Archive for Oktober, 2012


Die Not der sterbenden Bienen ist die Not allen Lebens auf der Erde, inklusive der Menschen.

Bei all den Krisen die uns derzeit plagen, von der politischen Korruption über Finanzkrise über mangelnde Arbeitsstellen, Armut, Hunger, drohende weltweite Kriege, drohende Krankheiten und riesige globale Umweltschäden geht die Meldung über sterbende Bienen ja geradezu unter, wird in ihren Konsequenzen überhaupt nicht begriffen, weder von den verantwortlichen Entscheidungsträgern noch von der Masse der Bevölkerung. Alle sind wieder einmal in völligem geistigem Tiefschlaf, in rationalem Koma. – Sprechen die Meldungen, siehe unten,  nicht für sich?

Kommt es zu einem massiven Bienensterben, kann die Natur sich nicht rasch genug umstellen, ein großes Artensterben von Pflanzen und Tieren auf der Erde wäre die Folge und auch unter den Menschen käme es zu Lebensmittel-Preisexplosionen und Hungersnöten – tja, die Nordhalbkugel würde natürlich die letzten Lebensmittel auf der Welt aufkaufen, die die Südhalbkugel gerade noch für sich hätte… Oder würde seine gekauft-geleasten Plantagen (China! USA) mit Zähnen, Klauen und Bomben verteidigen. Und, die anderen Flächen auf der Welt brauchen wir „Glücklichen“ bekanntlich bereits heute dafür, Bio-Ölsaaten anzubauen für Sprit, statt Lebensmittel zu produzieren und Wälder zu erhalten. Und unsere Rinder und Schweine, die wir auffressen,  brauchen schließlich ja auch Mais, Getreide und Soja und nicht – Gras oder Wurzeln, wie eigentlich die Natur vorgesehen hat.

Der Rest der Menschheit darf ruhig hungern, die gehen uns ja nichts an… (?). Genauso wenig wie die Natur oder irgendwelche aussterbenden Tiere… Sind ja alle so weit weg von unserer „Realität“… Weit, weit weg. Und „selbst schuld“, natürlich…

Sterbende Bienen – überzüchtet, krank, vergiftet und von Parasiten befallen – wie die gesamte Natur

Aus: www.krone.at, Rubrik Wissen, vom 9.10.2012. http://www.krone.at/Wissen/Film_klagt_an_Wir_haben_aus_Bienen_Pudel_gemacht-Bienensterben-Story-336894

„Bienensterben – Film klagt an: „Wir haben aus Bienen Pudel gemacht“

„Der Schweizer Filmemacher Markus Imhoof setzt sich in seinem neuen Dokumentarfilm „More Than Honey“  (ab 12. Oktober im Kino) mit dem Bienensterben auseinander. Im Interview spricht der 71- Jährige darüber, wie die Tiere durch das Eingreifen des Menschen immer mehr unter Druck geraten und welche Konsequenzen diese Entwicklung bereits mit sich bringt. Imhoofs Botschaft: „Wenn es keine Bienen gäbe, würde der Teller ziemlich traurig aussehen und die Menschen, die darauf blicken, auch, weil ein Drittel von allem, was wir essen, von Bienen bestäubt wird.““

„(…) Auf seiner Reise von der Schweiz über Österreich nach Nordamerika, Mexiko, China und Australien begegnet Imhoof Liebhaberei und Massenbienenhaltung, Selbstversorgung und „Big Business“ – und dem, was bleibt, wenn die Bienenvölker verschwunden bzw. ausgestorben sind. Denn in China ist das Bienensterben vollendet, hier muss die Bestäubungsarbeit auf den Plantagen mittlerweile in Kleinstarbeit von Menschenhand verrichtet werden. In den USA gibt es sie noch, die industriell organisierten Massen von Bienenvölkern, die nach getanem Werk dem Pestizidangriff und der langen, oft tödlichen Reise im Lkw ausgesetzt sind.“ [Anmerkung: diese Wanderbienen-Stöcke überleben nur etwa 1-2 Jahre, während normalerweise ein verkleinerter Stock mit seiner Königin ca. 4 Jahre überlebt.]

