Category: Wissenschaft und Wissenswertes


https://i2.wp.com/science.nasa.gov/media/medialibrary/2013/01/28/90_RecordSettingAsteroidFlyby-Poster640.jpg

Foto: NASA, AsteroidFlyby…  (http://science.nasa.gov/media/medialibrary/2013/01/28/90_RecordSettingAsteroidFlyby-Poster640.jpg)

Warum erscheinen Berichte über drohende Gefahren meistens nur nachträglich?

Es ist doch immer nett, wenn die Regierung und Wissenschaft uns wenigstens hinterher wissen lässt, dass wir in Gefahr geschwebt haben: großzügig gab die NASA Bilder des 1,5 km großen Asteroiden 2007 PA8 vom 28.-30. Oktober frei, der dann am 5. November in gerade mal 17fachem Erd-Mond-Abstand (d.h. in 6,5 Mio. km-Abstand) an der Erde vorbeigezogen ist. Als die NASA die Bilder mit dem Deep Space Network in Goldstone, Kalifornien gemacht hatte, war er noch 10 Mio. km weit weg. Entdeckt wurde er 2007. Und er kommt in 200 Jahren wieder vorbei.

Krone.at – online, Rubrik Wissen, vom 7.11.2012: „NASA fotografiert erdnahen, 1,5 km großen Asteroiden“ (http://www.krone.at/Wissen/NASA_fotografiert_erdnahen._1.5_km_grossen_Asteroiden-Mittels_Radarantenne-Story-340006 )

Noch hinterhältiger war das Verschweigen von 2005 YU55, der in der Nacht zum Mittwoch, 23. Januar 2013, die Erde im Abstand von 324.600 km passiert hat. Hatte der doch immerhin 400 m an Größe! (OÖ. Nachrichten.at vom 29. 1. 2013, Rubrik Chronik: „Asteroid streifte Erde – In 25 Jahren droht uns aber der Super-GAU“, http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Asteroid-streifte-Erde-In-25-Jahren-droht-uns-aber-der-Super-GAU;art58,756923 )

Asteroid 2005 YU55

Foto: NASA (Multimedia Image Gallery), 2005 YU55, 7. November 2011

Die Auswirkungen von Asteroidenenschlägen

Sagen wir mal so: ein Brocken von 40 m legte in der Tunguska 2000 km Waldgebiet flach, als er in der Luft zerborsten ist. Der Barringer-Krater in Arizona hat einen Durchmesser von 1200 m und ist 180 m tief. Er entstand vor 50 000 Jahren durch einen Einschlag eines Asteroiden aus Eisen, der nur 50 m groß war. Im Umkreis von 4 Km wurde alles Leben sofort ausgelöscht, auf 22 – 40 km dann anschließend durch die Schockwelle, Feuer und Hurrican. Außerdem löste er ein Erdbeben aus mit der Stärke von 5,5 (Richter).

Der 36 m große 2012 XE54 flog am 14. Dezember 2012 mit nur 225.000 km an der Erde vorbei und war da erst 2 Tage zuvor entdeckt worden. Seine Kraft hätte immerhin noch ausgereicht, eine Stadt zu zerstören. Der Asteroid 2012 DA14 mit der Größe von ca. 50 m wird hingegen am 15. Februar 2013 mit nur 28.000 km an der  Erde vorbeiziehen, d.h. unter der Höhe von heutigen Satelliten. Bei einem Aufschlag entstünde ein Krater von 300-500 m. (http://www.krone.at/Wissen/Asteroid_rast_am_15._Februar_knapp_an_Erde_vorbei-Rekordannaeherung-Story-349737 )

Ein Asteroid von etwa 100 m Größe, wie der vom 14. Juni 2002 namens 2002 MN, der in nur 120.000 km Abstand vorbeiflog, hätte auf der Erde die Sprengkraft etlicher Wasserstoffbomben und damit das Potential zu großen regionalen Verwüstungen. (http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/beinahe-unfall-asteroid-schrammte-an-erde-vorbei-a-201867.html )

Aus der Sendungszusammenfassung von „Das Erste.de“ von der Sendung „Asteroiden auf Kollisionskurs“ im ARD  vom 11.11.2012, 17 Uhr (http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2012/asteroid-weltuntergang-100.html ): „Typischerweise rasen Asteroiden mit einer Geschwindigkeit von 15 Kilometern pro Sekunde durchs All, das entspricht über 50.000 Stundenkilometern. Die Erdatmosphäre würde ihn nur minimal abbremsen. Die Wucht beim Aufprall wäre enorm: 40 Megatonnen TNT, so viel wie 2.500 Hiroshima-Atombomben. Alleine der entstehende Krater hätte einen Durchmesser von bis zu zwei Kilometern und wäre rund 300 Meter tief. Die Zerstörungen durch die Druckwelle und das glühend heiße Gestein würde jedoch auch in einem Umkreis von rund 70 Kilometern alles verwüsten.“

Der globale Killer-Asteroid, der vor 65 Mio. Jahren die Dinosaurier und 50% aller Arten ausgelöscht hat, war ein Brocken mit 10 km Durchmesser, der bei Yukatan auf die Erde geprallt ist. Solche Killer lösen auch gewaltige Erdbeben aus mit einer Reaktion auf die Erdkruste auch auf der gegenüberliegenden Seite der Erde.

Ein globaler „Killer-Asteroid“ mit 500 m Durchmesser würde einen ganzen Kontinent zerstören und damit viel Leben auf der Erde auslöschen – ein Szenario, wie es bereits sechsmal in der Erdgeschichte bereits geschehen ist. Siehe NASA-Animation (Youtube, hochgeladen 17.2.2012):

http://www.youtube.com/watch?v=vUWJPjj9_lE

Am 8. November 2011 flog der 400 m-Asteroid 2005 YU55 (entdeckt 2005) mit ca. 325 000 km an der Erde vorbei, d.h. innerhalb noch des Mondabstands – „ein Ereignis, wie es alle 25 Jahre mal vorkommt“:

http://www.youtube.com/watch?v=QH2vd7J204M

Apophis, die drohende globale Gefahr, die man offenbar gerne Ignoriert

Wir haben bereits einen sehr gefährlichen  Kandidaten auf der Warteschleife: 2005 MN4, genannt „Apophis“, benannt nach dem altägyptischen Gott des Chaos und der Dunkelheit, hat eine Größe von etwa 325 m. Er flog schon mal, am 2. Januar 2008 bei uns vorbei und wird die Erde am 13. April 2029 in nur 30.000 – 36.000 km – Abstand zum zweiten Mal passieren, d.h. innerhalb unserer Atmosphäre. (Impact-Wahrscheinlichkeit: 2,7%). Es gibt rechnerisch ein 610 Miles² großes „Kollissionsschlupfloch“, wenn der Asteroid da durchrast, wird er am Freitag, 13. April 2036 zum dritten Mal wiederkehren und dann mit großer Wahrscheinlichkeit (je nach Quelle zwischen 1: 45 000 oder 1: 250 000) auf der Erde aufschlagen, zumal man die Auswirkungen der Erdanziehung noch immer nicht abschätzen kann. Seine Flugbahn wäre irgendwo zwischen Westafrika, Mittelamerika, Pazifik und Zentralasien; wahrscheinlicher Aufschlagsort wird aber Costa Rica oder vor Kalifornien (Santa Monica). Es wird auf alle Fälle mehrere Staaten der ganzen Region vollkommen zerstören. Ein Treffer auf dem Meer würde hunderte Meter hohe Tzunamis auslösen. Zudem würde ein Einschlag die Umlaufbahn der Erde um die Sonne bzw. die Ekliptik beeinflussen. (OÖ. Nachrichten.at vom 29. 1. 2013, Rubrik Chronik: „Asteroid streifte Erde – In 25 Jahren droht uns aber der Super-GAU“, http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Asteroid-streifte-Erde-In-25-Jahren-droht-uns-aber-der-Super-GAU;art58,756923 ; Flugbahn-Simulation: http://www.youtube.com/watch?v=5ZTmC8Nz1b4 , http://www.youtube.com/watch?v=w4l7KB3qkYg , http://www.youtube.com/watch?v=1NyG4q4HK08 , http://derstandard.at/1356427153645/Asteroid-Apophis-uebt-sich-heute-Nacht-im-Vorbeiflug )

Ein „Weisenrat“ zwischen UN-Beauftragte, Costa Rica und Kalifornien sollte tagen, schlug man 2007 vor, um Maßnahmen gegen Apophis zu planen, z.B. ein Asteroid-Ablenkungsmanöver entwickeln, Kosten: mind. 10 Mrd. Dollar. (Geschehen ist seit damals allerdings so gut wie nichts.) Zudem ist ein weiterer Gefahrenkandidat unterwegs: „Asteroid „2007 VK184“ trifft uns 2048 mit einer Chance von 1:2700.“ Er ist 130 m groß und seine Impact-Wahrscheinlichkeit ist 0,034 % (1: 2940). ( Aus: Die Presse.com, Rubrik: Panorama, Welt, vom 8.9.2008: „Astronomie: Ein Asteroid bedroht die Welt“, http://diepresse.com/home/panorama/welt/412555/Astronomie_Ein-Asteroid-bedroht-die-Erde ; WiKipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/2007_VK184 )

Meteoriten und Asteroiden in unserer Erdgeschichte

Aus Wikipedia, 29.1.2012, zu „Impact“: http://de.wikipedia.org/wiki/Impakt :

„Die zirka 4,6 Milliarden Jahre alte Erdgeschichte ist wesentlich durch Einwirkung von Meteoriteneinschlägen geprägt. (…) diese Ereignisse sorgten nicht nur möglicherweise für die Herkunft des irdischen Wassers in Form der Ozeane, sondern verhinderten bis vor etwa 3,9 Milliarden Jahren – durch eine „Late Heavy Bombardement“ genannte Phase – auch die Bildung einer stabilen Erdkruste.

Ein Großteil der Materie unseres Sonnensystems ist bereits in dieser Zeit durch die Gravitationskraft der Erde oder anderer Himmelskörper eingefangen worden. Jährlich fallen jedoch noch etwa 20.000 Meteoriten zur Erde, meist ohne in der Landschaft deutliche Spuren zu hinterlassen. Die von den größten Meteoriten ausgelösten Naturkatastrophen der Vergangenheit lassen sich oft nur noch indirekt, zum Beispiel durch ein von ihnen ausgelöstes Massenaussterben oder einen globalen Klimawandel nachweisen. (…)

Global gefährlich sind Objekte mit einem Durchmesser von mehr als 500 m. Wissenschaftler in New Mexico (USA) zählten mehr als 1.100 Asteroiden mit einem Durchmesser von mehr als 1 km, die sich auf einer Umlaufbahn befinden, die sie der Erde gefährlich nahe bringen könnten. Einschläge von Körpern dieses Durchmessers würden eine Vielzahl verheerender Folgen haben: Milliarden von Menschen könnten Opfer von Flutkatastrophen und globalen Klimaveränderungen („Impaktwinter“, vergleichbar einem nuklearen Winter) werden. (…)  Die Wahrscheinlichkeit, dass solch ein Meteorit im Meer einschlägt, wäre relativ groß, denn 71 % der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. (…) Die Folge wäre ein Mega-Tsunami, der ganze Küstenlandschaften überschwemmen würde. (…)  

Rein statistisch gesehen muss man mit einem derartigen Einschlag alle 500.000 bis 10 Millionen Jahre rechnen. (…)  sogenannte KT-Impakt sollen etwa alle 100 Millionen Jahre stattfinden. Vergleichsweise kleinere Einschläge erfolgen dabei häufiger. So verwüstete der Einschlag im Nördlinger Ries, begleitet von einem zweiten Einschlag im Steinheimer Becken, vor 15 Millionen Jahren weite Teile Europas.

Aber auch noch kleinere Meteoriten können lokal oder regional immensen Schaden anrichten. So sollen nach historischen Berichten im Jahr 1490 in China bei einem Meteoriteneinschlag mehr als 10.000 Menschen getötet worden sein. (…) Auch das Tunguska-Ereignis, bei dem 1908 eine Fläche von etwa 2.000 km² in Sibirien verwüstet wurde, war vielleicht ein Meteorit, der in der Atmosphäre explodierte. Ferner wird vermutet, dass die nordamerikanische Clovis-Kultur infolge der Explosion eines Himmelskörpers unterging. (…)

Alle kleinen Körper, die auf dem Mond, dem Mars oder anderen (nahezu) atmosphärelosen Himmelskörpern sichtbare Spuren in Form von Kratern hinterlassen würden, verglühen wegen der Reibung mit den Teilchen der Erdatmosphäre in dieser, bevor sie die Erdoberfläche erreichen können. Größere Körper hingegen können auf die Oberfläche aufschlagen, doch würden sie mit 71 % Wahrscheinlichkeit in die Ozeane stürzen, (…). Die Spuren der auf Festland treffenden Himmelskörper werden über kurz oder lang ebenfalls getilgt“.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Asteroid von 50-300 m Größe jederzeit auf der Erde aufschlägt, beträgt 1:250, dass ein 1,5km Brocken aufschlagt 1: 1 000 000 (vermutliche Anzahl der Toten: 1,5 Mrd.). (http://www.indiadaily.com/editorial/15008.asp )

Hier ist eine Animation von Scott Manley auf Youtube (6.9.2012) von entdeckten Asteroiden im Solarsystem 1980 – 2012. Im Zentrum sieht man zuerst gelb die Sonne, dann die 4 inneren Planeten und weiter draußen Jupiter, wie sie um die Sonne kreisen. Das weiße kreisende Spotlicht zeigt den Blick von „Infrarot-Teleskope“ auf das Weltall, wie nach und nach Asteroiden durch Teleskope sichtbar werden. Ganz links sieht man eingeblendet die Jahreszahl – je näher wir unserer Zeit kommen, desto mehr Asteroiden werden sichtbar. Grün sind die Asteroiden, die auf der Bahn zwischen Jupiter und Mars fliegen (d.h. im Asteroidengürtel), aber den inneren vier Planeten fern bleiben. Gelb sind solche, die bereits in Reichweite der vier inneren Planetenbahnen fliegen. Rot sind Asteroiden, die die Erdbahn kreuzen: (500 000 Asteroids heute erfasst; 1 Pixel des Bildes in voller Größe entspricht 500 000 km Distanz.)

http://www.youtube.com/watch?v=xJsUDcSc6hE

Zu:  „Nahe Begegnungen mit erdnahen Asteroiden“ ab dem Jahr 2004 siehe Wikipedia, Stichwort „Asteroid“, http://de.wikipedia.org/wiki/Asteroid#Beispiele_f.C3.BCr_Einschl.C3.A4ge_auf_der_Erde

Asteroid versus Mensch: wer ist der größere globale Arten-Killer?

Tödlicher als ein großer Asteroid ist für alle Tier- und Pflanzenarten der derzeitige Mensch. Der Asteroideneinschlag ist ein Einzelereignis, das von der Natur überwunden wird. Der Mensch ist für den Planeten hingegen eine Plage, da er fortlaufend seine Umwelt ausbeuten, vernichten und zerstören muss – in seiner fatalen Ansicht, er darf das.

Aus Wikipedia, zu: „Artensterben“, vom 29.1.2013: http://de.wikipedia.org/wiki/Aussterben

„Neueste Erhebungen gehen davon aus, dass die derzeitige Aussterberate von 3 bis 130 Arten pro Tag um den Faktor 100 bis 1000 über dem natürlichen Wert liegt. (…) Nach einer Studie des Stockholm Resilience Centre von 2009 ist der ermittelte Grenzwert für das verkraftbare Aussterben von Arten bereits um über 1.000 % überschritten und ist damit noch vor dem Klimawandel das größte ökologische Problem. Ursprünglich wollte die UNO mit ihrer Biodiversitäts-Konvention von 1992 das weltweite Artensterben bis ins Jahr 2010 gestoppt haben, dem internationalen Jahr der Biodiversität. Mit dem Nagoya-Protokoll allerdings wurde dieses Ziel auf das Jahr 2020 verschoben. Mittlerweile sterben laut dem Bericht der Vereinten Nationen zur Artenvielfalt bis zu 130 Tier- und Pflanzenarten täglich. Als entscheidende Einflüsse werden dabei genannt: (…)

–           die Art der Landnutzung (Land- und Forstwirtschaft) mit ihrem rasanten Flächenverbrauch und der damit einhergehenden Waldvernichtung und Bodendegeneration

–           die so genannten invasiven Arten, welche einheimische Arten verdrängen

–           der aktuelle Klimawandel

–           die Chemisierung unserer Umwelt und der Landwirtschaft

Der im Frühjahr 2010 veröffentlichte Bericht im Auftrag der UN-Biodiversitätskommission zieht eine katastrophale Bilanz: ein Autor vergleicht die heutige Situation mit der vor dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren.“

Es gibt einfach Nachrichten, die sind so heftig, dass es einem die Sprache verschlägt.

18.000 – 20.000 Tote, an die 12.000 bis 16.000 Vermisste. Und einen Atom-GAU der Stufe 7 mit unbekannter Anzahl von Toten, Krebskranken und späteren Behinderten, von denen wir vermutlich nie hören werden. (Die Anzahl der tierischen Opfer durch all das Leid und den Verlust ihrer Besitzer und Betreuer wird erst recht ignoriert.)

Ich versuche später dennoch eine Kurzzusammenfassung, obwohl die Ereignisse beginnend ab dem Erdbeben wohl im Gedächtnis bleiben werden. Zuerst kam also am 11. März 2011 in Japan das Erdbeben mit fast der Stufe Richterskala 9, welches durch die kunstfertige Bauweise weniger Zerstörungen anrichtete als vermutet, die Hochhäuser hielten alle erstaunlicherweise stand. Aber dann kam der Tsunami im Norden von Tokio von Pazifik her mit 14 m hohen Wellen! Und das warf alle menschlichen Sicherheitspläne über den Haufen, denn es führte zu Störfällen in den Reaktoren der Region durch Stromausfälle, durch den Ausfall der Kühlungen und den Ausfall der Sicherheitseinrichtungen für ausgefallene Kühlungen. Es gibt keine absolute Sicherheit, und schon gar keine von Menschen gemachte.

