Category: Heilen, Gesundheit, Wellness


Einleitende Worte

Ich finde es erstaunlich, wie die Wissenschaft sich so beharrlich dagegen wehrt, Dinge die seit Jahrtausenden praktiziert werden, ordentlich zu untersuchen. Damit meine ich: vorurteilslos und offen, und immer in Erinnerung befindlich, dass die Menschheit im Jahre 2014 noch immer nicht alles gefunden, erfunden und entdeckt hat, oder Geräte und Messinstrumente gebaut hat, was das Universum so an Möglichkeiten bietet. Denn obwohl man als Wissenschaftler davon ausgehen sollte, IST DEM NICHT SO, es wird beharrlich so getan, als wäre heute alles bereits entdeckt, erfunden und gebaut, was möglich wäre. Und der Rest des Universums mit seinen potentiell noch nicht entdeckten Gesetzmäßigkeiten ist – pfui, Einbildung, und wer sich hier beschäftigt, ist ein Scharlatan. – Okay, sagte man auch über Robert Koch und zu dem Erfinder der Pockenimpfung. Habt ihr das auch schon erlebt, wie die Herrschaften mit süffisantem Grinsen, die Augen verdrehend, sich halb abgewandt haben, den geistigen lächerlichen Troll bemitleidend, der sich gar zu einer Theorie aufgeschwungen hat „die einfach lächerlich ist“?

Nun gut, ich tröste mich damit, dass das Internet offenbar nichts mehr vergisst und überlasse daher meine Gedankengänge dem Cyberspace und der virtuellen Unendlichkeit. Und euch Lesern, die ihr hier zufällig gelandet seid. Oder auch nicht ganz zufällig.

Ich beginne bei einem meiner Lieblingsthemen, den Gedankenwellen.

 

Nervensystem, Gehirnzellen und Gedankenwellen

Der Mensch existiert als Summe seiner Zellen und denkt als Summe seiner Gehirnzellen – was so nicht ganz stimmt, denn offenbar ist außer dem Zentralnervensystem (ZNS; auch Somatisches Nervensystem) und dem Vegetativen Nervensystem (VNS, auch Viszerales Nervensystem genannt) noch anderes an Zellen mitbeteiligt. Traumatische Erfahrungen und Erinnerungen schlagen sich nicht nur in der Gehirnstruktur nieder, sondern auch z.B. in den Organen, sogar in Zellverbänden. Warum? Weil der Mensch auch als Summe seiner Zellen (oder aller Teilchen) FÜHLT und DENKT. Bewusst oder unbewusst.

Hier ein Bespiel, wie etwa das Herz herangenommen wird, zum Thema „Broken-Heart-Syndrom“, siehe Spiegel online vom 21.8.2012, „Seele und Herz: Die Tintenfischfalle“, von Catalina Schröder.  http://www.spiegel.de/spiegelwissen/diagnose-gebrochenes-herz-das-broken-heart-syndrom-a-851025.html, aus dem web am 3.6.2014. – In Ägypten war z.B. das Herz der Sitz der Gefühle und der Gedanken, nicht das Gehirn.

Das Somatische NS ermöglicht willkürliche und bewusste Reaktionen, wohingegen das Vegetative NS normalerweise unbewusst aber autonom ablaufende Vorgänge im Körper steuert, z.B. Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel, wobei der Hypothalamus eine wichtige Rolle spielt.  Aus Wikipedia zum Stichwort „Vegetatives Nervensystem“, online am 3.6.2014: „Die vegetativen Funktionen können normalerweise nicht durch das Bewusstsein direkt kontrolliert werden. Über das VNS regulierte Körperfunktionen wie Pulsrate, Blutdruck oder Muskeltonus werden allerdings indirekt über will- und unwillkürliche Aktivitäten beeinflusst. (…) Eine subtile Beeinflussungsmöglichkeit besteht über bewusst gestaltete oder wie im Traum auftretende Vorstellungen von körperlicher Aktivität oder Inaktivität einschließlich ihrer gefühlsmäßigen Aspekte (bekanntestes Beispiel: Albträume). Bekannte vegetativ wirksame Verfahren sind z. B. Zazen, Yoga, Taijiquan, Biofeedback, Autogenes Training und Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR). Weitere Einflussmöglichkeiten auf das vegetative Nervensystem sind hypnotische und andere mentale Techniken, die auf das Unterbewusstsein wirken.“

Man weiß heute, dass man mit äußeren Hilfsmaßnahmen (z.B. Monitore, Meßgeräte, Visualisationshilfen) und einiger Übung sehr wohl bewusst lernen kann, solche autonomen bzw. vegetative Funktionen im Körper zu beeinflussen, d.h. bewusst gedanklich (mit dem Großhirn) zu steuern. Die heutige Forschung geht dahin, dass man mit Gedanken (d.h. Gedankenwellen) bewusst Geräte steuert, z.B. Körperprothesen. In der „Kronenzeitung“, Rubrik Wissen, vom 28.5.2014 (aus dem Web am 3.6.2014) finden wir den Artikel „Tests im Simulator: Forscher steuern Flugzeuge nur mit Gedankenkraft“ (von: wed), http://www.krone.at/Wissen/Forscher_steuern_Flugzeug_nur_mit_Gedankenkraft-Tests_im_Simulator-Story-406126. Darin wird beschrieben, wie ein Pilot ohne Steuerknüppel, nur mit einer aufgesetzten weißen EEG-Haube voller angeschlossener Messelektroden, quasi per „Brainflight“ in einem Cockpit eines Flugsimulators geradezu problemlos ein Flugzeug fliegt und landet. Ein Team um Florian Holzapfel an der TU München untersucht im Rahmen des von der EU geförderten Projekts „Brainflight“ die Möglichkeit von EEG-unterstützter Flugsteuerung, wobei in der Hirn-Computer-Schnittstelle genau jene klar definierte elektrische Impulse des Gehirns erkannt werden, die zur Steuerung nötig sind. Ein noch ungelöstes Problem stellt bisher das erforderliche Feedback dar, wenn ein Pilot z.B. ein Flugzeug zu stark beansprucht – bislang musste der Pilot für so eine Steuerung mit großem körperlichen Krafteinsatz agieren.

Dennoch erkennen wir, dass es nicht unmöglich ist, Gedankenwellen – d.h. vom Körper erzeugte elektromagnetische Wellen – außerhalb des Körpers zu messen und etwas tun zu lassen. Gehen wir einfach davon aus, dass der Mensch Beta-, Alpha-,Theta- und Delta-Wellen aussendet, die für uns messbar sind (vielleicht auch noch Wellen, die wir heute noch nicht messen können). Im Grunde arbeitet jede Zelle eletrochemisch, und kommuniziert elektrochemisch, d.h. mit elektromagnetischen Wellen bzw. Schwingungen (oder – mittels Quanteninformationen, wenn man dies gedanklich weiterführen will). Und wie bei jeder stromführenden Leitung und jedem stromführenden Gerät fließt ein Teil der Elektrizität auch außerhalb des Trägermediums, als Halo oder „Aura“, sich immer weiter nach außen ausbreitend (und dabei schwächer werdend). Menschen interagieren mit der Umwelt, sie  sind prinzpiell SENDER von Energien als auch EMPFÄNGER von Energien, besonders von solchen, für die eine natürliche Resonanz besteht. (Was in etwa Phänomene wie Rutengehen und Wasserfühligkeit erklärt – Menschen reagieren z.B. auf Wasser, weil sie selbst zu 65% aus Wasser bestehen – , oder so etwas wie Psychometrie, oder Telepathie oder auch Telekinese.) Ich behaupte mal, dass Zellen auf alle elektromagnetische Wellen reagieren (selbst wenn sie unter der bewussten Wahrnehmungsschwelle bleiben, d.h. unbewusst bleiben), oder zumindest auf solche, mit denen wir in unserer Ecke des Universums ab und an in den letzten paar Milliarden Jahren Evolution konfrontiert worden sind. Für die wichtigsten Wellen wurden körperliche Sinne entwickelt, und das Gehirn dazu erschaffen, sie bewusst als „Reiz“ wahrzunehmen, wobei viele Spezies sich darin unterscheiden, welche Bereiche vom Spektrum sie präzise erkennen und welche nicht. Die grundlegende Basis aller Wahrnehmung, aller Kommunikation beruht auf elektromagnetische Wellen bzw. Energiefelder, „von denen wir Menschen uns im Gehirn ein fiktives Bild erschaffen“, welches uns als „rein gedankliche Maske“ für auswertbare Informationen, Bedienung und Handlungen (Aktion-Reaktion) dient. Um mit unserem „Umfeldbild = Innenweltbild“ zu interagieren, erzeugen und bündeln wir unsererseits Energien. Wir kleiden sie ein in gedankliche Masken (Info-Pakete, Bilder) und als rationaler Überbau benennen wir sie auch noch. Telepathie z.B. funktioniert, wenn wir uns vom symbolischen bzw. rationalen Wort-Symbol lösen und zurückgehen zur bildlichen imaginären Maske, und wenn dann möglich, reine Gedankenwellen für ein reines energetisches Universum, sprich Quantenenergie oder noch feiner, benützen.

 

Beta-, Alpha-, Theta- und Delta-Wellen

Zu den uns bekannten und messbaren Gedankenwellen, die wir in unseren Zeiten von Wachheit bis Tierschlaf produzieren, zitiert aus Wikipedia, Stichwort „Schlaf“, aus dem Web am 3.6.2014:

  • „Aufmerksamkeit: Betawellen (14 bis 30 Hz),
  • entspannt mit geschlossenen Augen: Alphawellen (8 bis 13 Hz),
  • Stadium I (leichter Schlaf, kurz nach dem Einschlafen): Das Gehirn geht von den Alphawellen über zu Thetawellen (4 bis 7 Hz). Die Muskelspannung wird reduziert und das bewusste Wahrnehmen der Umgebung entschwindet langsam.
  • Stadium II: In dieser Phase treten Thetawellen weiterhin auf, dazu kommen jetzt sogenannte Schlafspindeln und K-Komplexe. Dieses Schlafstadium wird im Laufe eines 8-Stunden-Schlafes zunehmend länger und nimmt mehr als 50 Prozent des Gesamtschlafes ein.
  • Stadium III (Übergang in den Tiefschlaf): Deltawellen (0,1 bis <4 Hz – langsame Wellen mit hoher Amplitude) treten nun in den Vordergrund (20 bis 50 Prozent der gemessenen Hirnwellen), die Muskelspannung nimmt weiter ab.
  • Stadium IV (Tiefschlaf): Deltawellen machen nun mehr als 50 Prozent der gemessenen Gehirnwellen aus. Es ist die tiefste Schlafphase, entsprechend desorientiert und verschlafen wirken Schläfer, die jetzt geweckt werden. In dieser Schlafphase treten jedoch Phänomene wie Schlafwandeln und Sprechen im Schlaf auf. Die Trennung zwischen den Stadien III und IV ist nicht eindeutig festgelegt, sodass sie oftmals zusammen betrachtet werden.“

Kurze Erläuterung dazu: wenn die Gehirnzellen unkoordiniert sind, und die einzelnen Bereiche quasi tun, was im Wachzustand bei vollem Bewusstsein und in Konzentration eben zu tun ist, wird die Frequenz höher, aber die Wellenlänge kürzer. Je ruhiger der Mensch und näher dem unbewussten Tiefschlaf, desto geringer die Frequenz, aber desto länger und weitreichender die Wellenlänge (bis sie gegen unendlich geht?), desto weiter reicht die ausstrahlende „Aura“… Menschen in leichter Trance bzw. im entspannten Zustand senden vermehrt Alphawellen aus, Menschen in tiefster Meditation Theta- und Deltawellen.

 

Etwas Physik zum besseren Verständnis

Die bei Schwingungen aufgezeichnete Amplitude (maximale Auslenkung rauf oder runter, Berg oder Tal, y-Achse) entspricht der „Intensität“ der mitgeführten Energie (z.B. Licht: je strahlender, desto höhere Amplitude; je matter und grauer, desto niedriger). Die Periodendauer oder Wellenlänge entspricht der maximalen Ausdehnung der Schwingung auf der x-Achse. (Diese ist verantwortlich dafür, welche Sinne z.B. diese Wahrnehmung aufgreifen und auf sie reagieren.)

Hertz ist die physikalische Einheit für Frequenzen; und diese geben an, wieviele „zeitliche Zustandsveränderungen“ oder „Schwankungen von einem Mittelwert“ (= Schwingungen, Oszillationen) pro Sekunde in einem Signal ablaufen. Die Frequenz (von lat. „frequentia“, Häufigkeit) ist ein Maß dafür, wie schnell periodische Wiederholungen (= Schwingungen) aufeinander folgen, wie „schnell“ die einzelnen Perioden aufeinander folgen, wie „klein“ die Wellenlänge ist. Die Frequenz (f) eines sich regelmäßig wiederholenden Vorgangs ist definiert als der Kehrwert der Periodendauer (T), in Sekunden =>  f = 1/T  .  Als „Signale“  werden Schwingungen bezeichnet, die der Informationsübermittlung dienen, während die räumliche Ausbreitung einer Schwingung bzw. „Störung“ als Welle bezeichnet wird. Mechanische Schwingungen an Körpern nennt man hingegen Vibrationen.

Wellen transportieren durch ihre Ausbreitung Energie. Man unterscheidet mechanische Wellen, die stets an ein Medium gebunden sind, und durch ihre Umgebung (Reibung!) immer mehr Energie verlieren => mit daher kleiner werdenden Amplituden (bei gleichbleibender Wellenlänge), bis sie zum Stillstand kommen; und Wellen, die sich auch im Vakuum ausbreiten können und dort (weil ungebremst) mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind (z.B. elektromagnetische Wellen, Materiewellen, Gravitationswellen). Je höher die Frequenz, desto kürzer die zeitliche Periodendauer bzw. Schwingungsdauer der Welle (in der sich der Zustand der Schwankung wiederholt),  d.h. desto kürzer die räumliche Wellenlänge, – und umgekehrt. Das menschliche Ohr nimmt z.B. Schallwellen zwischen 20 – 20.000 Hz wahr, unser Sehsinn nimmt ein Lichtspektrum zwischen 400-750 THz wahr. Das menschliche Herz in einem ruhenden Körper hat hingegen eine Pulsfrequens von nur 1-1,5 Hz. Wie bereits erwähnt: je geringer die Frequenz, desto weiter reicht die Wellenlänge… (! f = 1/T !).  Radiowellen mit 1 Mhz haben eine Wellenlänge (= 1 Schwingung!) von 300 Metern.  (Frequenzen zwischen ca. 100 kHz und einigen GHz werden in der drahtlosen Kommunikation in Frequenzbänder aufgeteilt (Langwelle, Mittelwelle, UKW , …). (Vgl. dazu Wikipedia zu den Stichworten: Frequenz, Schwingungen, Welle, Hertz, aus dem Web am 3.6.2014.) Aber ich bin sicher, Leute die sich professionell mit Physik befassen, können dies alles viel besser erklären.

 

Neueste Forschungen und alte Meditationspraxis

Nun betreibt die Forschung auch Studien, um gezielt Menschen mit Strom – elektromagnetische Wellen – zu manipulieren. Man fand z.B. heraus, wenn man Menschen ein entwickeltes Gerät um das Hinterhaupt legt und damit z.B. bestimmte Gehirnregionen elektrisch mit bestimmten Frequenzen stimuliert, die störenden Betawellen dabei ausblendet und wie bei einem MRT die Gehirnzellen zu mehr Koordination zwingt, können Menschen z.B. viel leichter und rascher mathematische Aufgaben lösen – Aufgaben, die zuvor schwer fielen oder gar nicht gelöst hätten werden können.  Man kann das damit vergleichen, dass die Menschen in eine Art Alpha-Zustand oder darüber hinaus gezwungen werden und die Gehirnzellen sich zu einer (einzigen) Aufgabe ohne störende Ablenkungen durch Reize fokussieren. Wohin auch diese Forschung immer führen mag…

Man weiß, dass Menschen die viel meditieren ein gutes Immunsystem mit starken Regenerationskräften aufweisen, Krankheiten werden vermindert, Alterung eingebremst, Stress wird abgebaut. Sie haben bewusst gelernt, sich für autogenes Training in den Alpha-Zustand zu begeben und für tiefe Meditation in einen Theta- oder Delta-Zustand, ohne richtig einzuschlafen. Andererseits weiß man, dass Menschen die eben nicht durchschlafen können, oder durch Drogen- und Alkoholkonsum nicht schlafen können, oder durch Depressionen, immer depressiver, müder und krankheitsanfälliger werden. Probleme werden innerlich nicht verarbeitet, die Verstandesschärfe lässt nach. Schlafmangel reduziert die Leistungsfähigkeit. Warum muss der Mensch eigentlich schlafen? Der Zusammenhang ist doch augenfällig! Im Tiefschlaf produziert der Körper jene Energien und Wellen, die der Mensch zur Regeneration benötigt! (Gleichzeitig ermöglicht der Tiefschlaf dem Unterbewusstsein, der Seele, den menschlichen engen körperlichen Radius zu verlassen, das Raum-Zeit-Gefängnis, und sich geistig/energetisch ins Unendliche auszudehnen…) Man sollte dabei das Prinzip „Innen = Außen“ nicht außer acht lassen. Das Universum tragen wir (als holistischer Teil des Universums) nicht UM uns, sondern IN uns. Erhalten wir somit Energie von außen oder von innen? Diese Frage stellt sich, richtig verstanden, gar nicht.

 

Anwendung von geistigen Energien

Geht man von z.B. fernöstlichen Traditionen aus, so können wir Menschen durch bestimmte Praktiken und Meditationen Energien – Chi oder Ki –  ansammeln, zu bestimmten Zwecken bündeln und sogar gezielt aussenden. Im Shaolin Kloster oder bei indischen Fakiren mag das zu besonderer Selbstbeherrschung oder Unverletzlichkeit führen, zu telekinetischen Effekten, oder zur Möglichkeit, eigene Heilkräfte nicht nur zu stimulieren (autogenes Training, Akupunktur usw.) sondern auch an andere zu übertragen wie z.B. bei Rei-Ki. Der andere Körper, der kranke Mensch, so kann man sich das vorstellen, nimmt die übermittelte Energien auf – die denen im Theta- oder Delta-Zustand ähneln – und verwendet sie unbewusst dazu, sich selbst damit zu regenieren. (Krankheit und Schwächezustände sind immer Symptome für einen geschwächten eigenen Energiezustand, weshalb auch immer – Traumata, schlechtes Gewissen, unbearbeitete Konflikte, Stress, selbstverschuldete karmische negative Disharmonien, ungesunde Lebensweise… spielen dabei auch eine Rolle.) Nicht nachweisbar?? = Doch! In der UdSSR in den 50er Jahren wurde bei den von Heilbegabten Behandelten ein leichter Temperaturanstieg gemessen. – Meist wird ein so behandelter Kranker jedenfalls instinktiv müde und möchte selbst etwas schlafen… nach einer kurzen aufgekratzen Phase. Inwieweit aber solche energetische Behandlungen von Dauer sind und nicht einfach langfristig „verpuffen“, wenn obige Ursachen dahinter nicht behoben werden und der Mensch nicht selbst innerlich an seiner Genesung mitarbeitet, muss offen bleiben.

 

Nachwort

Wenn wir das alles wissen, oder mit etwas gutem Willen wissen könnten, so wäre es möglich, eines Tages Geräte zu konzipieren, die genau solche Schwingungen und Wellen und Frequenzen erzeugen, die den menschlichen Körper maximal zur Selbstheilung anregen. Wenn die Leute schon selbst nicht regelmäßig kontemplieren, meditieren oder beten wollen. Nur – warum muss immer alles zuerst für das Militär und dann für den Profit erfunden und erforscht werden, frage ich mich, und mit viel Glück sickert es mal nach 2-3 Generationen auch zum Volk durch… Vielleicht kommt der Tag, an der nicht nur Fingerabdrücke und genetische Reste etwas am Tatort verraten sondern auch Psychometrie… „Erkenne dich selbst“, hieß es am Apollon-Tempel in Delphi. (Dann erkennst du den Gott. – Weil er IN dir wirkt und lebt, sofern du es zulässt…)

Und vielleicht erzähle ich euch mal, wie man in der Theorie ganz leicht „beamen“ könnte, aber ich denke, das wäre für die Erde einfach – viel zu früh. – Oder sollte man vielleicht doch in Utah mal nachsehen?

