Kanada, 200 km westlich von Edmonton, Alberta:

 

Am Donnerstag, 20. 11. 2008 ging um 17.27 – 17.28 Uhr Ortszeit (11.27 Uhr MEZ) ein strahlend heller Meteorit in Kanada im Grenzgebiet von Saskatchewan und Alberta nieder. In den Medien wurde erst 3 – 4 Tage später davon berichtet. Früher entdeckt scheint man ihn auch nicht zu haben.

 

Noch in der Luft zerbrach der Meteorit von ca. 1 Tonne, mehr oder weniger,  in zahlreiche Stücke. Manche meinen, er wäre ursprünglich sogar 10 Tonnen schwer gewesen. Auf einem der seltenen Videodokumentationen scheint er etwa „schreibtischgroß“ gewesen zu sein. Gewicht und Größe sind jedenfalls unklar, dennoch leuchtete er so hell, dass man seinen Aufschlag noch in 700 km Entfernung sehen konnte.  

 

Allein in unserer Nähe sind inzwischen 5600 Asteroiden bekannt, und jede Nacht entdecken computergestützte Suchprogramme neue. Meist sind die auf der Erde einschlagenden Körper so klein, dass die in der Atmosphäre verglühen. Man schätzt, dass die Erde so im Jahr in etwa 10.000 Tonnen an Masse zunimmt. Anfang Oktober hatten Astronomen erfolgreich einen Einschlagsort im Sudan vorausberechnet – allerdings mit nur einigen Stunden Vorwarnzeit. Am 15. Oktober konnten Astronomen einen Meteoriten filmen, der über Ontario verglühend niederging und der mit seinem Rest einen 36 m großen Krater schlug.

 

Statistisch ist mit größeren Meteoriten, die tausende Quadratkilometer verwüsten, einmal in 300 Jahren zu rechnen; ein Einschlag in Ballungszentren alle 300.000 Jahre…*

 

http://www.youtube.com/watch?v=VVS5tMXoT0E

http://derstandard.at/?url=/?id=1227286856128%26sap=2%26_pid=11331606

http://www.krone.at/krone/S15/object_id__123918/hxcms/index.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,592164,00.html *

 

 

Meteoriten – was sie sind, aus was sie bestehen

 

Mikrometeoriten werden bis etwa 10 cm Größe beim Aufprall auf die Erdatmosphäre als „Sternschnuppe“ vollständig zerstört; größere Körper verlieren einen großen Teil ihrer Masse, nur der Rest schlägt als Meteoritenschauer auf der Erde ein.

 

Nach ihrer Beschaffenheit teilt man sie in Steinmeteorite, Eisenmeteoriten (oder Nickel-Eisen-Meteorite) und Stein-Eisen-Meteorite.

 

1. Die Steinmeteorite unterteilt man in Chondrite (aus undifferenzierter Materie) und Achondrite.

 

a. Chondrite bestehen aus unterschiedlichsten feinkörnigen Bestandteilen, in die rundliche, tröpfchenförmige rasch erstarrte silikatische Körper eingebetten sind. Solche sind z.B. Magnesium-Eisen-Silikate (normales Olivin, oder sehr eisenreiches Olivin), Magnesium-Silikate (Enstatit), oder solche mit 5% Kohlenstoff und bis zu 20% Wasser, wobei der Kohlenstoff bei Chondrite kaum je thermisch erhitzt worden ist.

 

b. Achondrite bestehen meist aus Basalten, ev. mit Beimengungen von Enstatit (Aubrit) und kohlenstoffhaltigen Urelit (z.B. als umgewandeltes Grafit oder Diamant).

 

2. Eisenmeteorite bestehen zu 90% aus Eisen, andere Mineralien treten darin knollenartig auf, z.B. Grafit, Eisensulfid (Troilit). Je nach Aufbau und Struktur, die im Material Figuren bilden, und der Füllmasse der Zwischenräume (z.B. feinkörniges Plessit) unterteilte man Eisenmeteorite früher in 3 Klassen und heute in 14 Klassen. **

 

3. Die Stein-Eisen-Meteoriten unterteilt man in zwei Klassen, je nach den restlichen Füllmassen zwischen den Steinen: die Hohlräume können mit Olivinkristallen, Silikaten oder Pyroxenen sowie Meteoreisen gefüllt sein.

 

86% der Meteoriten, die auf der Erde niedergehen, sind Chondrite, 8% Achrondite, 5% Eisenmeteoriten und Zwischenformen zu 1%, wobei aber die Eisenmeteoriten von der Masse her die größten Gebilde darstellen.

 

Meteore weisen an chemischen Elementen in etwa das auf, was wir von der Sonnenatmosphäre her kennen, nur die flüchtigen Elemente (H, He, C, N, O. Ne) sind deutlich seltener. Sie sind im Gegensatz zur Erde relativ reich an Iridium, Osmium, Rhenium und Nickel. Die Oberfläche ist meist geglättet, rundlich knollig oder konisch; selten säulenartig oder zackig.