Imhoof: „Seit etwa sechs Jahren geht es ihnen anhaltend schlecht. Zum Beispiel in der Schweiz waren es dieses Jahr 70 Prozent Bienenverluste. In Amerika und in Europa sind es meist ungefähr 30 Prozent.“ (…) Viele Leute hoffen, dass es gleichsam einen Grund gibt und wenn man den ausschaltet, ist alles gut. Dass ist genau das falsche Denken, denn in Wirklichkeit ist es eine Summe von verschiedenen Gründen, (…) In Europa, Nordamerika und China kann keine Honigbiene ohne medikamentöse Hilfe überleben.“

Imhoof: „(…) Einer der Gründe für das Bienensterben ist, dass sie auf Fleiß und Sanftmut gezüchtet werden und nicht auf Gesundheit. Man müsste sie robuster züchten.“  In Australien gäbe es noch keine Varroa-Milben. Man könnte verwilderte, einst mit den Siedlern ins Land gebrachte Bienen, die robuster sind, als Genpool benützen, um die „Haustier-Bienen“ wieder stärker zu machen und sie auf die Varroa vorbereiten. In den USA sollte man Züchtungen mit der afrikanischen Biene versuchen, um sie sanfter zu machen, statt sie als Ungeziefer zu betrachten. Aber für eine industrielle Wanderimkerei ist sie nicht geeignet. In Südamerika lebt diese Biene in nicht so dicht besiedelten Gebieten.

Ein Bienenvolk besteht ja aus Geschwistern und stellt einen vereinten Superorganismus dar. Die industrielle Imkerei nimmt darauf keine Rücksicht. Die Bienen finden sich zwar in den verschieden lokalisierten Monokulturen zurecht, aber das bedeutet viel Stress und kostet unnötig viel Kraft – es schwächt sie. [Anmerkung: in diesen riesigen Monokulturplantagen in den USA gibt es für Bienen nur Futter für wenige Wochen, solange es Blüten gibt, dann muss der Stock woanders hin per LKW weggebracht werden. Zudem ist das Futterangebot viel zu einseitig. Spätestens mit dem 2. Jahr sind Königin und Bienen zu Pestizid-vergiftet und zu schwach um effizient bestäuben zu können, bringen für den Besitzer weniger Profit, werden getötet und durch neue gekaufte Bienen ersetzt.]

 

Aus: www.kurier.at, Rubrik Nachrichten, vom 9.10.2012: http://kurier.at/nachrichten/4514305-bienensterben-imker-auf-den-barrikaden.php

„Bienensterben: Imker auf den Barrikaden.“

„Der Film „More than honey“ regt Österreichs Imker auf. Für Weltuntergangsstimmung sehen sie keinen Grund.“

„Bienen sind „super­smart“. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Queen Mary Universität in London. Die Insekten sind genauso lernfähig wie höher entwickelte Lebewesen, inklusive der Menschen. Vor allem, wenn es darum geht, nektarreiche Blüten zu finden.“

„Der Schweizer Regisseur Markus Imhoof ist in seinem Film „More than honey“ – ab 12. 10. in den österreichischen Kinos – dem weltweiten Bienensterben auf der Spur. „Die Ausräumung der Landschaft und Intensivierung der Bewirtschaftung, die er als junger Mann mitbekommen hat, sind für ihn daher wesentliche Faktoren für den Rückgang der Bestäuber.“ Die Biene ist ohnehin durch Varroa-Milbe und Pestizide bedroht.

Für Imhoof gibt es nur eine Lösung: die Kreuzung der zu wenig widerstandsfähigen westlichen Biene mit der afrikanischen Biene, deren Bastarde – die „Killerbienen“, in den USA als Ungeziefer gelten, und die bereits in Südamerika entstanden ist. Imker sind eigentlich dagegen, auch in Österreich, man will eine sanfte Biene haben, von der man leicht und gefahrlos Honig beziehen kann. Allerdings sollte man einen Teil des Honigs den Bienen im Winter überlassen statt sie mit Zuckerwasser zu füttern. [Anmerkung: Ein Vorschlag, der absolut vernünftig ist, denn der antiseptische Honig ist nun mal die optimale Ernährung, Stärkung und Krankheitsprävention für Bienen! Und nicht: Zuckerwasser!]

„Der Grazer Zoologe Karl Crailsheim verzeichnete heuer die höchsten Überwinterungsverluste von Bienenvölkern seit fünf Jahren. 26 Prozent der Völker haben nicht überlebt. Normal sind rund 10 Prozent.“ Schuld daran sei möglicherweise der starke Kälteeinbruch im Winter gewesen. Weniger Bestäubung durch Bienen bedeutet für Landwirte eine weit geringere Ernte und für Konsumenten höhere Lebensmittelpreise!

„Die Bestäubungskrise begann Mitte des 20. Jahrhunderts, ausgelöst durch intensivere Wiesenbewirtschaftung (Düngung) und frühere Mähtermine. Die ausgeräumte Landschaft mit ihren Monokulturen ist für Insekten unattraktiv, sie werden in weniger stark genutzte Randgebiete gedrängt.

Das betrifft nicht nur die Bienen (gern auf Lippenblütlern, Leguminosen, Hahnenfußgewächsen), auch Wespen (Orchideen und Braunwurz), Schmetterlinge (Nelken, Geißblatt, Sommerflieder), Käfer (Doldenblütler, Holunder, Liguster), Fliegen (Germer, Einbeere)) nehmen gern Pollenbäder.“

Ursachen: Verschwinden von Pflanzenarten, zu viele Insektizide – oder doch militärisch eingesetzte Mikrowellen?

