Gott und und das Gesetz der Liebe
 
Die Menschen schaffen sich je nach Bewusstsein, Zeitgeist und Kultur die jeweilige Vorstellung von Gott, und dieses Bild ändert sich.
 
Von diesem Bild ("menschliche Interpretation") muss man die "ewiggültige Wahrheit" (Göttlichkeit, der Logos) unterscheiden, die auch das mitumfasst, das wir als Mensch nicht oder noch nicht verstehen oder was uns immer (inkarniert) ein Rätsel bleiben muss. Früher stellte man sich Gott/Götter als launige "Übermenschen" vor, viele Menschen in der materialistischen Zeit können mit diesem antiken Bild nichts mehr anfangen und lehnen mit dem Bild auch die Göttlichkeit an sich ab, es gäbe sie nicht. Genauer gesagt ersetzen sie das alte Bild gegen eine neue (erschaffene)  Gottheit: die der Wissenschaft, oder der Vernunft, oder des Geldes, oder einfach des eigenen Ichs.
 
Sprechen wir von der ewiggültigen Wahrheit bzw. Weisheit, dem absoluten Sein, der allumfassenden Liebe… oder wie wir dieses Göttliche an sich bezeichnen wollen. Sie ist nicht personell, und doch kann sie sich uns offenbaren, sie spricht mit uns innerlich in Worten oder Bildern (Meditation), man kann mir ihr (sie wie mit jedem Geschöpf, mit Pflanzen, sogar mit Steinen oder Abstraktem) innerlich kommunizieren, sie sendet uns aufbauende liebevolle Energien, und wenn wir dabei die Augen schließen wird es in uns und um uns ganz Licht. Sie ist PRÄSENT, sie ist das Sein an sich, omnipotent und überall. Sie ist überall, in der gesamten Schöpfung, und auch IN UNS, wodurch wir ein Teil von dieser göttlichen Kraft und göttlichem Sein sind. (Sofern wir mit ihr mitschwingen – andernfalls verdüstern wir uns, entfernen uns.)
 
 
Geistiges Heilen
 
Heilen bedeutet nicht nur Energievermittlung, sondern auch die Anregung der (Wieder-)Herstellung dieser inneren/äußeren Harmonie mit dem Sein an sich. Gänzlich oder zumindest (je nach Heiler) teilweise. Soweit der eben selbst mit dem Göttlichen mitzuschwingen in der Lage ist. Und der Betreffende offen ist und sein eigenes dazutut. "Heilen" muss derjenige sich selbst, und kann derjenige sich selbst, wenn die Harmonie mit dem Göttlichen wiederhergestellt wurde, wenn die aurischen Frequenzen entsprechend sind – zuerst erfolgt die Heilung geistig, dann wandelt sich der schwerfälligere Körper.
 
Sind allerdings bereits schwere körperliche Schädigungen da und manifest, kann der Mensch diese normalerweise nicht wieder beheben (dazu wäre ein ganz anderes Energie- und Bewusstseins-Level erforderlich), der biologische Körper kann nicht alles regenerieren. Auch der Alterungsprozess lässt sich für uns mit geistigen Mitteln nur hinauszögern, aber nicht für immer aufhalten. Was aber rein geistig möglich ist, ist mitunter verblüffend. Dennoch sollte man bei wirklichen Krankheiten und Notfällen immer auch Ärzte hinzuziehen, denn die Medizin nicht heranzuziehen, wenn sie gute Lösungen anbieten kann, ist rein töricht ! Geistiges Heilen steht zur Medizin nicht in Konkurrenz, sondern beide sind tadellos kombinierbar. Hauptsache, es hilft.
 
 
Gebet
 
Gebet – ist eine innere Hinwendung, Ausrichtung auf das Göttliche, eine Art Meditation, die man oft mit Bitten (selbstformuliert) in Gedanken und Worten anreichert. Die Bitten und Gedankenbilder können Fürbitten für einen selbst oder andere sein, oder die Bitte um Weisheit, Stärke, Unterstützung, Schutz oder um eine Antwort auf eine quälende Frage. Man kann einen Umweg nehmen und dazu Symbole und Entitäten als Vermittler wählen (Symbole, geistige Wesen, Avatare oder Heilige, Engel, Götter…). Oder man wendet sich direkt mit seinem ganzen "Herzen", mit seinem Gefühl, seinem inneren Wesen, seiner Seele an das "Göttliche" an sich, "den Kosmos", den höchsten Geist… Ziel des Gebetes ist Kommunikation, Interferenz der eigenen Schwingung mit der göttlichen höchsten universellen Schwingung und die so einfließenden Energien und Weisheiten (Bewusstsein) für sich selbst und für andere zu nutzen. Dazu bedarf es einer inneren Vorbereitung, um in diesen Zustand, in diese geistige Haltung zu gelangen, und die Befolgung weniger einfacher Regeln.
 
Das "Vaterunser" ist ja als Gebet eigentlich ein Muster, ein Konzept mit vielen okkulten Bezügen, wenn man ein Auge dafür hat, wie man so einen inneren Kontakt herstellt., wie man dabei vorgeht, welche Schritte dabei zu beachten sind. Es ist pure Magie.
 
"Mantras" sind hingegen wiederholte Lautvibrationen, die einen bestimmten inneren Zustand erzeugen sollen. Ihr visuelles Pendant ist das (geometrische) Mandala. Das visuelle symbolische Pendant zum Vaterunser wäre das Kreuzzeichen bzw. das aufrechtstehende Pentagramm. Das visuelle Pendant zum selbstformulierten Gebet wäre ein selbstgemaltes Bild oder Symbol. Das nur als Anregung für den Leser, was alles ein Gebet sein kann – nämlich der gebrauch von Düften, Opfergaben, das Herstellen eines Bildes, Gedankenbilder, Segensbilder, Kontemplation über ein Thema, das Entzünden einer Kerze, das Hören oder Spielen von Musik, feierliche Vorbereitungen… einfach alles was ich bewusst tue, um mit dem Göttlichen einen Kontakt herzustellen und innerlich mit diesem Strom, dieser geistigen Liebe zu kommunizieren. Mit einer bestimmten inneren (liebevollen) Haltung kann ich aus fast allem, was ich tue, ein unaufhörliches Gebet machen.
 
—————————
 
Vgl. bereits vorhandene Texte dazu hier:
 
 
Advertisements