Vor allem ist es so: Japan baute Atomreaktoren obwohl die ganze Insel erdbebengefährdet ist, die Leute wurde (gezielt) nie richtig über die Gefahren aufgeklärt worden sind. Ein großer Komplex liegt z.B. im Süden nahe Tokio direkt auf einer Region, in der sich die 3 Kontinentalplatten treffen. Wie skrupellos, gedankenlos, gewissenlos, kritiklos muss man denn sein, um das aus reiner Profitgier dort zu bauen? Und auch von Seiten der Bevölkerung her, das zu begrüßen?  Man kümmert sich in importierter US-ultrakapitalistischer-neoliberaler Weise offiziell nicht um Menschenschutz (keine Sozialgesetzgebung), nicht um Tierschutz, nicht um den Schutz der Arten (Wale, Delfine, Thuna)… Wie viele Tonnen Atommüll ist denn bislang einfach ins Meer geworfen worden, denn Endlager gibt es ja keins? Alles um des Profites wegen? KARMA – die Rache des Meeres!

Anders als bei Naturkatastrophen, mögen sie noch so viele Leben kosten, verheilt auf unserer Erde eine entstandene bzw. verursachte Atomreaktor-Wunde auf –zigtausende Jahre hin auf der Erde NICHT. Aber die Verantwortlichen dachten sich wohl: wenn es tausende Wasserstoff-Bomben gibt, und Plutonium in tausenden Tonnen, was machen da schon weltweit 440 Reaktoren, auch wenn es keine Endlager gibt? Nach uns – die Sintflut, Hauptsache uns geht es heute super!

Kernspaltung und die Atomstromlobby

 „Die japanische Atomaufsichtsbehörde NISA“ (Nuclear and Industrial Safety Agency): „55 Atomkraftwerke werden von unterschiedlichen Betreibern in Japan unterhalten, und das, obwohl der asiatische Staat in einem der erdbebenreichsten Gebieten der Welt liegt. Vierzehn weitere Reaktoren befinden sich zudem im Bau. (…) Trotz der großen Zahl an Atomkraftwerken gab es bis vor zehn Jahren keine eigenständige Atomaufsichtsbehörde in Japan. Erst 2001, im Zuge der Reform der Zentralregierung, wurde die Behörde gegründet.“ – 19.4.2011, http://japan-infos.de/

„TEPCO – eine Übersicht“ (http://japan-infos.de/fukushima/hintergrundwissen/tepco, Stand: 19.4.2011): „Die japanische Firma Tokyo Electric Power Company (kurz: TEPCO) ist der größte Stromversorger Japans. TEPCO wurde – ebenso wie zehn weitere Energiekonzerne – im Jahr 1951 infolge der Privatisierung der japanischen Stromversorgung als zunächst regionales Unternehmen gegründet. [Die Siegermacht USA zwang Japan ihr Wirtschaftsmodell auf, so auch die Einführung der Atomenergie, und unterband jede Kritik an der Kernkraft oder die Aufarbeitung Hiroshimas.] Es hatte die Aufgabe, die Energieinfrastruktur nach dem Zweiten Weltkrieg auszubauen und die Stromversorgung zu verbessern, um dem Land einen wirtschaftlichen Aufschwung zu ermöglichen. 1970 wurde das erste TEPCO-Kernkraftwerk (Fukushima 1) an das Netz gelassen, in den darauf folgenden Jahrzehnten setzte TEPCO auf den Ausbau von Kern- und später Wasserkraft, um den verschärften Umweltanforderungen gerecht zu werden.

Die Firma verfügt über 38.235 Mitarbeiter und hat 27.740.000 Kunden. 2009 wurden 280,2 Milliarden Kilowattstunden verkauft, es wurde hiermit ein Umsatz von 5016,2 Milliarden Yen erwirtschaftet, was einen Nettogewinn 133,7 Milliarden Yen zur Folge hatte. (…)

TEPCO unterhält sowohl Wärme- als auch Kern- und Wasserkraftwerke, welche alle einen bedeutenden Platz innerhalb des Unternehmens haben. Ferner werden auch Geothermie sowie Windenergie betrieben, wenngleich in einer deutlich geringeren Dimension. Der Konzern ist in Japan sehr bekannt und hat auch großen Einfluss auf die Wirtschaft sowie durch Lobbyarbeit auf die Politik des Landes. (…) [USA, Frankreich und Japan sind die weltweit die größten Atomstrombefürworter, haben von den 440 Kraftwerken weltweit die meisten im Land stehen und als Lobby in USA oder EU unbegrenzte finanzielle Mittel, ihren Willen in den Gesetzgebungen durchzusetzen.]

In TEPCOs Geschichte gab es zahlreiche Skandale und Störfälle, … (…) 2002 gab es einen großen Eklat um den Energieriesen; es stellte sich heraus, dass dieser über mehr als 20 Jahre hinweg systematisch Schäden an den Kraftwerken nicht ordnungsgemäß gemeldet und Dokumente gefälscht hatte. 2007 musste schließlich eine Anlage mit dem Namen ‘Kashiwazaki-Kariwa’ aufgrund von Erdbebenschäden vorübergehend heruntergefahren werden. Auch am Reaktor in Fukushima gab es bereits vor Jahren Probleme: 2002 entdeckte man gefährliche Löcher in Wasserrohren, 2006 trat gar radioaktiver Dampf aus einem der Rohre aus. [Skandalöserweise hätte Fukushima spätestens Jänner 2011 wegen seines Alters stillgelegt werden sollen, was man aus Profitgründen unterließ.] (…)

Diese Vorfälle sind jedoch nichts verglichen mit dem drohenden Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima I, welches durch das schwere Erdbeben sowie den nachfolgenden Tsunami am 11. März 2011 schwer beschädigt wurde, und in dem bereits eine partielle Kernschmelze eintrat. Etliche Helfer wurden bei den dortigen Reparaturarbeiten verstrahlt, eine Zone mit einem Radius von 20 Kilometern wurde evakuiert. Die Katastrophe gilt schon jetzt als der größte atomare GAU seit Tschernobyl.“

Quarks und Co. vom 15.3.2011: Gau in Japan. Ranga Yogeshwar zu Kernspaltung, Radioaktivität und gesundheitliche Folgen: http://www.youtube.com/watch?v=SepY4Sb0vlY  – Uran zerfällt zum Teil über Tellur, Jod, Xenon, Caesium zum stabilen Barium. Oder aber es entsteht Plutonium mit einer Halbwertszeit von 24.000 Jahren, bis daraus das stabile Blei entsteht dauert es 1 Milliarde Jahre! Strahlung zerstört das Erbgut, Mutationen entstehen, Krebs. Die Doku behandelt auch die Geschichte und die Folgen von Tschernobyl 1986 bis heute; und dass man im Gegensatz zur Ukraine Japan mit 40 Mio. Menschen im Raum gar nicht evakuieren könnte. (Damals zur Sendung galt für Fukushima noch INES-Stufe 6.)

Quarks und Co. vom 9.11.2010: Atommülllager verzweifelt gesucht (3 Teile). : Die Rohstoffe werden teuer im Ausland abgebaut, und Uran wird nicht besteuert…. Der Staat finanzierte die Forschung (in Deutschland mit über 60 Mrd. Euro bis heute). Endlager gibt es keines, die Stoffe müssen aber auf hunderte Jahre, ja sogar für 40 000 Generationen (!!!) sicher verwahrt werden…  13.400 t fallen allein an hochradioaktiven Abfällen in Deutschland jährlich an. http://www.youtube.com/watch?v=G0Xist21G1E , http://www.youtube.com/watch?v=nfDcbQN_8W4&feature=related http://www.youtube.com/watch?v=52djLwtZjAc&feature=related

Aus ZDF, Auslandsjournal, vom 21.10.2009: Atommüll-Endlager weltweit: 100.000 Tonnen Atommüll wurden weltweit ins Meer gekippt, seit 1993 in Fässern verboten, nicht aber das direkte Einleiten durch Leitungen. So macht es z.B. Frankreich. http://www.youtube.com/watch?v=65mLCMSSsC0&feature=related

Aus extra1, monitor (ein Film des WDR), vom 23.7.2009: Atomlüge: die wahren Kosten der Endlager. http://www.youtube.com/watch?v=WNV0bT3VUF8&feature=related

http://de.wikipedia.org/wiki/Kernreaktor : Hier kann man sich über z.B. die Typen von Reaktoren und ihre Funktion informieren. Wer sich besser informieren möchte: bitte in Büchern nachlesen…

 

Erdbeben, Tsunami und Super-Gau – Chronologie der Ereignisse in Japan

„Erdbeben der Stärke 8,9: Tsunami trifft japanische Küste: Ein schweres Erdbeben hat den Nordosten Japans erschüttert und verheerende Schäden verursacht. Zunächst hieß es, der Erdstoß habe die Stärke 7,9 – dies wurde aber auf 8,8 und nun 8,9 korrigiert. Es folgten mehr als 20 zum Teil heftige Nachbeben. Ein Zehn-Meter-Tsunami traf den Hafen von Sendai im Norden der Insel Hondschu. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie dabei Autos, Boote und ganze Gebäude hinweggerissen wurden.

Auch aus Tokio liegen bereits Berichte über Verletzte vor. Dort schwankten zahlreiche Gebäude. Züge wurden angehalten. Über das genaue Ausmaß der Schäden konnten die Behörden bislang aber keine genauen Angaben machen. Alle Seehäfen wurden geschlossen. Der Strom im Großraum Tokio fiel aus, da Atomkraftwerke abgeschaltet wurden. In einem Turbinengebäude des Atomkraftwerks Onagawa in der Provinz Miyagi brach ein Feuer aus. In mindestens zwei Fabriken gab es Explosionen. Zahlreiche Industrieunternehmen der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt mussten die Produktion einstellen. In einer Ölraffinerie in Tokios Nachbarprovinz Chiba brach ein gewaltiges Feuer aus, gefolgt von einer Explosion. Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan ordnete an, dass das Militär eingesetzt werde, um auf das Beben zu reagieren. (…)“- ARD, tageschau.de vom 11.4.2011

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video873524.html, 11.4.2011, mit Videoclip der ARD vom Erdbeben und Tzunami, tageschau.de, von 9:13 Uhr [Anm.: wie es aus anderen Clips hervorgeht, war das Seebeben so heftig, dass das Wasser im Meer über dem Epizentrum sich hurricanartig oder wie in einem Wirlpool kurzzeitig im Kreis zu drehen begann, wie bei einem Abfluss. Aus den Wellen wurde dann der Tsunami.]

http://www.youtube.com/watch?v=SepY4Sb0vlY, 11.4.2011, Videoclip zum Erdbeben und Tzunami von CCTV 13 aus Japan.

„Schockwellen: Erdbeben in Japan erschüttert Börsen“: Nur zwei Tage ist es her, seitdem Japan von einem Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert wurde. Aber mit dem jetzigen, vor allem mit dem Ausmaß der Stärke, die Rede ist bereits von 8,9 auf der nach oben offenen Richter-Skala, hatte niemand gerechnet. Die Regierung in Tokio spricht bereits vom „möglicherweise schlimmsten Beben“ aller Zeiten. Der Katastrophenschutz des Landes gab die höchste Tsunami-Warnung heraus, man rechnet mit bis zu zehn Meter hohen Wellen. Eine erste Flutwelle hatte bereits am späteren Nachmittag (Ortszeit) weite Landstriche unter Wasser gesetzt. Flüsse quellen über und setzen ganze Wohngebiete unter Wasser, Hilfe wird wohl nur über den Luftweg zu erreichen sein. (…)

Japan liegt in einer der seismisch aktivsten Regionen der Welt. 90 Prozent der Erdbeben weltweit ereignen sich hier. Die pazifische Platte, die größte des Globus, schiebt sich regelmäßig unter die eurasische. Nun hat Japan gelernt, mit Erdbeben zu leben, eines diesen Ausmaßes ist dennoch überraschend. (…) Tatsächlich brennen Fabriken, explodierte eine Gasölraffinerie in Ichihara, die meisten Zug- und Flugverbindungen auf der Insel Honshu sind eingestellt, der Narita-Flughafen in Tokio ist geschlossen, Atomkraftwerke schalteten sich automatisch aus, im Großraum Tokios sind vier Millionen Menschen ohne Strom. Verletzte gibt es, über Todesopfer gibt es zur Stunde noch keine genauen Angaben.

(…) Die Börse traf die Katastrophe kurz vor Handelsschluss, um 14.45 Uhr Ortszeit. (…) Der Yen geriet unter Abgeabedruck unt notierte gegenüber dem Dollar auf einem Tagestief von 83,29 Yen (0,726 Euro), nachdem er zuvor bei 82,80 Yen gelegen hatte. Gleichzeitig sicherte die Bank of Japan massive Unterstützung zu. So teilte die Notenbank mit, sie werde alles tun, um die Stabilität der Finanzmärkte zu sichern und Liquidität bereitzustellen. (…)

Japan mit einer Bevölkerung von knapp 128 Millionen Menschen war in den vergangenen Jahrzehnten die dominierende Wirtschaft Asiens. (…) Erst 2010 verdrängte das rasch wachsende China den regionalen Konkurrenten in der Weltrangliste der größten Wirtschaftsmächte auf Rang drei. Japans Exportlastigkeit bringt es mit sich, dass das Land von der weltweiten Wirtschaftskrise im Gefolge der tiefsten Finanzkrise seit Jahrzehnten besonders stark getroffen wurde. Die Wirtschaft brach 2009 um mehr als fünf Prozent ein – der größte Rückgang unter den sieben größten Industriestaaten. Mit Staatschulden von bald 200 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gehört Japan zu den am höchsten verschuldeten Industriestaaten.“ – (http://derstandard.at/1297820102558/Schockwellen-Erdbeben-in-Japan-erschuettert-Boersen , 11.3.2011, von Sigrid Schamall )

„Schweres Erdbeben erschüttert Japan“: „Am Morgen des 11.März 2011 hat ein Erdbeben der Stärke 8,9 Japan erschüttert. Das Epizentrum lag ca. 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai. Tokio ist in etwa 400 km vom Epizentrum entfernt. Als Auswirkung des Erdbebens kam es [vom nordöstlichen Meer her] zu einer Tsunami, welche eine Höhe von bis zu 10 Metern erreichte. [Augenzeugen sagten, bis zu 14 m hoch, denn die Wogen schlugen weit über die 10 m hohen Wehrmauern und rissen alles mit, was sich an der Küste an Häuser, Autos, Schiffe, Züge usw. befand. Es blieben kaum Gebäude übrig.] Atomkraftwerke, welche sich an der Küste Honshus befinden, haben sich laut offiziellen Angaben automatisch abgeschaltet. Die Tsunami hatte verheerende Auswirkungen. Bis dato wurden von offizieller Seite fünf Todesopfer bestätigt, die Zahl wird vermutlich weiter ansteigen.“ – 12.März 2011, http://japan-infos.de/

Meldungen der folgenden Tage (http://japan-infos.de/ , siehe auf Homepage unter „Schweres Erdbeben erschüttert Japan“): „Die japanische Regierung beabsichtigt, den atomaren Notstand auszurufen. Dies erfolgt, sobald das Kühlsystem eines Atomkraftwerks defekt ist, oder bereits Radioaktivität austritt (…)“

Die Notkühlsystem des Atomkraftwerks Fukushima läuft nur noch mit Batterie

Das Onagawa Atomkraftwerk weist kein Leck auf, der Brand befindet sich in einem Nebengebäude

Die Regierung ruft [wegen Fukushima] den Nuklearen Notstand aus [dort befinden sich mehrere Meiler, darunter auch ein MOX-Meiler mit Plutonium und ein Atommülllager mit alten Brennstäben. In keinem funktionierte mehr die Kühlung, es kam zu Explosionen und Bränden und später ein Austritt von Radioaktivität ins Grundwasser. Man versuchte aus Verzweiflung behelfsmäßig mit Feuerwehrschläuchen normales Meerwasser zur Kühlung in die Reaktoren zu leiten, um eine Kernschmelze zu verhindern. TEPCO verharmloste die ganze Zeit und bestritt die gemessenen Strahlungs-Werte von Innenministerium oder Green Peace, lieferte dem Premier falsche Angaben usw. In der Folge wurde die Bevölkerung um die Reaktoren lange einfach nicht evakuiert oder in den staatlichen Medien aufgeklärt. Internationale Helfer konnten allerdings nicht zu den Unglücksstellen, weil die Gefahr der Radioaktivität unklar war, Flüge wurden gestrichen… Zum Teil dauerte es viele Tage, bis die Überlebenden – in Lagern – ausreichend Nahrung und Versorgungsgüter bekamen, selbst Kinder.]

Messungen erreichen das Tausendfache an radioaktiver Strahlung als Normalwert

Japan wird über Nacht von einer Vielzahl an Nachbeben erschüttert. Einige erreichen bis zu 6.5 auf der Richterskala [in der Folge über Wochen immer wieder heftige Nachbeben in Japan]

Die japanische Regierung erweitert die Evakuierungszone auf einen Umkreis von 20km [um Fukushima, und will das Gebiet nur zögerlich auf 30 km anheben. 70 000 Menschen mussten auf unbestimmte Zeit evakuiert werden.]

Die Windrichtung am AKW Fukushima geht Richtung Süden, also in die Kanto-Region, in welcher sich Tokio befindet [zum Glück wehte aber der Wind meistens Richtung Ost aufs Meer hinaus, und nicht nach Süden Richtung Tokio.]