Aus: www.krone.at, Rubrik Wissen, 11.3.2011: http://www.krone.at/Wissen/Enormes_Bienen-Sterben_sorgt_fuer_Beunruhigung-UNO_schlaegt_Alarm-Story-250410

„Uno schlägt Alarm – Enormes Bienen- Sterben sorgt für Beunruhigung“

„Die Vereinten Nationen schlagen Alarm wegen des Bienen- Sterbens. In manchen Gegenden der stark industrialisierten nördlichen Erdhalbkugel seien in den vergangenen Jahren bis zu 85 Prozent der Bienenschwärme Krankheiten oder der Umweltverschmutzung zum Opfer gefallen.

Das schreiben Experten in einem Bericht, den das UN- Umweltprogramm UNEP am Donnerstag in Genf vorstellte. Es gebe mehr als ein Dutzend Faktoren, die den nützlichen Insekten schadeten, darunter Luftverschmutzung und der Einsatz von Pestiziden.

Zudem gebe es Parasiten, die nur die Bienen der nördlichen Halbkugel befallen, heißt es in dem Bericht. Darüber hinaus wirke es sich negativ aus, dass es weniger Blumenwiesen und in Europa auch weniger Imker gebe, die sich um die Bienenvölker kümmern.“

Von 100 Pflanzenarten, die Menschen zu 90% für ihre Ernährung nutzen, werden 70 Arten von Bienen bestäubt. Ohne Bestäubung keine Ernte und langfristig keine Fortpflanzen, die Arten würden aussterben. In Europa ging laut Peter Neumann, Mitautor der ersten UN-Studie zur Bienenpopulation, die Bienenpopulation um 10-30 % zurück, in den USA um 30 % und im Nahen Osten sogar um 85 % (!). „In Südamerika, Afrika und Australien wurden keine großen Rückgänge festgestellt.“

[Anm.: Hingegen gilt die Bienenpopulation in China als de facto ausgerottet, trotzdem die asiatische Biene eigentlich gegen die Varroa-Milbe resistenter war. Schuld sind somit wohl der chinesische Chemieeinsatz in der Landwirtschaft!

Die nördliche Halbkugel und der Nahe Osten sind aber auch genau die Gegenden, wo die Großmächte USA, China, Russland etc. sich gegenseitig mit Mikrowellen aus Militärflugzeugen und Satelliten bespitzeln – Mikrowellen stellen dabei so eine Art „Röntgen für Baukomplexe und Landformationen“ dar. Das Pendant in den Weltmeeren ist der Ultraschall, der dort z.B. die Blutäderchen im Gehirn von Walen und Delfinen zum Platzen bringt und diese Tiere durch für sie unzumutbaren weil wahrgenommenen Lärm zur verzweifelten desorientierten Flucht zwingt – und sei es auf das Ufer, wo sie dann sterben. Ultraschall wird nicht nur zur Ortung von U-Booten verwendet, sondern auch um unterseeische Gebiete und Erze zu erforschen und Anlagen zu kontrollieren – z.B. die WELTWEIT inzwischen verlegten Anti-U-Boot-Sensoren (wegen U-Boote mit atomaren Waffen!) und Telefonkabel…

Die Großmächte experimentieren inzwischen seit Jahrzehnten mit elektromagnetischen Wellen aller Art, so auch bei Projekt  HAARP und über Theorien von Tesla. Und justament seitdem (seit E. d. 80-er) geht es daher auch mit den Bienen bergab. ]

 

Aus: www.krone.at, Rubrik Wissen, vom 17.4.2007: http://www.krone.at/Wissen/Handystrahlen_schuld_am_Bienensterben-Orientierungsverlust-Story-67149

„Orientierungsverlust – Handystrahlen schuld am Bienensterben?“

„Ist die Strahlung von Handys und Handymasten für das rätselhafte Sterben von ganzen Bienenvölkern auf der ganzen Welt verantwortlich? Forscher aus Großbritannien und Deutschland glauben, dass elektromagnetische Strahlung von Mobiltelefonen das innere Navigationssystem der Bienen stört und sie deswegen nicht mehr zu ihrem Stock zurückfliegen können. (…) Ganze Stöcke sind von einem Tag auf den anderen vollkommen leer, von den Tierchen fehlt jede Spur. (…)  Die Trägerfrequenz von Handysignalen erzeugt in etwa dieselben Schwingungen auf einer Wabe wie der Tanz der Bienen, die dadurch die Signale ihrer Mitbewohner nicht mehr empfangen können.“

[Anmerkung: da bietet sich aber auch eine weitere Erklärung an: was wäre, wenn die kosmische Strahlung, wenn sich die Sonneneinstrahlung in den letzten Jahren irgendwie verändert habe, z.B. durch eine leicht geänderte Erdumlaufbahn oder durch massive Sonneneruptionen (flairs)? Was wäre, wenn Bienen, die bekanntlich mehr elektormagnetischen Wellenlängen wahrnehmen, darauf mit einem schwachen Immunsystem reagieren?]