 

 

 

 

 

 

Ich verweise auf den Artikel zu „Codex Alimentarius“ (siehe Link): Was ist das?
Das ist ein Regelwerk, der eigentlich die Gesundheit der Ernährung und der Nahrungsmittelproduktion gewährleisten sollte, vor Giftstoffen, Strahlen, Schimmel, Verunreinigungen, Gentechnik usw. Und wie es so ist, hat die USA sich die Dominanz gekrallt und das Hauptziel ist nicht mehr die Gesundheit der Konsumenten, sondern der Profit der Konzerne. Und dieses Regelwerk zugunsten der Konzerne und deren Profite soll zur Basis für alle anderen gesetzlichen Regeln weltweit werden, d.h. auch der EU. Kritiker werden durch alle möglichen Mittel zum Schweigen gebracht.

Auch wenn der Artikel stellenweise populistisch ist oder unrichtig erscheint, sind genügend andere Dinge darin, über die man nachdenken sollte.
Persönlich kann ich nur sagen: warum gibt es keine veröffentlichte Statistik aus den USA über Tumore und Krebs? Hört man sich hingegen im Bekanntenkreis in den USA um, ist die Krebsrate sehr häufig und es gibt ganze Straßenzüge, wo jedes zweite oder dritte Haus Familien aufweist, in denen Krebs vorkommt. Die Epidemie an Fettsucht ist nicht allein auf zu fettes oder süßes Essen oder Limonade oder Stress zurückzuführen, sondern auch auf die Aufnahme von Weichmachern aus Plastik und Waschmittelsubstanzen über Wasser, Nahrung und der Haut (Bisphenol A => Östrol => Östrogen). Genauso zeigt es sich in der Unfruchtbarkeit von Männern und der immer früher eintretenden Pubertät bei Mädchen (regional bereits schon ab 10, 11 Jahren!).

Bestrahlte Lebensmittel – und bestrahlt werden inzwischen auch Konserven zur Haltbarmachung! – sind energetisch TOT, und wenn der Körper noch so verzweifelt versucht, instinktiv durch mehr zugeführter Nahrung an die fehlenden Energien, Vitamine und Mineralstoffe zu gelangen… Der Mangel bleibt.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/codex-alimentarius-ia.html

Ich persönlich finde es unglaublich, dass die Bevölkerung das alles mit sich machen lässt aus purer Denkfaulheit und dann noch dieselben Politikermarionetten wählt, die konzernhörig, lobbyistenhörig und US-hörig diese Art Gesetze erlässt – zum Schaden aller Staatsbürger.

Aus: Pressetext Austria, Bereich Leben-Medizin-Wellness, 19.4.2011:

„Ernährung: Mütter bestimmen Fettsucht von Kindern. Zu viele Kohlehydrate führen zu einer Veränderung der DNA“ ( http://www.pressetext.at/news/110419014/ernaehrung-muetter-bestimmen-fettsucht-von-kindern/ )

„Die Ernährung einer Frau während der Schwangerschaft kann die DNA ihres Kindes verändern und das Risiko einer Fettsucht erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist eine internationale Studie unter der Leitung von Keith Godfrey von der University of Southampton http://www.soton.ac.uk gekommen. Es zeigte sich, dass viele Kohlehydrate Teile der DNA beeinflussten. Kinder mit diesen Veränderungen verfügten in der Folge über ein höheres Körpergewicht. Es wird angenommen, dass ein sich entwickelndes Kind versucht vorherzusehen, in welche Umwelt es hinein geboren wird. Dafür nutzt es Hinweise seiner Mutter und passt seine DNA entsprechend an.“  Bei Tieren haben Studien ergeben, dass sich Veränderungen in der Ernährung in der Veränderung von Funktionen in Genen widerspiegeln. Damit wird von Seiten des Embryos versucht, sich optimal an die jeweils vorherrschenden Umweltbedingungen anzupassen.

Bei Proben von der Nabelschnur suchten Wissenschaftler nach epigenetischen Markern. Frauen, die
während der Schwangerschaft viele Kohlehydrate (z.B. Zucker) konsumierten,  bekamen Kinder mit eben diesen Markern, wobei sich ein direkter Zusammenhang von Markern und einer später auftretenden Fettsucht beginnend im Alter von 6 bis 9 Jahren zeigte. Damit konnte Godfrey etwa ein Viertel des späteren Unterschieds an Körpergewicht zwischen normalgewichtigen und übergewichtigen Kindern erklären.
„Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Auswirkungen [des mütterlichen Konsums an Kohlehydrate] deutlich größer sind als das Geburtsgewicht. Es spielte dabei keine Rolle wie schlank die Mutter war. Die Veränderungen zeigten sich in den RXRA-Genen. Sie bilden einen Rezeptor für Vitamin A, der seinerseits eine Rolle dabei spielt, wie die Zellen Fett verarbeiten.“

Zwar erhielten die Schwangeren alle Ernährungsempfehlungen von Ärzten, aber es wurde zuwenig schwer gewichtet. Die Empfehlungen gehörten aber unbedingt befolgt. „Details der Studie wurden in den Fachmagazin Diabetes http://diabetes.diabetesjournals.org veröffentlicht. (Ende)“

——————————————————————————-

Im Original: Universität of Southampton, new releases, 18.April 2011, Ref. 11/41: „International study finds new link between mother’s pregnancy diet and offspring’s chances of obesity“ ( http://www.soton.ac.uk/mediacentre/news/2011/apr/11_41.shtml )

——————————————————–

Ich erinnere daran, dass ich schon mal einen Artikel im Blog veröffentlicht habe, wonach Hungerzeiten der Großmutter die Gene der Enkel insofern beeinflussen konnten, als sie „umgeschaltet“ wurden auf „Energiesparmodus“, sprich: sich normal ernährende Enkel aus solchen Familien zeigten eine erhöhte Tendenz zur Fettleibigkeit:

Wir vergessen zu gerne, dass unser Körper sich letztlich aus dem zusammensetzt, was wir zu uns nehmen, und dass er auf Ernährung und Umweltfaktoren reagiert, eine Art „biologisch-unbewusste Intelligenz“ besitzt, und diese unbewusste und urtümliche Intelligenz steuert unser Verhalten sehr stark. Ab und zu bemerken Forscher „staunend“ solche Zusammenhänge. Etwa, wenn Zuckerersatzstoffe nicht zur Gewichtsabnahme führen, sondern zur Appetitsteigerung. Oder wenn der chemisch süchtig Gewordene wider alle Vernunft und Ethos handelt, getrieben nur vons einen Instinkten nach mehr. Oder wenn der Körper Dinge, die er einfach nicht loswerden kann, wie chemische Schadstoffe und Viren, in Knochen und Fettgewebe „deponiert“ oder materielle in den Körper eingedrungene Partikel mit Kalk einkapselt, als wären sie Perlen. 

Man sollte wirklich mehr Obacht geben auf das, womit man sich ernährt und was man sich zuführt, geistig und materiell. Denn das ist das, zu dem wir werden.

 
 

Benzol – ein aromatischer Kohlenwasserstoff, giftig, krebserregend und dank Che­miker überall vorhanden

 

Criminal Minds, 2. Staffel/19 (von 2006), gezeigt auf 13th Street: „Asche und Staub“:

Ein Brand­stifter hat es auf Familien abgesehen, die allesamt eines gemeinsam haben: Der jeweilige Fami­lienvater  steht mit Firmen in Verbindung, die auf Umwelt- und Konsumentenschutz pfeifen und auf verseuchtem Boden Häuser, Geschäfte und Schulen bauen. Im konkreten Fall geht es um Benzol, etwas was schwer krebserregend ist (Leukämie, Lungenkrebs…) und welches Firmen einfach in legalen und illegalen Mülldeponien, in Lager und Stollen deponieren. Auf den Mülldeponien kommt in den USA eine Schicht Erde und dann wird auf diesen Grundstücken gebaut, als ob darunter nichts wäre. Nebenbei ist Benzol giftig, leicht entflammbar und nicht löschbar, es brennt mit großer Hitze bis alles Benzol verbrannt ist.

 

Da man bei uns über Benzol NICHTS hört, habe ich zum Thema gegoogelt.

 

Definition Benzol und seine Schädlichkeit:

Aus Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Benzol

 Benzol (nach der IUPACNomenklatur als Benzen bezeichnet, da systematisch kein Alkohol, son­dern formal Cyclohexa-1,3,5-trien) ist eine farblose Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch. Es ist das einfachste und zugleich klassische Beispiel für aromatische Kohlenwasserstoffe.

Die Summenformel ist C6H6. Benzol ist krebserregend und wurde deshalb als Lösungsmittel durch die weniger gefährlichen methylsubstituierten Benzole Toluol und Xylol weitgehend ersetzt. Benzol wird heute deshalb fast nur noch als Rohstoff zur Herstellung einiger Industriechemikalien verwen­det. Als erdölbedingter Begleitstoff darf es in Deutschland immer noch bis zu 1 % im Autokraftstoff Benzin enthalten sein, in den USA ist es komplett verboten.“

              C6H6  = der innere Ring besteht aus 6 C-Atomen , der äußere aus 6 H-Atomen.

In der frühen Neuzeit "Benzoe" geannt und über Arabien gehandelt, wurde die Substanz in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts von Johann Rudolph Glauber  bei der Destillation von Stein­kohleteer in Europa neu entdeckt und als „subtiles und liebliches Oleum“ bezeichnet. Im Jahre 1825 wurde Benzol von dem englischen Physiker Michael Faraday im Leuchtgas entdeckt, als er „dieses Öl aus flüssigen Rückständen isolierte, die sich beim Verbrennen von Walölen in den Lon­doner Straßenlaternen aus der Gasphase abschieden. Er schlug deshalb den Namen „Pheno“ (gr. phainein = leuchten) vor. Ein Jahr später erkannte man dieses Öl als Kohlenwasserstoff. Im Jahre 1834 erhielt der deutsche Chemiker Eilhard Mitscherlich Benzol aus Benzoesäure und Calciumoxid, des Weiteren setzte er Benzol zu Nitrobenzol, Azobenzol und Benzolsulfonsäure um.

Er [bezeichnete] den Stoff wegen seiner Verwandtschaft zu Benzoesäure als „Benzin“. Außerdem erstellte er die richtige Summenformel C6H6.

Im gleichen Jahr wurde „Benzin“ von Justus von Lie­big in Benzol umbenannt. 1845 isolierte der englische Chemiker Charles Mansfield während seiner Arbeit unter Leitung von August Wilhelm von Hofmann Benzol aus Steinkohleteer. (…)Im Jahr 1849 begann die industrielle Herstellung des Benzols auf der Basis von Steinkohle. Bis vor einigen Jahrzehnten war man sich der Giftigkeit des Benzols nicht bewusst. Es wurde sorglos mit Benzol umgegangen. Später folgten dann allerdings Aufklärungskampagnen über die Gefahren des Ben­zols.“

Benzol ist farblos, klar, stark lichtbrechend, leicht flüchtig und leicht brennbar. Es erstarrt bei 5,5° C und siedet bei 80,1° C. In organischen Lösungsmitteln wie Ethol oder Alkohol ist es leicht löslich, schwer aber in Wasser. „Benzol verbrennt mit gelber Flamme zu Wasser und Kohlendioxid, wobei die starke Rußentwicklung auf den hohen Kohlenstoffanteil der Verbindung hinweist.(…) Ein wich­tiges (Erkennungs-) Merkmal ist das Ausbleiben einer Additionsreaktion mit Bromwasserstoffsäure oder Bromwasser.“  Benzol wurde 1940-60 vor allem aus Steinkohle hergestellt, seit 1950 und zu­nehmend aus Erdöl (heute zu 90%). Jährlich werden weltweit 35 Mio. Tonnen Benzol hergestellt.

„Benzoldämpfe sind beim Einatmen giftig; die Symptome akuter Vergiftungen treten erst bei relativ hohen Konzentrationen ein. Leichte Vergiftungen äußern sich in Schwindelgefühl, Brechreiz, Be­nommenheit und Apathie. Bei einer schweren Vergiftung kommt es zu Fieber und Sehstörungen bis hin zu vorübergehender Erblindung und Bewusstlosigkeit. Bei der so genannten Benzolsucht, die beim Einatmen von Benzol eintreten kann, kommt es zu Trunkenheits- und Euphoriegefühlen. Benzol kann bei längerer Einwirkung auf den Organismus zum Tod führen.

Die Giftwirkung ebenso wie die karzinogene Wirkung ist auf die Bildung eines karzinogenen Meta­boliten zurückzuführen. Im Körper wird Benzol am Ring oxidiert. Das entstehende hochreaktive Epoxid reagiert mit zahlreichen biologischen Verbindungen und kann auch das Erbgut schädigen. Eine längerfristige Aufnahme kleinerer Benzolmengen führt vor allem zu Schädigungen der inne­ren Organe und des Knochenmarks. Letzteres resultiert in einer Abnahme der Zahl der roten Blut­körperchen (Anämie), was sich in Herzklopfen, Augenflimmern, Müdigkeit, Schwindel, Blässe und Kopfschmerzen äußert. Benzol wird im Gehirn, Knochenmark und Fettgewebe gespeichert. Es wird nur langsam über die Niere ausgeschieden. Der Abbau erfolgt über verschiedene Umbaupro­dukte wie das Brenzcatechin, Phenol, Hydrochinon und Benzochinon. Das Hauptausscheidungs­produkt ist schließlich die Phenylmercaptursäure (N-Acetyl-S-phenyl-cystein).

Bei 2 % Luftvolumenanteil Benzol in der Atemluft kommt es nach 5 bis 10 Minuten zum Tod. Die akute letale Dosis (oral) beträgt beim Menschen 50 Milligramm pro Kilogramm. Zwischen einem Luftvolumenanteil von 1,4 bis 8 % bildet Benzol explosive Gemische.

Benzol ist aufgrund dieser Gefahren mit besonderer Vorsicht zu handhaben. Benzol muss bei 15 °C bis 25 °C gelagert werden. Der TRK-Wert lag bei 1 Milliliter pro Kubikmeter Luft (bzw. 3,25 mg/m³ Luft). Jede Exposition gegenüber Benzol sollte möglichst vermieden oder verringert werden; vor dem Gebrauch von Benzol sind besondere Anweisungen einzuholen. Bei Unfall oder Unwohlsein sollte sofort ein Arzt hinzugezogen werden. Orte, an denen Benzol austritt oder aus­treten könnte, sollten sofort verlassen und nur in Vollschutzanzügen wieder betreten werden. Ben­zol ist stark wassergefährdend.(…)

Beim Rauchen von Zigaretten werden kleine Mengen Benzoldampf (10–100 µg pro Zigarette) frei­gesetzt, auch bei Vulkanausbrüchen und Waldbränden entstehen Spuren von Benzol. In der At­mosphäre wird nach zwei bis fünf Tagen die Hälfte des vorhandenen Benzols abgebaut, da dieses mit Hydroxyl-Radikalen (freie OH-Gruppen) reagiert. Auch bei unvollständigen Verbrennungen von organischem Material entsteht Benzol, hauptsächlich wird es jedoch aus Benzin durch Autoabgase emittiert, 75 % der Emissionen gehen auf Kraftfahrzeuge zurück. Die durchschnittliche Belastung der Bevölkerung beträgt im Mittel zirka 2 µg/m³ Luft, dieser Wert kann je nach Umgebung jedoch wesentlich höher sein (zum Beispiel an Tankstellen, in schlecht belüfteten Garagen etc.).“

Seit den 1980ern gibt es einen Rückgang von Benzolemissionen und durch immer geringeren Benzinverbrauch bei Autos, so dass der ab 2010 geltende Grenzwert von 5 µg/m³ in der Luft wohl im Mittel unterschritten werden wird. Heute sind Benzol-Konzentrationen in Stoffen von über 0,1% in Deutschland verboten – ausgenommen in Treibstoffen: Benzol erhöht die Klopffestigkeit von Benzin (Ottomotoren). In den USA ist dieser Treibstoffzusatz überhaupt verboten und nur zu in­dustriellen oder Forschungszwecken, in geschlossenen Systemen, erlaubt. Jedenfalls lt. Theorie. In der 1. H. 20. Jhd. diente es als Treibstoff bei Benzol-Loks, oder mit Benzin vermischt als Treib­stoff für Autos und Jagdflugzeuge im 1. Weltkrieg. „Benzol wird in der chemischen Industrie für die Synthese vieler Verbindungen gebraucht, wie zum Beispiel Anilin, Styrol, Nylon, Synthesekaut­schuk, Kunststoffe, waschaktive Stoffe, Insektizide, Farbstoffe und viele weitere Stoffe. Des Weite­ren werden durch Substitution viele Aromaten wie zum Beispiel Phenol, Nitrobenzol, Anilin, Chlor­benzol, Hydrochinon und Pikrinsäure gewonnen.

Früher wurde Benzol als gutes Lösungs- und Reinigungsmittel in vielen Bereichen verwendet. Als Lösungsmittel für Kautschuklacke, Wachse, Harze und Öle wird Benzol zunehmend durch weniger giftige Stoffe wie das nicht karzinogene Toluol verdrängt. Als gutes Lösungsmittel kommt es als „Universalreiniger“ in Laboratorien trotz Warnhinweisen immer noch manchmal zum Einsatz, ist aber in dieser Rolle weitgehend von Aceton ersetzt worden. Im normalen Haushalt wird es dage­gen aufgrund seiner Toxizität und krebserregenden Wirkung nicht benutzt.“

Anm.: Oder zumindest angeblich – nicht benutzt, wie man sieht. Und die offizielle bis illegale Lage­rung und Entsorgung weltweit ist ohnehin zu hinterfragen.

————————————————————————————

Fachinformationen Nr. 503 vom Bayerischen Landesamt für Umweltinformationen, Stand März 2004: http://www.lfu.bayern.de/boden/fachinformationen/schadstoffratgeber/suchregister/doc/503.pdf :

Das Amt warnt vor BTX-Aromaten (Benzol, Toluol, Ethylbenzole) mit ihrem typischen „aromati­schen“ Geruch, vor allem vor Benzol. BTX-Aromate finden sich in Löse- und Entfettungsmitteln, in Kraftstoffen und vor allem Kerosin als Düsentreibstoff. Wenn sie in den Untergrund eingedrungen sind, und man die Bodenplatte entfernt, können sie schwallartig freigesetzt werden.

Benzol als Gift löst bei längerem Einatmen Schwinde, Erbrechen und Bewusstlosigkeit aus und kann auch über die Haut aufgenommen werden und so schwerste Vergiftungen verursachen. Chronische Vergiftungen schädigen dann Knochenmark, Leber und Nieren und rufen Leukämie hervor, ist krebserregend.

Dieselben negativen Aussagen beim [deutschen] Umweltbundesamt, 15.8.2008 „Luft und Luftrein­haltung. Benzol“ http://www.umweltbundesamt.de/luft/schadstoffe/benzol.htm. Hier erfolgt zusätz­lich eine Warnung vor Kontakten mit Benzin bei der Tankbefüllung.

———————————————————————————

 

Benzol wird heute weiterhin bedenkenlos eingesetzt

Hinterfragen wir nicht nur Kunststoffe, Nylon, Insektizide, Laserdrucker und Toner, Kraftstoffe, Far­ben oder Farbfaserstift,  buntes Spielzeug oder Zigarettenrauch.

 

So scheint man z.B. selbst diverse Nagellack-Entferner mit Benzol zu versetzen, obwohl es in Kosmetika verboten wäre. Benzol greift die DNA im Erbgut an. Ähnlich wie bei Asbest kumulieren kleinste Mengen der Substanz über Jahrzehnte im Körper, bis eine Krebserkrankung ausbricht. Denn, wie wir bereits oben lesen konnten, wird Benzol im Gehirn, Knochenmark und im Fettge­webe gespeichert und nur langsamst über die Nieren ausgeschieden!