Der japanische Premier Naoto Kan spricht [schließlich doch] von einer noch nie dagewesenen Katastrophe, dementiert aber das Ereignis einer Kernschmelze“

[Selbst der gottähnliche alte Tenno lässt sich dann doch herab, seine noch am Tsunami leidenden Untertanen zu besuchen und die Japaner zur Ruhe und auch Solidarität mit den Opfern aufzurufen. Die Ereignisse in Fukushima überlagern inzwischen völlig die Berichte über die überlebenden Tsunami-Opfer in den Not-Lagern.]

„Druck im Reaktor 3 des AKW Fukushima steigt dramatisch an“: „Der Druck des mit Meerwasser gekühlten Reaktors 3 des Atomkraftwerks Fukushima 1 steigt laut Berichten dramatisch an. Ein Ventil, welches den Druckablass reguliert, scheint defekt zu sein. Daher könnte es im Atomreaktor 3 wie zuvor im Reaktor 1 auch, zu einer unkontrollierten Wasserstoffexplosion kommen. (…) Die Kühlung mit Meerwasser wird die Reaktoren wohl dauerhaft beschädigen und das Problem somit nur zeitlich hinauszögern. Mit wieviel Wasser die Brennstäbe  derzeit umgeben sind, ist ebenfalls unklar, da einige Überdruckventile defekt sind. Die Gefahr einer weiteren Explosion steht damit also unmittelbar bevor – und damit auch die einer Kernschmelze, welche verheerende Auswirkungen hätte. Im 10 Kilometer entfernten Atomkraftwerk Fukushima 2 sind insgesamt weiterhin drei Reaktoren ohne funktionierende Kühlung.“ – 13.3.2011, http://japan-infos.de/

Japan: Erdbeben verschiebt Landmasse, Erdachse, Tageslänge und Klima. (…) Als Folge des Erdbebens der Stärke 8,9 sei die japanische Hauptinsel um 2,4 Meter verrückt worden, sagte Kenneth Hudnut von der US-Geologiebehörde dem Fernsehsender CNN am Samstag. (…)

Das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie ermittelte, dass das Beben die Erdachse um rund zehn Zentimeter verschoben hat. Es handelt sich wahrscheinlich um die größte Verschiebung durch ein Erdbeben seit 1960, als Chile erschüttert wurde, sagte der Institutsdirektor Antonio Piersanti laut einer Mitteilung.

Die Erdstöße haben nicht nur die Erdachse verschoben sondern auch die Erdmassen derart verlagert, dass die Rotation der Erde sich etwas beschleunigt hat. Die Erde drehe sich nun etwas schneller, sagte der Geophysiker Richard Gross der Raumfahrtbehörde NASA. Der Tag werde deshalb um 1,6 Mikrosekunden kürzer.

Zu ähnlichen Verschiebungen hatte das Beben in Chile im Februar des vergangenen Jahres mit einer Stärke von 8,8 geführt. (…) Ein weiteres großes Beben war das Beben im Dezember 2004 im Indischen Ozean. (…) Erdbeben führen infolge einer Verlagerung von Erdmassen nicht nur zu einer geringfügigen Veränderung der Tageslänge sondern – durch die Verlagerung der Erdachse – auch zu einer leichten Veränderung der Jahreszeiten und Klimazonen.(…)“ (http://www.readers-edition.de/2011/03/14/japan-erdbeben-verschiebt-landmasse-erdachse-tageslaenge-und-klima/ , 14. 3. 2011, von Michael Krüger.)

„Meerwasser 30km vor der Küste: Strahlung 2.2 mal so hoch wie Grenzwert für atomares Abwasser“: „Das japanische Ministerium für Wissenschaft teilte mit, dass die radioaktive Strahlung des Meerwassers vor der Küste der Präfektur Fukushima den bisher höchsten Wert seit Beginn der Messungen vor 3 Wochen erreicht habe. Nach Angaben des Ministeriums wurden 30 km vor der Küste der Präfektur 88.5 Becquerel pro Liter an Iod-131 gemessen. Dies ist 2.2 mal so viel wie der Höchstwert für Abwasser aus atomaren Anlagen. Cäsium-137 konnte in der Probe ebenfalls nachgewiesen werden, überschritt aber nicht den offiziellen Grenzwert.

Eine Messung in 15 km Entfernung von der Küste ergab eine 23-fache Überschreitung des Grenzwertes von Iod-131. Die höchsten Messwerte wurden nördlich des havarierten Atomkraftwerks Fukushima erreicht, was darauf hindeutet, dass die radioaktiven Elemente Richtung Norden getragen werden.(…). Am 4. April hatte TEPCO damit begonnen, 11,5 Millionen Liter verstrahlten Wassers in das Meer einzuleiten, um die Fortführung der dringend notwendigen Arbeiten zu ermöglichen.“ – 13. 4. 2011, http://japan-infos.de/

„TEPCO: 14 Meter hohe Welle traf Unglückskraftwerke. (…) Die zwei beschädigten Atomkraftwerke in Fukushima sind nach Angaben des Betreibers von einer 14 Meter hohen Flutwelle getroffen worden. Das sei mehr als doppelt so hoch, wie Experten bei der Planung der Anlagen erwartet hatten, berichtete der Fernsehsender NHK unter Berufung auf die Tokyo Electric Power Company (Tepco) am Dienstag. (…) Nach Angaben von Tepco sei die Anlage Fukushima Eins auf einen Tsunami von 5,70 Metern ausgelegt worden, Nummer Zwei für eine Höhe von 5,20 Metern. Die Gebäude mit den Reaktoren und Turbinen wurden nach NHK-Angaben 10 bis 13 Meter über den Meeresspiegel errichtet. Bei der Katastrophe wurden sie teilweise überschwemmt. Tepco hatte bereits zugegeben, dass die Kraftwerke nur für ein Beben der Stärke 8,0 bis 8,3 ausgelegt worden waren. Das Erdbeben am 11. März hatte aber die Stärke 9. (APA)“ – (http://derstandard.at/1297821079396/Tepco-14-Meter-hohe-Welle-traf-Unglueckskraftwerke , 22.3.2011)

„Bis zu 1000 radioaktiv verstrahlte Leichname innerhalb der Evakuierungszone“: „Nach einem Bericht der Japan Times befinden sich noch bis zu 1000 Leichen innerhalb der Evakuierungszone rund um das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi. Die radioaktive Verstrahlung der Opfer der Katastrophe verhindert eine Bergung. (…) Ein weiteres Problem besteht in der Bestattung dieser Leichen. Bei der in Japan üblichen Feuerbestattung könnte radioaktive Dämpfe entweichen, wohingegen bei einer Erdbestattung die Erde und das Grundwasser radioaktiv belastet werden könnte. Selbst die Identifizierung der Opfer durch DNA-Proben könnte zum Problem werden, da man diese dekontaminieren müsste, so Experten.“ – 31.3.2011, http://japan-infos.de/

„Höchste atomare Gefahrenstufe für Fukushima“: „(…)Die japanische Behörde für nukleare Sicherheit hat die atomare Gefahrenstufe der Katastrophe im AKW Fukushima von Stufe 5 auf die höchste Stufe 7 angehoben. Damit befindet sich der GAU in Fukushima auf derselben Stufe wie die Katastrophe von Tschernobyl [1986]. Zuvor erschütterte ein weiteres Nachbeben der Stärke 6.2 die Region woraufhin ein Feuer im Atomkraftwerk Fukushima ausbrach. (…)Nach Angaben der japanischen Behörde für atomare Sicherheit gab bekannt, dass die bisher emittierte Strahlung “nur” 10% der Strahlung von Tschernobyl entsprächen. Insgesamt soll radioaktive Strahlung von 370.000 Terabecquerel an Iod-131 und Iod 137 freigesetzt worden sein. (…) Die höchste Strahlung wurde laut Mitteilung am 15. März bei der Explosion des Reaktor 2 freigesetzt.(…) – 12.4.2011, http://japan-infos.de/

„TEPCO zahlt eine Million Yen pro Haushalt an Entschädigung“:  „Der Betreiber des AKW Fukushima wird jeden der 50.000 Haushalte innerhalb der 30km Evakuierungszone mit einem Betrag von einer Million Yen entschädigen.“ Was hier so vollmundig klingt ist ein Mini-Betrag, nämlich 8300 Euro an Haushalte,  egal wieviele Familienmitglieder, Singles hingegen bekommen nur 6200 Euro.  Das soll eine Art „Nothilfe“ sein. [Anm.: Ob es später mehr Entschädigung geben wird oder ob TEPCO nicht vorher in Konkurs geht, wenn korrekte Schadenssummen ermittelt werden, ist völlig offen.]  Jedenfalls: „Das Geld stellt wohl eine Art Übergangsgeld für die Zwangsevakuierten Personen ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen, bis eine langfristige Lösung gefunden wurde. (…) Insgesamt wird TEPCO innerhalb des nächsten Monats 400 Millionen Euro in den über 150 Evakuierungszentren auszahlen.“ – 15.4.2011, http://japan-infos.de/

„Greenpeace kritisiert Schutz der Bevölkerung vor Strahlung:  (…)Die Informationspolitik der Behörden sei „katastrophal“ und setze die Menschen einem „hohen Risiko“ aus, sagte Thomas Breuer, Leiter des Atom- und Energiebereichs bei Greenpeace Deutschland, … (…) In den von radioaktivem Fallout betroffenen Regionen, die außerhalb des offiziellen Evakuierungsradius von derzeit 20 Kilometern rund um das zerstörte Kraftwerk lägen, seien nicht einmal einfachste Schutzmaßnahmen wie die Sperrung von Kinderspielplätzen oder Parks getroffen worden, kritisierte Breuer. Die Strahlenbelastung sei aber auch weit außerhalb dieser Zone teils bedenklich. Zumindest die am stärksten verseuchten Orte müssten evakuiert werden, andere so gut wie möglich dekontaminiert und gereinigt.  (…)Im Zentrum der Stadt Fukushima, 60 Kilometer vom Atomkraftwerk entfernt, maß Greenpeace in den vergangenen Wochen im Schnitt Strahlenwerte von drei Mikrosievert pro Stunde. Das bedeutet, dass ein Mensch in zwei Wochen die zulässige Jahresdosis abbekommt. In den am stärksten verstrahlten Orten wie dem Dorf Itate seien Werte von fast 50 Mikrosievert je Stunde erreicht worden. Dort werde die Jahresdosis in rund zwei Tagen erreicht, sagte Breuer. „Das sind dramatische Zahlen.“ Auf sandigen oder erdigen Böden, etwa auf Spielplätzen, ist die Belastung besonders hoch, weil sich radioaktive Partikel darin gut verfangen.

Anders als 1986 rund um Tschernobyl gebe es bei Fukushima keine Kontrollen des Verkehrs, kritisierte Breuer. Obwohl mitten durch das Gebiet eine stark befahrene Fernroute führe, gebe es keine Radioaktivitätsmessungen an den Fahrzeugen. Auch die Bauern würden mit dem Strahlenproblem alleingelassen. Sie erhielten keine Informationen darüber, was sie mit ihren Feldfrüchten machen und wie sie mit dem kontaminierten Land in Zukunft umgehen sollten. Bei Untersuchungen fanden die Greenpeace-Experten in den vergangenen Wochen im Umkreis von Fukushima schon mehrfach kontaminierte Lebensmittel, sogar in Supermärkten.(…)“-  (http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/japan/2724400/greenpeace-kritisiert-schutz-bevoelkerung-vor-strahlung.story , 18.4.2011)

Zusammenfassung und Skizzierung von Fukushima, siehe: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/japan/2699540/chronologie-ereignisse.story : „Chronologie der Ereignisse“, Quelle: APA, NY Times, LA Times. (Stand 19.4.2011)

„Regierung hält Gefahr kompletter Kernschmelze für gebannt“: „Die Lage an der Atomruine von Fukushima ist zwar bei weitem nicht unter Kontrolle, dennoch gibt die Regierung für den Moment Entwarnung: Wenn die Kühlung aufrecht bleibt, sei die Kernschmelze unwahrscheinlich. (…) Die andauernde Kühlung der Reaktoren [in Fukushima] mit Millionen Litern Wasser zeige zumindest eine gewisse Wirkung. Die enormen Massen verstrahlten Wassers behinderten allerdings die Versuche, die vom Tsunami vor fast sechs Wochen zerstörten Kühlsysteme zu reparieren. (…)

Bei der 51 Minuten dauernden Erkundung der Roboter seien am Vortag nahe des Eingangs des Reaktorgebäudes [Nummer 2] 4,1 Millisievert an Radioaktivität gemessen worden, … (…) Nach Schätzung des Betreiberkonzerns TEPCO befinden sich in und um das Turbinengebäude rund 25.000 Tonnen verseuchten Wassers. Die radioaktive Verseuchung belaufe sich auf über 1.000 Millisievert pro Stunde. (…) Die Atomaufsichtsbehörde hatte bestätigt, dass Brennstäbe in den Reaktoren 1, 2 und 3 teilweise geschmolzen sind. (…) In den Reaktoren 1 und 3 sollen sich weitere rund 42.500 Tonnen relativ gering verstrahlten Wassers befinden, hieß es unter Berufung auf TEPCO weiter.“ (http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/japan/2725048/regierung-haelt-gefahr-kompletter-kernschmelze-fuer-gebannt.story , 19.4.2011)

 

Wird es eine Lehre daraus geben?

Gegen Naturgewalten können wir uns nicht schützen. (Wir können als Menschheit bestenfalls nur ein positives Karma schaffen und uns gegenseitig helfen statt selbstsüchtig dem Geld hinterher zu springen.) Was die Kernkraft betrifft, ist das eine Technik, die wir meines Erachtens nur in der Theorie beherrschen, aber keinesfalls in der Praxis. Wir können niemals alle Pannen vorhersehen, und das für hunderttausende Jahre (!!!), und wenn man an die Praxis des gewissenlosen Atommüll-Entsorgens einfach in die Tiefsee denkt, ist das für die verantwortlichen Finanzgeiern auch nicht geplant, denn Vorsorge und Kostenwahrheit würde nur den momentanen heutigen Profit schmälern. Bereits jetzt sind die Atomlobbyisten wieder unterwegs, um Politiker einzukaufen. Ich wünschte, die Menschheit wäre geistig weiter und die maßgeblichen Leute in der Gesellschaft hätten mehr Gewissen und Verstand.

 

 

Gehirnwäsche, Manipulationen und elektromagnetische Wellen: eine Orwellsche Zukunft

Ich stelle hier mal Links herein zu Texten und Dokumentationen, die mir extrem wichtig erscheinen und sich um neueste Forschungen (und alte Missbräuche) zu Gedankenwellen, elektromagnetische Welle (z.B. Mikrowellen, Radiowellen, Kosmische Strahlung…) drehen. Es würde mich freuen, wenn der eine oder andere Zeit zum Lesen beziehen würde. Youtube sei dank, gelangen so auch Dokus zu Menschen, die kein Kabel-TV-haben mit Sondersendern.Interessant sind die mannigfachen Versuche, unser aller Leben in irgendeiner Weise zu manipulieren und natürlich neueste Naturgesetze für militärische und kommerzielle Zwecke zu nutzen.
„Tempe/Zürich – Das US-Militär arbeitet an Spezialhelmen, die die Gehirnaktivität von Soldaten beeinflussen können. Dazu setzen Forscher auf transkranielle Ultraschallpulse, um das Hirn zu stimulieren. Das Ultraschall-System soll beispielsweise die Aufmerksamkeit steigern, die Wahrnehmung steuern oder Schmerzempfinden regulieren, so der Neurowissenschaftler William Tyler von der Arizona State University.“

Wahrnehmung, Empfindung, Emotion und Verhalten werden durch Gehirnfunktionen gesteuert, und die kann man technisch beeinflussen und manipulieren. „Genau das will sich die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), der Forschungsarm des Pentagons, zunutze machen.“ Ultraschall soll gezielt zu einer tiefen subkortikalen Gehinrstimulation führen. Die neuen Helme sollen mit Ultraschal-Signalgebern und Mikrokontrollern ausgestattet werden. „Im Vergleich zur ebenfalls nicht-invasiven Transkraniellen Magnetstimulation, die beispielsweise bei Depressionen zum Einsatz kommt, sei die räumliche Auflösung fünfmal besser.“ Die gezielt stimulierten Gehirne von Soldaten könnten so zu mehr Aufmerksamkeit und weniger Angst- und Stresssymptome der Soldaten führen. Man kann auch Schmerzen dämpfen oder das Gehirn vor traumatischen Hirnverletzungen schützen. [Anm.: Was ist mit gezielter Ausfilterung von realen Fakten oder suggestive verhaltenssteuernde Halluzinationen?]