Der Kampf der Imker gegen Varroa, Viren und schwindendes Einkommen

Aus: www.krone.at, Rubrik Wissen, vom 11.2.2012: http://www.krone.at/Wissen/Zahl_der_Imker_und_Bienenvoelker_geht_europaweit_zurueck-Problem_fuer_Bauern-Story-184893

„Problem für Bauern – Zahl der Imker und Bienenvölker geht europaweit zurück.“

„In ganz Europa geht die Zahl der Imker und Bienenvölker zurück. Das ist eine Gefahr für viele Feldfrüchte, wie eine Studie zeigt, an der das Zentrum für Bienenforschung der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld- Posieux des schweizerischen Bundesamts für Landwirtschaft beteiligt war. Ein Weniger an Bienen könnte für die Landwirtschaft ernste Konsequenzen haben, warnen Forscher.

In Mittel- und Westeuropa geht die Zahl der Bienenvölker bereits seit 1965 zurück, wie Agroscope am Donnerstag mitteilte. Seit 1985 wird dieser Trend auch in Ländern wie Tschechien, Slowakei, Schweden oder Norwegen beobachtet. In Südeuropa dagegen stieg die Zahl der Bienenvölker zwischen 1965 und 2005.“

Die Zahl der Imker sinkt europaweit, da die Einkommen aus der Imkerei gefallen sind. Schuld daran ist der aufwändige Kampf gegen die Varroa-Milbe und der ständige Verlust von Bienenvölkern. Der Rückgang von Bienen und Imkern hätte ernste Folgen für die Landwirtschaft, zumal auch andere Bestäuber wie z.B. Wildbienen oder Schwebfliegen zahlenmäßig abnehmen.

 

Aus: www.wienerzeitung.at, Rubrik Themen Channel, vom 4.9.2012: http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/natur/484606_Forscher-warnen-vor-schlimmen-Folgen-durch-Bienensterben.html

„Parasiten, Krankheiten und immer weniger Imker: Forscher warnen vor schlimmen Folgen durch Bienensterben. –  Etwa zwei Drittel der Nahrungsmittel hängen von der Arbeit der Bienen ab“

„Halle. Bienenforscher schlagen Alarm: Angesichts von Parasiten, Krankheiten und immer weniger Imkern sind weltweit die Bestände an Bienen in Gefahr. Auf einem Kongress in Halle wollen ab Dienstag rund 450 Experten aus 52 Ländern bis Donnerstag ihre neuesten Erkenntnisse aus der Parasiten- und Krankheitsforschung vorstellen. In Österreich ging die Zahl der Imker von Beginn der 90er Jahre von 30.000 auf 24.000 zurück (…). Ein Grund für den Imker-Rückgang sei nachlassendes Interesse an der Imkerei (…). In Osteuropa sei dies besonders dramatisch, da die ehemals staatlich gestützte Honiggewinnung nun auch wirtschaftlich für so manchen Imker nicht mehr attraktiv sei.“  Für das ökologische Gleichgewicht wäre dies tragisch: „Etwa zwei Drittel der Nahrungsmittel hängen von der Arbeit der Bienen ab.“ Der ärgste Feind, so meint man, sei die Varroa-Milbe. [Anmerkung: Wie praktisch! Über zu verbietende Pestizide, Insektizide und das Gewinnstreben von Agrar- und Chemielobbies scheint man in Halle nicht gesprochen zu haben. Immer weniger Imker, die von ihrer Arbeit leben können, sind keine echten Gegner für die…]

 

Aus: Wikipedia, Stichwort „Varroamilbe“, aus dem web am 11.10.2012: http://de.wikipedia.org/wiki/Varroamilbe

„Varroamilbe“

„Die Varroamilbe (Varroa destructor) ist eine adult (erwachsen) nur ca. 1,6 Millimeter große Milbe, die sich bei der Honigbiene festbeißt, ähnlich einem Blutegel beim Säugetier. Bei gleicher Proportion hätte ein entsprechender “Blutegel” beim Menschen die Größe eines blutsaugenden Kaninchens. Die Milbe befällt zwar auch die adulte Biene, entwickelt und vermehrt sich aber in der verdeckelten Bienenbrut im Stock. Die Varroose (alter Name: Varroatose), wie dieser Parasiten-Befall genannt wird, ist deshalb vor allem eine Krankheit der Brut. Da im Winterhalbjahr keine Brut aufgezogen wird, wechseln die Varroamilben in dieser Zeit notgedrungen auf die erwachsenen Bienen.“ Die Milbe verbeißt sich ähnlich wie bei Zecken oder Blutegel mit ihrem Saugapparat tief in ihren Wirt hinein und kann daher vom Imker nicht „abgezupft“ werden…

Varoamilben auf einer Bienen-Puppe. Image of Varroa Mite on honeybee pupa supplied by Kika De La Garza Subtropical Agricultural Research Center Weslaco, Texas, USA.

