Delfinabschlachten in Japan und Belieferung von Delfinarien
 
Aus: ZDF.Umwelt, ab 13.20 Uhr, 18.10.2009 (Zusammenfassung in: http://www.tvinfo.de/sendung/94870717_zdfumwelt)
 
"Die Bucht: Delfindrama in Japan
Als Trainer von Flipper wurde er in den 1960er Jahren bekannt, doch dann wechselte Richard O’Barry die Seiten. Weltweite Aufmerksamkeit erregt der Delfinschützer zur Zeit mit dem Film ‚Die Bucht‘ – einem Ökothriller, der schonungslos das qualvolle Sterben tausender Delfine in der Lagune vor dem japanischen Taiji dokumentiert.
Die meisten werden für den Verzehr geschlachtet, nur die Schönsten werden an Delfinarien verkauft. Wir sprechen mit Richard O’Barry über seine Hoffnungen und Ziele, die er mit dem Film verbindet.
Millionengeschäft Delfhinhandel
Delfine einmal in echt zu sehen ist für viele ein ganz besonderes Erlebnis. Was die meisten dabei nicht wissen: Der hochdotierte Verkauf von wild gefangenen Delfinen macht die traditionelle Treibjagd in Japan erst richtig lukrativ. Für den Laien sind die Zusammenhänge im Millionengeschäft Delfinhandel nur schwer zu durchschauen. Gemeinsam mit dem Tierschützer und Journalist Hans-Peter Roth bringen wir Licht in trübe Gewässer.

Ein Blick in die Delfinarien
Seit der Fernsehserie Flipper sind Delfinshows ein wahrer Publikumsmagnet. Weltweit gibt es 150 Delfinarien. Doch Tierschützer prangern immer wieder an, dass die bewegungsfreudigen Tiere in Gefangenschaft leiden. England hat mittlerweile alle Delfinarien geschlossen, in der Türkei entstehen dagegen derzeit mehrere neue. Woher stammen die Tiere, wie leben sie unter menschlicher Obhut und wie nachhaltig ist die Nachzucht? Worin liegt der Unterschied zwischen ’seriösen‘ Zoos und kommerziellen Tiershows – und gibt es diesen Unterschied für Tierschützer überhaupt?"
 
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In diesem Beitrag ging es um Delfine: In Delfinarien werden Delfine in viel zu kleinen Becken gehalten und Kunststücke vollführen sie NUR aus großem Hunger. Sie lächeln auch nicht, oder machen gerne Kunststücke, nur weil es so aussieht. Über Spanien werden illegale Importe für Delfinarien, z.B. aus Japan, abgewickelt. Während in den meisten EU-Staaten Delfinarien entweder verboten sind (GB) oder zumindest große Becken und nur eigene Zucht vorschreiben, gilt das EU-Recht noch immer nicht überall bzw. Staaten wie Türkei bauen fleißig neue. In Gefangenschaft bekommen sie Magengeschwüre, sterben aus tiefster Depression oder werdem zugeknallt mit Medikamente. Delfine sind äußerst intelligent und gesellig – sie benötigen IHREN großen Familienverband.
 
Gefangen werden die Delfine für die Delfinarien aus Wildbeständen im Meer – besonders unrühmlich gehen die Japaner vor. In der Bucht von Taiji – die Dokumentation "Die Bucht" kommt demnächst heraus – treiben die Fischer (die Delfine einfach zu den Fischen zählen) mit Lärm und Netzen die Delfine zusammen ins seichte Wasser am Ufer und schlachten sie mit Äxten und Haken ab, was einem enormen Blutrausch nach einem Aggressionsstau gleichkommt, und sie tun das äußerst brutal.  Für sie ist das "Schädlingsbekämpfung", da die Delfine als Schädlinge gelten, die ihnen die Fische "stehlen", d.h. Profit. Das – mit vor allem Quecksilber – schwerkontaminierte Fleisch wird in Japan als "Walfleisch" verkauft, obwohl hoch gesundheitsgefährdend (und daher in Japan eigentlich verboten). Die schönsten (und traumatisierten) "Exemplare" der Treibjagd werden in Delfinarien verkauft. Es gibt Staaten, die betrachten solche Delfine, wenn sie sterben, als Sondermüll wegen dem hohen Quecksilbergehalt. In der Bucht sieht man jedenfalls nach so einem Abschlachten von 2000 Tier das gesamte Meerwasser blutrot. Das Drehen mit versteckten Kameras war für das Filmteam ebenfalls gefährlich, die aggressiven Fischer duldeten keine fremden Zeugen für ihr Treiben.
Ob die Dokumentation bei Japanern, Spaniern ua. Feinden des Natur- und Tierschutzes sonderlich beeindruckt, oder die Tierschützer selbst weltweit davon abbringt, deren Waren zu kaufen, ist fraglich. Es ist einfach eine Schande, was Menschem mit dem Planteten aufführen.
 
