnensystems ist bereits in dieser Zeit durch die Gravitationskraft der Erde oder anderer Himmelskörper eingefangen worden. Jährlich fallen jedoch noch etwa 20.000 Meteoriten zur Erde, meist ohne in der Landschaft deutliche Spuren zu hinterlassen. Die von den größten Meteoriten ausgelösten Naturkatastrophen der Vergangenheit lassen sich oft nur noch indirekt, zum Beispiel durch ein von ihnen ausgelöstes Massenaussterben oder einen globalen Klimawandel nachweisen. (…)

Global gefährlich sind Objekte mit einem Durchmesser von mehr als 500 m. Wissenschaftler in New Mexico (USA) zählten mehr als 1.100 Asteroiden mit einem Durchmesser von mehr als 1 km, die sich auf einer Umlaufbahn befinden, die sie der Erde gefährlich nahe bringen könnten. Einschläge von Körpern dieses Durchmessers würden eine Vielzahl verheerender Folgen haben: Milliarden von Menschen könnten Opfer von Flutkatastrophen und globalen Klimaveränderungen („Impaktwinter“, vergleichbar einem nuklearen Winter) werden. (…)  Die Wahrscheinlichkeit, dass solch ein Meteorit im Meer einschlägt, wäre relativ groß, denn 71 % der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. (…) Die Folge wäre ein Mega-Tsunami, der ganze Küstenlandschaften überschwemmen würde. (…)  

Rein statistisch gesehen muss man mit einem derartigen Einschlag alle 500.000 bis 10 Millionen Jahre rechnen. (…)  sogenannte KT-Impakt sollen etwa alle 100 Millionen Jahre stattfinden. Vergleichsweise kleinere Einschläge erfolgen dabei häufiger. So verwüstete der Einschlag im Nördlinger Ries, begleitet von einem zweiten Einschlag im Steinheimer Becken, vor 15 Millionen Jahren weite Teile Europas.

Aber auch noch kleinere Meteoriten können lokal oder regional immensen Schaden anrichten. So sollen nach historischen Berichten im Jahr 1490 in China bei einem Meteoriteneinschlag mehr als 10.000 Menschen getötet worden sein. (…) Auch das Tunguska-Ereignis, bei dem 1908 eine Fläche von etwa 2.000 km² in Sibirien verwüstet wurde, war vielleicht ein Meteorit, der in der Atmosphäre explodierte. Ferner wird vermutet, dass die nordamerikanische Clovis-Kultur infolge der Explosion eines Himmelskörpers unterging. (…)

Alle kleinen Körper, die auf dem Mond, dem Mars oder anderen (nahezu) atmosphärelosen Himmelskörpern sichtbare Spuren in Form von Kratern hinterlassen würden, verglühen wegen der Reibung mit den Teilchen der Erdatmosphäre in dieser, bevor sie die Erdoberfläche erreichen können. Größere Körper hingegen können auf die Oberfläche aufschlagen, doch würden sie mit 71 % Wahrscheinlichkeit in die Ozeane stürzen, (…). Die Spuren der auf Festland treffenden Himmelskörper werden über kurz oder lang ebenfalls getilgt“.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Asteroid von 50-300 m Größe jederzeit auf der Erde aufschlägt, beträgt 1:250, dass ein 1,5km Brocken aufschlagt 1: 1 000 000 (vermutliche Anzahl der Toten: 1,5 Mrd.). (http://www.indiadaily.com/editorial/15008.asp )

Hier ist eine Animation von Scott Manley auf Youtube (6.9.2012) von entdeckten Asteroiden im Solarsystem 1980 – 2012. Im Zentrum sieht man zuerst gelb die Sonne, dann die 4 inneren Planeten und weiter draußen Jupiter, wie sie um die Sonne kreisen. Das weiße kreisende Spotlicht zeigt den Blick von „Infrarot-Teleskope“ auf das Weltall, wie nach und nach Asteroiden durch Teleskope sichtbar werden. Ganz links sieht man eingeblendet die Jahreszahl – je näher wir unserer Zeit kommen, desto mehr Asteroiden werden sichtbar. Grün sind die Asteroiden, die auf der Bahn zwischen Jupiter und Mars fliegen (d.h. im Asteroidengürtel), aber den inneren vier Planeten fern bleiben. Gelb sind solche, die bereits in Reichweite der vier inneren Planetenbahnen fliegen. Rot sind Asteroiden, die die Erdbahn kreuzen: (500 000 Asteroids heute erfasst; 1 Pixel des Bildes in voller Größe entspricht 500 000 km Distanz.)

http://www.youtube.com/watch?v=xJsUDcSc6hE

Zu:  „Nahe Begegnungen mit erdnahen Asteroiden“ ab dem Jahr 2004 siehe Wikipedia, Stichwort „Asteroid“, http://de.wikipedia.org/wiki/Asteroid#Beispiele_f.C3.BCr_Einschl.C3.A4ge_auf_der_Erde

Asteroid versus Mensch: wer ist der größere globale Arten-Killer?

Tödlicher als ein großer Asteroid ist für alle Tier- und Pflanzenarten der derzeitige Mensch. Der Asteroideneinschlag ist ein Einzelereignis, das von der Natur überwunden wird. Der Mensch ist für den Planeten hingegen eine Plage, da er fortlaufend seine Umwelt ausbeuten, vernichten und zerstören muss – in seiner fatalen Ansicht, er darf das.

Aus Wikipedia, zu: „Artensterben“, vom 29.1.2013: http://de.wikipedia.org/wiki/Aussterben

„Neueste Erhebungen gehen davon aus, dass die derzeitige Aussterberate von 3 bis 130 Arten pro Tag um den Faktor 100 bis 1000 über dem natürlichen Wert liegt. (…) Nach einer Studie des Stockholm Resilience Centre von 2009 ist der ermittelte Grenzwert für das verkraftbare Aussterben von Arten bereits um über 1.000 % überschritten und ist damit noch vor dem Klimawandel das größte ökologische Problem. Ursprünglich wollte die UNO mit ihrer Biodiversitäts-Konvention von 1992 das weltweite Artensterben bis ins Jahr 2010 gestoppt haben, dem internationalen Jahr der Biodiversität. Mit dem Nagoya-Protokoll allerdings wurde dieses Ziel auf das Jahr 2020 verschoben. Mittlerweile sterben laut dem Bericht der Vereinten Nationen zur Artenvielfalt bis zu 130 Tier- und Pflanzenarten täglich. Als entscheidende Einflüsse werden dabei genannt: (…)

–           die Art der Landnutzung (Land- und Forstwirtschaft) mit ihrem rasanten Flächenverbrauch und der damit einhergehenden Waldvernichtung und Bodendegeneration

–           die so genannten invasiven Arten, welche einheimische Arten verdrängen

–           der aktuelle Klimawandel

–           die Chemisierung unserer Umwelt und der Landwirtschaft

Der im Frühjahr 2010 veröffentlichte Bericht im Auftrag der UN-Biodiversitätskommission zieht eine katastrophale Bilanz: ein Autor vergleicht die heutige Situation mit der vor dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren.“