Zwei Milben der „Varroa destructor“ auf einem vor kurzem geschlüpften Drohn der westlichen Honigbiene. – 3. Juni 2007, Quelle: eigenes Werk, Urheber: Waugsberg.

„Die Milbe wurde im Jahr 1977 über befallene asiatische Honigbienen nach Europa eingeschleppt, durch den Landweg über Russland.“ Die Milbe saugt die Biene einfach aus. Sie legt ihre Eier in die Brutzellen im Stock ab. Die verpuppten Larven schlüpfen behindert, verkrüppelt und geschwächt, befallene Flugbienen verenden irgendwo und kehren nicht mehr zum Stock zurück. Er wird vermutet, dass die Milben zudem schädliche Viren übertragen und Infektionen durch Verletzungen verursachen. Asiatische Bienen entfernen befallene Brutzellen oder verlassen überhaupt stark befallene Stöcke. Ihre Drohnen (und die Drohnen sind diejenigen Bienen, die am stärksten befallen werden!) bleiben weniger lang verdeckelt, so dass die Milben darin nicht lange genug ausreifen können. Die Westliche Honigbiene kann die Milbe nicht erkennen, bleibt länger im Stock sesshaft und die Brutzellen bleiben länger verdeckelt. Der Versuch, an ihr mehr afrikanische und asiatische Verhaltensweisen nachzuzüchten (eigene und soziale Körperpflege, Vernichtung der befallenen Brut…), ist bislang noch nicht gelungen (bzw. wurde zuwenig energisch betrieben).

Stärkere Bienenstöcke rauben schwächere Völker aus und infizieren sich dabei mit der Varroa-Milbe, die sie in den eigenen Stock miteinschleppen. Durch die massenhaften „Wanderstöcke“ zur Befruchtung von industrialiserten Monokulturen und durch Stress wird der Befall mit Parasiten und Krankheiten begünstigt. Stress und der Kontakt mit Insektiziden schwächen die Bienenvölker. Chemische Bekämpfungsmittel gegen die Milben, die die Bienen weniger angreifen sollen, verbleiben einerseits im Wachs (und im Honig!), machten andererseits die überlebenden Milben nur resistent. Eigene „Drohnenrahmen“ im Stock ermöglicht Imker,  die ersten (und damit befallenen) verdeckelten Drohnenlarven  des Jahres zu entfernen und zu vernichten. Mit Milchsäure behandelt man im Sommer die Jungvölker (und ev. im Winter die restlichen Bienen, mit Ameisensäure nach der Honigernte Volk und Stock und mit Oxalsäure im November und Dezember den Bau. Das ätherische Öl  Thymol (aus dem Thymian) löst bei Bienen einen Putzreflex aus. Eine neue Methode gegen Varroa, das Fangwabenverfahren nach Woköck und Bojaschewsky wird gerade verbreitet.

 

Aus: www.krone.at, Rubrik Wissen, vom 26.8.2009: http://www.krone.at/Wissen/Eiweissstoerung_offenbar_an_Bienensterben_schuld-Viruserkrankung-Story-158895

„Viruserkrankung – Eiweißstörung offenbar an Bienensterben schuld“

„(…) Bei den betroffenen Bienen sei eine Störung der Proteinherstellung entdeckt worden, die wiederum die Folge eines Virus sein könnte, berichten Wissenschaftler der Universität Illinois in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Science“. Das Sterben der Bienenvölker tritt seit Ende 2006 in den USA auf und hat seitdem schätzungsweise ein Drittel aller kommerziell genutzten Bienenbestände vernichtet.

Die Forscher fanden in den betroffenen Bienen ungewöhnlich viele Bruchstücke von sogenannter „ribosomaler Ribonukleinsäure“, wie sie in dem Bericht schreiben. Dies könne Folge einer Virusinfektion sein. Als Überträger vermuten die Forscher die Varroa- Milbe, die seit 1986 in den USA verbreitet ist und sogenannte Picorna- Viren in sich trägt.“

„Bei den befallenen Bienen entdeckten die Forscher ungewöhnlich viele dieser Viren. Diese „entern“ offenbar die für die Eiweißproduktion verantwortlichen Ribosomen und programmieren diese um, um sich selbst zu vermehren.“

Neben Pestiziden, genetisch veränderten Pflanzen und Parasiten wie die Varroa-Milbe ist eine Virenerkrankung nun ein weiterer Erklärungsversuch für das Massensterben von Bienen. Mit defekten Ribosomen kann der Bienenkörper sich nur mangelhaft gegen Pilze, Bakterien, Parasiten und schlechter Ernährung behaupten.