 
 
Giftige Quecksilberverbindungen
 
Das Thema mit den quecksilberverseuchten Fischen an den Küsten von Japan wurde hier schon mal behandelt, siehe Quecksilber-versuchte Katzen von Minamata: http://buntegartenlaubeno7.spaces.live.com/blog/cns!656F1EEF7FFB1856!532.entry
 
Quecksilberverbindungen verseuchen als Biozid gebeiztes Saatgut, körnerfressende Vögel sterben! Fische der Ostsee verseucht: http://www.phthiraptera.org/Publications/46244.pdf
 
Aus:  http://www.amazon.de/review/R27POURF1ILLA9: "Quecksilbernatriummethyl-Thiosalizilat (Thiomersal) ist eine organische Quecksilberverbindung die zu 49,6 Prozent aus Ethylquecksilber besteht. Quecksilber ist das giftigste nicht-radioaktive Elemente, das die Menschheit kennt; nachzulesen auf Seite 83. Aber wozu wird diese fast unaussprechliche und dabei hochgradig giftige organische Verbindung denn nun überhaupt gebraucht? Man verwendet diese organische Verbindung als Konservierungsmittel in Impfstoffen. Folgerichtig lesen wir dann auch weiter auf Seite 90: "Eine versehentliche (Selbst-) Injektion selbst geringer Mengen dieses Impfstoffes kann starke Schwellungen verursachen, die u. U. zu ischämischen Nekrosen oder sogar zum Verlust eines Fingers führen können." (Nekrose = Gewebetod unbestimmter Flächen- und Tiefenausdehnung). Nun kann einer Katze eine solche Impfmixtur aber dennoch bedenkenlos injiziert werden? Oder vielleicht doch nicht? Nein,…." [Und nicht nur nicht Katzen!] – Kommentar zum Buch "Katzen impfen mit Verstand" von Monika Peichl, Verlag Höpfinger 2007.
 
Neurotoxine wie Quecksilber schwächen das Immunsystem und die Zellatmung und blockieren die Ausscheidung von Giftstoffen und anderen Schwermetallen, zudem konzentriert sich Quecksilber im Darm, in den Nieren, im Zentralnervensystem und im Gehirngewebe. Die Folgen sind Mineralmangel (Kalium, Natrium, Calzium!), Müdigkeit, Lähmungen, Zittern, Gedächtnisschwund, Nerven- und Gehirnschädigungen: http://animal-touch.ch/blog/?p=293 , http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753824_1178699572768.htm Leider finden sich hohe Quecksilberkonzentrationen in Tierfutter, Raubfischen, Robben, Delfinen und Vögel, die Körner fressen (gebeiztes Saatgut…)
 
"Große Raubfischarten wie Lachs, Tunfisch, Marlin und Schwertfisch enthalten oft Konzentrationen an persistenten organischen Schadstoffen (POPs) v.a. Polychlorierte Biphenyle (PCB) und Dioxine, sowie Schwermetalle wie Quecksilber !
Fisch kann neben Schwermetallen, wie Quecksilber auch Pflanzenschutzmittel oder Dioxine enthalten.
Alle diese Gifte sind im Körper nur sehr schwer abbaubar und reichern sich jahrelang im Körper an, wie das seit vielen Jahren bei uns verbotene DDT.Tributylzinn (TBT wird als Schutzanstrich für Schiffsrümpfe verwendet)wird inzwischen in fast allen Speisefischen gefunden!
Babys und Kinder reagieren besonders empfindlich auf diese giftigen Substanzen. Wir sind der Meinung, auch unsere Katzen und Hunde reagieren sehr empfindlich auf diese schädlichen Substanzen!"
http://www.auenland-konzept.de/html/fur_katzen_.html 
 
Hoher Elektrosmog und hochgefährliche Quecksilberdämpfe in Energiesparlampen, die eigentlich Leuchtstoffröhren sind: http://www.wahrheitssuche.org/energiesparlampen.html , http://www.focus.de/gesundheit/gesundheits-news/energiesparlampen-mediziner-warnen-vor-gefahren_aid_429327.html.
"Energiesparlampen brennen im Gegensatz zur herkömmlichen Birne zwar viele hundert Stunden – doch irgendwann geben auch sie einmal ihren Geist auf. Und dann fragt sich: Wohin damit? Auf jeden Fall nicht in die Mülltonne. Denn Energiesparlampen enthalten Quecksilber, wie auch vom Fieberthermometer bekannt ist. In der Lampe ist es gasförmig, im Thermometer ist flüssiges Quecksilber. Deshalb ist die Mülltonne ein Tabu. Denn alles, was in der Restmülltonne landet, wird verbrannt. Quecksilber ist ein starkes Umweltgift, das schon in geringsten Konzentrationen Nerven und Hirn schädigen kann. Da es nicht in der Müllverbrennungsanlage durch den Schornstein in die Umwelt gepustet werden kann, muss es herausgefiltert und gebunden werden in Kohle oder andern festen Stoffen. Und die wiederum werden in unterirdischen Lagern entsorgt. Dort liegt dann die Schlacke hunderte, wenn nicht tausende Jahre. Aus ökologischen Gründen ein Wahnsinn." http://www.hr-online.de/website/rubriken/ratgeber/index.jsp?rubrik=3624&key=standard_document_37642564
 
 
 
 
 
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