Uwe Herwig, Leiter der Arbeitsgruppe Emotionsregulation an der Klinik für Soziale Psychiatrie und Allgemeinpsychiatrie der Universität Zürich, ist skeptisch: mehr Aufmerksamkeit und Wahrnehmung ja, aber dazu müsste die Methode viel genauer werden. Eine echte Gedankenkontrolle schließt der Mediziner [Anm.: Optimist!] vorerst aus.
(pte/red)

http://derstandard.at/1282979404209/Zukunftsaussicht-GIs-durch-Ultraschall-aus-dem-Helm-stimuliert

 

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Aus: derStandard.at, Rubrik Wissenschaft – Technik, vom 10. September
„G.I.’s durch Ultraschall aus Helm stimuliert.“ Kurze Zusammenfassung:

 

Geheimes Russland – Die Zombies der roten Zaren (1998). In Youtube von Jaschaaaaa 25.12.2007
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=JQx_YAjlYCg&feature=related

 

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=QvEZCZTVQwA&feature=related
Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=zcuzLtGrWUw&feature=related

Teil 4:
http://www.youtube.com/watch?v=mAKd_aeBsu4&feature=related

Teil 5: http://www.youtube.com/watch?v=i8fswXKYQX8&feature=related
 

RFID-Chip = totale Versklavung. In Youtube von Jaschaaaaa 7.1.2008
http://www.youtube.com/watch?v=NDTlHq36kVM&feature=related


Die potentielle Zukunft.
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Hier geht es um die Machenschaften der CIA zur Menschenmanipulation und Forschungsberichte zu Gehinrwellen und Strahlung.
Empfehlenswerter Film: „Men starring at Goats“ (2009). Oder auch: „Panther“ (1995).
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Hier geht es um neueste Forschungen bezüglich Gehirn- und Gedankenwellen und ihre technischen Anwendungen. (Vieles davon ist das, was Telepathen schon können.)
Elektromagnetische Wellen = u.a. Gehirn- und Nervenwellen (Auren), Licht inkl. UV, Infrarot und Laser, Mikrowellen, Radiowellen bis hin zu Röntgen. Eigentlich alles, was unsere Sinne wahrnehmen können und darüber hinaus das, wofür wir als Menschen keine Sinne haben.
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Bewusstseinskontrolle durch NLP. In Youtube durch Siebendoku 30.5.2010:
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=M8ajPKiUZoo
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=IDUNBkCIvn8&feature=related

Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=LOWG9dPaWIE&feature=related

Teil 4: http://www.youtube.com/watch?v=LwXBbKE1IHQ&feature=related

Teil 5: http://www.youtube.com/watch?v=OHnLNCMhX1M&feature=related

Wie bringt man andere mit unfairen Mitteln (Sprache, Symbole, Medien…) dazu, zu tun was man will und ein Mitläufer zu sein?
  

Zu HAARP: siehe auch unter Youtube und bitte googlen, es gibt viel Material. Auch hier in meinem Space war bereits die Rede davon. HAARP ist ein Forschungsobjekt basierend auf elektromagnetische Wellen aller Art unter Benützung der Erde oder der Ionosphäre als Reflektor, und die praktische Anwendung der Forschung (militärisch, kommerziell…)
http://de.wikipedia.org/wiki/HAARP

 

——————————————————————————————Zu Nikolaus Tesla:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nikola_Tesla
http://www.wahrheitssuche.org/freieenergie.html

Nikolaus Tesla – Erfinder Magier Prophet. In Youtube durch dokamok08 9. 2. 2009
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=Jw8gjlvJqT4
Teil 2:
http://www.youtube.com/watch?v=tbT28vLMfGA&feature=related

 

Teil 5: http://www.youtube.com/watch?v=wxYuqjARSBg&feature=related
Eine überaus interessante Doku über ein unbekanntes lang verstorbenes Genie, das gerade militärisch und kommerziell entdeckt wird
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Tesla versuchte Kosmische Energie/Strahlung, Licht, Mikrowellen, das Erdmagnetfeld und Erdwärme zur Stromgewinnung zu nutzen – Vorläufer der Solarenergie. Sein Forschungsgebiet waren elektromagnetische Wellen aller Art.
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————————————————————————————————–Power – Die 48 Gesetze der Macht. In Youtube von havolas1989 15.2.2009
http://www.youtube.com/watch?v=wiHnp8OLKOw&feature=related  
 

 

 

(Oder: Wie man ethisch nicht handeln sollte!)
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In dieser Doku, gedreht noch im „freien“ Übergang Russlands, geht es um sowjetische Forschungen zur Menschenmanipulation und zu Strahlungen oder Gehirnwellen.
——————————————————————————————Medienmanipulation – Wie der Fernseher das Gehirn wäscht – Gedankenkontrolle durch TV – David Icke
In Youtube von thepatriots666 15.7.2009:
http://www.youtube.com/watch?v=-23VddNQ6Kw&feature=related
 

 

Leider ist alles wahr.
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Benzol – ein aromatischer Kohlenwasserstoff, giftig, krebserregend und dank Che­miker überall vorhanden

 

Criminal Minds, 2. Staffel/19 (von 2006), gezeigt auf 13th Street: „Asche und Staub“:

Ein Brand­stifter hat es auf Familien abgesehen, die allesamt eines gemeinsam haben: Der jeweilige Fami­lienvater  steht mit Firmen in Verbindung, die auf Umwelt- und Konsumentenschutz pfeifen und auf verseuchtem Boden Häuser, Geschäfte und Schulen bauen. Im konkreten Fall geht es um Benzol, etwas was schwer krebserregend ist (Leukämie, Lungenkrebs…) und welches Firmen einfach in legalen und illegalen Mülldeponien, in Lager und Stollen deponieren. Auf den Mülldeponien kommt in den USA eine Schicht Erde und dann wird auf diesen Grundstücken gebaut, als ob darunter nichts wäre. Nebenbei ist Benzol giftig, leicht entflammbar und nicht löschbar, es brennt mit großer Hitze bis alles Benzol verbrannt ist.

 

Da man bei uns über Benzol NICHTS hört, habe ich zum Thema gegoogelt.

 

Definition Benzol und seine Schädlichkeit:

Aus Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Benzol

 Benzol (nach der IUPACNomenklatur als Benzen bezeichnet, da systematisch kein Alkohol, son­dern formal Cyclohexa-1,3,5-trien) ist eine farblose Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch. Es ist das einfachste und zugleich klassische Beispiel für aromatische Kohlenwasserstoffe.

Die Summenformel ist C6H6. Benzol ist krebserregend und wurde deshalb als Lösungsmittel durch die weniger gefährlichen methylsubstituierten Benzole Toluol und Xylol weitgehend ersetzt. Benzol wird heute deshalb fast nur noch als Rohstoff zur Herstellung einiger Industriechemikalien verwen­det. Als erdölbedingter Begleitstoff darf es in Deutschland immer noch bis zu 1 % im Autokraftstoff Benzin enthalten sein, in den USA ist es komplett verboten.“

              C6H6  = der innere Ring besteht aus 6 C-Atomen , der äußere aus 6 H-Atomen.

In der frühen Neuzeit "Benzoe" geannt und über Arabien gehandelt, wurde die Substanz in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts von Johann Rudolph Glauber  bei der Destillation von Stein­kohleteer in Europa neu entdeckt und als „subtiles und liebliches Oleum“ bezeichnet. Im Jahre 1825 wurde Benzol von dem englischen Physiker Michael Faraday im Leuchtgas entdeckt, als er „dieses Öl aus flüssigen Rückständen isolierte, die sich beim Verbrennen von Walölen in den Lon­doner Straßenlaternen aus der Gasphase abschieden. Er schlug deshalb den Namen „Pheno“ (gr. phainein = leuchten) vor. Ein Jahr später erkannte man dieses Öl als Kohlenwasserstoff. Im Jahre 1834 erhielt der deutsche Chemiker Eilhard Mitscherlich Benzol aus Benzoesäure und Calciumoxid, des Weiteren setzte er Benzol zu Nitrobenzol, Azobenzol und Benzolsulfonsäure um.

Er [bezeichnete] den Stoff wegen seiner Verwandtschaft zu Benzoesäure als „Benzin“. Außerdem erstellte er die richtige Summenformel C6H6.

Im gleichen Jahr wurde „Benzin“ von Justus von Lie­big in Benzol umbenannt. 1845 isolierte der englische Chemiker Charles Mansfield während seiner Arbeit unter Leitung von August Wilhelm von Hofmann Benzol aus Steinkohleteer. (…)Im Jahr 1849 begann die industrielle Herstellung des Benzols auf der Basis von Steinkohle. Bis vor einigen Jahrzehnten war man sich der Giftigkeit des Benzols nicht bewusst. Es wurde sorglos mit Benzol umgegangen. Später folgten dann allerdings Aufklärungskampagnen über die Gefahren des Ben­zols.“

Benzol ist farblos, klar, stark lichtbrechend, leicht flüchtig und leicht brennbar. Es erstarrt bei 5,5° C und siedet bei 80,1° C. In organischen Lösungsmitteln wie Ethol oder Alkohol ist es leicht löslich, schwer aber in Wasser. „Benzol verbrennt mit gelber Flamme zu Wasser und Kohlendioxid, wobei die starke Rußentwicklung auf den hohen Kohlenstoffanteil der Verbindung hinweist.(…) Ein wich­tiges (Erkennungs-) Merkmal ist das Ausbleiben einer Additionsreaktion mit Bromwasserstoffsäure oder Bromwasser.“  Benzol wurde 1940-60 vor allem aus Steinkohle hergestellt, seit 1950 und zu­nehmend aus Erdöl (heute zu 90%). Jährlich werden weltweit 35 Mio. Tonnen Benzol hergestellt.

„Benzoldämpfe sind beim Einatmen giftig; die Symptome akuter Vergiftungen treten erst bei relativ hohen Konzentrationen ein. Leichte Vergiftungen äußern sich in Schwindelgefühl, Brechreiz, Be­nommenheit und Apathie. Bei einer schweren Vergiftung kommt es zu Fieber und Sehstörungen bis hin zu vorübergehender Erblindung und Bewusstlosigkeit. Bei der so genannten Benzolsucht, die beim Einatmen von Benzol eintreten kann, kommt es zu Trunkenheits- und Euphoriegefühlen. Benzol kann bei längerer Einwirkung auf den Organismus zum Tod führen.

Die Giftwirkung ebenso wie die karzinogene Wirkung ist auf die Bildung eines karzinogenen Meta­boliten zurückzuführen. Im Körper wird Benzol am Ring oxidiert. Das entstehende hochreaktive Epoxid reagiert mit zahlreichen biologischen Verbindungen und kann auch das Erbgut schädigen. Eine längerfristige Aufnahme kleinerer Benzolmengen führt vor allem zu Schädigungen der inne­ren Organe und des Knochenmarks. Letzteres resultiert in einer Abnahme der Zahl der roten Blut­körperchen (Anämie), was sich in Herzklopfen, Augenflimmern, Müdigkeit, Schwindel, Blässe und Kopfschmerzen äußert. Benzol wird im Gehirn, Knochenmark und Fettgewebe gespeichert. Es wird nur langsam über die Niere ausgeschieden. Der Abbau erfolgt über verschiedene Umbaupro­dukte wie das Brenzcatechin, Phenol, Hydrochinon und Benzochinon. Das Hauptausscheidungs­produkt ist schließlich die Phenylmercaptursäure (N-Acetyl-S-phenyl-cystein).

Bei 2 % Luftvolumenanteil Benzol in der Atemluft kommt es nach 5 bis 10 Minuten zum Tod. Die akute letale Dosis (oral) beträgt beim Menschen 50 Milligramm pro Kilogramm. Zwischen einem Luftvolumenanteil von 1,4 bis 8 % bildet Benzol explosive Gemische.

Benzol ist aufgrund dieser Gefahren mit besonderer Vorsicht zu handhaben. Benzol muss bei 15 °C bis 25 °C gelagert werden. Der TRK-Wert lag bei 1 Milliliter pro Kubikmeter Luft (bzw. 3,25 mg/m³ Luft). Jede Exposition gegenüber Benzol sollte möglichst vermieden oder verringert werden; vor dem Gebrauch von Benzol sind besondere Anweisungen einzuholen. Bei Unfall oder Unwohlsein sollte sofort ein Arzt hinzugezogen werden. Orte, an denen Benzol austritt oder aus­treten könnte, sollten sofort verlassen und nur in Vollschutzanzügen wieder betreten werden. Ben­zol ist stark wassergefährdend.(…)

Beim Rauchen von Zigaretten werden kleine Mengen Benzoldampf (10–100 µg pro Zigarette) frei­gesetzt, auch bei Vulkanausbrüchen und Waldbränden entstehen Spuren von Benzol. In der At­mosphäre wird nach zwei bis fünf Tagen die Hälfte des vorhandenen Benzols abgebaut, da dieses mit Hydroxyl-Radikalen (freie OH-Gruppen) reagiert. Auch bei unvollständigen Verbrennungen von organischem Material entsteht Benzol, hauptsächlich wird es jedoch aus Benzin durch Autoabgase emittiert, 75 % der Emissionen gehen auf Kraftfahrzeuge zurück. Die durchschnittliche Belastung der Bevölkerung beträgt im Mittel zirka 2 µg/m³ Luft, dieser Wert kann je nach Umgebung jedoch wesentlich höher sein (zum Beispiel an Tankstellen, in schlecht belüfteten Garagen etc.).“

Seit den 1980ern gibt es einen Rückgang von Benzolemissionen und durch immer geringeren Benzinverbrauch bei Autos, so dass der ab 2010 geltende Grenzwert von 5 µg/m³ in der Luft wohl im Mittel unterschritten werden wird. Heute sind Benzol-Konzentrationen in Stoffen von über 0,1% in Deutschland verboten – ausgenommen in Treibstoffen: Benzol erhöht die Klopffestigkeit von Benzin (Ottomotoren). In den USA ist dieser Treibstoffzusatz überhaupt verboten und nur zu in­dustriellen oder Forschungszwecken, in geschlossenen Systemen, erlaubt. Jedenfalls lt. Theorie. In der 1. H. 20. Jhd. diente es als Treibstoff bei Benzol-Loks, oder mit Benzin vermischt als Treib­stoff für Autos und Jagdflugzeuge im 1. Weltkrieg. „Benzol wird in der chemischen Industrie für die Synthese vieler Verbindungen gebraucht, wie zum Beispiel Anilin, Styrol, Nylon, Synthesekaut­schuk, Kunststoffe, waschaktive Stoffe, Insektizide, Farbstoffe und viele weitere Stoffe. Des Weite­ren werden durch Substitution viele Aromaten wie zum Beispiel Phenol, Nitrobenzol, Anilin, Chlor­benzol, Hydrochinon und Pikrinsäure gewonnen.

Früher wurde Benzol als gutes Lösungs- und Reinigungsmittel in vielen Bereichen verwendet. Als Lösungsmittel für Kautschuklacke, Wachse, Harze und Öle wird Benzol zunehmend durch weniger giftige Stoffe wie das nicht karzinogene Toluol verdrängt. Als gutes Lösungsmittel kommt es als „Universalreiniger“ in Laboratorien trotz Warnhinweisen immer noch manchmal zum Einsatz, ist aber in dieser Rolle weitgehend von Aceton ersetzt worden. Im normalen Haushalt wird es dage­gen aufgrund seiner Toxizität und krebserregenden Wirkung nicht benutzt.“

Anm.: Oder zumindest angeblich – nicht benutzt, wie man sieht. Und die offizielle bis illegale Lage­rung und Entsorgung weltweit ist ohnehin zu hinterfragen.

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Fachinformationen Nr. 503 vom Bayerischen Landesamt für Umweltinformationen, Stand März 2004: http://www.lfu.bayern.de/boden/fachinformationen/schadstoffratgeber/suchregister/doc/503.pdf :

Das Amt warnt vor BTX-Aromaten (Benzol, Toluol, Ethylbenzole) mit ihrem typischen „aromati­schen“ Geruch, vor allem vor Benzol. BTX-Aromate finden sich in Löse- und Entfettungsmitteln, in Kraftstoffen und vor allem Kerosin als Düsentreibstoff. Wenn sie in den Untergrund eingedrungen sind, und man die Bodenplatte entfernt, können sie schwallartig freigesetzt werden.

Benzol als Gift löst bei längerem Einatmen Schwinde, Erbrechen und Bewusstlosigkeit aus und kann auch über die Haut aufgenommen werden und so schwerste Vergiftungen verursachen. Chronische Vergiftungen schädigen dann Knochenmark, Leber und Nieren und rufen Leukämie hervor, ist krebserregend.

Dieselben negativen Aussagen beim [deutschen] Umweltbundesamt, 15.8.2008 „Luft und Luftrein­haltung. Benzol“ http://www.umweltbundesamt.de/luft/schadstoffe/benzol.htm. Hier erfolgt zusätz­lich eine Warnung vor Kontakten mit Benzin bei der Tankbefüllung.

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Benzol wird heute weiterhin bedenkenlos eingesetzt

Hinterfragen wir nicht nur Kunststoffe, Nylon, Insektizide, Laserdrucker und Toner, Kraftstoffe, Far­ben oder Farbfaserstift,  buntes Spielzeug oder Zigarettenrauch.

 

So scheint man z.B. selbst diverse Nagellack-Entferner mit Benzol zu versetzen, obwohl es in Kosmetika verboten wäre. Benzol greift die DNA im Erbgut an. Ähnlich wie bei Asbest kumulieren kleinste Mengen der Substanz über Jahrzehnte im Körper, bis eine Krebserkrankung ausbricht. Denn, wie wir bereits oben lesen konnten, wird Benzol im Gehirn, Knochenmark und im Fettge­webe gespeichert und nur langsamst über die Nieren ausgeschieden!

 

Gefährdet sind vor allem weiterhin Berufsgruppen, die mit Produkten mit Benzol in Lösungsmitteln, Farben, Lacken und Kraftstoffen zu tun haben: Bedienstete an Tankstellen, Berufsfahrer, Mecha­niker, Hüttenfacharbeiter (Kokereien), Arbeiter in der Gummi- und Chemie-Industrie, Arbeiter in der mineralölverarbeitende Industrie und auf Tankfeldern, Drucker, Maler und Schuhmacher… Schon früh erkannte man bei ihnen die gehäuft auftretenden Fälle von Leukämie (akute myeloische Leu­kämie oder chronische lymphatische Leukämie CLL, Multiple Myelom, Non-Hodgkin Lymphome)  => denn das Knochenmark und lymphatisches System werden durch Benzolausdünstungen ange­griffen.