Der identifizierte Bienenmörder ist:  

eindeutig 1. Platz: „Neonicotinoide“  in der Landwirtschaft, gefolgt von 2. Varroa-Milbe und 3. eindeutig die menschliche Dummheit mit all ihren Folgen.

Aus: derStandard.at, Rubrik Wissenschaft – Welt, vom 10.4.2012, Artikel von Susanne Strnadl:  http://derstandard.at/1333528795200/Schaedliche-Insektengifte-Bienensterben-durch-Pestizide-bestaetigt

„Bienensterben durch Pestizide bestätigt“

„Dass ein klarer Zusammenhang zwischen der Maisaussaat und dem Tod ganzer Bienenvölker besteht, hat nun auch eine Studie für Österreich festgestellt“

„Viele Imker kennen die Symptome: Die Bienen zittern, zeigen eine gestörte Bewegungskoordination, krabbeln nur noch und sterben in großer Zahl. In manchen Gebieten hatten Imker den Verlust eines Drittels bis zur Hälfte ihrer Völker zu beklagen. Die betroffenen Betriebe lagen dabei auffallend oft in der Nähe von Maisanbauflächen, und die Bienenschäden fielen häufig mit der Aussaat von Mais zusammen.“

Das Mais-Saatgut wird standardmäßig gebeizt, um den aus den USA eingeschleppte Käfer (seit 2002 erstmals in Österreich) mit der Bezeichnung „Maiswurzelbohrer“ bzw. „Maiszünsling“ zu bekämpfen, der die Wurzeln der Maispflanzen frisst. Die Beizstoffe sind Neonicotinoide (u.a. in der EU zugelassene Insektizide: Thiamethoxam, Clothianidin, Imidacloprid) und werden von der keimenden Pflanze gesamt aufgenommen. Nicht geschädigt werden sollen Nützlinge wie Bienen, wobei vom Vertreiber behauptet wird, dass bis zur Blüte die Insektizide bereits abgebaut sind. – Offenbar aber nicht. Durch Wind können die Substanzen zu benachbarten Pflanzenständen gelangen, wo Bienen bereits Nektar sammeln. 2008 kam es in Deutschland, Italien und Slowenien z.B. zu massiven Bienensterben nach dem Einsatz von Neonicotinoiden durch Sämaschinen. In Deutschland ergaben Untersuchungen einen klaren Zusammenhang zum Bienensterben. In Österreich beauftragte das Ministerium die „Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages)“ mit einer wissenschaftlichen Untersuchung. 2009 bis 2011 untersuchte die Ages Proben von toten Bienen und Pollen im Bienenstock, die Imker eingesandt hatten, auf Beiz- und andere Pflanzenschutzmittel. Der Bericht wurde kürzlich veröffentlicht.

„Global 2000 sprach von einem „nebenbei aufgedeckten Pestizidskandal“, da in den Bienen Gifte gefunden wurden, die gesetzlich verboten sind. Die Ages wies diesen Befund als „undifferenziert“ zurück, da einige der Stoffe erst vor einem Jahr verbannt wurden und daher noch in der Umwelt nachweisbar seien – der Standard berichtete.“ Die Untersuchung hat Zusammenhänge deutlich und relevant ergeben, ausgenommen für die toten Bienen im Winter. „Vor allem bei den Völkern, die während des Winters starben, erwies sich in den meisten Fällen die Varroa-Milbe als die Schuldige, oft in Kombination mit Bienenviren. Die meisten Verluste zur Zeit der Maissaat hingegen standen sehr wohl in Verbindung mit Neonicotinoiden.“ Von 447 eingesandten Proben 2009-2011 über die Hälfte bis Dreiviertel der Proben Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid (wobei überhaupt nur nach bestimmten Giftstoffen gesucht worden war!). Während in den drei Jahren der Fund von Neonicotinoide zurückging, stieg der Fund von Imidacloprid (aus Wein- und Ackerbau) stark an.

In den drei Untersuchungsjahren ging der Anteil von Bienenständen, in denen Neonicotinoide nachgewiesen werden konnten, laut Ages zurück. Einzige Ausnahme: Imidacloprid, das stattdessen massiv anstieg. Ages vermutet, dass die Rückstände weniger aus der Maisbeize stammen, sondern aus der Anwendung als Spritzmittel im Wein- und Ackerbau.