 

Gefährdet sind vor allem weiterhin Berufsgruppen, die mit Produkten mit Benzol in Lösungsmitteln, Farben, Lacken und Kraftstoffen zu tun haben: Bedienstete an Tankstellen, Berufsfahrer, Mecha­niker, Hüttenfacharbeiter (Kokereien), Arbeiter in der Gummi- und Chemie-Industrie, Arbeiter in der mineralölverarbeitende Industrie und auf Tankfeldern, Drucker, Maler und Schuhmacher… Schon früh erkannte man bei ihnen die gehäuft auftretenden Fälle von Leukämie (akute myeloische Leu­kämie oder chronische lymphatische Leukämie CLL, Multiple Myelom, Non-Hodgkin Lymphome)  => denn das Knochenmark und lymphatisches System werden durch Benzolausdünstungen ange­griffen.

 

Benzol kann auch auf stark befahrenen Straßen weiterhin gemessen werden, selbst wenn es sich rasch verflüchtigt. Gesicherte Grenzwerte für Benzol gibt es nicht, dennoch gibt man den Grenz­wert mit 3,25 mg/m³ (1 ppm, für Treibstoffe z.B.) an. Die zulässigen Grenzwerte für spezielle Be­rufe werden noch höher angesetzt. Obwohl wir oben lesen konnten, dass 2% Benzol in der Atem­luft bzw. oder oral 50 mg/kg (Milligramm pro Kilogramm) Körpergewicht tödlich sind. Klingt ja harmlos, aber das Zeug sammelt sich eben Jahr für Jahr im Körper kontinuierlich an…

 

In einer TV- Doku heuer (weiß nur nicht mehr welche) hieß es zudem, dass heute Flugzeuge im Gegensatz zu früher die Frischluft nicht mehr vorne an der Spitze, sondern nun mehr von den Tragflächen in der Nähe der Ausstoffdüsen einsaugen und so können giftige Verbrennungsdämpfe (und im Kerosin ist Benzol!) direkt in die Passagierkabinen gelangen. Man merkt es dann am typi­schen „Geruch“.

 

Benzol, Furan und Pestizide finden sich immer wieder in Limonaden, in der Nahrung, selbst in Ba­bynahrung. In Limonaden und Fruchtsäften entsteht Benzol,  wenn Benzoesäure als Konservie­rungsstoff mit Vitamin C zusammentrifft. Schon kleinste Mengen sind schädlich, und immer weni­ger Fruchtsäfte werden pur angeboten und verkauft, sondern mit Chemikalien aller Art „aufgemixt“.

—————————————————————–

 

Benefit online, 2010, Rubrik Sicherheit: „Besser nicht probieren: Limonade mit Benzol. Verbrau­cherfalle: Benzol in der Limonade!“ (gelesen 10.6.2010.)

„Erschreckend, was Lebensmittelkontrolleure jetzt bei einer bundesweiten Routine-Untersuchung von 261 Erfrischungsgetränken für eine Verbraucherfalle festgestellt haben: 96 Proben (= 37 %) enthielten das krebserregende und keimzellenschädigende Benzol. Nach Expertenmeinung be­steht zwar kein akutes Gesundheitsrisiko, Langzeitschäden können jedoch durch diese Verbrau­cherfalle nicht ausgeschlossen werden. (…)

Nicht etwa durch Verunreinigungen beim Abfüllvorgang, sondern durch chemische Prozesse im Getränk selbst: Die den Limonaden zugesetzten Konservierungsstoffe (siehe unten) können sich unter Mitwirkung von Vitamin C zum gesundheitsschädlichen Benzol verbinden. Bis zu 40 Mikro­gramm pro Liter entstehen durch diese chemische Reaktion. (…)

Achten sie auf die Zutatenliste auf dem Flaschenetikett der Limonade. Wenn Sie einen der folgen­den Konservierungsstoffe entdecken, sollten Sie diese Verbraucherfalle besser im Regal stehen lassen: Benzoesäure (E 210), Natriumbenzoat (E 211), Kaliumbenzoat (E 212), Kalziumbenzoat (E 213)”

[Anm.: die tödliche Menge für einen ca. 80 kg schweren Menschen wären 1000 Liter. Das ist un­möglich. ABER: Benzol reichert sich mit den folgenden Jahrzehnten im Körper an, und in „Jahr­zehnten“ trinkt jedermann  jede Menge Limonade…]

 

——————————————————————-

 

Aus Berliner Zeitung, Textarchiv von 1994,  30. Juni, Rubrik Umwelt: „Benzol: Gift an Großstadt-Straßen. 200 Berliner sterben jährlich an Krebs durch Auspuff-Abgase“, von Eva Michael. (Gelesen 10. Juni online.)

„Beim Ozon-Großversuch in Heilbronn und Neckarsulm am vergangenen heißen Wochenende kam abermals eine chemische Verbindung ins Gerede, die als bedeutender Schadstoff der Atmo­sphäre in Ballungsgebieten gilt: Benzol.

Auch in der Berliner Luft schwirrt dieser Krankmacher reichlich herum. (…) 90 Prozent des in der Großstadt-Atmosphäre enthaltenen Giftes entströmen Auto-Abgasen. Denn Benzin besteht zu 2 bis 2,5 Prozent aus diesem Blutzell-Killer. (…) Nach heftigem Streit innerhalb der Europäische Union rang sich das Bundesumweltministerium durch, ab 1. Juli 1995 einen Grenzwert festzule­gen: Laut einer neuen Verordnung zum lmmissionsschutzgesetz soll dann das erlaubte Höchstlimit hei 15 Mikrogramm liegen. 1998 wird es auf 10 Mikrogramm herabgesetzt.(…)

Diese Werte bedeuten zugleich: Fast überall, wo in Deutschland Autos durch städtische Haupt­straßen fahren, wird heute mehr Benzol in die Luft geblasen, als der Gesetzgeber künftig erlaubt. (…) Es ist durchaus keine Panikmache, wenn vor allem auf die Gefährdung der Kinder hingewie­sen wird", meint der SPD-Bundestagsabgeordnete Siegfried Scheffler aus Berlin–Köpenick. Das Toxin verursache bleibende genetische Schäden am kindlichen Organismus.

Scheffler vermutet obendrein, daß bei der Feststellung der tatsächlichen Gefahren häufig gemogelt werde: Luftmessungen erfolgten meistens in einer Höhe von 1,5 bis drei Metern, während in den darunterliegenden Ebenen die Konzentration größer sei. Kinderlungen aber saugen die Luft 50 bis 100 Zentimeter über dem Erdboden ein. (…) Dem mußte auch Bundes-Staatssekretär Clemens Stroetmann zustimmen: "Die Konzentrationen liegen in einem Meter Höhe um bis zu 20 Prozent über jenen in drei Metern."(…)

Gespannt wartet Berlin auf die Bekanntgabe der Resultate einer medizinischen Untersuchung an 800 freiwilligen Testpersonen aus Prenzlauer Berg und Steghtz, die an Hauptstraßen wohnen und unter anderem als besonders benzolgefährdet gelten. Im Herbst will die Gesundheitverwaltung ihre Erkenntnisse offenbaren.

Der Arzt und Umweltforscher Johannes Spatz macht schon jetzt eine betrübliche Rechnung auf: "Durch Dieselruß, Benzol und polyzyklische Kohlenwasserstoffe aus den Auspuffrohren der Autos ist im Ballungsraum Berlin das Risiko einer Krebserkrankung im Bereich der Atemorgane achtmal größer als in ländlichen Gebieten." Für 1990 hatte Spatz ermittelt, daß 600 Berliner durch den Straßenverkehr starben, davon 226 an Unfallfolgen und etwa 200 an Krebs.“

 

————————————————————————————————–

 

Umweltkatastrophen am Beispiel China 

 

Wohl nicht nur für China gilt der gleichgültige weltweite Umgang mit Benzol:

 

In der Frankfurter Allgemeine, online (faz.net), Rubrik Gesellschaft, konnte man lesen: „Chemie-Unfall: Umweltkatastrophe in chinesischer Millionenstadt“ (datiert 23.11.2005)

„Nach einer Explosion in einem Chemiewerk in der Nachbarprovinz sind die Menschen in der chi­nesischen Millionenstadt Harbin ohne Trinkwasserversorgung. Der Fluß Songhua ist mit enormen Mengen Benzol verseucht.

(…) Als sich am Montag zum ersten Mal die Nachricht verbreitete, der nordchinesischen Metropole Harbin solle für vier Tage das Wasser gesperrt werden, sprach die Stadtverwaltung zunächst von „Rohrwartungen“. (…)

Die Explosion in dem Jilin-Chemieindustriekomplex des chinesischen Ölkonzerns Petrochina er­eignete sich schon am 13. November, die Unfallstelle liegt etwa 350 Kilometer flußaufwärts von Harbin entfernt, der Industriekomplex liegt direkt am Flußufer. Bei der Explosion wurden fünf Ar­beiter tödich verletzt, Zehntausende Anwohner mußten ihre Wohnungen verlassen.

Ursache der Explosion sei gewesen, daß Arbeiter die Chemikalien „falsch behandelt“ hätten, hieß es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua. Es werde erwartet, daß das vergiftete Wasser an diesem Donnerstag die Millionenstadt Harbin erreicht, ließ jetzt die Stadtverwaltung vermelden. (…) In einem Bericht der Umweltbehörde der Provinz Heilongjiang hieß es, der Fluß sei auf 80 Ki­lometer Länge verschmutzt.“ (…)

 

——————————————————————

 

In der Frankfurter Allgemeine, online (faz.net) , Rubrik Gesellschaft, konnte man am 24.11. 2005 lesen: „Benzol im Songhua-Fluß: Giftteppich erreicht Millionen-Stadt im Nordosten Chinas“

„Vor fast zwei Wochen waren etwa 100 Tonnen des krebserregenden Benzols in den Oberlauf des chinesischen Flusses Songhua gelangt. Jetzt hat der Giftteppich die Millionen-Stadt Harbin er­reicht.

 (…) Ein Giftteppich auf einem der größten Flüsse im Nordosten Chinas hat an diesem Donnerstag die Millionen-Stadt Harbin erreicht. Offiziellen Angaben zufolge sind in der Giftfracht etwa 100 Tonnen des krebserregenden Benzols aufgegangen, die fast zwei Wochen zuvor bei einem Che­mieunfall am Oberlauf in den Fluß Songhua gespült wurden.

Ministerpräsident Wen Jiabao forderte die örtlichen Behörden auf, die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser sicherzustellen. Die Regierung sagte zudem Rußland zu, das Nachbarland per Hotline ständig über die Giftfracht zu informieren. Die russische Region Chabarowsk liegt am Amur, in den der Songhua mündet. Der Giftteppich erstreckt sich auf eine Länge von 80 Kilome­tern und wird vom Songhua durch den Nordosten Chinas in Richtung Rußland getragen. Der auch Sungari genannte Fluß ist der größte Nebenarm des Amur, der durch Chabarowsk zum Pazifik fließt. (…)

Die Giftfracht habe den Bereich, in dem das Trinkwasser für Harbin entnommen werde, am Don­nerstag morgen erreicht, sagte ein Sprecher der Provinzverwaltung. Der Teppich werde die Stadt vollends während des Samstags passieren. Da die Metropole mit drei Millionen Bewohnern und sechs Millionen weiteren in der direkten Umgebung weite Teile ihres Wassers aus dem Fluß be­zieht, hatten die Behörden bereits am Vortag die Wasserversorgung abgestellt. Sie könne frühes­tens wieder am Sonntag und auch dann nur in Teilen aufgenommen werden, meldete die staatli­che chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Der Bürgermeister von Harbin, Shi Zhongxin, sagte, man müsse davon ausgehen, daß auch das nachfolgende Wasser zunächst nicht für den Gebrauch nutzbar sei. (…) Die lokalen Behörden er­mahnten die Menschen, umgehend auf Vergiftungssymptome zu reagieren und die bereitgestellten Kapazitäten in den Krankenhäusern der Stadt zu nutzen.“

————————————————————————————–

 

Umweltkatastrophe USA

 

Am 20. April 2010 brannte und explodierte die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ der britischen Gesellschaft BP im Golf von Mexiko vor der US-Küste und führte zu einem Loch am Meeresboden, der bis heute (10.Juni) nicht geschlossen werden konnte und den gesamten Golf von Mexiko mit den Küsten verseuchte – und so gut wie alle Tiere dort tötete bzw. tötet. (siehe so gut wie überall die Schlagzeilen!). Die Menschen versuchen verzweifelt, die Küsten (-zig km!) und Gewässer sauber zu bekommen, die Tiere wo möglich zu retten und das Loch zu schließen.

 

Aus: derStandard.at, Rubrik Panorama – Umwelt – Golf von Mexiko, 10. Juni 2010: „Bereits über 70 Menschen in Louisiana erkrankt: Atemprobleme, Augenreizungen, Kopf- und Brustschmerzen”

Washington – Durch die Ölpest im Golf von Mexiko sind allein in Louisiana mehr als 70 Menschen erkrankt. (…) Etwa 50 der Erkrankten hatten direkten Kontakt mit dem Öl oder gegen die Ölpest eingesetzte Chemikalien. Von den Erkrankten haben viele bei den Reinigungsarbeiten mitgeholfen. Bei anderen scheint der Gestank der sich an der Küste ausgebreitet hat, ein Grund der Erkrankung zu sein. Eine Gesamtzahl der Erkrankungen gibt es nicht.” (APA)

 

—————————————————————————————

Links:

 

Benzol, Wirkung beim Menschen: http://www.noxen.de/publik/1/wirk.html

 

Fachinformationen vom Bayerischen Landesamt für Umweltinformationen, Stand März 2004: http://www.lfu.bayern.de/boden/fachinformationen/schadstoffratgeber/suchregister/doc/503.pdf 

 

[Deutsches] Umweltbundesamt, 15.8.2008 „Luft und Luftreinhaltung. Benzol“ http://www.umweltbundesamt.de/luft/schadstoffe/benzol.htm

 

Berliner Zeitung, Textarchiv von 1994, 30. Juni, Rubrik Umwelt: „Benzol: Gift an Großstadt-Stra­ßen. 200 Berliner sterben jährlich an Kreb

s durch Auspuff-Abgase“, von Eva Michael. Gelesen 10. Juni online:http://www.berlinonline.de/berliner-zei­tung/archiv/.bin/dump.fcgi/1994/0630/umwelt/0005/index.html 

 

Spiegel online, Rubrik Umwelt, vom 7.2.1994: „Nase im Gift“. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13687970.html

 

Frankfurter Allgemeine, online (Faz.net), gelesen 10. Juni 2010, Rubrik Gesellschaft: „Chemie-Unfall: Umweltkatastrophe in chinesischer Millionenstadt“ (datiert 23.11.2005) http://www.faz.net/s/Rub9FAE69CECEA948EAAFE2806B54BF78AA/Doc~E0775AD50FEC34DCFA29CE06E39D667F9~ATpl~Ecommon~Scontent.html (Material von AP, dpa, Reuters)

 

Frankfurter Allgemeine, online (Faz.net), gelesen 10. Juni 2010, Rubrik Gesellschaft: „Benzol im Songhua-Fluß: Giftteppich erreicht Millionen-Stadt im Nordosten Chinas“ (datiert 24.11.2005) http://www.faz.net/s/Rub9FAE69CECEA948EAAFE2806B54BF78AA/Doc~E6759C585FF4B4B1B9B8D4E5F87A80D8F~ATpl~Ecommon~Scontent.html , Material von Reuters und dpa.

 

derStandard.at, Rubrik Panorama – Umwelt – Golf von Mexiko, 10. Juni 2010: „Bereits über 70 Menschen in Louisiana erkrankt: Atemprobleme, Augenreizungen, Kopf- und Brustschmerzen”

http://derstandard.at/1276043515179/Bereits-ueber-70-Menschen-in-Louisiana-erkrankt#forumstart

 

Suite101.de, 9.1.2008:

Krebs & Leukämie: Gift in Nagellackentferner: Warnung vor Benzol im Na­gellack-Entferner, http://produkttests.suite101.de/article.cfm/gift_in_kosmetika_entdeckt

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Benzol

 

Zu den vielen krebserregenden Stoffen im Zigarettenrauch, bei dem Benzol nur eines unter vielen ist,  siehe: http://www.rauchen-abgewoehnen.info/inhaltsstoffe/erklaerung.htm

 

Opinio, 2.3.2010: „Gift in der Babynahrung“, von Roberto Bianco. http://www.rp-on­line.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE::571524&hxmain_category=::pjsub::opinio::/essen_trinken/ernaehrung

 

Focus online, Rubrik Gesundheit, vom 2.4.2009: Babynahrung. Krebserregendes Benzol in Karot­tensaft“ http://www.focus.de/gesundheit/baby/news/babynahrung-krebserregendes-benzol-in-karot­tensaft_aid_387005.html

 

Stiftung Warentest (test.de) , 10.6.2010, Seite 97: „Gift im Stift“ http://www.test.de/filestore/SH_Kinder_Leseprobe2.pdf?path=/b5/61/f5460f6c-e781-4172-bb54-6baa3437d91e-file.pdf&key=D53DBEA813C841EAFAA9BF0AB5D1A7B55D13B937

 

Benefit online, 2010, Rubrik Sicherheit: „Besser nicht probieren: Limonade mit Benzol. Verbrau­cherfalle: Benzol in der LImonade!“ (gelesen 10.6.2010.) http://www.benefit-on­line.de/sicherheit/verbraucherfallen/besser-nicht-probieren-limonade-mit-benzol.html

 

Taz.de, Archiv, 15.3.2006: „Eine ungesunde Verbindung“, von Hanna Gersmann. (Gelesen 10.6.2010.) http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/03/15/a0162

 

Das DSC-Schadstofflexikon der Dr. Stupp Consulting GmbH, Stichwort „Benzol“, gelesen 10.6.2010: http://www.schadstoff-lexikon.de/lexikon/begriffe_b.html 

 

Zeit online, Rubrik Politik, 5/2001: „Verseuchte Gebiete. Warum die Krebsgefahr in Serbien wirklich steigt“, von Gero von Randow. (Gelesen 10.6.2010). http://www.zeit.de/2001/05/Verseuchte_Gebiete

 

HNA.de, Rubrik Nachrichten, 15.4.2010: „Gift im Spielzeug: Diese Produkte sind gefährlich“ (gele­sen 10.6.2010). http://www.hna.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/gift-spielzeug-produkte-gefaehr­lich-fotostrecke-zr-716289.html

 

 

——————————————————————–

 

Und hier eine Horrorzusammenstellung für alle, die sich fragen, warum immer mehr Men­schen chronisch krank werden:

 

http://www.umweltbrief.de/neu/html/gifte.html

 

Onmeda, Ratgeber Ernährung, vom 13.1.2009: „Schadstoffe und Gifte in Lebensmitteln“ (gelesen 10.6.2010) http://www.onmeda.de/ratgeber/ernaehrung/lebensmittelskandale/schadstoffe_lebensmittel.html

 

http://www.das-weisse-pferd.com/98_11/giftdepot_mensch.html

 

Die eigene selbstständige Vertiefung in die einzelnen genannten Bereiche ist empfohlen!

 

 

 
 
Vorgestern sah ich auf 3Sat (als Wiederholung) einen Beitrag darüber, dass Bauern einerseits über einen Preisverfall bei Milch klagen, andererseits aber überall fleißig und billigst von Lebensmittelherstellern "Analogkäse" produziert und verwendet wird statt echten Käse. Wir wissen ja, wie menschenfreundlcih Lebensmittelhersteller sind, seitdem in China die Beimengung vom hochgiftigen Melamin in Babymilchpulver aufflog. Melamin täuscht bei Tests einen höcheren Protein- (und damit Milch-)Wert vor als tatsächlich vorhanden. Erinnern wir uns – die Babys trugen schwere Nierenschäden davon oder starben, 300 000 Babys waren erkrankt, ein paar hundert sind gestorben. Bei Erwachsenen dauert die Schädigung etwas länger und ist vermutlich nur schwer nachzuweisen (in Saucen, Fertigprodukte, Schokolade bís hin zu vermutlich Tierfutter…). (Wer muss auch heute Protein vortäuschen, wenn man Eiweiß auch mittels Bakterien herstellen kann?)
 