 

Benzol kann auch auf stark befahrenen Straßen weiterhin gemessen werden, selbst wenn es sich rasch verflüchtigt. Gesicherte Grenzwerte für Benzol gibt es nicht, dennoch gibt man den Grenz­wert mit 3,25 mg/m³ (1 ppm, für Treibstoffe z.B.) an. Die zulässigen Grenzwerte für spezielle Be­rufe werden noch höher angesetzt. Obwohl wir oben lesen konnten, dass 2% Benzol in der Atem­luft bzw. oder oral 50 mg/kg (Milligramm pro Kilogramm) Körpergewicht tödlich sind. Klingt ja harmlos, aber das Zeug sammelt sich eben Jahr für Jahr im Körper kontinuierlich an…

 

In einer TV- Doku heuer (weiß nur nicht mehr welche) hieß es zudem, dass heute Flugzeuge im Gegensatz zu früher die Frischluft nicht mehr vorne an der Spitze, sondern nun mehr von den Tragflächen in der Nähe der Ausstoffdüsen einsaugen und so können giftige Verbrennungsdämpfe (und im Kerosin ist Benzol!) direkt in die Passagierkabinen gelangen. Man merkt es dann am typi­schen „Geruch“.

 

Benzol, Furan und Pestizide finden sich immer wieder in Limonaden, in der Nahrung, selbst in Ba­bynahrung. In Limonaden und Fruchtsäften entsteht Benzol,  wenn Benzoesäure als Konservie­rungsstoff mit Vitamin C zusammentrifft. Schon kleinste Mengen sind schädlich, und immer weni­ger Fruchtsäfte werden pur angeboten und verkauft, sondern mit Chemikalien aller Art „aufgemixt“.

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Benefit online, 2010, Rubrik Sicherheit: „Besser nicht probieren: Limonade mit Benzol. Verbrau­cherfalle: Benzol in der Limonade!“ (gelesen 10.6.2010.)

„Erschreckend, was Lebensmittelkontrolleure jetzt bei einer bundesweiten Routine-Untersuchung von 261 Erfrischungsgetränken für eine Verbraucherfalle festgestellt haben: 96 Proben (= 37 %) enthielten das krebserregende und keimzellenschädigende Benzol. Nach Expertenmeinung be­steht zwar kein akutes Gesundheitsrisiko, Langzeitschäden können jedoch durch diese Verbrau­cherfalle nicht ausgeschlossen werden. (…)

Nicht etwa durch Verunreinigungen beim Abfüllvorgang, sondern durch chemische Prozesse im Getränk selbst: Die den Limonaden zugesetzten Konservierungsstoffe (siehe unten) können sich unter Mitwirkung von Vitamin C zum gesundheitsschädlichen Benzol verbinden. Bis zu 40 Mikro­gramm pro Liter entstehen durch diese chemische Reaktion. (…)

Achten sie auf die Zutatenliste auf dem Flaschenetikett der Limonade. Wenn Sie einen der folgen­den Konservierungsstoffe entdecken, sollten Sie diese Verbraucherfalle besser im Regal stehen lassen: Benzoesäure (E 210), Natriumbenzoat (E 211), Kaliumbenzoat (E 212), Kalziumbenzoat (E 213)”

[Anm.: die tödliche Menge für einen ca. 80 kg schweren Menschen wären 1000 Liter. Das ist un­möglich. ABER: Benzol reichert sich mit den folgenden Jahrzehnten im Körper an, und in „Jahr­zehnten“ trinkt jedermann  jede Menge Limonade…]

 

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Aus Berliner Zeitung, Textarchiv von 1994,  30. Juni, Rubrik Umwelt: „Benzol: Gift an Großstadt-Straßen. 200 Berliner sterben jährlich an Krebs durch Auspuff-Abgase“, von Eva Michael. (Gelesen 10. Juni online.)

„Beim Ozon-Großversuch in Heilbronn und Neckarsulm am vergangenen heißen Wochenende kam abermals eine chemische Verbindung ins Gerede, die als bedeutender Schadstoff der Atmo­sphäre in Ballungsgebieten gilt: Benzol.

Auch in der Berliner Luft schwirrt dieser Krankmacher reichlich herum. (…) 90 Prozent des in der Großstadt-Atmosphäre enthaltenen Giftes entströmen Auto-Abgasen. Denn Benzin besteht zu 2 bis 2,5 Prozent aus diesem Blutzell-Killer. (…) Nach heftigem Streit innerhalb der Europäische Union rang sich das Bundesumweltministerium durch, ab 1. Juli 1995 einen Grenzwert festzule­gen: Laut einer neuen Verordnung zum lmmissionsschutzgesetz soll dann das erlaubte Höchstlimit hei 15 Mikrogramm liegen. 1998 wird es auf 10 Mikrogramm herabgesetzt.(…)

Diese Werte bedeuten zugleich: Fast überall, wo in Deutschland Autos durch städtische Haupt­straßen fahren, wird heute mehr Benzol in die Luft geblasen, als der Gesetzgeber künftig erlaubt. (…) Es ist durchaus keine Panikmache, wenn vor allem auf die Gefährdung der Kinder hingewie­sen wird", meint der SPD-Bundestagsabgeordnete Siegfried Scheffler aus Berlin–Köpenick. Das Toxin verursache bleibende genetische Schäden am kindlichen Organismus.

Scheffler vermutet obendrein, daß bei der Feststellung der tatsächlichen Gefahren häufig gemogelt werde: Luftmessungen erfolgten meistens in einer Höhe von 1,5 bis drei Metern, während in den darunterliegenden Ebenen die Konzentration größer sei. Kinderlungen aber saugen die Luft 50 bis 100 Zentimeter über dem Erdboden ein. (…) Dem mußte auch Bundes-Staatssekretär Clemens Stroetmann zustimmen: "Die Konzentrationen liegen in einem Meter Höhe um bis zu 20 Prozent über jenen in drei Metern."(…)

Gespannt wartet Berlin auf die Bekanntgabe der Resultate einer medizinischen Untersuchung an 800 freiwilligen Testpersonen aus Prenzlauer Berg und Steghtz, die an Hauptstraßen wohnen und unter anderem als besonders benzolgefährdet gelten. Im Herbst will die Gesundheitverwaltung ihre Erkenntnisse offenbaren.

Der Arzt und Umweltforscher Johannes Spatz macht schon jetzt eine betrübliche Rechnung auf: "Durch Dieselruß, Benzol und polyzyklische Kohlenwasserstoffe aus den Auspuffrohren der Autos ist im Ballungsraum Berlin das Risiko einer Krebserkrankung im Bereich der Atemorgane achtmal größer als in ländlichen Gebieten." Für 1990 hatte Spatz ermittelt, daß 600 Berliner durch den Straßenverkehr starben, davon 226 an Unfallfolgen und etwa 200 an Krebs.“

 

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Umweltkatastrophen am Beispiel China 

 

Wohl nicht nur für China gilt der gleichgültige weltweite Umgang mit Benzol:

 

In der Frankfurter Allgemeine, online (faz.net), Rubrik Gesellschaft, konnte man lesen: „Chemie-Unfall: Umweltkatastrophe in chinesischer Millionenstadt“ (datiert 23.11.2005)

„Nach einer Explosion in einem Chemiewerk in der Nachbarprovinz sind die Menschen in der chi­nesischen Millionenstadt Harbin ohne Trinkwasserversorgung. Der Fluß Songhua ist mit enormen Mengen Benzol verseucht.

(…) Als sich am Montag zum ersten Mal die Nachricht verbreitete, der nordchinesischen Metropole Harbin solle für vier Tage das Wasser gesperrt werden, sprach die Stadtverwaltung zunächst von „Rohrwartungen“. (…)

Die Explosion in dem Jilin-Chemieindustriekomplex des chinesischen Ölkonzerns Petrochina er­eignete sich schon am 13. November, die Unfallstelle liegt etwa 350 Kilometer flußaufwärts von Harbin entfernt, der Industriekomplex liegt direkt am Flußufer. Bei der Explosion wurden fünf Ar­beiter tödich verletzt, Zehntausende Anwohner mußten ihre Wohnungen verlassen.

Ursache der Explosion sei gewesen, daß Arbeiter die Chemikalien „falsch behandelt“ hätten, hieß es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua. Es werde erwartet, daß das vergiftete Wasser an diesem Donnerstag die Millionenstadt Harbin erreicht, ließ jetzt die Stadtverwaltung vermelden. (…) In einem Bericht der Umweltbehörde der Provinz Heilongjiang hieß es, der Fluß sei auf 80 Ki­lometer Länge verschmutzt.“ (…)

 

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In der Frankfurter Allgemeine, online (faz.net) , Rubrik Gesellschaft, konnte man am 24.11. 2005 lesen: „Benzol im Songhua-Fluß: Giftteppich erreicht Millionen-Stadt im Nordosten Chinas“

„Vor fast zwei Wochen waren etwa 100 Tonnen des krebserregenden Benzols in den Oberlauf des chinesischen Flusses Songhua gelangt. Jetzt hat der Giftteppich die Millionen-Stadt Harbin er­reicht.

 (…) Ein Giftteppich auf einem der größten Flüsse im Nordosten Chinas hat an diesem Donnerstag die Millionen-Stadt Harbin erreicht. Offiziellen Angaben zufolge sind in der Giftfracht etwa 100 Tonnen des krebserregenden Benzols aufgegangen, die fast zwei Wochen zuvor bei einem Che­mieunfall am Oberlauf in den Fluß Songhua gespült wurden.

Ministerpräsident Wen Jiabao forderte die örtlichen Behörden auf, die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser sicherzustellen. Die Regierung sagte zudem Rußland zu, das Nachbarland per Hotline ständig über die Giftfracht zu informieren. Die russische Region Chabarowsk liegt am Amur, in den der Songhua mündet. Der Giftteppich erstreckt sich auf eine Länge von 80 Kilome­tern und wird vom Songhua durch den Nordosten Chinas in Richtung Rußland getragen. Der auch Sungari genannte Fluß ist der größte Nebenarm des Amur, der durch Chabarowsk zum Pazifik fließt. (…)

Die Giftfracht habe den Bereich, in dem das Trinkwasser für Harbin entnommen werde, am Don­nerstag morgen erreicht, sagte ein Sprecher der Provinzverwaltung. Der Teppich werde die Stadt vollends während des Samstags passieren. Da die Metropole mit drei Millionen Bewohnern und sechs Millionen weiteren in der direkten Umgebung weite Teile ihres Wassers aus dem Fluß be­zieht, hatten die Behörden bereits am Vortag die Wasserversorgung abgestellt. Sie könne frühes­tens wieder am Sonntag und auch dann nur in Teilen aufgenommen werden, meldete die staatli­che chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Der Bürgermeister von Harbin, Shi Zhongxin, sagte, man müsse davon ausgehen, daß auch das nachfolgende Wasser zunächst nicht für den Gebrauch nutzbar sei. (…) Die lokalen Behörden er­mahnten die Menschen, umgehend auf Vergiftungssymptome zu reagieren und die bereitgestellten Kapazitäten in den Krankenhäusern der Stadt zu nutzen.“

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Umweltkatastrophe USA

 

Am 20. April 2010 brannte und explodierte die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ der britischen Gesellschaft BP im Golf von Mexiko vor der US-Küste und führte zu einem Loch am Meeresboden, der bis heute (10.Juni) nicht geschlossen werden konnte und den gesamten Golf von Mexiko mit den Küsten verseuchte – und so gut wie alle Tiere dort tötete bzw. tötet. (siehe so gut wie überall die Schlagzeilen!). Die Menschen versuchen verzweifelt, die Küsten (-zig km!) und Gewässer sauber zu bekommen, die Tiere wo möglich zu retten und das Loch zu schließen.

 

Aus: derStandard.at, Rubrik Panorama – Umwelt – Golf von Mexiko, 10. Juni 2010: „Bereits über 70 Menschen in Louisiana erkrankt: Atemprobleme, Augenreizungen, Kopf- und Brustschmerzen”

Washington – Durch die Ölpest im Golf von Mexiko sind allein in Louisiana mehr als 70 Menschen erkrankt. (…) Etwa 50 der Erkrankten hatten direkten Kontakt mit dem Öl oder gegen die Ölpest eingesetzte Chemikalien. Von den Erkrankten haben viele bei den Reinigungsarbeiten mitgeholfen. Bei anderen scheint der Gestank der sich an der Küste ausgebreitet hat, ein Grund der Erkrankung zu sein. Eine Gesamtzahl der Erkrankungen gibt es nicht.” (APA)

 

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Links:

 

Benzol, Wirkung beim Menschen: http://www.noxen.de/publik/1/wirk.html

 

Fachinformationen vom Bayerischen Landesamt für Umweltinformationen, Stand März 2004: http://www.lfu.bayern.de/boden/fachinformationen/schadstoffratgeber/suchregister/doc/503.pdf 

 

[Deutsches] Umweltbundesamt, 15.8.2008 „Luft und Luftreinhaltung. Benzol“ http://www.umweltbundesamt.de/luft/schadstoffe/benzol.htm

 

Berliner Zeitung, Textarchiv von 1994, 30. Juni, Rubrik Umwelt: „Benzol: Gift an Großstadt-Stra­ßen. 200 Berliner sterben jährlich an Kreb

s durch Auspuff-Abgase“, von Eva Michael. Gelesen 10. Juni online:http://www.berlinonline.de/berliner-zei­tung/archiv/.bin/dump.fcgi/1994/0630/umwelt/0005/index.html 

 

Spiegel online, Rubrik Umwelt, vom 7.2.1994: „Nase im Gift“. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13687970.html

 

Frankfurter Allgemeine, online (Faz.net), gelesen 10. Juni 2010, Rubrik Gesellschaft: „Chemie-Unfall: Umweltkatastrophe in chinesischer Millionenstadt“ (datiert 23.11.2005) http://www.faz.net/s/Rub9FAE69CECEA948EAAFE2806B54BF78AA/Doc~E0775AD50FEC34DCFA29CE06E39D667F9~ATpl~Ecommon~Scontent.html (Material von AP, dpa, Reuters)

 

Frankfurter Allgemeine, online (Faz.net), gelesen 10. Juni 2010, Rubrik Gesellschaft: „Benzol im Songhua-Fluß: Giftteppich erreicht Millionen-Stadt im Nordosten Chinas“ (datiert 24.11.2005) http://www.faz.net/s/Rub9FAE69CECEA948EAAFE2806B54BF78AA/Doc~E6759C585FF4B4B1B9B8D4E5F87A80D8F~ATpl~Ecommon~Scontent.html , Material von Reuters und dpa.

 

derStandard.at, Rubrik Panorama – Umwelt – Golf von Mexiko, 10. Juni 2010: „Bereits über 70 Menschen in Louisiana erkrankt: Atemprobleme, Augenreizungen, Kopf- und Brustschmerzen”

http://derstandard.at/1276043515179/Bereits-ueber-70-Menschen-in-Louisiana-erkrankt#forumstart

 

Suite101.de, 9.1.2008:

Krebs & Leukämie: Gift in Nagellackentferner: Warnung vor Benzol im Na­gellack-Entferner, http://produkttests.suite101.de/article.cfm/gift_in_kosmetika_entdeckt

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Benzol

 

Zu den vielen krebserregenden Stoffen im Zigarettenrauch, bei dem Benzol nur eines unter vielen ist,  siehe: http://www.rauchen-abgewoehnen.info/inhaltsstoffe/erklaerung.htm

 

Opinio, 2.3.2010: „Gift in der Babynahrung“, von Roberto Bianco. http://www.rp-on­line.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE::571524&hxmain_category=::pjsub::opinio::/essen_trinken/ernaehrung

 

Focus online, Rubrik Gesundheit, vom 2.4.2009: Babynahrung. Krebserregendes Benzol in Karot­tensaft“ http://www.focus.de/gesundheit/baby/news/babynahrung-krebserregendes-benzol-in-karot­tensaft_aid_387005.html

 

Stiftung Warentest (test.de) , 10.6.2010, Seite 97: „Gift im Stift“ http://www.test.de/filestore/SH_Kinder_Leseprobe2.pdf?path=/b5/61/f5460f6c-e781-4172-bb54-6baa3437d91e-file.pdf&key=D53DBEA813C841EAFAA9BF0AB5D1A7B55D13B937

 

Benefit online, 2010, Rubrik Sicherheit: „Besser nicht probieren: Limonade mit Benzol. Verbrau­cherfalle: Benzol in der LImonade!“ (gelesen 10.6.2010.) http://www.benefit-on­line.de/sicherheit/verbraucherfallen/besser-nicht-probieren-limonade-mit-benzol.html

 

Taz.de, Archiv, 15.3.2006: „Eine ungesunde Verbindung“, von Hanna Gersmann. (Gelesen 10.6.2010.) http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/03/15/a0162

 

Das DSC-Schadstofflexikon der Dr. Stupp Consulting GmbH, Stichwort „Benzol“, gelesen 10.6.2010: http://www.schadstoff-lexikon.de/lexikon/begriffe_b.html 

 

Zeit online, Rubrik Politik, 5/2001: „Verseuchte Gebiete. Warum die Krebsgefahr in Serbien wirklich steigt“, von Gero von Randow. (Gelesen 10.6.2010). http://www.zeit.de/2001/05/Verseuchte_Gebiete

 

HNA.de, Rubrik Nachrichten, 15.4.2010: „Gift im Spielzeug: Diese Produkte sind gefährlich“ (gele­sen 10.6.2010). http://www.hna.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/gift-spielzeug-produkte-gefaehr­lich-fotostrecke-zr-716289.html

 

 

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Und hier eine Horrorzusammenstellung für alle, die sich fragen, warum immer mehr Men­schen chronisch krank werden:

 

http://www.umweltbrief.de/neu/html/gifte.html

 

Onmeda, Ratgeber Ernährung, vom 13.1.2009: „Schadstoffe und Gifte in Lebensmitteln“ (gelesen 10.6.2010) http://www.onmeda.de/ratgeber/ernaehrung/lebensmittelskandale/schadstoffe_lebensmittel.html

 

http://www.das-weisse-pferd.com/98_11/giftdepot_mensch.html

 

Die eigene selbstständige Vertiefung in die einzelnen genannten Bereiche ist empfohlen!