Dabei gäbe es ein ganz einfaches Mittel gegen den Maiswurzelbohrer: einfach Fruchtwechsel, die Larven würden binnen einem Jahr ohne Mais nämlich verhungern. Stattdessen erließ die EU 2010 sogar das Gebot, den Mais in Österreich zu beizen, um eine Ausbreitung des Käfers in andere EU-Länder zu verhindern. Ein Umdenken tut dringend Not: Es geht nicht nur um Bienen, sondern auch um die Vergiftung von Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Vögel, die letztlich keine Nahrung mehr finden…

[Anmerkung: was hier komplett unberücksichtigt bleibt ist der massive Einsatz von Chemie – auch Neo-Nicotinoide – durch Hobbygärtner in jedem Hausgarten gegen Insektenbefall jeder Art – wobei diese Substanzen in die gesamte Pflanze gelangen und jedes Insekt vergiften, der ihr zu nahe kommt – auch Bienen. Egal, was auf den Packungen für andersartige Versprechungen stehen. Hornissen, Wespen, Bienen, Hummeln und Ameisen (!) gehören zu derselben Tierordnung. Was die einen umbringt, tötet auch die anderen.]

Schlusswort:

Der Mensch und sein Nikotin,  der Mensch und seine Hybris, seine Selbstsüchte, seine Wünsche, seine Gier, seine Drogen… alles vernichtet die Erde! Der Mensch hat einen Zwilling, der ihm so ähnlich ist wie nur was, und der heißt: Varroa!

Gott sei uns gnädig…

 

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Der Killer in us

Ich überlege mir immer wieder, warum viele Menschen nicht imstande sind, sich in andere Geschöpfe hineinzufühlen, nicht in Ihresgleichen und schon gar nicht in Tiere oder Pflanzen. Nun gut, Pflanzen sind von uns biologisch sehr verschieden, und zu Insekten usw. werden wir ebenfalls schwer einen Zugang finden. Aber was ist mit höheren Tieren?

So viele Tiere werden abgeschlachtet – kann einen nicht verwundern, machen doch die Menschen das auch mit anderen Menschen. Menschen probieren ihren Killerinstinkt ja immer zuerst am Tier aus (z.B. bei der Jagd, und dann, wenn möglich, am Menschen, z.B. im Krieg.) Aber Tiere werden auch ohne Notwendigkeit gequält und getötet. Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Und das weist für mich schon auf eine schwere Störung in der Empfindungsfähigkeit hin. Vielleicht ist es so, dass eine natürliche Emotionsschranke dafür sorgt, dass wir keine Empathie mit unseren Beutetieren haben, andernfalls könnten wir sie gar nicht essen. Freunde hingegen können wir kaum essen und Verwandte schon gar nicht (und kannibalistische Menschen machten das aus einem anderen, rituell-religiös-magischen Grund). Je fremder uns ein Lebewesen ist, desto weniger Skrupel scheinen wir zu haben, es zu töten und/oder zu verspeisen. Vor allem, wenn es die „passende“ Größe hat und man es gefahrlos kann. Freunde hingegen verschonen wir, weil wir viel Gemeinsames in ihnen entdecken.

Schlussfolgerung: Offensichtlich sehen viele Menschen Tiere als fremd und minderwertig an, weil sie zuwenig Gemeinsamkeiten mit ihnen entdecken. Wobei Menschen diese Einstellung sogar auf Fremde, Behinderte und Konkurrenten übertragen. Sich selbst betrachten sie als etwas ganz anderes als ein Tier, etwas fast Göttliches, als „Krone der Schöpfung“. Sie sehen, dass die Tiere zwar etliche Dinge biologisch mit uns gemeinsam haben, und sogar die menschlichen Embryonen unsere evolutionären Tierstufen nachvollziehen, aber man spricht dennoch den Tieren z.B. Emotionen ab. Heute, in unserer Kultur vielleicht weniger, früher jedenfalls betrachtete man Tiere noch als „Bioautomaten“ die keine Emotionen oder Gedanken haben, sondern einfach in ihren Reaktionen angeborenen Programmen folgen. Das führte dazu, dass man „überflüssige, lästige Kätzchen“ in einen Sack mit einem Stein steckte und einfach ertränkte. Oder dass Hundebesitzer einfach auf Bello 1 den Bello 2, 3, 4 usw. folgen ließen und so taten, als wäre das immer derselbe (!) Hund. Ein Tier hatte somit keine „individualität“ oder Persönlickkeit und sein „Wert“ als Bioautomat berechnete sich rein nach seinem Nutzen. Kein Nutzen = kein Wert! Übrigens sprachen Wissenschaftler diesem „Automaten“ sogar Schmerzempfinden ab… Noch heute ist man sich nicht einig, ob Fische Schwerzen empfinden können oder nicht…. (Und doch reagieren sie, oder…?)

Tiere – nur organische Automaten ohne Emotion?