 
 
Der eigentliche TV-Beitrag stammt vom ZDF ("frontal21") vom 7.4.2009: http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,7552586,00.html, von Friedrich Kurz. (Gelesen 27.4.2009):
 

"Ahnungslose Verbraucher. Hersteller täuschen mit Kunstkäse"

"Offenbar verkaufen Pizzabäcker, Gastwirte und Lebensmittelproduzenten immer häufiger das billige Käse-Imitat – ohne die Verbraucher genau darauf hinzuweisen. (…) Schätzungsweise an die 100.000 Tonnen Analog-Käse werden jährlich in Deutschland produziert. Der verträgt bis zu 400 Grad Hitze. Selbst das robuste Teflon schmilzt bei 327 Grad. So können Fließband-Pizzas doppelt so schnell gebacken werden wie mit echtem Käse, der schon bei 200 Grad anbrennt.

"Ein großer Teil der Fertig-Pizzen enthält bereits unsere Produkte" sagt Max Wiedemann, Chef des deutschen Herstellers "Jeneil", dessen US.Partner Weltmarktführer für "Käse-Geschmackskomponenten" ist. Auf der ANUGA-FoodTec-Messe in Köln stellte Jenil kürzlich den Analog-Käse vor: Eiweißpulver [Anm.:Protein, woher auch immer], Wasser, Pflanzenöl [Anm.:gesättigt?] und Geschmackskonzentrat in sechs Variationen werden gerührt und erhitzt. In nur 20 Minuten entsteht eine cremige Masse, die wie Käse schmecken soll. Die Einkäufer – vor allem aus arabischen Ländern und aus Russland – zeigen sich begeistert. Denn das Produkt ist billig, echter Milchfett-Käse muss monatelang reifen, kostet viel mehr. (…)

Das Hessische Landes-Labor in Kassel prüft, ob die Produkte dementsprechend gekennzeichnet sind. Denn so verlangt es das Gesetz. "Käse muss auch zu 100 Prozent aus Milch hergestellt sein", erklärt der Laborleiter Dr. Hasan Taschan. Wenn aber Pflanzenfett dazu gemischt wird, dann ist das kein Käse und darf auch nicht so genannt werden. Taschans Labor kontrollierte Bäckereien, die Käsebrötchen verkaufen. Ergebnis: Von 92 geprüften enthielten 35 keinen echten Käse. In Baden-Württemberg prüften amtliche Kontrolleure Gaststätten, wollten wissen, ob dort den Verbrauchern falscher Käse serviert wird. "Von den 51 Proben aus dem Bereich Gaststätten, die als Käse oder Schafkäse bezeichnet worden sind, hatten wir eine Beanstandungsquote von 20 Prozent aufgrund von Pflanzenfett-Beimischungen", erklärt Laborleiter Dr. Jörg Rau vom Chemischen und Veterinär-Untersuchungsamt Stuttgart." Die meisten Länder lassen so gut wie gar nicht überprüfen, während die Konsumenten mit schönen Käse-Bildern und Begriffen am Produkt getäuscht werden. Es geht um viel, viel Geld! Analogkäse ist schließlich um 30-40% billiger als richtiger Käse, und das summiert sich!

Aus: http://www.kaeseplatte.com/allgemein/pseudokase-kunstkase-oder-analogkase-so-wird-der-kunde-irregefuhrt , gelesen 27.4. 2009.

Hier geht man von 2/3 aller Fertigprodukte aus, die solcherart gepanschten Kunstkäse aufweisen, unter netten Phantasienamen wie:

  • Pizza Topping – Typ italienischer Mozzarella
  • Streichkäse – die gewünschten Käsesorten können je nach Kundenwunsch optimal verändert werden
  • Käse zum Braten und Grillen – eine Abwechslung zum klassischen Steak
  • Weißkäse – Typ griechischer Feta
  • Kashkaval – wie am Balkan bekannt und beliebt
  •  
     
     
    "Analogkäse" , siehe Wikipedia:

     

    "Als Kunstkäse, Analogkäse oder Käseimitat bezeichnet man Imitate von Käse, die nicht oder nur zu einem Anteil aus Milch oder Milchprodukten hergestellt werden. Dabei wird das Milchfett durch andere tierische oder pflanzliche Fette ersetzt, zum Teil auch das Milcheiweiß durch solches anderer Herkunft." Der erste Kunstkäse wurde Ende 19. Jhd. in den USA und Europa aus Magermilch und flüsigem Rindertalg (Oleomargarin) hergestellt und mit Lab eingedickt. Bezeichnet wurde der billige Käseersatz mit "Schmalzkäse, Oleomargarinekäse oder Margarinkäse".

    "Für heutige Kunstkäse dienen meist Wasser, Milch-, Soja- oder Bakterieneiweiß und Pflanzenöle wie Palmöl als Grundstoffe, teils auch Stärke. Weitere Zutaten sind Aroma- und Farbstoffe, Salz und Geschmacksverstärker, um Geschmack und Aussehen an Vorbilder wie Parmesan, Emmentaler oder Mozzarella anzunähern. Kunstkäse wird vorwiegend in der Lebensmittelindustrie bei Convenience-Produkten, in der Gastronomie und in Bäckereien verwendet, z. B. für Pizza, Lasagne, Käsebrötchen u. ä. Gründe sind der erheblich günstigere Preis gegenüber Käse und die durch die Zusammensetzung der Zutaten einstellbaren Eigenschaften wie Schmelzverhalten und Hitzebeständigkeit, die die Produktion erleichtern."

    Selbst im geriebenen Käse oder bei Schafkäse usw. ist das Zeugs drin. Eine Kennzeichnungspflicht besteht nicht, nur darf dafür nicht die Bezeichnung "Käse" (= nur bei Milch und Milchprodukten) verwendet werden. Eine Bezeichnung als "Analogkäse", "Käseimitat" oder "Kunstkäse" ist ebenfalls nicht gestattet, man erkennt das nur durch die verwendeten Zutaten. Um hier den Eindruck zu erwecken, es würde sich bei der Ware um Käse handeln, mischt man einfach etwas echten Käse zu den Zutaten – und schon darf der getäuschte Konsument "Käse" auf der Zutatenliste lesen.

    "Die Produktionsmenge von Kunstkäse wird für Deutschland auf jährlich 100.000 Tonnen geschätzt. Bei amtlichen Untersuchungen in Gaststätten und Bäckereien wurde in rund 20 bis 30 Prozent der Fälle festgestellt, dass Kunstkäse als Zutat verwendet, aber rechtswidrig als Käse deklariert wurde."

     

    Wikipedia, zu "Geschmacksverstärkern" :

    "Geschmacksverstärker sind Lebensmittelzusatzstoffe, die den Geschmack von Speisen verstärken." Wie im Blogbeitag gestern über Glutamat und Guanocylat (= 10-20x stärker als Glutamat!) verdeutlicht, handelt es sich dabei um Neurotransmitter, die den Hungerreflex beeinflüssen, d.h. das Sättigungsgefühl ausschalten. Und vielleicht auch abhängig machen, jedenfalls bei uns Leute im Westen, die mit Soja, Tomaten u.a. in der Küche keine jahrtausendealte Tradition haben. Ein Trinker hört nicht auf, Alkohol zu trinken, auch wenn er nach 3 Liter Bier nicht mehr durstig sein KANN. Und ein Mensch, der sensibel auf Glutamat reagiert, hört nicht auf zu essen, auch wenn er eigentlich satt sein müsste! Und Glutamat ist überall, in allen Fertigprodukten, sogar in Patato-Chips. Und wie man sieht, in Analogkäse. Und vermutlich auch im Tierfutter ("Knuspertaschen lecker gefüllt mit Käse…")

    "Die stärkste Wirkung wird bei Mischungen mit 95 % Glutamat und 5 % Guanylat oder Inosinat erzielt. Als echte Geschmacksverstärker werden nur Stoffe mit den E-Nummern E 6xx bezeichnet. Alle übrigen aufgeführten Zusatzstoffe eignen sich aber durch ihre Wirkung auch als Geschmacksverstärker. Besonders häufig wird in der industriellen Lebensmittelherstellung Mononatriumglutamat (E 621) eingesetzt. Viele Lebensmittel, unter anderem reife Tomaten und Käse, Sojasauce und Fischsauce enthalten von Natur aus relativ hohe Anteile von Glutamat. Glutaminsäure ist in jedem eiweißhaltigen Lebensmittel enthalten, auch in Muttermilch." [Anm.: Glutaminsäure ist nicht automatisch gleichzsetzen mit Glutamat, und viele Menschen haben Kuhmilch- oder Sojaallergien! Die lateinamerikanische Tomate kam zu uns anfänglich als Zierpflanze, ab 1700 wurde sie in der italienischen und erst ca. ab 1900 in der deutschen Küche verwendet. Siehe Wikipedia, "Tomate".] 

    E-Nummern:

    • Adipinsäure: 355, 356, 357
    • Aspartam: 951 (Süßstoff!)
    • Bernsteinsäure: 363
    • Chloride: 508, 509, 511
    • Glutaminsäure: 620, 621, 622, 623, 624, 625 (Glutamate!)
    • Glycin: 640
    • Guanylsäure: 626, 627, 628,629 (Guanylat!)
    • Inosinsäure: 630 631, 632, 633
    • Kaliumadipat: 357
    • Lactate: 325, 326
    • Maltol: 636
    • Ethylmaltol: 637
    • Ribonucleotide: 634, 635
    • Thaumatin: 957

    Man möchte fast meinen, man dürfe nichts mehr an Fertigprodukten essen, denn das sind keine Lebensmittel, sondern Krankheitsmittel oder Todesmittel. Tragisch wird es, wenn man weiß, dass ärmere Schichten die weder Zeit haben frisch zu kochen noch das Geld haben für frische biologische Waren besonders betroffen sind. Das sind auch genau die Schichten, die von Fettsucht befallen sind.

     

    Schon längst geneppt, aber zumindest noch nicht körperlich geschädigt, wird man bei Speiseeis:

    Aus: http://suedbaden.business-on.de/verband-verwendung-von-analogkaese-ist-verbrauchertaeuschung_id4410.html vom 16.4.2009, gelesen 27.4.2009:

    "Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. verurteilt diese Praxis [= Analogkäse-Verwendung] als unzulässige Verbrauchertäuschung aufs Schärfste. Selbst unter vermeintlichen Branchenkennern waren dieser Vorgang und das Ausmaß der Verwendung bis vor kurzem nicht oder nicht ausreichend bekannt und wurde daher kaum bis gar nicht überprüft und geahndet. Mit Sorge nimmt der BDM wahr, dass immer mehr Naturprodukte aufgrund eines günstigeren Preises durch künstlich hergestellte Ersatzprodukte substituiert werden. (…) Befürworter werben sogar schon mit dem Schlagwort „Gesundheit“. Diese Art von Käse werde mit Pflanzenfett, also dem „gesünderen“ Fett, hergestellt – kein Wort jedoch dazu, dass bei der Herstellung mit Geschmacksverstärkern gearbeitet wird, um den Käsegeschmack zu erzeugen. 

    Im Übrigen werden die Verbraucher laut BDM nicht nur im Käsebereich nicht ausreichend aufgeklärt. Kaum ein Verbraucher weiß, dass das von ihm gekaufte Schokoladen- oder Vanilleeis oft keine Milch mehr enthält. (…)

    • Eis: Produkte, die in der Vergangenheit als „Eis mit Pflanzenfett“ bezeichnet wurden, werden heute unter der Bezeichnung „Eis“, ergänzt durch die Geschmacksrichtung wie z.B. Schokoladeneis, geführt.
    • Eiskrem: enthält mindestens 10 Prozent Milchfett (Einfacheiskrem muss mind. 3 Prozent Milchfett enthalten, Fruchteiskrem mind. 8 Prozent Milchfett und einen deutlich wahrnehmbaren Fruchtgeschmack)
    • Milcheis: enthält mindestens 70 Prozent Milch.
    •  
      Rahmeis, Sahneeis, Fürst-Pückler-Eis: mindestens 18 % Milchfett, bei neueren Herstellungen z.T. auch nur 15 %.
    • Cremeeis: mindestens 50 % Milch und auf einen Liter Milch mindestens 270 g Vollei oder 90 g Eigelb. Es enthält kein zusätzliches Wasser."

    In Deutschland gibt es für Speiseeis nur Leitsätze, aber keine gesetzlichen Regelungen für die Produktion. Von den Leitsätzen kann der Hersteller abweichen, wenn der Konsument das erkennen kann (d.h.die Zutaten liest). -Fragt sich nur, wer tut das schon, und wer kennt sich überhaupt aus? Sind wir alle akademische Chemiker oder Nahrungsbiologen?

    ————————————————————————————–

    Weitere Links:

    Lese auch zum Thema Geschacksverstärker und fatale Gesundheitsfolgen: http://buntegartenlaubeno7.spaces.live.com/blog/cns!656F1EEF7FFB1856!534.entry

    http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2009/4/23/news-117817371/detail.html

    http://www.nahrungsmittel-blog.de/2009/04/verbrauchertaeuschung-durch-analog-kaese/

    http://weinverkostungen.de/verbraucherschuetzer-warnen-vor-analogkaese/

    http://www.szon.de/lokales/biberach/stadt/200904160218.html?_from=rss

     

     

     

     

     

    Aus: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/1927034/index.do?post=true , vom 24.4.2009:

    "Bei schwerem Asthma Glutamat in Lebensmitteln meiden

    Sonst drohen lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen.
     
    Patienten mit schwerem Asthma sollten den Geschmacksverstärker Glutamat in Lebensmitteln unbedingt meiden. Denn sonst drohen ihnen nach Angaben der Deutschen Lungenstiftung [d.h. Vorstandsvorsitzender Prof. Harald Morr] lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen – bis hin zu epileptischen Anfällenoder Atemlähmung."
     
    Asthmatiker haben ein erhöhtes Risiko für "Beschwerden des sogenannten Natriumglutamat-Syndrom-Komplexes. Dazu gehörten Hautbrennen und -jucken, Kopfschmerzen, Übnelkeit, Herzrasen, Engegefühl in der Brust, Benommenheit, Abgeschlagenheit, Taubheitsgefühl und Atembeschwerden." Glutamat wird als Geschmacksverstärker in Fertignahmungsprodukte und in Würzmittel zugesetzt, kommt aber auch in "Seegras, Seetang, Sojabohnen und Zuckerrüben vor. Bei der Substanz handelt es sich um ein Natriumsalz einer Aminosäure, die im Gehirn auch als Neurotransmitter wirkt" und so Funktionen des Stammhirns stört, welches elementare Körperfunktionen wie auch den des Hungers regelt. Daher steigert Glutamat den Appetit, kann aber auch "Schweißausbrüchen, Magenschmerzen, Bluthochdruck, Herzklopfen und Migräne" verursachen. Allergikern drohten [lt. Untersuchung] schwerste Komplikationen bis hin zum Soforttod durch Atemlähmung". Asthmatiker und Allergiker sollten daher unbedingt bei verpackten Lebensmitteln auch die Kennzeichnung von Geschmackverstärker (E 620 oder E 625) achten. Normalerweise müssten auch Speisekarten Glutamat bei Speisen kennzeichnen [wo gibt es die?]. Auch Pizzasoßen oder Ketchup kann Glutamat enthalten. Vielfach wird einfach pauschal "Würze" angegeben = Würzsalz, Würzsoße, Würzstoff, Würzmittel oä. womit man beliebig die Angabe von Substanzen wie Geschmacksverstärker (glutamathaltige Substanzen, Sojasoße…) umgeht. "Besondere Vorsicht ist bei Guanylat geboten, da dieser noch stärker wirke als Glutamat, sagt Morr."
     
    —————————————————————–
     
     

    "Geschmacksverstärker Glutamat

     

    Noch immer wird der Geschmacksverstärker Glutamat in unzähligen Fertignahrungsmitteln und Würzmitteln eingesetzt, obwohl es sich hierbei um einen der schwersten, legal zugelassenen Gehirnzerstörer handelt. (…) Industriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze, sondern chemische Substanzen, die unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren, um den Absatz theoretisch geschmacklich ungenießbarer Produkte zu ermöglichen.

    Da die verschiedenen, gebräuchlichen Glutamate (Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Calciumglutamat und Glutaminsäure) in ihrer Wirkungsweise nahezu identisch sind, soll im Folgenden von "dem" Glutamat die Rede sein. Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht, und von dort direkt in unser Gehirn gelangt, weil die recht kleinen Moleküle des Glutamats unsere schützende Blut- Hirnschranke z.T. problemlos überwinden. (…) Im Unterschied zu den bekannteren Rauschgiften macht Glutamat nicht vorwiegend "high", sondern es erzeugt künstlich Appetit, indem es u.a. die Funktion unseres Stammhirns stört. Das Stammhirn (limbisches System) regelt neben den elementaren Körperfunktionen unsere Gefühlswahrnehmung und daher auch den Hunger." Es kommt zu Schweißausbruchen, Magenschmerzen, Bluthochdruck, Herzklopfen, Migräne. Bei Allergikern kann Glutamat epileptische Anfälle auslösen bis hin zu Atemlähmung. "Die Sinneswahrnehmung wird deutlich eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das allgemeine Konzentrationsvermögen nehmen nach Einnahme von Glutamat bis zu mehrere Stunden lang nachhaltig ab.  (…)

    In Tierversuchen führte der Geschmacksverstärker Glutamat zu schweren Gehirnschäden; wurde es schwangeren Ratten über die Nahrung in Dosierungen verabreicht, wie sie z. B. in Kartoffelchips oder Fertigsuppen durchaus üblich sind, so konnte sich beim Embryo im Mutterleib kein voll funktionsfähiges Nervensystem mehr entwickeln. Die Neugeborenen wären wahrscheinlich in der Natur nicht überlebensfähig gewesen. Auch bei erwachsenen Tieren traten deutliche Gehirnveränderungen auf. Auch die schwersten Gehirnschäden nach dem Schlaganfall entstehen nicht dadurch, dass der Sauerstoffmangel sehr viele Gehirnzellen zerstört; die wenigen wirklich so zerstörten Zellen setzen u.a. große Mengen an Glutamat frei, das die eigentliche Hauptzerstörung verursacht." Da es um Milliardenbeträge geht, hat die Nahrungsmittelindustrie Medienberichte unterdrückt und durch Lobbying eine gesetzliche Weiterverfolgung unterbunden. Ohne Glutamat wären viele Fertigpackungen ungenießbar.

    "Wer über längere Zeit viele, mit dem Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat versetzte Speisen isst, riskiert sein Augenlicht. Das fanden Wissenschaftler um Prof. Dr. Hiroshi Ohguro von der Universität Hirosaki, Japan, laut einem aktuellen Bericht der Fachzeitschrift New Scientist heraus. Danach konnten die Forscher in Experimenten mit Ratten zeigen, dass Tiere, die sechs Monate lang Futter mit hohem Glutamat-Anteil erhielten, deutlich dünnere Netzhäute entwickelten und nach und nach sogar ihre Sehkraft verloren. (…) Bei geringeren Dosen in der Nahrung könnte sich die Wirkung möglicherweise erst nach einigen Jahrzehnten zeigen. Ohguros Ansicht nach erklären die neuen Forschungsergebnisse vielleicht auch, warum in Ostasien – wo Mononatriumglutamat (MSG) vielen Speisen beigemengt wird – eine spezielle Form des Grüner Stars (Glaukom) ohne den üblicherweise erhöhten Augeninnendruck so stark verbreitet ist."

    siehe da, aus: "Ärzteblatt 15.5.08

    Glutamat führt zum Hirnödem bei malignen Gliomen

    Der Neurotransmitter Glutamat ist verantwortlich für die Entwicklung von Ödemen bei malignen Gliomen. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Ilker Eyüpoglu der Neurochirurgischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg in der Zeitschrift Nature Medicine (doi:10.1038/nm1772)."

    siehe da, aus: "Global Press 18.8.2008:

    Glutamat löst Unverträglichkeitsreaktionen aus (…)

    Zu den Unverträglichkeitsreaktionen durch Glutamat zählen beispielsweise Hautrötungen, ein Engegefühl in der Burst oder Zittern. Häufig werden die Betroffenen auch von Übelkeit, Kopf- oder Muskelschmerzen geplagt. Bei Kindern kann es zu Fieber, Angstzuständen oder Verwirrtheit kommen."