 

 

 
CERN-Wissenschaftler setzten sich im Versuch einfach über die Möglichkeiten einer großen Gefahr für die gesamte Erde selbstherrlich hinweg
 

Wie heute im ORF bereits in mehreren Sendungen berichtet wird, haben sich die Verantwortlichen von CERN über alle Bedenken selbstherrlich hinweggesetzt und die Simulation des Urknalls vor Monaten wieder aufgenommen, nachdem damals vor über einem Jahr (Beginn: 10.9.2008) die Stromversorgung und damit die schützenden Kraftfelder ausgefallen waren und Hacker sich ungeniert Zutritt zu den CERN-Computer verschaffen konnten. Der Versuch musste zuvor 2x abgebrochen werden. Nachdem die Teilchen (Protonen) über Monate hinweg auf über 300 000 km/sec. beschleunigt worden sind, um gegenläufig aufeinander zu prallen, kam es heute 13.06 Uhr zu Kollissionen. "Das Ende der Welt durch Schwarze Löcher trat nicht ein", meinten die ORF-Nachrichtensprecher zynisch. Der Leiter von Cern meinte, die Höhenstrahlung durch die Sonne verursache in der Atmosphäre mehr Strahlung als diese Urknallsimulation. Der Test läuft ja noch, und was nicht ist, kann ja noch werden – z.B. wenn die schützenden elektromagnetischen Kraftfelder wieder bei einer Stromschwankung zusammenbrechen. Besonders gesund auch für alle, die derzeit in der Gegend um und über den unterirdischen kilometerlangen  CERN-Ring mit den Kraftfeldern leben müssen. Gefragt wurden die natürlich darüber nicht. Überhaupt ist es eine Frechheit, einfach über die vielen Bedenken auch namhafter Wissenschaftler gegen diese Simulationen hinwegzusehen, aus lauter Gier und Ruhmsucht, nur ja nicht den USA oder sonst wen den Erfolg und damit die Finanzen bei einem dortigen Versuch zu überlassen. WEN etwas passiert wäre – oder noch passiert – wäre die Gefahr den Wissenschaftlern von CERN offenbar gleichgültig  gewesen.
 
Binnen 14 Tagen können noch immer Mini-Schwarze-Löcher auftreten. (Beim Urknall entstanden in der Theorie Raum und Zeit.)
 
Es geht einfach um eine Technologie, worüber wir einfach nicht genug wissen, um sie zu beherrschen. Man HOFFT: die Schwarzen Löcher würden rasch zerfallen und nicht aus dem Energiefeld entkommen. Und wenn, dann nicht viel anstellen. Faktum ist aber, wenn ein Micro-Black-Hole mal entstanden ist und beginnt Energie und Materie zu "fressen", können wir es heute nicht stoppen, und es ist unerheblich, wie rasch der sich groß frisst, ob sofort oder in einigen Zehntausend Jahren, oder die Erdathmosphäre verlässt – solange der was zu futtern findet, wächst er. Erst wenn damit Schluß ist, mag er zerfallen (unter der Freisetzung von Hawking-Strahlung) . Im Hole selbst vergeht keine Zeit, nur um das Hole, und das verlangsamt.
 
Vgl. dazu die näheren Erläuterungen in den Artikel über den "Large Hadron Collider" (LHC) in Genf hier:
 
Zu den Gefahren von Mini-Schwarzen-Löchern lese hier:
 
Sir Peter Hicks sagte ein Teilchen voraus, das die Masse bestimmt: das Hicks. Die Kollision von 2 Protonen sollte diese Hicks nachweisen, der Endecker darf auf einen Nobelpreis hoffen. Und um Ruhm und Geld ging es ja.
 
CERN ist ein 27 km langes Röhrensystem um Genf und Umgebung, ca. 100 m tief gelegen. Die Bahn der Teilchen wird durch elektromagnetische Felder aufrechterhalten, die auch die Kühlung besorgen, und die die Energie von einen eignen Atomreaktor beziehen. Bräche das Feld im falschen Moment zusammen, dann…
 
 
Weitere Details dazu:
 
Aus: http://derstandard.at/1266541340434/Schwarze-Loecher-vor-Gericht?_seite=5&sap=2#forumstart, vom 23.2.2010 (beachte auch die dazugehörigen Kommentare des Artikels): "Wie sieht nun im Fall des LHC das zentrale Sicherheitsargument aus? Ganz einfach: Wenn sogenannte kosmische Strahlung auf die Erde trifft, kommt es am laufenden Band zu Teilchenkollisionen, wie sie der LHC erzeugt."
 
"[…] Glaubt man jedoch der Vergleichsmäßigkeit von CERN, dann entspräche der gesamte LHC-Versuch dem hochenergetischen Teilchenbombardement der Erdatmosphäre über 45.000 Jahre hinweg, konzentriert in einem haaresbreiten Protonenstrahl mit der Energie eines Flugzeugträgers."
CERN Quelle: LHC beam energy, verschiedene anschauliche Vergleiche: Energie könnte 1 Tonne Kupfer schmelzen; Energie 200 mal höher als im Tevatron Beschleuniger…
 
Detaillierte kritische Infos:
www.LHC-concern.info
Bis MIcro-Black-Holes soweit anwachsen, um eine Gefahr darzustellen, würden (vermutlich) ein paar 10.000 Jahre vergehen. Allerdings, was ist das schon im Vergleich zur Evolution dieses Planeten.
 
"Von der UNESCO wurde das Gebiet des CERN als exterritoriales Gebiet ausgewiesen. Aufgrund von Sitzabkommen des CERN mit der Schweiz und Frankreich gilt hier kein nationales Recht." – sagt Wikipedia.
[D.H., die dürfen dort machen, was immer sie wollen.]
 
Das CERN hat zugegeben, dass die Gefahr der Erzeugung von "Schwarzen Löchern" gegeben ist, sofern es sich bewahrheiten sollte, dass die Raumzeit mehr als die bekannten Dimensionen aufweise.
Tatsache ist, dass der deutsche Physiker und Mathematiker Burkhard Heim zusammen mit Werner Dröscher (Wien) fehlerfrei! nachgewiesen haben, dass der im materiellen Kosmos aufgespannte Raum ein 12-dimensionaler Hyperraum ist.
Somit ist die Erzeugung von Schwarzen Löchern gegeben!
Die Frankfurter haben sogar vorsorgliche ein Patent auf Erzeugung von Schwarzen Löchern: 
Details hier = 
Das LHC-Experiment zur willentlichen Erzeugung Schwarzer Löcher und der 12-dimens. Hyperraum
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5028659/
 
http://arxiv.org/PS_cache/… 1884v2.pdf
In diesem Artikel wird bestätigt, das die Lebensdauer des black holes 10^-26sec. ist. Aber die Zeit bis bis es verschwindet für den Betrachter im Sekundenbereich ist. Weiters wird in dieser Theorie angeführt, dass das Black Hole mit 11km/sec durch den Erdmantel fliegen wird. Wobei fast ausgeschlossen wird, dass es zu einer Katastrophe kommen könnte. Das Problem für Cern wird sein, dass Sie nur feststellen können, dass nach dem Aufprall im LCD Energie verschwunden und nicht messbar sein wird, da das Black Hole nicht im LCD bleiben wird. Diese Theorie ist von der Universität Corwell USA. Wie gesagt, das sind alles nur Theorien und es gibt dafür keine Bestätigung.
 
Führende Experten meinen, es werde nach ihren Berechnungen am LHC kein Black Hole Desaster geben, allerdings: „Nonetheless, the possibility remains that black holes live long enough to escape from the accelerator (and even from the Earth’s gravitational field) and result in missing energy from the detectors.”
http://arxiv.org/PS_cache/… 1884v2.pdf
In einer wenig älteren Studie (tlw.) derselben Autoren:

“the expected decay times [of Micro Black Holes produced at the LHC] are much longer (and possibly >> 1 sec) than is typically predicted by other models, as was first shown in Ref.4.” Das ist immerhin um etliche Zehnerpotenzen mehr…
 
Gestern 28.2. 2010 gab es im "History Channel" eine Folge von "Mission Zukunft" und ich erzähle hier mal eine Kurzfassung.

Nikola Tesla war der Erfinder der Turbinenumspannung und vom Wechselstrom. Die stark niederfrequenten elektromagnetischen Wellen, die neben Stromleitungen frei werden, nennt man ELF-Wellen. Seine These zu diesen Wellen wurde offenbar zuerst von den Russen nach dem 1. Weltkrieg aufgegriffen, die ab den 1950iger Jahren mit Versuchen zur Wettermanipulationen begannen. Strahlt man mit starken Radiosendern diese niederfrequenten ELF-Wellen in die Ionosphäre (oberste Luftschicht), erhitzt sich diese stark und saugt die Wasser- und Regen-haltige Stratosphäre, in der sich der Jetstream rund um die Erde abspielt, nach oben, Wasserpartikel werden über die Ionosphäre ins All geblasen während Wolken und damit Regen aus der Stratosphäre verschwindet (und die betroffenen Gebiete an Dürre leiden). Platziert man solche künstlichen Hochgebiete in den Jetstream, werden die wasserführenden Luftsröme ev. auch links und rechts abgelenkt und man kann sie gezielt über Gebiete führen und dort Überflutungen auslösen; vor allem wenn man zusätzlich mit Jets metallige Chemikalien in die Stratosphäre versprüht, z.B. Silberiodid, die in Kombination mit ELF-Erhitzung der Ionosphäre einerseits Luftströme blasenartig aufheizen (und Wasser verschwinden lässt) und andererseits Wolken abregnen lassen. Eine Waffe, die man nicht beweisen kann, die aber ganze Staaten ruinieren kann und erpressbar macht.

Die Russen strahlten jahrelang bewusst niederfrequente Radiowellen westlich der Westküste der USA über dem Meer ab, dass sich wie Hubschrauberrotoren anhörte und die Amerikaner "Specht" nannten. Zeitgleich entstanden sehr starke jahrelange Dürren, z.B. ab 1978 über Kalifornien, weil das künstliche Hoch über dem Meer den Regen verhinderte. Beendet wurde das erst 1994. Die USA ihrerseits verwendeten Wettermanipulationen, um im Vietnamkrieg den Ho-Tschi-Min-Pfad durch über 1 Monat längeren Monsunregen unpassierbar zu machen. Die Amerikaner nennen ihr Programm seit 1995 "HAARP" und haben heute 2 Stationen in Alaska, eines wird in Lateinamerika (Ecuador? Chile?) betrieben, eine befindet sich in Skandinavien. Die Russen haben eine in Richtung Asien. Inoffiziell gibt es vermutlich insgesamt weltweit 20, und alle heizen die Ionopshäre auf und machen Wetterversuche mit elektromagnetischen Wellen.

Einige Wettermanipulationen scheinen schief gegangen zu sein, so vermutlich auch Hurricane Katrina, welches harmlos anfing, sich dann Richtig Karibk (Cuba) bewegte und plötzlich im 90°Grad Winkel abdrehte in Reichtung New Orleans. Als Merkwürdigkeiten gelten Hochs, die niemals dort aufgetreten waren, wo sie auftreten, oder Hurricane und Strömungen, die sich plötzlich schnurgerade oder in seltsamen Winkeln bewegen. Jedenfalls wurde HAARP modifiziert und ab 2006 zum Einsatz gebracht, und seitdem gibt es ungewöhnlicherweise ein Hoch genau zur Hurricane-Saison über der Karibik, welches alle diesbezüglichen Luftströmungen wieder in den Atlantikk hinauslenkt.

 
Eigentlich verbietet die UNO-Konvention Wettermanipulationen seit 1977.
Aber das wird vermutlich den Verantwortlichen genauso gleichgültig sein wie das Massensterben von Delfinen oder Walen im Ozean oder die Opfer der militärischen Mikrowellenbestrahlung durch Flugzeuge von oben (zur militärischen Aufklärung).
 
ELF-Wellen sind im eigentlichsten Sinne Vibrationen. Man entdeckte per Zufall, dass bei vielen Erdbeben Stärke 4 oder 5 auch ELF-Wellen in der Stratosphäre gemessen werden könnte. Oder anders rum, man kann mit ELF-Wellen auch ganze Gebiete nach Bodenschätzen absuchen. Doch wenn sich das in einer erdbebengefahrdenten Zone abspielt, können die Vibrationen massive Erdbeben auslösen; d.h. man kann das militärisch einsetzen, um Erdbeben zu provozieren, wie man es in Afghanistan oder für China vermutet hat.

Wir wissen, dass einige Staaten (wie Russland, China, GB…) sowohl Experimente machen als auch Silberiodid zur "Wolkenimpfung" bewusst einsetzen, um z.B. Feiern regenfrei zu halten. Ohne Rücksicht auf Umweltschäden. Bringen Militärflugzeuge metallige Substanzen in die Stratosphäre, sieht das aus wie breite Kondenzstreifen von Flugzeugen, nur dass diese Streifen stundenlang bestehen bleiben uns sich nur langsam auflösen.

http://www.klimaforschung.net/silberjodid/index.htm

"Die 1996 veröffentlichte Zukunftsstudie "Owning the weather in 2025" des US-Militär-Instituts "Air War College" in Alabama prognostiziert, dass es spätestens im Jahr 2025 möglich sein wird, für Kampfeinsätze das lokale Wetter in die gewünschte Richtung zu beeinflussen. Die amerikanischen Kriegsstrategen könnten dann mit der Wunderwaffe "Natur" ganze Landstriche klimatisch beherrschen und modifizieren. In Extremfällen würde das auch die Schaffung neuer Wetterphänomene und sogar die Veränderung des lokalen Klimas einschließen."

Lies ebenda auch zum Thema: Beabsichtigtes Geoenineering mit 1 Mio. Tonnen Schwefelwasserstoff in der Ionosphäre, gegen die Erderwärmung?

 
 
 
" Virus speicherte Kinderpornografie am PC
Experten warnen, dass schädliche Software auch illegale Inhalte auf einen PC schmuggeln kann
 
Computer-Viren können nicht nur Daten stehlen oder Netzwerke lahmlegen, sondern auch eine Person unter Strafverdacht bringen.  (…)
 
In einem Fall war ein Mann wegen Besitzes von Kinderpornografie angeklagt worden, nachdem sein Arbeitgeber 2007 entsprechendes Material auf seinem Arbeits-Laptop gefunden hatte. Dem Mann drohten bis zu fünf Jahre Gefängnis und er habe Morddrohungen erhalten. Zusammen mit seiner Frau habe er rund 250.000 US-Dollar für seine Verteidigung aufwenden müssen, bis man auf seinem Notebook einen Virus entdeckt hatte, der pro Minute 40 Websites mit kinderpornografischen Inhalten aufruft. Erst nach elf Monaten sei die Anklage fallen gelassen worden. (…)
 
Einerseits könnten Viren platziert werden, die selbstständig illegale Seiten ansurfen, um beispielsweise jemandem absichtlich Probleme einzuhandeln. Andererseits könnten auf einem Rechner auch Bilder und Videos gespeichert werden, um sie sich von einem anderen Computer aus anzusehen. Es sei nur sehr schwer nachzuweisen, wie eine Datei auf einem PC gelandet sei, meinen Experten. Problematisch sei zudem, dass wegen Pädophilie angeklagte User öfter behaupten würden, dass ein Virus die illegalen Inhalte auf ihren PC geladen hätten. (…). (red)"
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Ich stell das hier mal ein weil das wirklich eine perfide Masche wäre, Gegner, Konkurrenten etc. fertig zu machen und vielleicht doch der eine oder andere unschuldig ist. Ich finde die Bösartigkeit von Menschen einfach nur noch…. zum Kotzen!
 

  

Kanada, 200 km westlich von Edmonton, Alberta:

 

Am Donnerstag, 20. 11. 2008 ging um 17.27 – 17.28 Uhr Ortszeit (11.27 Uhr MEZ) ein strahlend heller Meteorit in Kanada im Grenzgebiet von Saskatchewan und Alberta nieder. In den Medien wurde erst 3 – 4 Tage später davon berichtet. Früher entdeckt scheint man ihn auch nicht zu haben.

 

Noch in der Luft zerbrach der Meteorit von ca. 1 Tonne, mehr oder weniger,  in zahlreiche Stücke. Manche meinen, er wäre ursprünglich sogar 10 Tonnen schwer gewesen. Auf einem der seltenen Videodokumentationen scheint er etwa „schreibtischgroß“ gewesen zu sein. Gewicht und Größe sind jedenfalls unklar, dennoch leuchtete er so hell, dass man seinen Aufschlag noch in 700 km Entfernung sehen konnte.  

 

Allein in unserer Nähe sind inzwischen 5600 Asteroiden bekannt, und jede Nacht entdecken computergestützte Suchprogramme neue. Meist sind die auf der Erde einschlagenden Körper so klein, dass die in der Atmosphäre verglühen. Man schätzt, dass die Erde so im Jahr in etwa 10.000 Tonnen an Masse zunimmt. Anfang Oktober hatten Astronomen erfolgreich einen Einschlagsort im Sudan vorausberechnet – allerdings mit nur einigen Stunden Vorwarnzeit. Am 15. Oktober konnten Astronomen einen Meteoriten filmen, der über Ontario verglühend niederging und der mit seinem Rest einen 36 m großen Krater schlug.

 

Statistisch ist mit größeren Meteoriten, die tausende Quadratkilometer verwüsten, einmal in 300 Jahren zu rechnen; ein Einschlag in Ballungszentren alle 300.000 Jahre…*

 

http://www.youtube.com/watch?v=VVS5tMXoT0E

http://derstandard.at/?url=/?id=1227286856128%26sap=2%26_pid=11331606

http://www.krone.at/krone/S15/object_id__123918/hxcms/index.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,592164,00.html *

 

 

Meteoriten – was sie sind, aus was sie bestehen

 

Mikrometeoriten werden bis etwa 10 cm Größe beim Aufprall auf die Erdatmosphäre als „Sternschnuppe“ vollständig zerstört; größere Körper verlieren einen großen Teil ihrer Masse, nur der Rest schlägt als Meteoritenschauer auf der Erde ein.