Mit dieser zurückgebliebenen  Einstellung konnte man ungestraft mit Tieren tun, was immer man wollte. Die Erfindung des Elektrischen Stuhls in den USA durch Thomas Edison beruhte auf dem Streit mit George Westinghouse über die Gefährlichkeit von Wechselstrom gegenüber Gleichstrom. (Wechselstrom war die physikalisch effektiver für Geräte.) Trotz Proteste von Westinghouse wurde Edison nicht müde, zwecks Verteufelung des Wechselstroms zugunsten seiner Gleichstrom-Erfindungen die öffentliche grausame (und langsame) „Exekution“ von Tieren mit Wechselstrom vorzuführen, wobei die Tiere entsetzlich dabei litten. Er exekutierte einen gefährlichen Elefanten (der zu groß war und einfach nicht sterben wollte), hunderte Haustiere (gegen eine Fangprämie eingefangen und an ihn verkauft), und am Ende wurde so der Elektrische Stuhl zur Hinrichtung von Menschen erfunden. http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrischer_Stuhl

Zykon B, mit dem in Ländern heute noch Tiere in „Tierheimen“ vergast werden, wurde gegen Menschen im Holocaust eingesetzt, nachdem man es gegen Insekten und Tieren erfolgreich eingesetzt hatte und nachdem die Verwendung von Giftgas bereits im 1. Weltkrieg unglaublich viele Menschen umgebracht und tausende Überlebende durch zerstörte Nerven und Gehirn schwerst geschädigt hat. Voraussetzung für den Holocaust als fabriksmäßig aufgezogener Massenmord war einerseits die Entwicklung der industriellen Ermordung und Zerlegung von Tieren bei Massenschlachtungen am Fließband für die Nahrungskette, z.B. in Chikago, als auch die „Entmenschlichung“ und Entpersonalisierung, Entindividualisierung von Menschen, die man zu Insekten (Parasiten), Tiere (Ratten) und für „behindert, unwert, minderwertig, fremd“ erklärt hat.

Die gemeinsame Seele allen Lebens

Um zu erkennen, dass Tiere eine Seele haben wie wir, müssen wir erst selbst erkennen, dass wir selbst eine Seele haben. Menschen, die derartig grausam mit anderen Menschen oder Tieren umgehen, haben ihre eigene Seele nicht gefunden und erkannt (sofern sie eine haben), sie hören weder ein Gewissen noch empfinden sie Reue und haben keine Empathie für andere Lebensformen. Sie sind vom universellen Sein abgeschnitten. Die Außenwelt spiegelt nur das wider, was in einem ist – in diesem Fall – nicht viel. Wenn wir aber unsere eigene (göttliche) Seele in uns erkennen, erkennen wir sie auch bei den Tieren und damit werden sie einem nicht mehr fremd, sondern verwandt, befreundet. Das ist die wesentliche Voraussetzung dafür, dass man Tiere in ihrer Persönlichkeit, ihrem Wesen und Art achtet, liebt und versteht.

Ich „vermenschliche“ dabei Tiere nicht, sondern ich fühle eine innere Verbindung, eine geistige Brücke.

Ich sehe dem Tier in die Augen, aber ich sehe tiefer als den Augengrund, ich sehe Seele, Emotionen darin, ich sehe seine Stärken und natürlich seine Schwächen („Behinderungen“). Natürlich haben sich Tiere anders spezialisiert als das Tier  Mensch, und haben darum andere Sinne, Überlebensstrategien und Gewohnheiten entwickelt als der Mensch, der vor allem sein Großhirn und das abstrakte Denken als Überlebensstrategie entwickelt hat. (Hätten ja auch Klauen, Hufe und Hörner sein können – Glück gehabt!) Und daher sind uns Tiere in einigen Bereichen überlegen, in anderen Bereichen jedoch (z.B. in der Fähigkeit zu abstraktem Denken, rascher Auffassung und schneller Entschlusskraft) ist der Mensch überlegen. Aber gerade was die Gehirnzentren von Klein- und Mittelhirn betrifft (d.h. Instinkte und Emotionen) sind uns die höheren Tiere ebenbürtig, auch wenn ihre cognitiven Fähigkeiten einfach bescheidener sind. (Hätten sie ein größeren Großhirn, wären sie uns noch ähnlicher!)

Sind geringere intellektuelle Fähigkeiten daher wirklich eine „Behinderung“, ein Makel? Was wir jeweils von der Natur mitbekommen haben sollte genügen, dass wir (Tier und Mensch) imstande sind, in dieser Umwelt so zu überleben, wie wir sind. Darum sind wir, wie wir sind – und nicht, weil wir irgendwie von der Schöpfung bevorzugt wären… Werden die Würfel der Evolution auf unserer Welt neu gemischt, ändern sich die Lebensbedingungen, dann kann sich die Überlegenheit des Menschen im Überlebenskampf rasch ändern…

Ich sehe daher den Tieren in die Augen und sehe meine jüngeren Brüder und Schwestern. Und wie ich sie als solche erkenne und liebe, erkennen sie auch mich.