     

    ……………………………………………………………………

    Aus: http://www.ugb.de/e_n_1_142895_n_n_n_n_n_n_n.html, UGH-Gesundheitsförderung, gesehen 24.4.2009

    Quelle: Dittrich, K.: UGB-Forum 2/04, S. 100-101

    "Glutamat: Harmlos oder Nervengift?

    Dipl. oec. troph. Kathi Dittrich

    Er steckt in asiatischem Essen, in Fertiggerichten, Kartoffelchips oder Würzsoßen. Sogar naturbelassene Lebensmittel enthalten den Geschmacksträger Glutamat. Kritiker vermuten, dass der Stoff Nervenkrankheiten wie Alzheimer und Parkinson fördert.

    Glutamat wird zwar nach wie vor als Geschmacksverstärker bezeichnet, doch das ist eigentlich falsch. Japanische Wissenschaftler haben mittlerweile herausgefunden, dass das weiße Pulver selbst einen Geschmack hat. Umami, auf deutsch "köstlich", wird das pikante, würzige und bouillonartige Aroma in Japan genannt. Als Natriumglutamat wird es unter anderem pikanten Fertig- und Tiefkühlgerichten, Tütensuppen, Gewürzmischungen, Salat- und Würzsoßen zugesetzt. In asiatischen Ländern steht es sogar als Würzmittel auf dem Tisch. In die Kritik geraten ist Glutamat in den 70er Jahren durch das so genannte "Chinarestaurant-Syndrom". Immer wieder litten Menschen nach dem Genuss chinesischen Essens an Kribbeln oder Taubheit in Nacken, Armen und Rücken, Schwächegefühl und Herzklopfen. Als Auslöser der Beschwerden wurde der Geschmacksverstärker verdächtigt, der in der chinesischen Küche seit knapp 100 Jahren verwendet wird. Interessanterweise traten die Symptome überwiegend bei Amerikanern und Europäern auf, in China und Japan selbst ist die Unverträglichkeit so gut wie unbekannt. (…)"

    [Anm.: Die Asiaten vertragen keine Milch und die Indianer kein Alkohol, weil sie sich die letzten 2000 Jahre nicht darauf anpassen konnten. Jedenfalls vertragen WIR kein Glutamat und werden fett davon!]

    "Glutaminsäure bzw. ihre Salze, die Glutamate, kommen auch natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vor, z. B. in Käse oder Tomaten. Auch der Körper selbst bildet täglich erhebliche Mengen der wichtigen Aminosäure. (…) Als Neurotransmitter ist Glutaminsäure unter anderem an der Schmerzübertragung, am Körperwachstum, an der Gewichtsregulierung und an der Appetitsteuerung beteiligt. (…) [Der wissenschaftlichen]Meinung nach ist die Blut-Hirnschranke nicht vollkommen dicht, sondern kann beispielsweise bei Erkrankungen wie Hirnhautentzündung, Alzheimer oder inneren Blutungen gestört sein. Bei einem Schlaganfall wird z. B. aus den Gehirnzellen Glutamat freigesetzt, das diese Zellen zerstören kann. Auch im Tierversuch konnten Wissenschaftler den zerstörenden Effekt aufs Gehirn beobachten. Aus diesem Grund wird Glutamat von kritischen Stimmen auch als Nervengift bezeichnet. So hält der Heidelberger Alzheimerforscher Professor Konrad Beyreuther einen Zusammenhang zu Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson für möglich. Eine schädigende Wirkung trete allerdings nur auf, wenn extrem hohe Dosen auf die Gehirnzellen einwirkten. Und dies ist beim gesunden Menschen selbst bei glutaminsäurereicher Ernährung unter anderem aufgrund der Blut-Hirnschranke äußerst unwahrscheinlich. Bei einer Störung des Gehirnstoffwechsels ist eine Schädigung jedoch zumindest denkbar. [Anm.: Bei Einnahme von Medikamenten z.B.?] (…)

    Im Durchschnitt nimmt ein Mitteleuropäer nur etwa 0,3-0,5 Gramm Glutamat pro Tag als Geschmacksverstärker auf. Allein aus Gemüse, Käse und Wurstwaren verzehren wir rund ein Gramm des natürlicherweise vorkommenden freien Glutamats. Nur die freie Form besitzt übrigens die geschmacksverstärkende Wirkung. Spitzenreiter sind Roquefortkäse mit 1280, Parmesan mit 1200, Sojasoße mit 1090, Pilze (Dose) mit 240 und Tomaten mit 140 Milligramm pro 100 Gramm. Zusätzlich kommen rund 10-20 Gramm natürliches, an Proteine gebundenes Glutamat auf den Tisch und etwa 50 Gramm bildet der Körper täglich selbst. Je nach Verzehrsgewohnheiten kann die Aufnahme an Glutamat bei einzelnen Personen allerdings deutlich höher liegen. Wer regelmäßig Brühwürfel, Hefeextrakte und Tütensuppen verwendet oder täglich Pizza und Kartoffelchips futtert, kommt leicht auf Mengen über 1 Gramm pro Tag. Aber selbst mit einer glutamatreichen Kost erreichen wir lediglich die Mengen, die in asiatischen Ländern üblich sind. Rund 1,2-1,7 Gramm an Geschmacksverstärker werden dort im Schnitt am Tag verspeist. Und von einer besonderen Häufung von Alzheimer oder Parkinson in China oder Japan ist nichts bekannt, auch wenn die Erkrankungsrate dort wie in den westlichen Ländern ansteigt. (…)"

    Die internationalen Expertengremien von FAO und der wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU beschwichtigen: Schädliche Einflüsse von Glutamat ind nciht nachzuweisen und daher sind Geschmacksverstärker unbedenklich. Denn die paar sensible Ausnahmen… = "Trotzdem fordern die Experten weitere große Doppelblind-Studien. Fakt ist, dass einzelne Personen sensibel auf Glutamat reagieren. Auch schwer Asthmakranke weisen möglicherweise eine besondere Glutamat-Empfindlichkeit auf.Wer keine Unverträglichkeit auf glutamathaltige Speisen zeigt, für den wird der gelegentliche Genuss von Fertigsuppen oder Kartoffelchips sicher keine Folgen haben. Vor der Aufnahme größerer Mengen ist allerdings abzuraten, insbesondere Kindern und Jugendlichen. Zum einen aus kulinarischen Gründen. Denn wer sich regelmäßig dem Einheitsgeschmack von Glutamat aussetzt, verliert die Sensibilität für das natürliche Aroma von Lebensmitteln. Zudem soll der Geschmacksverstärker den Appetit anregen und kann so möglicherweise zu Übergewicht beitragen. Bedenklich stimmen sollte auch, dass sich die Glutamatproduktion und damit der Verzehr seit den 70er verfünffacht hat."

    [Anm.:Na, da hat sich doch bei soviel Verharmlosung das Lobbying ausgezahlt, oder? Steigt eigentlich die Zahl der Adipositas-Kranken nicht ebenfalls seit den 70ern an?]

    ………………………………………………………………..

    Aus: Wikipedie, "Glutamat":

    "Als Substanz wurde L-Glutamat als Natriumglutamat zuerst 1866 vom Deutschen Heinrich Ritthausen identifiziert, 1908 entdeckte der japanische Forscher Kikunae Ikeda dessen Bedeutung für die Geschmacksqualität; er untersuchte, was die Ursache für den besonderen Wohlgeschmack von Käse, Fleisch und Tomaten ist, der aber nicht durch die vier bekannten Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, bitter abgedeckt wird. Dabei konnte er aus einem in Japan in der Küche verwendeten Algenextrakt Glutamat extrahieren und nachweisen, dass Glutamat für den speziellen Umami-Geschmack verantwortlich ist. Zusammen mit dem Industriellen Saburôsuke Suzuki gründete er zur Vermarktung seiner Entdeckung später das Unternehmen Ajinomoto. Heute wird Natriumglutamat vor allem in Südost-Asien biotechnologisch (Fermentation) mit Hilfe des Bakteriums Corynebacterium glutamicum hergestellt (1,7 Mio. Tonnen pro Jahr).

    L-Glutamat findet sich natürlicherweise in fast allen proteinhaltigen Lebensmitteln. Bei normaler Mischkost liegt die tägliche Glutamataufnahme daher bei 8-12 g. Besonders reich an freiem L-Glutamat sind Käse und Fleischprodukte. Als Lebensmittelzusatzstoffe kommen verschiedene Salze der Glutaminsäure mit der Bezeichnung Geschmacksverstärker E 620 bis E 625 zum Einsatz. (…) Die Studienergebnisse zu Glutamat sind uneinheitlich. Bei Überempfindlichkeit wird vermutet, dass Glutamat der Auslöser des Chinarestaurant-Syndroms ist. (…) John W. Olney kam auf Grund von Tierversuchen in den 1960er-Jahren zu dem Ergebnis, dass Glutamat, das als Neurotransmitter einen direkten Einfluss auf die Stoffwechselvorgänge von Nervenzellen hat, bei überhöhten zellulären Konzentrationen schädlich auf Nervenzellen wirkt und im Extremfall zu deren Absterben führt. Konzentrationsabhängig wirke es also neurotoxisch. Es steht seitdem im Verdacht, bei der Entstehung von Parkinson und Alzheimer eine Rolle zu spielen. (…) Wissenschaftliche Studien mit Menschen haben bislang keine Schädlichkeit des Glutamats belegt. Nach wie vor halten viele Wissenschaftler es für unwahrscheinlich, dass Glutamat die Blut-Hirn-Schranke passieren kann. Es ist bislang nicht belegt, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen direkt auf Menschen übertragbar sind.

    Weiterhin wird von einzelnen Wissenschaftlern die Theorie vertreten, dass Glutamat in Verbindung mit dem Süßstoff Aspartam zu degenerativen Erkrankungen führt. In Tierversuchen mit Ratten führte die Gabe von Glutamat zu stark verfetteten und teilweise deformierten Tieren.

    Zudem wird ein Zusammenhang zwischen Enddarmkrebs und dem Verzehr von Glutamat vermutet."

    ……………………………………………………………………………………

    Aus: http://www.transgen.de/datenbank/zusatzstoffe/122.doku.html , gelesen am 24.4.2009

    "Guanylat"

    ist ein Geschmacksverstärker mit der Kennzeichnung E 627, 628, 629, hergestellt durch Mikroorganismen aus der Gentechnik. Guanylate sind genauer gesagt verschiedene auf Basis der Guanylsäure hergestellte Verbindungen (Dinatriumguanylat E 627, Dikaliumguanylat E 628, Calciumguanylat E 629.) Es sind Salze der Guanylsäure. Die Geschmacksverstärker werden eingesetzt in Suppen, Soßen, Würzmittel, Tomatenprodukten, Fleischerzeugnissen und als Kochsalzersatz.

    "Kennzeichnung: Zusatzstoffe, die in geschlossenen Systemen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, sind nicht zu kennzeichnen. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Zusatzstoff aufgereinigt wird und keine Mikroorganismen enthält.Erhalten die verwendeten Mikroorganismen Nährstoffe (Substrate) aus gentechnisch veränderten Pflanzen, bleibt der Zusatzstoff ohne Kennzeichnung."

    ………………………………………………………………………..

    Aus: Wikipedia, "Cuanylat"

    "Guanosinmonophosphat wird wie auch das Dinatrium-, Dikalium- und Calciumsalz als Geschmacksverstärker (E 626, E 627, E 628 und E 629) eingesetzt, wobei die Verbindungen eine etwa 10 bis 20-mal stärkere Wirkung als Glutaminsäure (Glutamat) zeigen. Bei Zusatz geringster Mengen wird der Geschmack vieler Lebensmittel (vor allem Fertigprodukte und Dosengerichte) verbessert und einige unerwünschte Geschmacksnuancen ausgeschaltet. In Verbindung mit Glutamat wirken GMP und dessen Salze synergetisch und erhöhen auch in niedrigen Anteilen, etwa bei 1:10, die geschmacksverstärkende Wirkung. Dikaliumguanylat und Calciumguanylat werden auch als Natriumfreier Kochsalzersatz verwendet."

     
    ——————————————————————–
     
    Kommentar:
     
    Langsam kann man sich schon fragen, ob wir Konsumenten allesamt als Nutzvieh betrachtet werden für Lebensmittelkonzerne, "Cashcows" sozusagen, die Müll fressen aber Geld s.heißen sollen! Egal, was man Mensch (und vermutlich auch Tier) vorsetzt, ob man ihn langsam vergiftet oder nicht, durch nun von der EU legalisierte Mogelpackungen (Aufhebung der Einheitsgrößen bei Verpackungen! Damit kein Preisvergleich mehr möglich, bestenfalls mit Lupe auf dem Warenschild im Kaufhaus) betrügt und bestiehlt, es ist offenbar alles erlaubt.
     
    Wir wissen von der Fettsucht-Epidemie im Westen und wir wissen auch, dass immer mehr Bürger an Krebs erkranken (wobei die Statistiken in den USA in allen Medien verschwiegen werden!), aber Hauptsache, die Agrarkonzerne und Lebensmittelproduzenten machen durch Pantschen und Mogeln Gewinn und bekommen auch noch Subventionen obendrauf. Und was sie hier nicht herstellen dürfen, dass lassen sie Richtung Asien produzieren. Dann wird es importiert, und keiner kontrolliert – oder sehr, sehr selten!
     
     
     
    Lese dazu auch zum Thema Kunstkäse (Analogkäse) mit Geschmacksverstärkern:
     
     
     
     
    Aus www.krone.at vom 13.3.2009, Rubrik Discover:
     
    "Östrogen belastet: Hormone in Mineralwasser aus PET-Flaschen
     
    Eine neue Studie über die Hormonbelastung von Mineralwässern lässt aufhorchen: Ökotoxikologen aus Frankfurt haben nachgewiesen, dass besonders Mineralwasser aus Kunststoffflaschen hohe Werte einer dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähnlichen Chemikalie aufweist. Besorgniserregend, wenn man bedenkt, das man Mineralwasser oft direkt aus der PET-Flasche trinkt.
     
    Die Biologen Jörg Oehlmann und Martin Wagner von der Goethe-Universität in Frankfurt haben  diverse deutsche Mineralwasser-Sorten auf deren Belastung mit Umwelthormonen, sogenannten Endokrinen Disruptoren, untersucht. In zwölf der 20 untersuchten Mineralwassermarken konnten sie eine erhöhte Hormonaktivität nachweisen.
     

    Oehlmann nennt als  Beispiel die Plastikkomponente Bisphenol A, eine östrogenartig wirkende Chemikalie, die aus Polycarbonat-Flaschen auslaugen und so ins Lebensmittel gelangen kann. (…) Doch das war nicht die einzige Chemikalie, mit der es die Wissenschaftler zu tun hatten. Laut Oehlman fänden sich in den Mineralwässern eine Vielzahl von Umwelthormonen. Um diese sogenannten Cocktaileffekte einzubeziehen, haben sich die Wissenschaftler nicht auf eine einzelne Substanz konzentriert, sondern haben die gesamte Hormonaktivität von Mineralwasser gemessen. (…) "Wir haben Mineralwasser aus Glas- und Plastikflaschen verglichen und konnten zeigen, dass die östrogene Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist, wie in Wasser aus Glasflaschen“, so Wagner. Ein Grund dafür könnte das Auslaugen von Plastikadditiven, wie zum Beispiel Weichmachern, aus den PET-Flaschen sein. [Und nicht nur aus Flaschen, sondern generell aus PET-Plastik.]

    Noch können die Ökotoxikologen nicht abschätzen, ob die östrogene Kontamination des Mineralwassers ein gesundheitliches Risiko darstellt. Jörg Oehlmann: "Unsere Ergebnis belegen zwar, dass wir mit einer größeren Menge an Umwelthormonen in Kontakt kommen als bisher vermutet, allerdings wissen wir noch nichts über deren Aufnahme und Abbau im menschlichen Körper." Die Ergebnisse ihrer Studie haben die Frankfurter Ökotoxikologen nun in der angesehenen Fachzeitschrift "Environmental Science and Pollution Research" veröffentlicht."

    ______________________________________________________________________________________
     
    Kommentar:
     
    Die beiden Wissenschaftler scheinen die letzten 20 Jahre verschlafen zu haben.
     
    Der Witz an der Sache: das alles ist schon seit den 80er Jahre bekannt, und wurde damals in Magazinen veröffentlicht: dass nämlich PET-Plastik (Klarsichts-Verpackungen von Wurst, Käse, Salate etc.) unter Einwirkung von Wärme beim Verschweißen Östrogen freisetzt, welches den Inhalt kontaminiert. Dass Plastikflaschen Östrogen ausschwemmen (darum behielten Firmen in den 80er Jahren vielerorts noch die Glasflaschen bei!). Und dass auch Waschmittelreste (z.B. die beim Spülvorgang nicht gut genug ausgespült werden, und somit in der Kleidung verbleiben, sich in Stoffen oder im Abwasser chemisch zu Östrogen umwandeln. Folge: Unfruchtbarkeit und "Verweiblichung" bei Männern (Brustansatz, Fettbauch, höhere Stimmen,…), Krebsrisiko. Bei Amphibien und einigen Fischarten verkümmern männliche Genitalien, sie werden missgestaltet geboren oder der Nachwuchs ist bevorzugt weiblich. Neu aus den 90er Jahren ist: der Nachweis von Östrogen im Abwasser (und damit in den Flüssen) durch Harn, z.B. durch Anti-Baby-Pillen. Medikamente und solche Stoffen können von der Kläranlage NICHT ausgefiltert werden und wandern bei Reycycling zurück in den Wasserkreislauf.
     
    Warum man dagegen seit den 80er Jahren nichts tut? Und immer weniger tut? Na aus Profitgier!
    Solange sich Menschen das gefallen lassen und Politiker bezahlt werden, ändert sich daran nichts.
    Wen kümmert schon die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen aus den Unterschichten….
     
    Gratulation an die Wirtschaft, dass sie diese schon damals bekannten Tatbestände so erfolgreich innerhalb der Bevölkerung zum Vergessen gebracht hat…
     
    ________________________________________________________________________________________________________________________________
     
     
     
    "Können Schadstoffe aus der Umwelt eine Schwangerschaft verhindern?

    "Gerade für die Infertilität liegen oftmals Gründe vor, die im Bereich von Umweltschadstoffen und Belastungen am Arbeitsplatz angesiedelt sind. Schon das normale Heranreifen der Eizelle kann durch Umweltgifte verhindert werden, dies gilt ebenso für den Befruchtungsvorgang im Eileiter und für den Einnistungsprozess in der Gebärmutter. Aber auch noch zu einem etwas späteren Zeitpunkt können schädliche Substanzen über den Mutterkuchen in den kindlichen Organismus gelangen und je nach Intensität der Belastung kann das zu Fehlgeburten, insbesondere in den ersten zwölf Wochen, führen. (…)

    Holzschutzmittel, die PCP und Lindan enthalten [alte Wollteppiche, Anstriche etc.] wurden seit den sechziger Jahren in großen Mengen in Wohnbereichen eingesetzt. Innerhalb belasteter Wohn- oder Arbeitsräume werden möglicherweise ausgasende Gifte eingeatmet, oder über die Haut aufgenommen. Frauen, die mit solchen Schadstoffquellen leben, klagen über Müdigkeit, Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen und Depressionen. Die Beschwerden sind abhängig von der Dauer und der Schwere der Belastung.