 

Nach ihrer Beschaffenheit teilt man sie in Steinmeteorite, Eisenmeteoriten (oder Nickel-Eisen-Meteorite) und Stein-Eisen-Meteorite.

 

1. Die Steinmeteorite unterteilt man in Chondrite (aus undifferenzierter Materie) und Achondrite.

 

a. Chondrite bestehen aus unterschiedlichsten feinkörnigen Bestandteilen, in die rundliche, tröpfchenförmige rasch erstarrte silikatische Körper eingebetten sind. Solche sind z.B. Magnesium-Eisen-Silikate (normales Olivin, oder sehr eisenreiches Olivin), Magnesium-Silikate (Enstatit), oder solche mit 5% Kohlenstoff und bis zu 20% Wasser, wobei der Kohlenstoff bei Chondrite kaum je thermisch erhitzt worden ist.

 

b. Achondrite bestehen meist aus Basalten, ev. mit Beimengungen von Enstatit (Aubrit) und kohlenstoffhaltigen Urelit (z.B. als umgewandeltes Grafit oder Diamant).

 

2. Eisenmeteorite bestehen zu 90% aus Eisen, andere Mineralien treten darin knollenartig auf, z.B. Grafit, Eisensulfid (Troilit). Je nach Aufbau und Struktur, die im Material Figuren bilden, und der Füllmasse der Zwischenräume (z.B. feinkörniges Plessit) unterteilte man Eisenmeteorite früher in 3 Klassen und heute in 14 Klassen. **

 

3. Die Stein-Eisen-Meteoriten unterteilt man in zwei Klassen, je nach den restlichen Füllmassen zwischen den Steinen: die Hohlräume können mit Olivinkristallen, Silikaten oder Pyroxenen sowie Meteoreisen gefüllt sein.

 

86% der Meteoriten, die auf der Erde niedergehen, sind Chondrite, 8% Achrondite, 5% Eisenmeteoriten und Zwischenformen zu 1%, wobei aber die Eisenmeteoriten von der Masse her die größten Gebilde darstellen.

 

Meteore weisen an chemischen Elementen in etwa das auf, was wir von der Sonnenatmosphäre her kennen, nur die flüchtigen Elemente (H, He, C, N, O. Ne) sind deutlich seltener. Sie sind im Gegensatz zur Erde relativ reich an Iridium, Osmium, Rhenium und Nickel. Die Oberfläche ist meist geglättet, rundlich knollig oder konisch; selten säulenartig oder zackig.

 

Das Alter der  allermeisten Meteoriten entspricht dem der Sonnen- und Erdentstehung, d.h. 4,45 – 4,56 Mrd. Jahren; jüngere sind sehr selten.  Anhand der Messung der Zeit, der sei kosmischer Strahlung ausgesetzt waren (Bestrahlungsalter), ergibt sich ihr Alter als Meteorit: Chondriten 1-50 Mio. Jahre, Eisenmeteoriten 200 Mio. bis 1 Mrd. Jahre.

 

Analysiert man die Meteorbahnen und Zusammensetzung, erkennt man, dass sie im allgemeinen aus dem Planetoidengürtel stammen, wo größere Mutterkörper durch Einschläge zerstört wurden. Diese „Mutterkörper“ bildeten sich ganz normal aus dem Sonnennebel, die verschiedenen Stadien der im Inneren dieser größeren Körper durch radioaktive Wärme umstrukturierten Materialien bis zum Zeitpunkt ihrer Zerstörung spiegeln sich auch in den Meteoriten wieder. Kohlige Chondrite erfuhren z.B. niemals eine thermische Metamorphose. Größere Mutterkörper schafften es, einen Eisen-(Nickel-)Kern zu bilden, der von Gestein umgeben war – aus ihnen gingen Achondrite, Stein-Eisen-Meteorite und Eisen-Meteoriten hervor.

 

Man nimmt etwa 25-60 solcher Mutterkörper an, wobei die Gruppe der HED-Meteorite (Howardite, Eukrie und Diogenite), die 72% aller Achondrite ausmachen, Bruchstücke von Kruste und Mantel des Plantetoiden namens Vesta aus dem Planetoidengürtel zwischen Mars und Jupiter sind. 44% aller Chondrite und jede Menge Eisenmeteoriten stammen vermutlich von einem Planetoiden den wir Hebe nennen. Etwa 25 Achandrite (SNC-Meteorite aus Shergottite, Nakhlite, Chassignite) stammen vom Mars, 27 Mondmeteorite aus Basalt ua. vom Mond. Diese Gesteinstrümmer scheinen durch massive Aufschläge in den Kosmos gewirbelt worden zu sein.

 

Bekanntlich entstand der Mond selbst bei einem Zusammenprall unserer Ur-Erde mit einem marsgroßen Planeten aus der Kruste der Erde und Planetoiden-Material vor 4,5 Mrd. Jahren. Seitdem entfernt der Mond – eigentlich viel zu groß für einen Mond, daher wird von etlichen Astronomen Erde und Mond als Doppelplanet bezeichnet – sich jährlich um 3,8 cm. Dabei ist der Mond entscheidend mitbestimmend für den Drehimpuls der Erde (damit der Sonneneinstrahlung auf der Erde) und die Gezeiten. Der Mond hat einen mittleren Durchmesser von 3474,2 km, d.h. ist etwa ein Viertel der Größe der Erde, aber besitzt eine geringere Dichte. (Der Mars ist übrigens nur 6772 (mittlerer Durchmesser) groß, Merkur gar nur 4879 km.)

 

 

Meteoriten wurden in vorklassischer Zeit als vom Himmel gefallene Zeichen der Götter aufgefasst, so der schwarze Stein der Kybele (Magna Mater) aus Phrygien, der 470 v. Chr. niedergegangen sein soll und den die Römer 204 v. Chr. zur Verehrung nach Rom gebracht haben. Auch bei dem in der Kaaba verehrten schwarzen Stein soll es sich um einen prähistorischen kultisch verehrten Meteoriten handeln. Das erste Eisen, das die frühen Kulturen zur Eisenerzeugung sammelten, war Meteoritisches Eisen und entsprechend ursprünglich selten und kultisch hoch angesehen (so ab 3500 v. Chr. in Ägypten). Ätzt man Meteoriteneisen, werden die feingezeichnete Figuren der Struktur (weil aus unterschiedlichen Materialien) sichtbar.

 

Mit heutigen Methoden (Analyse der Zusammensetzung) lassen sich Reste von Meteoriten nachweisen, die vor hunderten Millionen Jahren auf die Erde fielen.

Kleinere Meteoriten von wenigen Kilogramm haben geschichtlich bekannt erst einen Mönch im 17. Jhd. und eine Kuh im 20. Jhd. getötet und eine Hausfrau 1954 verletzt. Ab einer Masse von 100 Tonnen werden Meteoriten durch die Atmosphäre nicht mehr nennenswert abgebremst und zerbrochen und können somit beim Aufprall (Impakt) explosionsartig kinetische Energie freisetzen, die nicht nur riesige Krater hinterlassen, sondern auch zu globalen Katastrophen führen können. Und wie bereits erwähnt, sind diese Brocken meist Stein-Eisen oder Eisenmeteoriten. (Liste der bisher gefundenen Meteoritenfälle siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Meteoriten )

 

 

http://lexikon.meyers.de/wissen/Meteorite+(Sachartikel)

http://de.wikipedia.org/wiki/Meteorit

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Moon_Earth_Comparison.png&filetimestamp=20050811083829  (Fotomontage Mond/Erde als Vergleich, siehe Bild)

http://de.wikipedia.org/wiki/Mond

 

 

 

 

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.welt.de/multimedia/archive/00386/kratereins_DW_Wisse_386774g.jpg&imgrefurl=http://www.welt.de/wissenschaft/article1808331/Raetsel_um_seltsamen_Meteoriten_geloest.html&usg=__olzkVZ8ufVmFady-n6vnV603nb4=&h=313&w=469&sz=42&hl=de&start=1&tbnid=Ed8jEHbRrT3oIM:&tbnh=85&tbnw=128&prev=/images%3Fq%3Dsite:www.welt.de%2BMeteoriten%26gbv%3D2%26hl%3Dde

 

 

http://www.welt.de/wissenschaft/article1808331/Raetsel_um_seltsamen_Meteoriten_geloest.html

Welt online, Rubrik Wissenschaft, vom 17.März 2008, von Jochen Steiner:

„Rätsel um seltsamen Meteoriten gelöst“

„Peruanische Anden: Nach dem Einschlag eines Meteoriten in Nähe ihres Dorfes sind 200 Peruaner auf rätselhafte Weise erkrankt. Der Meteorit war Augenzeugen zufolge auf einer Hochebene in den Anden nahe der Grenze zu Bolivien in einer dünn besiedelten Gegend eingeschlagen.

Es war der 15. September letzten Jahres. In der Nacht gab es eine gewaltige Explosion. Augenzeugen berichteten von einem Blitzen und Leuchten, dann Detonationen. Der Boden habe gezittert. Morgens war er dann einfach da: ein tiefer Krater, gefüllt mit Wasser. Kurze Zeit später kamen die Beschwerden: Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen. 600 Menschen erkrankten, ein Stier starb auf der Weide. "Die Seuche aus dem All", so titelten örtliche Zeitungen.“

Forscher fanden nichts als nur Spuren von Blei und Silber. Heute sagen sie, es war kein Komet aus Eis und Staub, sondern ein kleiner Steinmeteorit, der beim Eintritt in die Atmosphäre großteils verglühte. Die restlichen Teile rasten zu Boden und eines davon, (ein nur 70 cm großes Stück,) riss einen Krater mit 15 Meter Durchmesser und drei Meter Tiefe nahe des Dorfes Carancas. Der Krater füllte sich mit Grundwasser und wird bald so aussehen wie ein gewöhnliches Wasserloch. Übelkeit, Kopfschmerzen, totes Vieh – seien vermutlich auf giftige Dämpfe, Schwefel und Arsen ausgelöst worden – Substanzen, die bereits im Boden geschlummert haben…. [Anm.: behaupteten jedenfalls die Forscher, m. E. eine sehr konstruierte Behauptung.]

 

Weltraumschrott und Klimakatastrophe

Die neue Art von Meteoriten ist einfach menschlicher Müll, sprich: Weltraumschrott.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,418813,00.html

Spiegel online, Rubrik Wissenschaft – Weltall, vom 6.6.2006, von Sven Titz:

„Rasende Geschosse im All

Was fliegt nicht alles durch den Kosmos! Trümmerteile von Raketenstufen, Abdeckkappen, Sprengbolzen, Farbpartikel, Spannbänder, Schrauben und Schraubendreher, Tropfen von Kühlflüssigkeit, Kupferdrähte, Fetzen aus Folien zur Wärmeisolierung, Schlacke aus Feststofftriebwerken … Sogar ein Handschuh trudelte im Jahr 1965 ein paar Tage lang in der Schwerelosigkeit. Den hatte US-Astronaut Ed White bei einem Weltraumspaziergang verloren.

All dieser Müll treibt nicht etwa gemächlich durch den luftleeren Raum. Er rast mit typischen Orbitalgeschwindigkeiten von mehreren Kilometern pro Sekunde um den Erdball. Deshalb ist er nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern wird zunehmend zur Gefahr für die Raumfahrt.(…)

Von zahlreichen Kollisionen mit kosmischen Müllteilchen zeugten auch die Solarpaneele des Weltraumteleskops Hubble, die 2002 auf die Erde zurückgeholt wurden. Auf ihrer Gesamtfläche von 41 Quadratmetern hatten die Partikelchen Tausende Einschlagkrater hinterlassen. Das 0,7 Millimeter dicke Paneel war insgesamt 174-mal durchlöchert worden. Die größten Krater hatten einen Durchmesser von acht Millimetern. Weltweit halten Radarteleskope und optische Sensoren Ausschau nach den gefährlichen Trümmern. Sie erspähen allerdings nur die dicken Brocken, Teilchen mit einem Durchmesser unterhalb von zehn Zentimetern entgehen ihnen meist.(…)

 Bis heute haben die Fachleute 9500 Objekte gezählt, die einen Durchmesser von mehr als zehn Zentimetern besitzen. Nicht nur sie sind gefährlich: Bereits Teilchen mit nur einem Zentimeter Durchmesser entfalten bei dem typischen Aufpralltempo die Wirkung einer explodierenden Handgranate. Hunderttausende solcher Partikel sausen um den Erdball – wie viele genau, weiß man nicht.(…)

Zum Glück bleiben nicht alle Trümmer auf ewig oben. "Im vergangenen Jahr sind etwa zweihundert uns bekannte Ojekte abgestürzt", sagt Heiner Klinkrad, Raumfahrtingenieur am europäischen Raumfahrtkontrollzentrum Esoc in Darmstadt. Die meisten davon seien verglüht.(…)

Alle elf Jahre regnet es besonders viel Weltraummüll. Denn die Schuttwolken über unseren Köpfen werden auch vom Sonnenzyklus beeinflusst. "Zur Zeit des Sonnenfleckenmaximums registriert man am Boden eine Zunahme der Radiowellenintensität im 10,7-Zentimeter-Bereich", erläutert Klinkrad. Gleichzeitig nimmt die UV-Strahlung der Sonne zu. Sie wird in den oberen Schichten der Erdatmosphäre absorbiert, sodass diese sich erwärmen und ausdehnen.

 

Infolgedessen nimmt die Gasdichte in der Höhe zu und auf die dort kreisenden Trümmer wirkt eine größere Reibungskraft – der Weltraummüll wird in stärkerem Maß gebremst. "Man kann sagen, dass die erdnahen Umlaufbahnen alle elf Jahre von kleinen Objekten gereinigt werden", sagt Klinkrad.(…)

 

Neuerdings gibt es einen zusätzlichen Effekt, der in die entgegengesetzte Richtung wirkt. Kohlendioxid in der Erdatmosphäre könnte die Lebensdauer von Satelliten und Schrottteilen verlängern, berichtet Hugh Lewis von der University of Southampton (Großbritannien). Während das Treibhausgas die Tropsphäre erwärmt – jenen zwölf Kilometer dicken, untersten Bereich der Atmosphäre -, kühlt es die darüberliegenden Schichten ab. Denn wenn die Kohlendioxidmoleküle in der dortigen dünnen Luft mit Sauerstoffmolekülen zusammenstoßen, senden sie infrarote Strahlung aus und verlieren Wäarmeenergie. Dies könnte dazu führen, dass die temperatur der oberen Atmosphärenbereiche bis zum Jahr 2100 um fünzig Grad Celsius abnimmt. [sic!]

 

Die Luft zwischen 200 und 1200 Kilómetern Höhe würde sich zusammenziehen. Lewis vermutet, dass die Gasdichte in der oberen Thermosphäre, der zweitäußersten Atmosphärenschicht, in hundert Jahren nur noch die Hälfte des heutigen Werts betragen könnte. [Anm.: Klimaforscher warnen: nach der momentanen Erderwärmung durch Treibhausgase kommte ine neue globale Eiszeit binnen 100 Jahre. Auch weil die Erde offenbar seit den letzten Eiszeiten ev. eine neue Sonnenumlaufbahn ansteuert.] Weil dadurch die Reibungswirkung auf kreisende Satelliten und Trümmer abnimmt, verlängert sich deren Verweilzeit im erdnahen Orbit.(…)

 

Ein weiteres Problem droht. Wenn die Entstehung von Weltraummüll nicht energisch bekämpft wird, könnten die Kollisionen lawinenartig zunehmen. (…) Schon Mitte des 21. Jahrhunderts könnte ein Zustand erreicht sein, wo sich der Weltraummüll im Zuge ständiger Kollisionen fortlaufend selbst vermehrt, (…)“ Es fliegt mittlerweile soviel Schrott im All, dass er mit sich selbst kollidiert, zerbricht und eine regelrechte dichte Schrottwolke um die Erde bildet. Und fallweise stürzen die Teile auch einfach zur Erde ab. Raumschiffe müssen immer dichter gepanzert werden. „Seit einigen Jahren denken Experten wegen des wachsenden Risikos für die Raumfahrt über die Vermeidung und die Beseitigung des Mülls nach (siehe AH 6/2004, S. 32). (…) Bis eine praktikable Lösung gefunden ist, bleibt das Parken von Satelliten auf Friedhofsorbits die einzige Möglichkeit, die Zahl der Schrottpartikel im All niedrig zu halten. Auch künftig dürften Fluggeräte auf erdnahen Umlaufbahnen noch so manche Schramme davontragen.“

 

 

„Tiefer Krater: Eindrucksvoll prallte eine 1,2-Zentimeter-Aluminiumkugel mit 6,8 Kilometern pro Sekunde auf den massiven Alublock. Die Kugel überstand den Aufschlag natürlich nicht – das hier gezeigte Exemplar dient nur dem Größenvergleich“

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-14045-5.html#backToArticle=418813

 

 

 

 
 
 
Aus: www.krone.at, Rubrik "Welt", vom 23.10.2008:
 
"Vorhaben umstritten: Forschung mit Mensch-Tier-Embryonen gebilligt
 
Nach monatelanger Debatte hat das britische Unterhaus am Mittwoch in dritter Lesung dafür gestimmt, die Forschung mit Embryonen aus Mensch und Tier zu erlauben. (…) Premierminister Gordon Brown befürwortet die Verwendung von Chimären-Stammzellen aus Mensch und Tier, weil er sich erhofft, dass dadurch "möglicherweise Millionen Menschen mit unheilbaren Krankheiten das Leben gerettet werden" könnte. Embryonale Stammzellforschung beschränkt sich – im Gegensatz zu der Forschung mit sogenannten adulten Stammzellen – bis dato allerdings auf reine Grundlagenforschung. Es gibt nach wie vor, vor allem wegen des hohen Tumorrisikos, keine therapeutischen Anwendungen am Patienten."
 
