Geistige Heilung ist energetische Heilung (mit Hilfe der eigenen Aura, durch Handauflegen etc.) oder allein durch Visualisation und Gedankenkraft (Telepathie, innere Abstimmung).

Man kann nur das an Energien weitergeben, was man hat, und zwar in der Frequenzhöhe, die man hat. Damit meine ich nicht, man soll eigene Energien weitergeben, das würde einen bald völlig überfordern. Ich meine, um ein (göttliches, universelles, kosmisches) Licht durchscheinen zu lassen, muss man selbst ein klarer Diamant sein. Um frisches Wasser geben zu können, muss man selbst klares Wasser sein. Andernfalls gibt man seine eigenen Schwächen weiter. Seine eigene Aura. Klar, in einem Notfall ist rasche Hilfe besser als gar keine. Aber wer hier bewusst geistige positive Energien weitergeben will und sich dazu zur Verfügung stellt (und Gebete zählen ebenso dazu), der sollte schon innerlich und aurisch rein sein.

Die eigene Aura strahlt strahlend weiß (idealerweise), gold, ultraviolett, grünlich oder rosa (d.h. mit Lebensenergie oder Liebe; Stirn-Kopf- oder Herzchakra). Meist wurden bei Heilern auch Augen, Stimmbänder und Hände zu einer Art Nebenchakra ausgebaut, um Energien besonders gut leiten zu können.

Einige mögen spontan entdecken, dass sie eine Veranlagung haben, Energien weiterzugeben (d.h. zu heilen), oder für andere zu beten, andere lernen das und bauen ihre Begabung aus. Es ist eigentlich angeboren, nur können die meisten Menschen bewusst nicht damit umgehen.

Es gibt übrigens ZWEI Energien, eine die eher dem Körperlichen und Yin entspricht und eine die eher der Lebenskraft und Yang entspricht. Sie sind eigentlich zwei "Tönungen", die aus derselben Quelle fließen, aber mehr in die eine oder andere Richtung wirken. Die meisten Heiler und auch Reiki-Lehrer wissen das nicht so. Wohl aber Taoisten oder solche Magier und Heiler der europäischen Tradition.

Wie alles, ist auch das Heilen dual und kann Positives wie auch Negatives bewirken. Negatives? Nun, ich greife in jemandes Karma ein und mische mich in das ein, was derjenige daraus lernen sollte. Und ich beschleunige eventuell durch Energiezufuhr dessen Karma. Und, wenn ich nicht aufpasse, könne es zu einer aurischen Rückkoppelung kommen, d.h. die negativen Energien des Patienten könnten auf mich zurückfließen. Bei letzterem muss man einfach lernen, wie man das vermeidet. Was das Karma betrifft sollte der Patient WISSEN, dass man für ihn arbeitet und er sollte prinzipiell dem bewusst oder unbewusst zustimmen. Wenn der Betreffende aber keine Einsicht zeigt und nicht sein eigenes dazu beiträgt, die Harmonie wiederherzustellen, wird der Erfolg einer Heilung nicht von Dauer sein. Denn Krankheit ist eine Störung der kosmischen Harmonie. (Eine Störung, die auch weit in der Vergangenheit seine Ursache haben kann, in einem anderen Leben.)

Ist alles harmonisch und in Ordnung, sollte der Mensch durch sein eigenes Inneres Selbst die Gesundheit wiederherstellen können. Ist aber die Ordnung durch Erschöpfung, Gefahr (Infektionen, Mutationen…), Karma oder schlechtes Gewissen (psychische Erkrankungen) gestört und "verdunkelt", liegt das ganze Immunsystem darnieder. Von außen zugeführte positive Energien "durchlichten" den Sumpf und helfen, die Harmonie wiederherzustellen – immer vorausgesetzt, wie gesagt, der Patient macht seinerseits mit, das Karma steht dem nicht entgegen. (Karma = Ausgleich; aber auch der Weg, nötige Erfahrungen für seinen zukünftigen Lebensweg, seine zukünftige Aufgabe zu machen!).

Gibt es Menschen, denen man nicht helfen kann oder die nicht wollen, dass man hilft? Ja, definitiv. Wie gesagt kann der eigene Lebensplan so aussehen, dass gewisse geistige Erkenntnisse und Erfahrungen gemacht werden müssen, z.B. um in einem nächsten Leben eine Aufgabe zu erfüllen. Oder eine Lektion zu lernen. Dann kann man sich anstrengen wie man will, man kann diesen Menschen einfach nicht helfen, und man muss das respektieren.

 

—————————

vgl. weiteren Text zum Thema Gott, geistiges Heilen und Gebete:

Advertisements