    Als besonders wichtig sind im Bereich der Schwermetalle Blei, Quecksilber und Cadmium zu nennen. Blei befindet [bei Autos befand] sich in Abgasen, Trinkwasser aus Bleirohren, in Keramikgeschirr, das bei zu niedrigen Temperaturen gebrannt und glasiert wurde, sowie in Bleiglas. Es kann die Schranke des Mutterkuchens ungehindert passieren und bei dem ungeborenen Kind zu Wachstumsstörungen führen. Quecksilber ist bekanntermaßen in "aller Munde", nämlich in Amalgamfüllungen, desweiteren vor allem in Thunfisch und auch in Unkrautvernichtungsmitteln. Amalgam belastet die Hirnanhangdrüse, die wichtige Hormone für die zyklischen Vorgänge in den Eierstöcken produziert. Bei Frauen mit mehr als zehn Amalgamfüllungen treten gehäufter Gelbkörperschwächen auf. Da der Gelbkörper das für die beginnende Schwangerschaft überlebenswichtige Hormon Progesteron produziert, ist eine gelungene Einnistung gerade von seiner Funktionstüchtigkeit abhängig. (Eizelle und Eibläschen werden gemeinsam als Follikel bezeichnet. Nach dem Eisprung verbleibt das Eibläschen im Eierstock und wird zum Gelbkörper.)

    Müllverbrennungsanlagen produzieren Cadmium, das aber auch [dank Umweltvergiftung] in Muscheln, Austern, Tintenfischen und Innereien wie Leber vorkommt. An dieser Stelle nun ein kurzer Überblick [giftiger Stoffe]:" Holzschutzmittel (z.B. bei Vertäfelungen, Holz- und Ledermöbel), Innenraumbiozide (z.B. Flohspray bei Tieren, Pyrethrum etc.), Fungizide, Herbizide, Insektizide, Organische Lösungsmittel (Farben, Lacke, Klebstoffe), Organische Flammschutzmittel (z.B. Computer, TV, Matratzen, Polstermöbel, Fleckwasser), Formaldehyd, (Zigaretten, Spanplatten), Dioxine und Furane (durch Müllverbrennung kontaminierter Stoffe), Stickoxide + Ozon + Benzol (durch Abgase z.B. von Autos), Isozyanate (Fugenkitt, Dichtungsmassen, Möbellacke), Schwermetalle wie Blei + Cadmium + Quecksilber (Amalgam-Zahnfüllungen, kontaminierte Nahrung wie Fisch, Meeresfrüchte und Trinkwasser), hormonwirkende Industriechemikalien wie PCB, sythetische Moschusverbindungen, Bisphenol A ("Dichtungsmaterial, Brandschutzanstriche, Transformatorenöl, Waschmittel, Kosmetika, Lack von Lebensmitteldosen", Parfüm).

    Schädlich für die weiblliche Fruchtbarkeit sind auch Genußgifte wie Nikotin und Koffein.
     
    Der Körper lagert aus Notwehr Gifte, die er nicht los wird, gerne in Fettdepots im Körper (inklusive der Leber) ein: "Die Ernährung sollte möglichst wenig tierisches Fett enthalten, da Umweltgifte sich besonders im Fettgewebe ablagern. Aus diesem Grund sollten auch Fastenkuren nur unter Anleitung stattfinden, da Schadstoffe durch den Fettabbau schneller in den Blutkreislauf geraten."
     
     
    Aus: http://www.kommunikation.uzh.ch/static/unimagazin/archiv/3-96/fruchtbarkeit.html, Unimagazin – Die Zeitschrift der Universität Zürich, 3/96:
     
    "Durch seine Tätigkeiten in Landwirtschaft und Industrie hat der Mensch eine ansehnliche Reihe von Chemikalien in die Umwelt eingebracht. Viele dieser synthetischen Substanzen sind persistent und lipophil, Eigenschaften, die es diesen Substanzen erlauben, sich rasch in Fettgeweben von Tier und Pflanzen anzureichern. So gelangen sie in die Nahrungskette und werden zu einer potentiellen Bedrohung für die Gesundheit von Mensch und Tier. Während der letzten drei Jahrzehnte galt unser Augenmerk und unsere Besorgnis in erster Linie letalen, karzinogenen oder teratogenen (Missbildungen erzeugenden) Wirkungen solcher Umweltchemikalien. In neuerer Zeit jedoch stehen plötzlich andere Mechanismen und Effekte dieser Substanzen im Vordergrund, nämlich ihre Reproduktions- und entwicklungstoxische Wirksamkeit, das heisst ihre Wirkungen auf die Reproduktion und auf die Nachkommen belasteter Elterngenerationen. (…)

     

    Die Wirkungen von Chemikalien aus der Umwelt auf Entwicklungsprozesse äussern sich in nachhaltig andauernden Funktionsstörungen von Organen und Organsystemen. Gewisse Fremdsubstanzen (…) können mit Hormonsystemen interagieren, indem sie entweder direkt in die Hormonbiosynthese oder am Hormonrezeptor angreifen. Chemikalien können aber auch die Aktivität von stoffwechselaktiven metabolisierenden Enzymen verändern, was einen rascheren Abbau von exogenen (von aussen) zugeführten, aber auch von endogenen Stoffen wie Hormonen nach sich zieht und zu veränderten Hormonspiegeln in kritischen Phasen der Entwicklung führen kann. (…)

    Hintergrund für die in jüngster Zeit steigende Besorgnisüber hormonell aktive Chemikalien bilden neuere epidemiologische Datenüber die Verminderung der Spermienproduktion vorab in europäischen Ländern, Zunahme von Kryptorchismus (Hodenhochstand), Hypospadie (Harnröhre mit nach unten geöffneter Rinne) und bestimmter Hodenkrebsarten beim jungen Mann, Störungen der Fertilität und Zunahme von Brustkrebs bei der Frau. Als alarmierend werden auch die Fortpflanzungsstörungen bei wildlebenden Tieren angesehen. (…) Reproduktionsstörungen und Störungen des Immun- und Nervensystems (Verhalten) nehmen bei marinen Säugern, bei Reptilien und Vögeln in besorgniserregendem Masse zu. (…) In verschiedenen deutschen Bundesländern wird die Humanmilch [= menschliche Muttermilch] seit Anfang der 80er Jahre regelmässig auf ihren Gehalt an verschiedenen Pestiziden und auf polychlorierte Biphenyle (PCB, industriell verwendete Chemikalien) untersucht. Mit Ausnahme von Hexachlorzyklohexan (Lindan) sind die Schädlingsbekämpfungsmittel in den meisten westlichen Industrieländern schon seit vielen Jahren verboten und zeigen eine sinkende Tendenz. Trotzdem sind ihre Konzentrationen in der Frauenmilch immer noch viel höher als in der Kuhmilch. (…) Eine neue Generation von Fremdstoffen in der Humanmilch kündete sich 1992/93 an; erstmals sind in Frauenmilchproben der Schweiz und Deutschlands Chemikalien ganz anderer Herkunft gefunden worden: Polynitro- oder Nitromoschusverbindungen. Sie dienen als billiger und praktisch nicht abbaubarer Ersatz für das natürliche Moschus und finden weitverbreitet Verwendung als Parfümbestandteile in Wasch-, Kosmetik- und Reinigungsmitteln. (…) Auch erwachsene Ratten lagern sehr rasch, zeit- und dosisabhängig, hohe Konzentrationen dieser fettlöslichen Substanzen ins Fettgewebe ein, wobei interessanterweise das weibliche Tier bei zeitlich und mengenmässig gleicher Belastung aus bisher unabgeklärten Gründen die fünf- bis sechsfach höhere Konzentration im Fett und in den Organen erreicht (Suter, 1996). Die starke Bioakkumulation dieser Parfümstoffe wurde in den frühen 80er Jahren in Japan bei Fischen festgestellt, merkwürdigerweise jedoch in europäischen Ländern nicht weiter berücksichtigt bis zu ihremüberraschenden Nachweis in der Humanmilch. (…) Von immer mehr Chemikalien mit Bioakkumulation wird bekannt, dass sie mit der Wirkung von Sexualhormonen interagieren. Sexualhormone spielen eine zentrale Rolle in Fortpflanzungs- und Entwicklungsprozessen. (…) Während der frühen Entwicklung des Organismus (Embryonal- und Fetalperiode) üben Sexualsteroide «organisierende» Wirkungen aus, das heisst, sie lenken die Entwicklung bestimmter Organe (innere undäussere Genitalorgane, Gehirn) in eine männliche oder weibliche Richtung. Diese Effekte sind irreversibel. Dementsprechend sind Störungen von Hormonwirkungen während der frühen Entwicklung besonders gravierend, da sie die Fortpflanzungsfähigkeit permanent beeinträchtigen. (…) Fremdsubstanzen können auch den biologischen Abbau von Steroidhormonen beeinflussen.

    Fremdstoffe können die Effekte von Sexualhormonen direkt imitieren oder blockieren durch ihre Wirkung an Steroidhormon-Rezeptoren. Ein weiterer Wirkungsmechanismus von Organochemikalien gewinnt zusehends an Bedeutung: Gewisse Chemikalien wirken wie weibliche oder männliche Sexualhormone oder blockieren die Wirkung von Sexualhormonen. Substanzen, die analog den weiblichen Sexualhormonen wirken, also eine östrogene Aktivität zeigen, sind recht zahlreich (…); es gehören dazu o,p‘-DDT, gewisse Organochlorpestizide, bestimmte polychlorierte Biphenyle (PCB; gewisse PCB oder PCB-Mischungen), einige polyzyklische, aromatische Kohlenwasserstoffe, nichtionische, oberflächenaktive Substanzen (Alkylphenole, Tween 80) und Stoffe, die in der Plastikherstellung verwendet werden (Bisphenol A, Nonylphenole). Das bekannteste Dioxin, das 2,3,7,8,-Tetrachlordibenzodioxin (TCDD), dagegen wirkt antiöstrogen. Daneben sind auch Substanzen mit androgener und antiandrogener Wirkung bekannt. Über den direkten Angriff an Hormonrezeptoren können Chemikalien dieser Art sehr wirksam in Entwicklungsprozesse eingreifen. – Die meisten Substanzen zeichnen sich zusätzlich durch eine gute Fettlöslichkeit aus und können deshalb alle Gebiete des Körpers, auch das Gehirn, gut erreichen. (…) [Das bedeutet, sie lagern sich da ein.]

    Aus der hormonellen Aktivität der erwähnten Chemikalien lassen sich Störungen der sexuellen Differenzierung, das heisst der Ausbildung männlicher oder weiblicher Charakteristika bei Organen, deren Entwicklung von Sexualorganen beeinflusst wird (besonders Fortpflanzungsorgane und Gehirn), erklären. Auch die Abnahme der Spermienproduktion scheint auf einer Interaktion mit hormonellen Regulationsprozessen während der frühen Entwicklung zu beruhen. Als man die Datenüber die Abnahme der Spermienzahl beim Mann (Spermien in Ejakulaten von Samenspendern) genau analysierte, zeigte sich, dass nur nach 1950 geborene Männer betroffen waren. Dies ist die erste Generation, die während der vorgeburtlichen Entwicklung in der Gebärmutter modernen Organochlorchemikalien wie DDT und PCB ausgesetzt war. Sharpe stellt die Hypothese auf, dass der Rückgang der Spermienzahl sowie die Zunahme von zwei anderen Störungen, deren Häufigkeit im gleichen Zeitraum zugenommen hat (Kryptorchismus und Hodenkrebs), die Folge einesöstrogenähnlichen Effektes während der frühen Entwicklung sein könnten."

     

    Weiterhin Verwendung von DDT:

    Aus Wikipedia zu DDT: http://de.wikipedia.org/wiki/Dichlordiphenyltrichlorethan

    "Dichlordiphenyltrichlorethan, abgekürzt DDT, ist ein Insektizid, das seit Anfang der 1940er-Jahre als Kontakt– und Fraßgift eingesetzt wird. Wegen seiner guten Wirksamkeit gegen Insekten, der geringen Toxizität für Säugetiere und des einfachen Herstellungsverfahrens war es jahrzehntelang das weltweit meistverwendete Insektizid. Allerdings reicherte es sich wegen seiner chemischen Stabilität und guten Fettlöslichkeit im Gewebe von Menschen und Tieren am Ende der Nahrungskette an. (…)

    Im Lauf der Zeit wurde festgestellt, dass DDT und einige seiner Abbauprodukte als endokrine Disruptoren wirken, das heißt hormonähnliche Wirkungen haben. Greifvögel legten Eier mit dünneren Schalen, was zu erheblichen Bestandseinbrüchen führte. DDT geriet unter Verdacht, beim Menschen Krebs auslösen zu können. Aus diesen Gründen wurde die Verwendung von DDT von den meisten westlichen Industrieländern in den 1970er Jahren verboten. Weltweit ist die Herstellung und Verwendung von DDT seit Inkrafttreten der Stockholmer Konvention im Jahr 2004 nur noch zur Bekämpfung von krankheitsübertragenden Insekten, insbesondere den Überträgern der Malaria zulässig. (…) Bei der Malariabekämpfung blieben die Verwendung von DDT und anderen Organochlorpestiziden auch nach Ende des Ausrottungsprogramms 1972 Standard. Ab 1992 wurden von der WHO mit Pyrethroiden imprägnierte Moskitonetze empfohlen. Auf dem Einsatz von DDT beruhende Großprojekte galten ab 1993 als nicht „nachhaltig“. Nach einer Empfehlung der WHO von 1997 sollte DDT nur noch als Bestandteil „integrierter“ Programme eingesetzt werden. Seit 2006 wird DDT von der WHO für die Anwendung innerhalb von Gebäuden ausdrücklich empfohlen, da der zu erwartende Effekt auf die Umgebung gering ist, während die Vektoren, welche sich vor und nach den Blutmahlzeiten an den Hauswänden absetzen, gut erreicht werden können. (…)" Da die Malaria durch die Klimaerwärmung nach Norden im Vormarsch ist, setzen Staaten wie USA sogar nächtliche Massensprühungen von wirksamen Insektiziden per Flugzeug ein (sogar über Wohngebiete! Selbst erlebt).

    [Denn die] Stockholmer Konvention vom Mai 2001, die im Mai 2004 in Kraft trat, beschränkt den Einsatz von DDT auf die Bekämpfung krankheitsübertragender Insekten (Vektoren). Außerdem darf es weiterhin als Ausgangsstoff für die Produktion des Akarizids Dicofol hergestellt werden. Die Verwendung von DDT soll der WHO und dem Sekretariat der Stockholmer Konvention mitgeteilt werden. Derzeit (Oktober 2008) haben 15 Staaten die Verwendung von DDT zur Seuchenbekämpfung angezeigt. Es gibt Hinweise darauf, dass mindestens 21 Staaten DDT einsetzen. Die registrierten Staaten sollen alle drei Jahre über die eingesetzte Menge an DDT, ihre Verwendung und die Krankheitsbekämpfungsstrategie Bericht erstatten. – Im September 2006 hat der Direktor des „Global Malaria Program“ der WHO angekündigt, dass in Zukunft wieder verstärkt DDT eingesetzt werden soll. Dadurch wird für die nächsten Jahre mit einem etwas ansteigenden DDT-Verbrauch gerechnet. (…)

    In den westlichen Ländern wird DDT heute hauptsächlich über Lebensmittel tierischer Herkunft aufgenommen. Bis vor wenigen Jahren waren auch Pflanzenschutzmittel-Rückstände in importierten Lebensmitteln eine mögliche Quelle. (…) DDT und sein Metabolit DDE reichern sich über die Nahrungskette stark an, die höchsten DDE-Kontaminationen wurden daher bei vogel- und fischfressenden Greifvögeln festgestellt. (…) Der plötzliche Rückgang der Eischalendicke nach 1946 trat zu der Zeit auf, als DDT in der Land- und Forstwirtschaft erstmals großflächig angewendet wurde. (…) Anderen Umweltschadstoffen wie PCBs, Quecksilber, Dioxinen, Chlordan und Dieldrin waren die Vögel zu jener Zeit ebenfalls ausgesetzt." Doch vor allem Seevögel und Greifvögel waren der Kontamination ausgesetzt über die Nahrungskette, weltweit kam es zu einem äußerst besorgniserregenden massenhaften Rückgang der Populationen von Kormoranen, Adler, Falken, Sperber, Möwen usw., fallweise bis zur Grenze des Aussterbens.

    Beispiele der Wirkung von DDT bei anderen Tieren: "Junge Kegelrobben aus Nordsee und Nordatlantik hatten in den 80er-Jahren 1,2–2,5 mg Gesamt-DDT/kg Fett. Für Kegelrobben-Junge aus der Ostsee lagen die Gesamt-DDT-Konzentrationen etwa um den Faktor 20 höher. Die Anzahl der Robben an der Ostsee ging zurück, die Neugeborenen hatten eine höhere Sterblichkeit, es traten Läsionen des Schädelknochens und Verschluss des Uterus auf. Alle Kegelrobben waren auch mit PCBs belastet, die PCB-Konzentrationen waren etwa doppelt so hoch wie die von DDT.

    Beim Florida-Panther konnten in den 90ern Reproduktionsstörungen (verringerte Spermienzahl, Spermienanomalien, Hodenhochstand) auf seine hohe Exposition mit dem antiandrogen wirksamen p,p‘-DDE (5–60 mg/kg Leber) zurückgeführt werden. (…) Auch bei Amphibien können exogene Substanzen zu endokrinen Störungen führen. Aufgrund von in vivo-Experimenten kann nicht ausgeschlossen werden, dass lokale Belastungen mit DDT und seinen Derivaten die Geschlechtsentwicklung von Amphibien beeinflussen können. – Fische können DDT nur langsam abbauen," [d.h. das Gift bleibt bei ihnen im Körper erhalten].

    _____________________________________________________________________________________________________________________

    Der Mensch ist, was er isst. Und er isst, was er vergiftet und krankgemacht hat.

     
     

     
    http://derstandard.at vom 5. 12. 2008, Rubrik Wissenschaft – Mensch:
     
     

    "BSE- und Scrapie-Erreger befallen auch Fettgewebe

    (…) San Francisco – Die Erreger schwammartiger Gehirnkrankheiten wie BSE und Scrapie sammeln sich entgegen bisheriger Annahmen auch im Fettgewebe. Das haben US-Forscher zumindest bei Labormäusen beobachtet. Bisher waren Mediziner davon ausgegangen, dass die sogenannten Prionen hauptsächlich Nervengewebe wie Gehirn oder Rückenmark befallen. Solche infektiösen Eiweißmoleküle gelten auch als Auslöser der menschlichen Form des Rinderwahnsinns, der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK). Die Forscher um Bruce Chesebro vom US-Institut für Infektionskrankheiten in Hamilton (US-Bundesstaat Montana) stellen ihre Arbeit im Fachjournal "PLoS Pathogens" (online veröffentlicht) vor."

    Die Wissenschaftler infizierten Mäuse mit Scrapie und konnten anschließend die Prionen (= andersartige und andere verändernde Eiweißmoleküle, die diese Krankheit verursachen) im Fettgewebe der Mäuse nachweisen, und zwar in bedenklich hoher Konzentration. Auch bei Tieren, die zwei Jahre keine Anzeichen zeigten. [Anm.: Bekanntlich dauert die "Inkubationszeit" zwischen Infektion, Nachweisbarkeit in Test und am Ende und Krankheitsausbruch verschieden lang. Bei infizierten Rindern konnte man die ersten zwei Jahre per Test nicht nachweisen, also befahlen die Behörden, Kälber bis zum 2. Jahr zu schlachten. Nicht, weil die Kälber dann gesund wären, sondern weil BSE nicht nachweisbar war und daher der Bauer das Fleisch noch verkaufen konnte, statt es zu verbrennen.]