[Anmerkung: wie naiv muss man sein, um das zu glauben? Alles was möglich ist, wird auch gemacht, früher oder später.]

"Die Forschergemeinde hatte insbesondere deshalb auf das Gesetz gedrängt, weil der Nachschub an menschlichen Eizellen für die Herstellung neuer Embryonen unter ihrem Bedarf lag. (…)  Das Unterhaus erlaubte auch die Untersuchung von Embryonen auf genetische Merkmale, um sogenannte "rettende Geschwisterchen" zu schaffen. Eltern eines kranken Kindes bekommen in solchen Fällen mit künstlicher Befruchtung ein weiteres Kind, das genetisch zum ersten Kind passt. Das zweite Kind kann dann zum Beispiel Knochenmark spenden, um das Leben des ersten zu retten."

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Was für eine schöne, materialistische, atheistische und unethische Welt wir doch haben! An was erinnert mich das bloß? An die Serie "Dark Angel", die Filme "Gattaca" oder "Die Insel" oder an "Schöne Neue Welt"? Egal, alles was den Menschen einfällt, wenn sie etwas Neues finden oder erfinden ist, es zu missbrauchen. Keine Sekunde hat man etwa Mitlied mit dem Tier und so etwas wie Ethik und ein Gefühl, was man tun darf und was man besser sein lässt, existiert in der Wissenschaft und bei Gesetzgebern nicht.

Und damit meine ich nicht das Theater darüber, ob man kranken oder behinderten Geschwistern hilft oder erbkranke Gene eliminiert, etwas worauf sich die Kirche besonders stürzt in ihrer falsch verstandener Moral.

Man vermischt nicht artenübergreifend Gene!!!! (Motte-Kartoffel z.B.) Und man züchtet keine Tier-Menschen oder Menschen-Tiere, wie man es ja vorhat bei Schweinen, um Organe für Transplantationen zu bekommen. Denn DAS bringt Geld und das ist die wahre Absicht dahinter. Beliebt war bislang, z.B. genetisch gedopte Milch für Kranke zu produzieren (mit Medikament schon eingebaut) oder gezüchtete Hühner mit Omega-3-Eiern, das Patentieren ganzer erforschter Gensequenzen des Menschen (als gehörten die irgendjemandem!) um anderen Konkurrenten das Forschen unmöglich zumachen. Bekannt ist auch die Maus, der auf dem Rücken ein menschliches Ohr (aus Zellen) heranwuchs.

Bei Pflanzen hatte man beim Cross-Genetisieren noch weniger Hemmungen, Geld ist alles, Langzeitfolgen für Umwelt und Mensch bedeuten den Gen-Tech-Firmen nichts.

Ob neben Großbritannien noch ein Staat in Europa mitmacht – oder diese Forschungen (und Gelder) versäumt, ist unerheblich. denn die Forschung weicht dann eben nach GB aus.

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Aus Spiegel online, Rubrik Wissenschaft, vom 20.5. 2008, von Jens Lubbadeh: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,554307,00.html 

"Britischer Embryo-Beschluss: Streit um Chimären und Ersatzgeschwister"

Definition "Embryonale Stammzellen" (ES): "Reift eine befruchtete Eizelle zu einer Blastozyste, einem kleinen Zellklumpen, heran, entsteht in deren Inneren eine Masse aus embryonalen Stammzellen. Die noch nicht differenzierten Stammzellen können sich zu jeder Zellart des menschlichen Körpers entwickeln. In Tierversuchen haben sich die Stammzellen bereits in Nerven-, Blut-, Leber- oder Herzmuskelzellen verwandeln lassen. Voraussetzung ist, dass sie zuvor mit geeigneten Wachstumsfaktoren behandelt werden."

Befürchtungen: "Geschwister als Ersatzteillager, Misch-Embryonen aus Mensch und Tier: In Großbritannien sind künftig umstrittene Experimente in der Stammzellenforschung erlaubt. In Deutschland ist ein ähnlicher Beschluss ausgeschlossen, die Bundesregierung ist strikt dagegen." (…)

Das britische Unterhaus hat folgende Entscheidungen getroffen:

  • "Künftig dürfen Embryonen aus menschlichem Erbgut und Eizellen von Tieren für die Stammzellenforschung hergestellt werden und daraus sogenannte Chimären-Stammzellen gewonnen werden.
  • Eltern mit einem kranken Kind dürfen mit Hilfe künstlicher Befruchtung ein Geschwisterkind zeugen, das genetisch zum ersten Kind passt und so Gewebe oder Organe spenden kann."

"Zusammen mit Schweden besitzt England nun europaweit gesehen die liberalste Gesetzgebung in der Stammzellenforschung. Die Rechtslage in Deutschland ist wesentlich strikter: Hierzulande ist die Erzeugung menschlicher Embryonen zu Forschungszwecken untersagt. Auch der Import menschlicher embryonaler Stammzellen ist an strenge Auflagen gebunden…" (…) In Deutschland wurde eine endgültige Entscheidung verschoben.

"Brown ist persönlich betroffen: Sein zwei Jahre alter Sohn leidet an Mukoviszidose, einer Erbkrankheit, die Wissenschaftler ebenfalls mit embryonalen Stammzellen zu behandeln hoffen. (…) 

Für die Herstellung von Chimären-Stammzellen injizieren Forscher den Kern aus der Körperzelle eines Menschen in eine leere Eizelle einer Kuh oder eines Hasen. Mit Stromstößen wird das tierische Ei zur Teilung angeregt und entwickelt sich zu einem frühen Embryo, dem anschließend die begehrten embryonalen Stammzellen entnommen werden können. Das Erbgut der Körperzelle, das teilweise inaktiv ist, wird in der Eizelle reprogrammiert – sodass sich daraus wieder alle Körperzellen entwickeln können. Diese Chimären-Stammzellen bestehen zu 99,9 Prozent aus menschlichem Erbgut und zu 0,1 Prozent aus tierischem." (…)

"Der Grund, warum Forscher tierische statt menschliche Eizellen verwenden möchten: Menschliche Eizellen sind rar, Forscher sind auf freiwillige Spenden von Frauen angewiesen. Ein ethisch heikles Thema, denn Kritiker befürchten einen "Eizellen-Markt", bei dem Frauen für Geld ihre Eizellen an die Forschung verkaufen könnten. Tierische Eizellen hingegen stünden im Gegensatz zu menschlichen unbegrenzt zur Verfügung."

[Anmerkung: Vor allem entstehen durch die genetischen Forschungs-Versuche Unmengen an "Abfall" von erzeugten menschlichen Embryonen!]

"Jürgen Hescheler, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Stammzellenforschung, und seine Kollegen verfolgen einen anderen Weg zur Herstellung von Stammzellen, der nicht die ethisch umstrittene Erzeugung von Embryonen erfordert: in der Reprogrammierung von Körperzellen – mithilfe von Genen. Einem internationalen Forscherteam um Shinya Yamanaka von der Universität Kyoto war dies erstmals gelungen. Yamanaka und seine Kollegen hatten aus Leber- und Magenzellen erstmals sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) erzeugt, die viele Eigenschaften embryonaler Stammzellen aufweisen."

Definition von "induzierte pluripotente Stammzellen" (iPS): "Körperzellen einfach in Stammzellen umprogrammieren – das gelang Forschern nun, indem sie vier bestimmte Steuerungsgene in die Zelle einschleusten. Aus den dabei entstandenen maßgeschneiderten Stammzellen züchteten sie erfolgreich Nerven- und Muskelzellen. Diese Methode wäre nicht nur elegant, sondern auch ethisch unbedenklich, da dabei kein Embryo hergestellt und verbraucht wird. Allerdings ist noch unklar, ob die induzierten Stammzellen wirklich so potent sind wie embryonale Stammzellen." = http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,554307,00.html 

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Immerhin wäre letztere Methode wenigstens ein Fortschritt, bleibt aber noch immer die Verwendung von tierischen Eizellen.

 
Was ich zu diesem Experiment aus Genf zu sagen habe…
 
CERN – das mit dem Teilchenbeschleuniger dient doch nur einigen karrieregeilen Wissenschaftlern, die auf den Nobelpreis spekulieren, um drei Milliarden Euro Geld. Und denen, die wirtschaftlich Profit erzielen möchten, z.B. aus der Energiegewinnung. Es gibt nur 3 Teilchenbeschleuniger in dieser Größenordnung auf der Welt, es geht darum, wer sich traut und die Lorbeern einsteckt…
 
So werden wir wiederum mit etwas zwangsbeglückt, nach Oppenheimers Atombombe, der chemischen Vergiftung unserer Umwelt oder den genetischen Forschungen (Mensch-Tier-Chimären, genmanipulierte Lebensmittel usw.) und wenn es schief läuft will es keiner gewesen sein…
 
Man muss sich vorstellen, da legt man einen 27 km langen Ring um Genf (SEHR gesund, dieser Magnetsmog, SEHR gesund, dieses Umweltrisiko!). 4 gigantische Magnetfelderzeuger sollen die Teilchen auf Kurs halten – fällt eins aus, Gnade uns Gott. (Vor 2 Monaten fiel der Strom aus, na danke. Und vorige Woche haben sich griechische Kids in den Computer gehackt und hinterließen in den CERN-Programmen eine Botschaft ("Wir sind 2600 – Legt euch nicht mit uns an"): sie wollten nicht stören, nur aufzeigen, wie skandalös einfach es wäre, wenn….
Man kühlt alles auf eine Betriebstemperatur von -271,3° Celsius.
 
Was will man eigentlich? Ausgeführt habe ich das bereits http://buntegartenlaubeno7.spaces.live.com/blog/cns!656F1EEF7FFB1856!448.entry. In der Atomtheorie will man die Entstehung von Atomen und ihren Aufbau – bis zurück zu ihrer Entstehung durch den Urknall – nachweisen. Genau genommen geht es um die Higgs-Teilchen, die man bislang nie alle fand, nur in der Theorie annimmt. Also muss man den gigantischsten Crash in der Geschichte der Erde simulieren, in der man Protonen die 27-km-lange Röhre von beiden Seiten (nach links und rechts) auf mehrere 1000 km/sec. beschleunigt und dann aufeinanderknallen lässt. Dabei werden Temperaturen von bis zu 60 Mio. Grad Celsus, also -zig-mal heißer als die Sonne erzeugt, um diese Fusion zu ermöglichen. Alles gehalten durch die Magnetfelder – und Gnade uns Gott, es fällt eins aus.
 
Laut neuester Theorie entstanden zu Beginn nach dem Urknall nicht nur diese gesuchten Partikelchen, sondern auch Mini-Schwarze Löcher. Wie lange solche Mini-Schwarzen Löcher (viel, viel kleiner als 1mm) existieren, weiß eigentlich keiner. In der Theorie überleben solche Minis (Primeordiale Schwarze Löcher) "nicht lange" sondern vergehen, indem sie Energie (Temperatur) ausstrahlen. Aber im Grunde – wissen wir Menschen GAR NICHTS über Schwarze Löcher, weil wir niemals hinter den Ereigniszont sehen können. Wir wissen nur aus astronomischer Anschauung und physikalischer Bereichnung und Theorie wie folgt:
 
– Bewegliche Löcher lösen Raum- und Zeit-Verzerrungen (!) aus.
 
– Löcher können unendlich viel Energie oder Masse aufnehmen und wachsen dabei. Je größer sie werden, desto länger leben sie.
 
– Schwarze Löcher scheinen erst dann zu enden, wenn sie weder Masse noch Energie bekommen – dann beginnen sie "irgendwann" thermische Energie abzugeben, abzustrahlen. Wann? Keiner weiß das.
 
– Sollten diese entstehenden Mini-Löcher zuviel Energie oder Masse inhalieren (und Magnetische Energie ist ebenfalls Energie) werden sie wachsen. Unkontrolliert und nicht aufzuhalten.
 
– Es ist unerheblich, ob die Natur nur Schwarze Löcher selbst produziert, wenn die Energie/Masse mind. 3x größer als die unserer Sonne ist. Hier handelt es sich um primordiale Mini-Löcher in einer Urknall-Simulation und um Temperaturen (=Energien!) tausende Male höher als die unserer Sonne.
 
Namhafte Wissenschaftler überall auf der Welt haben bereits gegen den Versuch schärftens protestiert, weil wir einfach zuwenig wissen, um so ein Risiko einzugehen – umsonst. Die EU beauftragte die Wissenschaftler aus CERN und KET (die ja am Programm mitarbeiten!!!) mit der Überprüfung des Risikos bei dem Versuch (!). Die Kritiker sagen, dass diese Mini-Löcher ev. aus den Magnetfeldern (sofern diese halten!) entweichen könnten und dann würden sie in die Erde eintauchen und von da langsam, aber zunehmend und nicht aufhaltbar wachsen. Unsere Generation würde es vielleicht noch nicht merken, aber… dann.
 
Vorigen Mittwoch (10.9. 2008) hat der Versuch begonnen, d.h. im Moment werden die zwei Protonen-Strahlen rechts und links durch die Ringe geschickt und beschleunigt. In einem Tag hatten sie etwa 3 Durchläufe geschafft, mit steigender Geschwindigkeit. Die Endgeschwindigkeit für den Zusammenstoß werden sie in mehreren Wochen (bis ca. 7-8 Wochen) erreichen.
 
 
Man findet nur das, was man sich vorstellt
 
Du, lieber Leser, weißst doch, Wellen-Teilchen-Theorie, dass die Forscher immer das finden, was sie finden wollen – Welle oder Teilchen. Obwohl bereits Einstein behauptet hat, dass alle Materie eigentlich nur Energie (Welle) ist.

"Teilchen" gibt es nur in unserem Kopf, in unserem Bewusstsein, und daher "sehen" wir auch Teilchen, wenn wir sie in der Wellen-Teilchen-Theorie auch vorfinden wollen. Partikel sind genauso real wie unser Tisch – im Grunde ist der nicht da, nur viel Energie und jede Menge leerer Raum.

Da war doch diese lustige Meldung (siehe unten), dass man mit Schallwellen einen unsichtbaren Gegenstand "nachgebildet" hat, denn man in der Luft sogar "fühlen" konnte. Energiefelder können sich verdichten, potenzieren, und werden "fühlbar", mit unseren Sinnen wahrnehmbar. Das Bild von ihnen ist rein fiktiv und entsteht in unserem Kopf – und sonst nirgendwo.

Die Wissenschaftler in diesem Projekt verpulvern dieses ganze Material, um ein fiktives Teilchen zu finden, das nur in ihrer Vorstellung existieren kann. Und wenn sie es finden, werden sich weitere Partikel ergeben, weil ihr Gehirn eben sich Materie nur als "Ding" und nicht als Energie vorstellen kann. Solange sie nicht kapieren, dass feste Materie nur eine Fiktion ist, und wir in Wahrheit nur in einem Meer von Energie existieren, werden sie nur das finden, was sie suchen – Fiktionen.

 
Außerdem würde ich zu gerne wissen, wieviele Wissenschaftler damit versuchen zu beweisen, dass Gott nicht existiert…
 
Quelle: diverse Artikel aus www.krone.at, www.derStandard.at, diverse Beiträge aus den deutschen und österreichischen TV-Sendern zu diesem Thema und einer Diskussion im Schweizer Fernsehen 1 am 8.9.2008 (Montag spätabends). Zu den griechischen Hackern mit dem Namen der US-Hacker-Zeitschrift "2600": http://www.krone.at/krone/S15/object_id__114345/hxcms/index.html
 
 
 
Aus: www.krone.at, Rubrik: Discover, (pte) vom 8.9.2008:
 
In die Luft projeziert. Ultraschall macht virtuelle Objekte fühlbar
 

"Forscher der Universität von Tokio haben ein System entwickelt, das ein Fühlen virtueller Objekte mit Hilfe von Ultraschall ermöglicht. Der Ansatz kommt gänzlich ohne Handschuhe oder andere mechanische Hilfsmittel aus, die fühlbare Projektion entsteht frei schwebend in der Luft. (…) Die Besonderheit des japanischen Ultraschall-Ansatzes ist, dass virtuelle Objekte frei in den Raum projiziert werden können. Das ermögliche eine intuitivere Handhabung von fühlbarer 3D-Grafik, so die Forscher."
 
Einzelne oder mehrere Nutzer könnten laut Entwickler Takayuki Iwamoto mittels des Haptik-Systems die in die Luft projezierten Objekte mit beiden Händen anfassen, wobei es sich wie echt anfühlt. Das System könnte man mittels einer 3-D-Modellierungssoftware und Videospielen verbunden werden.  

"Die Entwicklung der Japaner beruht darauf, dass Ultraschall eine Druckwelle ist. Mehrere Signalgeber sind so angeordnet, dass sich ihre Wellen überlagern können. Dadurch entsteht ein Druckpunkt in der Luft, der sich annähernd wie ein festes Objekt anfühlt. Mithilfe von Kameras wird die Handbewegung der Nutzer verfolgt und der Projektionspunkt angepasst, sodass User ein virtuelles Objekt praktisch wie ein reales mit ihrem Tastsinn erleben können." Das System soll so weiterentwickelt werden, dass die Form, Festigkeit und Oberflächenstruktur von 3-D-Objekten genauer wiedergegeben werden können.

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Nachtrag vom 30.3.2010: CERN führte Urknall-Simulation nun in aller Stille durch: http://buntegartenlaubeno7.spaces.live.com/blog/cns!656F1EEF7FFB1856!706.entry