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Visionen und Träume

Im Traum befinden wir uns auf einer seelischen Ebene, die sozusagen eine Verbindung darstellt zwischen kosmisch-göttlichen Bereichen und der irdischen Welt darstellt, und daher ist dieser Zustand im Schlaf (oder tiefster Meditation) sehr günstig für den Erhalt von geistigen Visionen, Nachrichten und geistigen Begegnungen. Außerdem hat irgendwer mal geschrieben, viele Jahre ist es her und ich weiß nimmer wo, dass man nach Untersuchungen von vielen Träumen festgestellt hat, dass Menschen oft Monate VOR einem gravierendem Ereignis durch Träume darauf vorbereitet werden, dass sie also seelisch hellseherisch etwas erahnen oder instinktiv Wahrscheinlichkeiten zu Prognosen kalkulieren – wie immer man das definiert – dieses Ereignis vorherahnen. Das können z.B. Krankheiten, Unfälle oder Todesfälle sein oder auch der eigene Tod, den man erahnt. Wahrscheinlichkeiten unbewusst zu kalkulieren kann ja durchaus sein, da das Unterbewusstsein viel mehr Informationen besitzt als das körperliche Wachbewusstsein, bei dem ja 90% aller Infos aus unserer Wahrnehmung (aus allen drei Ebnen) weggefiltert werden. Kurzum, es gibt Visionen, Wahrträume und Warnträume, wie immer man es sich erklären mag.

Verbranntes Nordafrika als Prognose

Und weil wir gerade dabei sind und über Wahrträume und Visionen sprechen, möchte ich hier unbedingt einen Traum erzählen, oder ein Traumdetail der mir gestern in Erinnerung geblieben ist. Ich sah die Erde vor mir, und da war Nordafrika, und ganz Nordafrika – ein Staat nach dem anderen – wurde braun von West nach Ost und die Länder sprühten Funken als ob sie brennen würden. Der gesamte Nil (ausgenommen die Quellen?) trocknete aus, und die verheerende Dürre und Hitze versengte auch Israel bis nach Syrien hinauf und das südliche Mittelmeer (Griechenland, weite Teile Türkei, Süditalien, Spanien…) und Afrika weit zu 2/3 bis nach Süden zu. Alles verdorrt und wird zu Sand. Und eine Stimme sagte, dies wird in den nächsten Jahren (und Jahrzehnten) geschehen und betrifft alle Äquatorgebiete. Was verursacht das? fragte ich und die Stimme sagte: „Die Sonne hat sich der Erde genähert“. Und es wurde mir gezeigt, dass das Wetter – die Luftfeuchtigkeit, der Regen das breite Gebiet von N-Afrika nicht (mehr) überqueren kann. Der Regen kam normalerweise immer leicht von N oder S in die Sahelzone aber nicht einfach von W. Das ist der Grund, warum der ganze Äquator in breiter Linie betroffen ist aber vor allem Afrika, weil als Landmasse zu breit.

Nun gibt es ja Theorien, dass sich a. die Sonne ev. eine winzige Spur ausdehnt (periodisch flackert, pulsiert) und die Erde ebenso periodisch im Laufe von Jahrzehntausenden leicht die Umlaufbahn ändert und so im Laufe der Erdmilliarden immer wieder massive Klimaveränderungen ausgelöst hat (Dürreperioden und Eiszeiten). Zudem weiß man, dass das Magnetfeld der Erde nachgelassen hat und sich an einigen Gebieten lokale kleine „Nebenpole“ gebildet haben. Das Erdmagnetfeld ist überhaupt der Grund, warum wir auf der Erde überleben und nicht durch die Sonneneruptionen und der kosmischen Strahlung geröstet werden. Und man weiß, dass die Sonne derzeit spinnt und ein Sonneneruptionsjahr (mit starken Sonnenflaires) längst fällig ist, man vermutet es kommt 2012. Ein einziger zu starker Flair, der auch nur im Spuren zur Erde durchdringt, hätte immense Folgen.

Auf alle Fälle hat mich die Vision von Afrika sehr erschüttert..

Eine Vision, die sich typischerweise aus Bekanntem und aus einer psychisch unbekannten Komponente (innerlich wahrgenommene Hinweise, Symbole) und nachträglichen Interpretationen zusammensetzen, ganz so also wie unser ganzes Leben auch. Ich habe mittlerweile gelernt, diese seltenen kosmisch-himmlisch gezeigten Visionen ernst zu nehmen, denn sie trafen für die Zukunft immer zu.