    "Fett und Muskelfleisch sind beispielsweise in Steaks untrennbar miteinander verflochten, geben die Wissenschaftler zu bedenken. Auch enthalten Würste und Dosenfleisch hohe Anteile von Fettgewebe. Noch könne man jedoch nicht davon ausgehen, dass sich BSE und andere Hirnkrankheiten auch auf diesem Wege übertragen könnten, betonen die Wissenschaftler. Zuvor müssten die Untersuchungen mit Tieren, die dem Menschen als Nahrung dienen, wiederholt werden. Die Forscher erweitern die Tests jetzt auch auf das Fettgewebe von Hirschen mit dem sogenannten Chronic Wasting Disease. Auch dies ist eine Hirnkrankheit, die sich über Prionen überträgt. (APA/dpa)"

    http://www.plospathogens.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.ppat.1000232

    —————————————————————————————————————————————

    Scrapie, BSE und Creutzfeldt-Jakob

    Die Trabberkrankheit (wegen dem stolpernden Gang") oder "Scrapie" (wegen dem Juckreiz) soll 1732 das erste Mal in Großbritannien beobachtet worden sein, und wurde von dort über Zuchtschafe nach Mitteleuropa verschleppt, heute ist sie weltweit anzutreffen. 1947 wurden Nerze in den USA infiziert, denen man Schafschlachtabfälle zu fressen gegeben hatte. 1967 wurde bereits vermutet, dass Proteine dahinterstecken. 1982 stellte Stanley Prusiner die Hypothese der alleinigen Ursache von Proteinen für alle Formen von "Transmissible Spongiform Encehalopathy" ("Übertragbare spongiforme Enzephalopathie", TSE) auf, der auch die Bezeichnung "Prion" erfand: proteinaceous infectious particle („eiweißartiger infektiöser Partikel“) Der Ausbruch von BSE 1985 in Großbritannien wird auf die Verfütterung von aus Schafen erzeugtem Tierkörpermehl an Rinder zurückgeführt. Und anfangs tat man dort alles, um den Ausbruch nicht publik zu machen.

    Nur zur Erinnerung,und mit meinen eigenen Worten gesagt: Zuerst entdeckte man Schafe mit offensichtlichem Hirnschaden im Groß- und Kleinhirn, was sie unkoordinert, zuckend und verwirrt umherlaufen ließ. Diese Krankheit bei Schafen nannte man Scrapie. Dann wurden Rinder befallen, diese Krankheit nannte man "BSE" (Rinderwahn, Bovine spongiforme Enzephalopathie) und hunderttausende Rinder wurden bei höchsten Temperaturen (denn was anderes vernichtet die Eiweißmoleküle nicht! Es sind weder Viren noch Bakterien) verbrannt. Man stellte fest, dass die Eiweißmoleküle ansonst einfach auf der Weide bleiben oder im Stall usw. als permanente Ansteckungsquelle. Wie die Krankheit entstand, fand man in den 80ern dann auch heraus, aber ungern, man versuchte es zu vertuschen wo es ging: durch Tiermehl. Man hatte z.B. aus Schafen, darunter auch Scrapie-Schafen, Tiermehl als Proteinpulver hergestellt und es in Massen an Rinder (und andere Tiere, z.B. Fische, Hühner, Schweine… vermutlich auch Hunde und Katzen…) verfüttert. Die Krankheit brach bei Rindern im Vollbild erst ca. 5 Jahre später aus. Sie ähndelte stark dem menschlichen Creutzfeldt-Jakob-Syndrom (vCJK). Und man stellte fest, dass Menschen tatsächlich nach bis zu 35 Jahren nach der Infektion BSE an einer neuen Variante des vCJK erkranken. Das bedeutet, der Mensch hatte als Nahrung irgendwann vor 10-35 Jahren Fleisch, Würste usw. von Tieren mit mutierten Eiweißmolekülen (Prionen) verzehrt. Creutzfeldt-Jakob ist unheilbar, der Mensch dämmert umnachtet vor sich bin und stirbt nach 1-2 Jahren dann.

    Definition Wikipedia für Creutzfeldt-Jakob-Syndrom sowie Hinweise auf übertragung: http://de.wikipedia.org/wiki/Creutzfeldt-Jakob-Krankheit: "Charakteristisch für die Krankheit ist, dass die abnorm gefalteten Prionproteine vor allem im Gehirn den dort normalerweise vorhandenen Vettern mit gesunder Struktur ihre veränderte Struktur aufzwingen und so dort einen verhängnisvollen biochemischen Prozess auslösen, der letztlich zu einer Degeneration des Gehirns führt. Die krankhaft gefalteten Proteine lagern sich in Nervenzellen zusammen und bilden Klumpen. Die Funktion der Nervenzellen wird zunehmend gestört, sodass es bis hin zum programmierten Zelltod kommt. Bei fortschreitender Erkrankung nimmt das befallene Gehirn eine schwammartig durchlöcherte Struktur mit fadenförmigen, proteinhaltigen Ablagerungen an. Im Blut eines erkrankten Menschen sind jedoch nur kleinste Mengen der infektiösen Prionen vorhanden. Die Krankheit wurde zuerst von den beiden deutschen Neurologen Hans-Gerhard Creutzfeldt und Alfons Maria Jakob im Jahr 1920 beschrieben. [ Es werden drei herkömmliche bekannte Varianten der Krankheit aufgelistet. ] (…)

    Eine direkte Übertragung des Erregers von Mensch zu Mensch ist bisher nur auf iatrogenem Wege (durch Ärzte verursacht) über Kontakt mit infektiösem Gewebe nachgewiesen worden. Dies geschah besonders früher durch Hirnhaut- und Augenhornhauttransplantate, sowie durch unzureichend sterilisierte neurochirurgische Instrumente. Außerdem wurde eine direkte Übertragung bei aus Leichenhypophysen extrahierten Wachstumshormonen bzw. Gonadotropinen beobachtet. (…)

    Es gibt Spekulationen über diverse Einzelfälle, bei denen die Krankheit durch ärztliches Verschulden (iatrogen) hätte übertragen worden sein können: Es wurde zum Beispiel von einem Creutzfeldt-Jakob-Opfer berichtet, das wenige Jahre vor der Erkrankung eine Kollagen-Plastik am Schädelknochen erhalten hatte. Das Kollagen stammte vom Rind. Ein vCJD-Opfer hatte sechs Jahre vor Ausbruch der Erkrankung Rindersomatropin injiziert bekommen. Und zwei weitere vCJD-Opfer aus Großbritannien hatten eine Polio-Schluckimpfung erhalten, die aus demselben Kälberserum hergestellt worden war. Auch wurde ein anscheinend erhöhtes CJD-Risiko nach Augeninnendruckmessungen mit einem Goldmann-Tonometer festgestellt. (…)

    Es gibt außerdem Hinweise darauf, dass Menschen grundsätzlich auch über Bluttransfusionen mit der neuen [vierten] Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJD) infiziert werden können. In Großbritannien gibt es einige wenige auffällige Einzelfälle in denen es sehr plausibel erscheint, dass die Erkrankung auf diesem Wege übertragen worden ist. Auch Tierversuche deuten auf eine hohe Wahrscheinlichkeit dieser Möglichkeit hin. Mit 100%iger Sicherheit nachgewiesen werden konnte dieser Übertragungsweg allerdings bis jetzt dennoch nicht. Aus der vermutlich gegebenen grundsätzlichen Möglichkeit der Ansteckung über Bluttransfusionen (und damit also Blut bzw. Blutbestandteilen an sich) wurde außerdem die Hypothese abgeleitet, dass es bei einer (allerdings wohl ziemlich unwahrscheinlichen) Verkettung verschiedener unglücklicher Umstände und Zufälle in der Vergangenheit in Großbritannien außerdem bei Operationen jeglicher Art – unabhängig davon ob es zu Bluttransfusionen kam oder nicht – in extrem seltenen Einzelfällen zu einer Infektionen durch OP-Besteck gekommen sein könnte. Begründet wird dies damit, dass in der Vergangenheit teilweise Desinfektionstechniken verwendet wurden, bei denen nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann, dass Prionen die Prozedur und anschließende Lagerung der Geräte überdauerten.(…)

    Nach aktuellen Erkenntnissen besteht eine Wahrscheinlichkeit von 99 % dafür, dass diese  [4.] Variante (heute als vCJD bekannt) durch den Verzehr von BSE-verseuchtem Rindfleisch hervorgerufen wird. Vermutlich ist allerdings ein Großteil der Bevölkerung gegen die Ansteckung durch BSE-verseuchte Nahrung resistent, denn alle bisherigen vCJD-Erkrankten hatten eine genetische Veranlagung, die sich nur bei knapp 40 Prozent der europäischen Bevölkerung findet. An einer kritischen Stelle des Gens, welches das Prionen-Eiweiß kodiert, fand sich bei ihnen stets nur die Anweisung zum Einbau der Aminosäure Methionin. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist jedoch mischerbig und besitzt zusätzlich ein Gen, das den Einbau von Valin an dieser Stelle bewirkt. Es liegt die Schlussfolgerung nahe, dass sich menschliche Prionen leichter von BSE-Prionen umfalten lassen, wenn sie an der bezeichneten Stelle die Aminosäure Methionin enthalten. (…)

    vCJD unterscheidet sich von klassischer CJD durch das Alter der Patienten von im Durchschnitt 28 Jahren im Vergleich zu 65 Jahren bei der klassischen CJD, durch andere Symptome und einen längeren Krankheitsverlauf von 14 Monaten im Vergleich zu 6 Monaten bei klassischer CJD. Für den Fall, dass die Krankheit durch den Verzehr von Rindfleisch übertragen wird, rechnen Epidemiologen mit einer durchschnittlichen Inkubationszeit von 12,6 Jahren. Die Erkrankten zeigen meistens zunächst psychische Symptome, wie Depressionen, Wahnvorstellungen, Stimmungsschwankungen oder Angstzustände. Bereits in diesem Anfangsstadium ist das Kurzzeitgedächtnis gestört. Die Patienten klagen über Müdigkeit und die psychischen Symptome verschlechtern sich progressiv und sprechen meist nicht auf medikamentöse Behandlung an. Nach einigen Monaten kommt es in den meisten Fällen zu andauernden schmerzhaften Missempfindungen (Dysästhesien) am ganzen Körper und auch zu Schwindel und Übelkeit. Anschließend treten Koordinationsprobleme (Ataxie) und andere Bewegungsstörungen wie Zittern, Nystagmus, Dystonie, Lähmungen oder unwillkürliche Muskelzuckungen und -bewegungen (Faszikulationen, Myoklonien, Chorea) sowie epileptische Anfälle auf. Außerdem kommt es zu Harn und Stuhlinkontinenz. Eine Fehlregulation des Muskeltonus bewirkt Gliederschmerzen und es tritt nun auch die für CJD typische, anfangs schleichende, später rasch fortschreitende Demenz in den Vordergrund. In diesem Verlauf kommt es dann zu Halluzinationen und Verwirrtheit, bei denen oft nahe Verwandte nicht mehr erkannt werden. Die Erkrankung verläuft nun akut und führt in nur wenigen Monaten zum vollständigen Zerfall aller Gehirnfunktionen. Die Patienten verweigern die Nahrungsaufnahme und können nur noch durch eine Magensonde ernährt werden. Gelegentlich sterben die Patienten in dieser Phase an vegetativen Störungen oder fallen ins Koma.

    Im Endstadium von vCJD haben die Opfer der Krankheit keinerlei Möglichkeit mehr, Kontakt mit ihrer Umwelt aufzunehmen oder auf einen solchen zu reagieren. Darum werden vCJD-Kranke im Endstadium der Krankheit oft als „The Living Dead“ (Die lebenden Toten) bezeichnet. Manchmal tritt hierbei eine vollständige spastische Lähmung des Körpers, die sogenannte Enthirnungsstarre, ein. Die Patienten verweilen recht lange in diesem Endzustand der Erkrankung (terminalen Zustand), bis sie entweder an einer Lungenentzündung oder durch Atemlähmung sterben." Es gibt inzwischen -zig belegte Fälle (zu allen anderen, die nicht entdeckt werden) und man befürchtet eine "Epidemie" von vCJK in etwa 10 Jahren, beginnend (siehe Wikipedia).

    Nach großen Massenschlachtungen und Verbrennungen in Europa (beginnend in Großbritannien) und dem Verbot von Tiermehl (1996!) als Nahrung für Kühe und Schafe erklärte man BSE in den 90ern als so gut wie beendet und besiegt. Dennoch traten nach wie vor immer wieder Fälle auf, die man mit verseuchter Tiernahrung in Verbindung brachte. So gab es einen Fall, in dem in Österreich bei einem Kalb BSE nachgewiesen worden ist – dummerweise hatte der Bauer das Tier nicht rechtzeitig geschlachtet, es war bereits mehr als 2 Jahre alt… Das bedeutet, dass BSE etc. nicht ausgerottet ist, sondern dass man einfach die Tiere rechtzeitig schlachtet, bevor die Testmethode greifen kann. Es wird viel vertuscht. In Schlachthöfen wurden Gehirn und Rückenmark (Knochenskelett) nicht mehr verwendet. Das restliche Fleisch – für Menschen – sehr wohl. (Für Haustiernahrung ohnehin weiterhin.) Man sagte, dass Prionen ja wohl überwiegend Gehirn- und Nervenzellen befallen und diese Maßnahme würde ja wohl ausreichen. Veterinäre überwachten die Schlachthöfe. – Okay, nur: die machen nur Stichproben! (Und nebenbei untersteht das Veterinäramt in Österreich dem Landwirtschaftsministerium, d.h. die Landwirte kontrollieren sich selbst *lol*. Und dieses untersteht seit Jahren der ÖVP, die Partei der meisten Landwirte und bislang ebenfalls seit vielen Jahren zuständig für Wirtschaft und Gesundheit.) Die EU-Verwaltung hob 2008, trotzdem immer wieder neue Fälle gemeldet wurde, das Verbot der Tiermehlfütterung auf (!!!) Der Verdacht, wenn Kälber sich über Muttermilch anstecken, dass auch Milch und Milchprodukte kontaminiert sein könnten, wurde einfach stillschweigend unter den Tisch gekehrt: wenn, dann wären da zuwenig Prionen (Eiweißmoleküle! sic!) um sich als Mensch anzustecken… Offenbar haben die Menschen nicht verstanden, dass Prione erst bei 600-800°C vernichtet werden und nicht durch pasteurisieren.

    Gerüchte in den Medien in den 90er Jahren besagten, Scrapie entstand, ursprünglich ausgehend von Großbritannien, überhaupt erst durch Kontamination von Schafsnahrung mit aus Indien bezogenem Tiermehl, und dieses stammte wer weiß aus welchen Abfällen – auch aus dem Indus, wo menschliche Leichen verbrannt werden, womöglich solche von Creutzfeldt-Jakob-Kranken. Aber man kann sich denken, das diesen Gerüchten nicht mit Nachdruck nachgegangen wurden…

    Wie auch immer, es ist ja nett, jetzt zu erfahren, oder bestätigt zu erhalten, dass auch Fleisch diese verändernde Eiweißmoleküle aufweisen kann, es wird nur jenen nicht helfen, die irgendwo im Alter vor sich hindämmern werden. Parkinson, Demenz, Creutzfeldt-Jakob, Schwachsinnigkeit – sind eigentlich keine Krankheiten, die im Alter auftreten müssen. Der Normalzustand ist eigentlich geistige Klarheit bis kurz vor dem Tod, selbst wenn die Leistung des Gehirns im Alter zurückgeht. Immer vorausgesetzt, man hat sich entsprechen ernährt und verhalten.

    Und warum das alles? Aus Geldgier, da geht man über Leichen. Zuerst bei den Tieren, dann bei den Menschen. Da macht es nichts, nichtfleischfressenden Tieren Tiermehl von Tieren zu geben, selbst solches von eigenen Artgenossen (!). Der Mensch ist eben das allergrößte Charakterschwein. Nebenbei: so gelangten auch die Salmonellen in die Eier – indem man Hühner mit dem Mehl der Artgenossen fütterte.

    Wer kann, sollte sich den Film "Soylent Green" von 1973 ansehen, falls noch irgendwo erhältlich. Deutsch: "Jahr 2022… die überleben wollen"

     

    Weitere ergänzende Erläuterungen zu BSE und Scrapie:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Prion – zu Prionen

    http://de.wikipedia.org/wiki/BSE – zu BSE:

    "Die betroffenen Tiere zeigen Verhaltensänderungen und Bewegungsstörungen. Die Rinder beginnen zu straucheln, stolpern über die eigenen Beine und reagieren schreckhaft auf Lärm und Lichtreize. Muskelzittern, Zungenspiel und gelegentlich lebhaftes Ohrenspiel und Juckreiz werden beobachtet. (…)

    Neuere Forschungen zeigen, dass BSE-verwandte Krankheiten bei Schafen, Elchen und Hirschen auch über den Urin verbreitet werden: Schafe und wildlebende Tiere kommen schließlich niemals mit Tiermehl in Kontakt." [Anmerkung: Was gleich das Gebiet der möglichen Ansteckungswege für Tier und Mensch auf Weiden, Abwässerkanäle und auf mit Jauche gedüngte Felder (Ernten) ausweitet.]

    (…) Aufgrund einer EU-Vorschrift müssen seit dem Jahre 2001 von älteren Tieren Gewebe mit hoher Erregerkonzentration (Hirn, Rückenmark, Milz) bereits bei der Schlachtung entfernt und entsorgt werden. So soll das Risiko einer Übertragung auf Menschen minimiert werden. Auch die Verarbeitung von Rinderdärmen zur Wurstherstellung ist in Deutschland und Frankreich verboten. In Südamerika ist die Krankheit bisher noch nicht nachgewiesen worden. Wenn Rinderdärme in Deutschland zur Produktion von Wurst Verwendung finden, so sind dies immer aus Südamerika importierte Därme."

     

    http://de.wikipedia.org/wiki/Scrapie – zu Scrapie: "Scrapie (von engl. scrape „kratzen“, „schaben“) oder Traberkrankheit (Paraplegia enzootica), seltener auch Gnubberkrankheit, Wetzkrankheit oder Rida, ist eine übertragbare, langsam tödlich verlaufende Erkrankung des Gehirns (Enzephalopathie) bei Schafen und in geringerem Ausmaß auch Ziegen. Sie wird höchstwahrscheinlich durch fehlgebildete Eiweiße (Prionen) hervorgerufen. Scrapie geht mit Hohlraumbildungen (Vakuolisierungen) in den Nervenzellen einher und äußert sich in Verhaltens- und Gangstörungen. Der englische Name rührt daher, dass die erkrankten Schafe infolge starken Juckreizes die Tendenz haben, sich die Wolle abzuscheuern. (…)

    Das krankhafte Prion kommt im Zentralnervensystem, Gehirnwasser, in Mandeln, Lymphknoten und in der Milz vor. Es wird über die Nachgeburt und das Fruchtwasser ausgeschieden. Mit dem Scrapie-Agens kontaminierte Oberflächen können über Jahre eine Infektionsquelle sein. (…)

    Die natürlichen Übertragung erfolgt zumeist durch orale Aufnahme von Nachgeburt und Fruchtwasser oder damit kontaminiertem Wasser oder Futter sowie Belecken des Lammes durch das Mutterschaf. Das Muttertier kann die Erkrankung auf den Fötus übertragen. Offenbar ist auch eine Übertragung durch Kontakt möglich, auch die Übertragung durch Milben (Heumilbe) wird diskutiert. Experimentell wurde auch eine Infektionsübertragung über die Bindehaut und kleinste Verletzungen der Maulschleimhaut sowie über Bluttransfusionen nachgewiesen. Auch kontaminierte Impfstoffe wurden als Auslöser identifiziert. (…)

    Der Erreger gelangt über das enterische Nervensystem und die Eingeweidenerven in das Rückenmark und von dort aufsteigend in das Gehirn. Beim Schaf spielt auch die Verbreitung über das Lymphsystem eine Rolle. (…)

    Prinzipiell sind alle Schafrassen empfänglich. Außer Schafen und (in geringerem Ausmaß) Ziegen sind auch Nerze, Mäuse, Ratten, Hamster, Europäische Mufflons, Affen und der Mensch empfänglich. Der Übergang des Erregers auf das Rind (BSE) wird als eigenständige TSE angesehen. (…)

    Die Krankheit hat eine Inkubationszeit bei Schafen von etwa 4 Jahren, wobei bei Lämmern die Infektion erst ab 18 Monaten messbar wird und der Ausbruch der Krankheit erfolgt meist nach 3 Jahren, wobei das Tier nach 2-6 Monaten stirbt. Ca. 1% der Schafe wird befallen, sodass man sich bemüht, die Anfälligkeit für Prionen wegzuzüchten. Das geht bei Ziegen nicht, da sie keine alternativen Rezeptoren im Genmaterial besitzen.(…)

    Alle Todesfälle bei über 18 Monate alten Schafen müssen auf Scrapie untersucht werden, ebenso stichprobenartig alle Schlachttiere ab diesem Alter. Da die Traberkrankheit anzeigepflichtig ist, werden die entsprechenden Maßnahmen durch den Amtstierarzt festgelegt. Dabei ermöglichen die aktuellen Bestimmungen, dass nicht mehr ganze Bestände, sondern nur noch genetische Risikogruppen (Böcke G2−G5, weibliche Schafe G3–G5) in betroffenen Beständen getötet werden." (…) 

     (bearbeiteter Artikel, original vom 24.11.2008)
    Gesunde Ernährung wie unsere Ur-, Ur-Vorfahren
    Meiner Meinung nach waren die uranfänglichen Menschen Geschöpfe, die an den Küsten und Flussdeltas lebten und zwar in den gemäßigten Regionen. Sie ernährten sich da von Fisch, Seefrüchte, Tang, Gräser (Reis!), Seevögel oder Eier, einer der ersten Erfindungen war der Einbaum (das Kanu) und entsprechend verbreiteten sie sich über die Küstengebiete und Meere. Als sie auch das Hinterland der Flüsse erschließen mussten, gingen sie dazu über, die fehlenden Meeressalze (notgedrungen) und Proteine ersatzweise über Fleisch zu stillen, was aber offensichtlich weit weniger ideal war. Erst seit ca. 2-3000 Jahren begannen die Menschen in Europa auch die proteinreiche (Kuh-)Milch zu verwenden, obwohl 2/3 aller heutigen Menschen (vor allem in Asien!) Kuhmilch wegen der Lactoseunverträglichkeit (Milchzucker) nicht oder nur sehr schlecht verdauen können. Dank nützlicher Bakterien ist Sauermilch oder Joghurt bereits leichter verdaulich.
    Daher zieht es jedenfalls noch heute den Menschen in die Bäder und an Küsten und die „Mittelmeerdiät“ (Trauben, Beeren, Oliven, Fisch, Seefrüchte, Reis, Getreide, Gemüse…) ist noch immer die bekömmlichste und gesündeste. Und daher lebten auch Japaner, die viel rohen Fisch und Seetang aßen, sehr lange und gesund.
    Wenn das kein Argument ist, seine Ernährung umzustellen auf „weißes Fleisch“, Getreide, Obst und Gemüse (sowie Kräuter), wenn die Tatsache, dass man für 100% Getreide-Input nuar 25% Fleisch-Output rausbekommt, d.h. die gesamte Menschheit sich gar nicht leisten könnte, Fleisch wie wir Europäer zu essen (denn dann müsste die Welt verhungern), und dem auch der Tier- und Umweltschutzgedanke völlig egal ist, hier gibt es noch ein gewichtiges Argument:
    Alle Affen können es, Menschen können es nicht nicht: die Zuckerverbindung Neu5Gc verwerten (und bilden),
    was bei der menschlichen Verdauung dieser Zuckerverbindung im Roten Fleisch (Rind, Schwein, Schaf, Ziege) und bei Milchprodukten zu erheblichen Problemen führt.
    Humanoide können nur die Vorstufe dazu bilden und verwerten, Neu5Ac. Die Fähigkeit der Umwandlung der Vorstufe muss bei einer Mutation verloren gegangen sein, als die menschlichen Vorfahren sich vom gemeinsamen Vorfahren mit den Affen abspalteten, vermutlich vor 3 Mio. Jahren (bei Australopithecus, oder ev. später, beim Homo Ercetus). Denn dasselbe gilt bereits für den Neanderthaler. Nein, es ist noch schlimmer: der Körper reagiert auf diese Zuckerverbindung wie ein Fremdkörper und attackiert es in Form einer Imunreaktion entsprechend. Und weil es diese Zuckerverbindung nicht verwerten kann, wird es einfach (wie ein Giftstoff) „eingelagert“.
    Im Proceedings of the National Academy of Sciences vom 1.10.2003 veröffentlichten bereits Wissenschaftler der Universität von California (San Diego School of Medicine, geleitet von Ajit Varki, M.D., , „dass der menschliche Stoffwechsel nach dem Verzehr von rotem Fleisch (Rind, Schwein, Schaf) bestimmte körperfremde Moleküle aufnimmt und diese in verschiedene Gewebe einlagert. Bei diesen Molekülen handelt es sich um eine Zuckerverbindung mit der Bezeichnung N-Glycolyneuraminsäure (Neu5Gc), die sich an der Membranoberfläche von Zellen befindet. Diese Substanz wird nur von Säugetieren gebildet; der menschliche Stoffwechsel kann diese Zuckerverbindung nicht herstellen.
    Besonders große Mengen befinden sich im Fleisch von Rind, Schwein und Lamm, auch Milch und Käse enthalten diese Verbindungen in kleinen Mengen. Zwei an der Studie beteiligte Wissenschaftler fanden im Blut von Testpersonen Antikörper, die mit den Neu5Gc-Molekülen reagierten. Daraus konnte geschlossen werden, dass eine Immunreaktion gegen diese Moleküle stattgefunden hat. Neu5Gc-Moleküle selbst wurden zuerst in verschiedenen Krebsgeweben nachgewiesen, später wurden sie auch in Blutgefäßen und Schleimhautzellen gefunden. (…) In einer ersten vorsichtigen Bewertung bemerkte der Leiter der Studie, Professor Ajit Varki, es sei durchaus denkbar, dass die Anreicherung von Neu5Gc und die Bildung von Antikörpern dagegen im Laufe des Lebens zur Entstehung von Krankheiten beitragen könne.
    Kommentar: Diese Studie zeigt eindrucksvoll, dass das Fleisch keine naturgemäße Nahrung des Menschen sein kann, sonst würde das Immunsystem keine Antikörper dagegen bilden. Ein regelmäßiger Fleischkonsum fördert schädliche Immunreaktionen und die Entzündungsbereitschaft des Stoffwechsels mit allen daraus hervorgehenden Folgeerkrankungen. In der Zusammenfassung der Studie in PNAS-online ist von xenoreaktiven Antikörpern die Rede, die durch den Verzehr von rotem Fleisch im menschlichen Organismus gebildet werden.“*
    Da die Zuckerverbindung in Blutgefäßen und Schleimhäuten abgelagert wird und dort Entzündungen, Tumore bis hin zu Krebs auslösen kann (?) ist es interessant, warum die Konsumenten kaum was dazu hören – um den Verkauf von Fleisch nicht zu beeinträchtigen? Umso mehr rotes Fleisch (und zuviele Milchprodukte) der Mensch konsumiert, desto mehr wird ins Gewebe eingelagert mit allen Konsequenzen. Menschliches Tumorgewebe weist besonders viel eingelagertes Neu5Gc auf.
    http://www.das-weisse-pferd.com/de/ausgaben/03_11/fleisch.html  *bezogen auf das Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 11/03
    „In the late 1990s, the first example of a complete genetic and biochemical difference between humans and apes was reported by a group led by Ajit Varki, M.D., working closely with Elaine Muchmore, M.D. They showed that humans are different from chimpanzees and other great apes in not having the enzyme responsible for producing Neu5Gc, which is also found on the cell surfaces of other non-human mammals. The group showed that this biochemical difference was due to a human-specific mutation in the gene encoding the enzyme CMP-Neu5Ac hydroxylase (CMAH), which is responsible for synthesizing Neu5Gc in apes and other mammals.“ **
    „Sialic Acid and Neu5Gc content of common food items **

    Food Neu5Gc intake if eaten at daily recommended servings Total micrograms
    (enthaltene Mikrogramm ca. pro Portion)
    Cod 27 (Kabeljau)
    Salmon 810 (Lachs)
    Tuna 27 (Tunfisch)
    Chicken 27 (Huhn)
    Turkey 27  (Truthahn)
    Duck 27   (Ente)
    Milk (cow, 2%) 711 (rohe Kuhmilch 2%)
    Milk (cow, raw) 711 (rohe Kuhmilch normal)
    Butter 45 (Butter)
    Cheese (cow) 600 (Käse aus Kuhmilch)
    Lamb 4,860 (Lamm)
    Pork 5,130  (Schwein)
    Cheese (goat) 5,544 (Ziegenkäse)
    Beef 11,610  (Rind)
    Beef, lean portion 9,720 (Rind, mageres Filet)
    Beef fat 10,260″ (Rind, fett)
    Mag diese Tafel auch wegen der unzureichenden Mengenangabe ungenau sein, die Tendenz ist deutlich ersichtlich, was viel und was wenig Neu5Gc besitzt.
    Aus www.krone.at vom 22.11.2008: *** „Nun züchteten die Forscher Mäuse, die das Zuckermolekül ebenso wie der Mensch nicht bilden. Pflanzten sie den Tieren Tumore ein, die Neu5Gc enthielten, so wuchsen diese Geschwulste dann schneller, wenn den Tieren auch die entsprechenden Antikörper injiziert wurden. Verabreichten sie diesen Tieren dagegen entzündungshemmende Mittel wie etwa Acetylsalicylsäure (ASS), so blieben die Tumore kleiner. Dies zeige, dass das Zusammenspiel des Zuckermoleküls und der Antikörper das Krebsrisiko beeinflussen, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“.“

    Das bedeutet zusammengefasst, es kommt zu einer verhängnisvollen Wechselwirkung zwischen menschlicher Immunabwehr und in den Zellen in denen diese „fremde Zuckerverbindung“ eingelagert worden ist. Und das erklärt auch, warum (das blutverdünnende) Aspirin (Acetylsalicylsäure) von manchen Menschen als Vorbeugung gegen gewisse Tumore und Krebsarten betrachtet wird.

    Der Mensch ist, was er ISST, und sogar medizinisch-biologisch lässt sich an hand von Gewebe und Blutuntersuchungen feststellen, ob sich jemand vorwiegend von Fleisch oder vegetarisch ernährt. Unser gesamter Körper zeigt es, nur unser Verstand verweigert die Einsicht. Alles, was wir materiell oder geistig uns zuführen, aus dem bestehen wir.

    Nachtrag vom 7.3.2013:

    Studie belegt höhere Sterblickkeitsraten bei einem täglichen Fleisch- oder Wurstkonsum von mehr als 40 g (= 4 dag) pro Tag:

    Von krone.at, Rubrik Nachrichten – Wissen, AG/red, vom 7.3.2013: „Europaweite Studie: Wer mehr als 40 g Wurst am Tag isst, riskiert einen frühen Tod“: http://www.krone.at/Wissen/Wer_mehr_als_40_g_Wurst_am_Tag_isst._riskiert_fruehen_Tod-Europaweite_Studie-Story-353623
    „Wer täglich mehr als 40 Gramm Wurstwaren oder anderweitig verarbeitetes Fleisch isst, der riskiert einen früheren Tod. Das ist zusammengefasst das Ergebnis einer europaweiten Studie, an der knapp 450.000 Menschen teilgenommen haben. Demnach erhöht sich das Risiko je 50 Gramm Fleischprodukte pro Tag um 18 Prozent.“

    „Rund drei Prozent aller frühzeitigen Todesfälle sind auf den hohen Konsum von Fleischprodukten zurückzuführen“, so Studienleiterin Sabine Rohrmann vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich. Sie hat mit Forscherkollegen aus ganz Europa den Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Sterberisiko untersucht.“ Konsumenten haben ein hoheres Risiko für eine Erkrankungen von Herz und Kreislauf oder Krebs, wie man im Fachblatt „BMC Medicine“ lesen konnte. Das beruht möglicherweise auf „krebserregende Stoffe wie Nitrosamine , die beim Salzen, Pökeln oder Räuchern entstehen. Verarbeitete Fleischprodukte seien außerdem reich an Cholesterin und gesättigten Fetten, was mit dem erhöhten Risiko für Herz- Kreislauf- Erkrankungen in Verbindung steht.“ Außerdem scheinen die Testpersonen generell (im Gegensatz zu Vegetarier) weniger Früchte und Gemüse zu konsumieren, dafür aber mehr Alkohol und Zigaretten.

    „Doch auch wenn diese Faktoren bei der Datenauswertung berücksichtigt würden, bleibe das zentrale Resultat das Gleiche, schreiben die Forscher: Wer jeden Tag mehr als 40 Gramm verarbeitete Fleischprodukte esse, habe ein erhöhtes Sterberisiko im Vergleich zu jenen, die weniger als 20 Gramm pro Tag essen. Allerdings trage Fleisch auch zur Versorgung mit wichtigen Vitaminen bei, besonders B- Vitaminen, und Mineralstoffen, wie Eisen, bei, so die Forscher. Ein mäßiger Fleischkonsum bis zu 40 Gramm pro Tag sei deshalb in Ordnung und erhöhe das Sterberisiko nicht, so Erstautorin Rohrmann.“

     
     

    Beide Artikel aus: www.krone.at vom 25.6.2008, Rubrik Digiworld:

     

    "Doch gefährlich?

    Studie: Früherer Rattentod durch Handy-Strahlung

     

    Eine Studie aus Belgien wirft erneut beunruhigende Fragen über die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlen auf, wie sie von Mobiltelefonen und WLAN-Funknetzwerken verbreitet werden. Ratten, die über längere Zeit solcher Strahlung ausgesetzt waren, hätten in einer Testreihe eine doppelt so hohe Sterblichkeitsrate aufgewiesen, heißt es in der Studie."

     

    Der Wissenschafter Dirk Adang testete an der Katholischen Universität Löwen für seine Doktorarbeit, wie sich Ratten verhalten, die bis zu 18 Monate unterschiedlich starken Strahlen oder überhaupt keiner Strahlung ausgesetzt wurden. Es wurden Veränderungen in den Blutkörperchen gefünden, die für das Immunsystem verantwortlich sind, zudem wiesen die Ratten Verluste der Erinnerungsfähigkeit auf. "Nach Ansicht von Adangs Doktor-Vater, Professor Andre Vander Vorst, ist der Zusammenhang zwischen der Strahlung und der Sterblichkeit bei den Ratten unbestreitbar. Er sei zwar "sehr vorsichtig", inwieweit diese Ergebnisse direkt auf den Menschen übertragen werden könnten, sagte er der Zeitung "Le Soir". Zumindest aber biete die Studie Ansätze für weitere Forschungen, so ob beispielsweise Strahlungen schwacher Stärke die Alterung beschleunigten. "

    Mitte des Monats hatten 20 Forscher und Krebsärzte aus Europa und den USA erneut gemeinsam dazu aufgerufen, auf die möglichen Gefahren durch die Nutzung von Handys hinzuweisen. Zumindest Kinder unter 12 Jahren sollten generell nicht mobil telefonieren,  und Erwachsene sollten tunlichst die Freisprecheinrichtungen benützen, um die Strahlungsbelastung direkt am Kopf zu verringern. Handys strahlen in dieser Stärke nur, wenn telefoniert wird.

     

     

    "Strahlung im Haus

    Wie viel Schnurlostelefone, WLAN & Co. strahlen

     

    Wer Angst vor gesundheitlichen Risiken durch Handys hat, dürfte eigentlich auch keine digitalen schnurlosen Telefone benutzen. Die Schnurlosen, die heute fast alle nach dem so genannten DECT-Standard funktionieren, sind laut einer neuen Studie aus Deutschland oft die größte Strahlungsquelle in den Haushalten. Aber auch Computer-Funkverbindungen wie WLAN und Bluetooth strahlen. Für alle diese Geräte gilt, dass kein Körperteil des Benutzers mehr als 2 Watt Strahlungsleistung pro Kilogramm aufnehmen darf."

     

    Handys im GSM-Netz funken normalerweise mit max. 2 Watt, doch senden sie die Strahlung in Pulsen, um sich einen Kanal mit anderen zu teilen, was somit eine mittlere Leistung von 0,25 Watt ergibt. Sobald das Handy eine Verbindung mit der Basisstation hat, regelt es die Sendeleistung herunter, um die Batterie zu schonen und sendet etwa mit 0,0008 Watt. UMTS-Mobiltelefone senden nicht in Pulsen, sondern dauerhaft mit max. 0,125 Watt. Ist die Sendeleistung gut, werden auch da die Watt gesenkt wie bei GSM.

     

    Schnurlostelefone arbeiten meist mit DECT-Standard, sie und die Basisstation funken stets ohne Drosselung mit der höchsten Leistung von 0,25 Watt, allerdings in 24 Pulsen pro hunderstel Sekunde, so dass sie und die Basisstation jeweils 0,01 Watt ausstrahlen. Da die Basisstation regelmäßig Kontrollsignale an das Telefon sendet, ergibt das auch in Ruhezeiten 0,0025 Watt Strahlung.

    Das drahtlose Computernetz WLAN, dass flächendeckend bereits überall etabliert wird, funkt je nach Frequenz mit 0,1 bis 1,0 Watt. (Private Anmerkung: Angestrebt wird ein ähnlich leichter drahtloser Empfang des Internet wie bei TV und Handy! Wodurch ein zusätzlicher unglaublicher elektromagnetischer "Smog" entsteht!) "Auch im Ruhezustand kontaktiert der Zugangspunkt ("Hot-Spot") die verbundenen Geräte jede Zehntelsekunde mit einem Kontrollsignal. Endgeräte wie Laptops funken nur, wenn auch Daten übertragen werden.

     

    Die kabellose Bluetooth-Verbindung von Computern und Peripheriegeräten wie Maus, Tastatur oder Drucker hat drei Klassen von Sendestärken: In Klasse I sind 0,1 Watt erlaubt, was eine Reichweite von bis zu 100 Metern ermöglicht, in Klasse II nur noch 0,0025 Watt für maximal 50 Meter Reichweite und in Klasse III lediglich 0,001 Watt für maximal 10 Meter Reichweite. Die Strahlungsleistung hängt jeweils von der zu übertragenden Datenmenge ab."

    —————————————————————————————————————————

     

     

    Einfachste Demonstrationen der vorhandenen Strahlung eines Handys:

     

     

    Drei Handys auf einem Tisch, in der Mitte Maiskörner. Die drei Handys klingeln = elektromagnetische Wellen die sich da aufbauen lassen aus Mais Popcorn werden binnen Sekunden: „Pop corn with cell phones“: http://de.youtube.com/watch?v=V94shlqPlSI. Es gibt bei Youtube auch andere Videos mit Geigerzähler, die belegen, dass bei einem Anruf die Strahlung des Handy extrem hoch (als Stoß!) anschnellt, um dann abzunehmen: „Handystrahlung mit Geigerzähler“:  http://de.youtube.com/watch?v=oRo723ByiNA  

     

     

    Nachwort:

     

    Was hier über Handys gesagt wird, gilt genauso für die Mikrowelle. Auch her sterben Personen vorzeitig an Krebs, aber auch hier wird generell ignoriert und geschwiegen, denn die Wahrheit wäre geschäftsschädigend.

     

    Auch das Militär und die Geheimdienste bestrahlen verdächtige Gebiete und Häuser mit Mikrowellen zur besseren Ortung – wirkt so ähnlich wie ein "Röntgen", durchleuchtet Häuser, die man auch mit solcherart abhören kann. Mit schwersten Folgen für die Betroffenen. So wurden im Kalten Krieg bereits das Botschaftspersonal der USA und der Sowjetunion in diversen Ländern mit der Zeit immer schwerst krank. 

     

    Es wird immer so getan, als ob das, was wir nicht sehen oder hören oder riechen können, gar nicht für uns existiert und daher unschädlich wäre… Und noch etwas wird nirgendwo in Medien veröffentlicht: die Krebsstatistik in einem Land.

     

    Wir werden derzeit mit allen möglichen elektromagnetischen Strahlungen zwangsbeglückt: Mit Schallwellen (Lärm). Mit Mikrowellen von oben und im eigenen Haus, mit Radiowellen, mit Handystrahlung, mit kabelosen Funkverbindungen und nun auch noch mit WLAN. Und wenn wir krank, müde und schlapp werden, weiß keiner warum… prima für die Produzenten.

     

     

    Siehe auch zum Einfluss von elektromagnetischen Wellen auf Menschen:

     

    http://buntegartenlaubeno7.spaces.live.com/blog/cns!656F1EEF7FFB1856!171.entry

    http://buntegartenlaubeno7.spaces.live.com/blog/cns!656F1EEF7FFB1856!157.entry

    http://buntegartenlaubeno7.spaces.live.com/blog/cns!656F1EEF7FFB1856!310.entry