Alternativen und Auswege, mit leider geringerer Wahrscheinlichkeit

Wisst ihr, wenn man die hunderte Milliarden Dollar statt für Waffen aufzuwenden, die nur dazu da sind, andere zu töten, für Wasserentsalzungsanlagen und Wasserkanäle, künstlicher Bewässerung und Sonnenschutz verwenden würde, für Aufforstungen und Solarenergie, so müssten die Folgen der Dürre weltweit nicht so drastisch sein. – Aber…

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Da gab es schon mal unlängst eine mehrteilige Dokumentation über den Kolonialismus der Deutschen in Afrika, was bereits sehr, sehr grausam und blutig geschildert war und dabei kam auch Belgien zu Sprache. Es wird nur zuwenig darüber bereichtet, sonst würde man im Kolonialismus der europäischen Mächte (GB, Deutschland, Belgien…) ab 1890 die Vorwegnahme und die Parallelen zum Genozid ab 1941 erkennen. Nun, gestern 15.2.2009 versteckte ORF 2 die 90-minütige-Dokumentation „Schatten über dem Kongo“, nach dem gleichnamigen Buch von Adam Hochschild (Klett-Cotta, 2006 in 7. Aufl.), im Programm um 23 Uhr.Ende 19. Jhd. war der Kongo als blühendes Land dicht von Schwarzen besiedelt, 1921 waren lt. Zählung und Angabe binnen 40 Jahren mehr als die Hälfte der Menschen verschwunden, gestorben, überall verfallene und verwüstete Siedlungen, man zählte nur noch 10 Mio. Einwohner. Das bedeutet, das 10 Mio. Menschen ermordet worden sind. Die Kulturen und Völker im Gebiet waren vernichtet, die Menschen traumatisiert und zerrissen, Kulturschätze ins Ausland geschafft worden, die Menschen galten weniger als Vieh.

Zur Geschichte des Kongo: siehe ein Kommentar von Renate Wiggershaus (Neue Züricher Zeitung) zum Buch A. Hochschildts bei Amazon.de (http://www.amazon.de/Schatten-%C3%BCber-Kongo-Adam-Hochschild/dp/3499613123):

„Als der portugiesische Kapitän Diogo Cão 1482 auf der Suche nach Gold die Westküste Afrikas entlangsegelte, «entdeckte» er als erster Europäer die riesige Mündung des Kongo. Ein wenig flussaufwärts lebte die Bevölkerung in einem hochentwickelten Staatswesen, an dessen Spitze der Mani-Kongo (Herr des Kongo) Nzinga Mbemba stand. Die Schwarzen begegneten den Weissen gastfreundlich und arglos. Nach kurzer Zeit begann ein reger Briefwechsel zwischen dem portugiesischen König Manuel und dem kongolesischen Herrscher, einem weltoffenen, wissbegierigen Mann, der rasch die portugiesische Sprache erlernt hatte. Doch er musste schon bald erkennen, dass es sich nicht um eine faire Beziehung handelte. Die Schwarzen erfüllten die Forderungen der Portugiesen nach der Lieferung von Elfenbein und Sklaven. Sie selber bekamen aber nicht die erbetenen Lehrer, Ärzte, Bootsbauer, Medikamente, sondern lediglich Stoffe und veraltete Waffen. Wachsende Bitterkeit schlug in Verzweiflung um, als zehn Neffen des Mani-Kongo, die er zum Studium nach Portugal geschickt hatte, dort als Sklaven verkauft wurden.

1665 kam es zu einer Schlacht, in der die Portugiesen siegten und nach der der letzte Mani-Kongo enthauptet wurde. Ein Menschenhandel von unvorstellbaren Ausmassen setzte ein, an dem sich Portugiesen, Franzosen, Holländer, Briten und Belgier beteiligten. Millionen von Afrikanern wurden nach Brasilien, Mittel- und Südamerika verschleppt. Mit der Abschaffung des Sklavenhandels 1838 war die Ausbeutung Schwarzafrikas keineswegs beendet. Unter dem philanthropischen Deckmantel, Schwarzafrika die Zivilisation zu bringen, wurde das Land weiter geplündert.“

König Leopold II. von Belgien hat den Kongo mittels seiner „Internationalen Afrikanischen Gesellschaft“ als seinen Privatbesitz mit privaten Söldnern und schwarzen Söldnern mit der schweren Nilpferd-Peitsche ab 1885 einrichten, regieren und ausplündern lassen, man schätzt er hat 700 Mio. Pfund (1,1 Mrd. Dollar) daraus persönlichen Gewinn gezogen. Durch den Kongo (Kaffee, Kautschuk, Elfenbein, Minen) wurde er zeitweise zum reichsten Mann Europas. Nicht nur wurden die Menschen im Kongo überfallen und versklavt und schlimmer als Tiere behandelt. Die Menschen wurden mit Gewalt zur Kautschukgewinnung gezwungen, was lebensgefährlich und schmerzhaft war (bis 30 m hoch in Bäume klettern, den brennenden Saft am eigenen Leib trockenen lassen um ihn nach unten zu befördern usw.), wer zuwenig Ertrag lieferte wurde ausgepeitscht oder man hackte ihm die Hände ab. Zu Tausenden. Frauen, Kinder und Alte nahm man wegen den Männern als Geiseln, Frauen wurden vergewaltigt, überlebende Kinder verkauft oder in Waisenhäuser gesteckt, um aus ihnen (gewaltsam) regimetreue Soldaten zu machen. Die Gräuel waren einfach unglaublich. Wer nicht in den Plantagen starb, starb als Sklave in den Minen. Die eigenen Böden konnten kaum ausreichend für die Bevölkerung bewirtschaftet werden, die Verstümmelten ohne Hände waren so ohnehin den Hungertod ausgeliefert.Die belgische Regierung vertuscht bis heute und weigert sich, die historischen Archive zu öffnen. Durch Missionare und Reisende drangen trotzdem Berichte ab 1901 an die Presse, auch als Leopold die Archive im Kongo verbrennen ließ um die Spuren zu beseitigen, verstummten die Stimmen nicht, doch tat man international politisch alles, um Kritiker zum Schweigen zu bringen. Der König wurde sogar noch als Förderer hingestellt, der den Schwarzen Kultur brächte. Die Belgier erregte viel eher, wie miserabel der König, der eher auf kleine Mädchen stand, Frau und Töchter behandelte. Vor seinem Tod übertrug der König die Regierungsgewalt an die belgische Regierung, aber die machte im selben Stil weiter, gepeitscht und ausgebeutet wurde bis 1951. Mit dem ersten demokratisch gewählten Präsidenten Patrick Lumumba konnte sich der Westen nicht abfinden: er hatte es gewagt, den arroganten König Baudoin nach seiner Rede zur Unabhängigkeit des Kongo (1960) auf die begangenen Gräuel hinzuweisen, und für Eisenhower war er zu links. Also wurde Lumumba von CIA und auf Betreiben Belgiens ermordet. Es folgte der westgehorsame Joseph Mobutu als fürchterlich blutiger rechtsgerichteter Diktator, den aber Präsident George Bush sen. in den USA als „lieben geschätzten Freund“ öffentlich titulierte und hätschelte. Nach Mobutu gab es – auch durch Betreiben der Konzerne und des Westens angestachelt, bis vor kurzem Bürgerkrieg ohne Ende. In den 90er Jahren bequemte sich Belgien kurzfristig zu einer halbherzigen Entschuldigung. Und danach wieder Schweigen. Dafür entblödet sich Brüssel heute nicht, dem völlig verschuldeten und heruntergekommenen Kongo seine Schulden bei Belgien und der Weltbank in Rechnung zu stellen… statt Schadensersatz zu bezahlen…

Problem des Kongo ist und war immer: das Gebiet ist zu reich und fruchtbar (Kaffee, Kakao, Kautschuk, Palmöl, Baumwolle… als Bodenschätze z.B. Coltran für Handys usw., 70% des Coltran weltweit stammt aus dem Kongo. Kupfer, Cobalt, Eisen, Silber, Gold, Mangan, Zinn, Erdöl usw. Oder Diamanten – an jedem Diamanten aus der Gegend (West- und Zentralafrika) klebt Menschenblut, dennoch wird der Markt in Antwerpen (Belgien) damit beliefert – übrigens ist der Diamantmarkt in Antwerpen fest in der Hand jüdischer Familien. (Siehe dazu der sehr gute Spielfilm „Blood Diamond“ (2006), der in Hollywood wegen eben dieser Kritik an die Juwelenhändler keine Chancen hatte, und der in Sierra Leone spielt. Der Film versuchte die internationalen Bürgerkriegs-Machenschaften von europäischen und US-Juwelenhändlern in solchen Krisengebieten aufzuzeigen.) Man unterscheidet heute die Republik Kongo (Französisch-Kongo, im Westen) und die Demokratische Republik Kongo (Belgisch-Kongo, Zaire, in Zentralafrika).

http://www.klett-cotta.de/geschichte_buecher_e.html?&tt_products=1280&backPID=99

Zu Belgisch-Kongo unter Leopold II., aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Kongogr%C3%A4uel
„Jedem Dorf wurden Lieferquoten- und -fristen auferlegt (entweder in zwei oder in vier Wochen – je nach Entfernung des Dorfes von der nächsten Sammelstelle). Als Gewähr wurden die Frauen als Geiseln genommen. Kamen die Männer zu spät oder lieferten nicht genügend Kautschuk ab, wurden die Frauen umgebracht. Oft starben die Frauen durch die Entbehrungen in der Geiselhaft. Auch Vergewaltigungen waren an der Tagesordnung.Oft hackten die Männer die gesamte Kautschuk-Ranke ab, was mehr einbrachte. Die Ranke jedoch starb ab, so dass die Männer mit der Zeit immer weiter in den Dschungel mussten, um genügend Material zu finden. In Reaktion darauf wurde das Abhacken der Ranke verboten und mit dem Tode bestraft.

Weigerte sich ein Dorf oder gab es einen Aufstand, wurde es zerstört und alle Bewohner, Frauen, Männer und Kinder, wurden erschossen.

Die geforderte Kautschukmenge war so hoch, dass sie eigentlich nur durch unablässige Arbeit bei Tag und Nacht gewonnen werden konnte. Wer die geforderte Menge nicht erreichte, galt als faul und wurde hart bestraft.

Wiederholt kam es zu Aufständen und Rebellionen, sie wurden jedoch durch die Kolonialarmee, die Force Publique, brutal niedergeschlagen.

Die durch die brutale Ausbeutung erzielten Gewinne waren enorm, so stiegen die Aktien, einer der beteiligten Firmen, der Anglo-Belgian India Rubber Company (Abir), von 4 ½ Pfund binnen 2 Jahren auf 700, schließlich auf 1000 Pfund.

Die andere ausgeübte Methode war das Hände-Abhacken. Die Force Publique bestand aus Schwarzen – nur die Offiziere waren Weiße. Damit die Soldaten mit ihrer Munition nicht auf die Jagd gingen oder sie etwa für einen Aufstand zurückbehielten, musste genau Rechenschaft für jede abgeschossene Patrone gegeben werden. Dies wurde durch die Formel „für jede Kugel eine rechte Hand“ gelöst: Für jede Kugel, die abgeschossen wurde, mussten sie den von ihnen Getöteten die rechte Hand abhacken und sie als Beweis vorlegen. Oftmals wurden Lebenden die Hände abgehackt, um verschossene Munition zu erklären.“

Ich erinnere nur daran, das Brüssel nicht nur Hauptstadt Belgiens ist, sondern leider auch der EU. Und über diverse Verschwörungstheorien von mächtigen Financiers und Rüstungskonzernen weltweit kann sich jeder selbst den Kopf zerbrechen.

Ach ja, und zu den Briten – in ihren Zuckerrohr- und Baumwollplantagen usw. im 18. und 19. Jhd. in der Karibik hackten man Sklaven, die entlaufen wollten, den halben Vorderfuß ab, dann mussten sie mit Beinstümpfen weiterarbeiten. Und auf die Art wurden die Kolonialstaaten reich…

Man muss verstehen, dass all diese skrupellosen Machenschaften aus absoluter Geld- und Machtgier ab 2. H. 19. Jhd. bis A. 20. Jhd. mit Menschen, denen man die Menschenwürde absprach, direkt zu den Arbeits-, Konzentrations- und Vernichtungslagern der Nazis u.a. führte und in den 2. Weltkrieg – und fast zum 3. Weltkrieg geführt hätten.

Wir wollen es gar nicht schönreden, die Kommunisten machen bei der Ausbeutung Afrikas genauso mit und wollen profitieren, Che Guevara war eine Zeitlang in Afrika unterwegs, und nach den Russen sind jetzt die Chinesen groß im Geschäft, so sind sie es, die momentan Mugabe in Simbawe an der Macht halten. Der gerade Simbawe ruiniert und dafür selbst in Luxus schwelgt. Und sind es nicht die Amerikaner, Franzosen, Briten, Belgier (EU), Russen oder Chinesen, sind es die Islamisten (Ost- und Südafrika) oder Lybien (Nordafrika). Und natürlich missionieren auch christliche Sekten aller Art. Die Menschen, die da leben, sind Kanonenfutter oder Versuchskaninchen und ihr Wohlergehen ist so jeder Gruppe egal.Es gab in den 90er Jahren einen Kontinentalkrieg in Zentralafrika, von West bis Ost, mit Millionen von Toten, die mehr oder weniger, mal von Ruanda und Burundi abgesehen, spurlos in den Nachrichten vorbeigegangen ist. Einige Volksgruppen und Militärs kämpfen immer noch. Weiters gibt es die humanitäre AIDS-Katastrophe, die überall Hunderttausende Waisenkinder zurücklässt. Und die uns auch nicht weiter stört. Hauptsache wir haben billiges Gold, Diamanten und Coltran für Handys. Wo es herkommt, fragt keiner. Und das geht immer weiter so, und wir in Europa profitieren davon, und Brüssel wird als Weltstadt bewundert. Die Kriminalität, die Pädophilie bis in höchste Promi-Spitzen, die politische Korruption, das Laster wird nicht gesehen.

Nicht zuletzt verursacht unser CO²-Dreck die Erwärmung und Austrocknung des Äquatorgürtels, d.h. Nordafrikas, Sahelzone.