 

Das Alter der  allermeisten Meteoriten entspricht dem der Sonnen- und Erdentstehung, d.h. 4,45 – 4,56 Mrd. Jahren; jüngere sind sehr selten.  Anhand der Messung der Zeit, der sei kosmischer Strahlung ausgesetzt waren (Bestrahlungsalter), ergibt sich ihr Alter als Meteorit: Chondriten 1-50 Mio. Jahre, Eisenmeteoriten 200 Mio. bis 1 Mrd. Jahre.

 

Analysiert man die Meteorbahnen und Zusammensetzung, erkennt man, dass sie im allgemeinen aus dem Planetoidengürtel stammen, wo größere Mutterkörper durch Einschläge zerstört wurden. Diese „Mutterkörper“ bildeten sich ganz normal aus dem Sonnennebel, die verschiedenen Stadien der im Inneren dieser größeren Körper durch radioaktive Wärme umstrukturierten Materialien bis zum Zeitpunkt ihrer Zerstörung spiegeln sich auch in den Meteoriten wieder. Kohlige Chondrite erfuhren z.B. niemals eine thermische Metamorphose. Größere Mutterkörper schafften es, einen Eisen-(Nickel-)Kern zu bilden, der von Gestein umgeben war – aus ihnen gingen Achondrite, Stein-Eisen-Meteorite und Eisen-Meteoriten hervor.

 

Man nimmt etwa 25-60 solcher Mutterkörper an, wobei die Gruppe der HED-Meteorite (Howardite, Eukrie und Diogenite), die 72% aller Achondrite ausmachen, Bruchstücke von Kruste und Mantel des Plantetoiden namens Vesta aus dem Planetoidengürtel zwischen Mars und Jupiter sind. 44% aller Chondrite und jede Menge Eisenmeteoriten stammen vermutlich von einem Planetoiden den wir Hebe nennen. Etwa 25 Achandrite (SNC-Meteorite aus Shergottite, Nakhlite, Chassignite) stammen vom Mars, 27 Mondmeteorite aus Basalt ua. vom Mond. Diese Gesteinstrümmer scheinen durch massive Aufschläge in den Kosmos gewirbelt worden zu sein.

 

Bekanntlich entstand der Mond selbst bei einem Zusammenprall unserer Ur-Erde mit einem marsgroßen Planeten aus der Kruste der Erde und Planetoiden-Material vor 4,5 Mrd. Jahren. Seitdem entfernt der Mond – eigentlich viel zu groß für einen Mond, daher wird von etlichen Astronomen Erde und Mond als Doppelplanet bezeichnet – sich jährlich um 3,8 cm. Dabei ist der Mond entscheidend mitbestimmend für den Drehimpuls der Erde (damit der Sonneneinstrahlung auf der Erde) und die Gezeiten. Der Mond hat einen mittleren Durchmesser von 3474,2 km, d.h. ist etwa ein Viertel der Größe der Erde, aber besitzt eine geringere Dichte. (Der Mars ist übrigens nur 6772 (mittlerer Durchmesser) groß, Merkur gar nur 4879 km.)

 

 

Meteoriten wurden in vorklassischer Zeit als vom Himmel gefallene Zeichen der Götter aufgefasst, so der schwarze Stein der Kybele (Magna Mater) aus Phrygien, der 470 v. Chr. niedergegangen sein soll und den die Römer 204 v. Chr. zur Verehrung nach Rom gebracht haben. Auch bei dem in der Kaaba verehrten schwarzen Stein soll es sich um einen prähistorischen kultisch verehrten Meteoriten handeln. Das erste Eisen, das die frühen Kulturen zur Eisenerzeugung sammelten, war Meteoritisches Eisen und entsprechend ursprünglich selten und kultisch hoch angesehen (so ab 3500 v. Chr. in Ägypten). Ätzt man Meteoriteneisen, werden die feingezeichnete Figuren der Struktur (weil aus unterschiedlichen Materialien) sichtbar.

 

Mit heutigen Methoden (Analyse der Zusammensetzung) lassen sich Reste von Meteoriten nachweisen, die vor hunderten Millionen Jahren auf die Erde fielen.

Kleinere Meteoriten von wenigen Kilogramm haben geschichtlich bekannt erst einen Mönch im 17. Jhd. und eine Kuh im 20. Jhd. getötet und eine Hausfrau 1954 verletzt. Ab einer Masse von 100 Tonnen werden Meteoriten durch die Atmosphäre nicht mehr nennenswert abgebremst und zerbrochen und können somit beim Aufprall (Impakt) explosionsartig kinetische Energie freisetzen, die nicht nur riesige Krater hinterlassen, sondern auch zu globalen Katastrophen führen können. Und wie bereits erwähnt, sind diese Brocken meist Stein-Eisen oder Eisenmeteoriten. (Liste der bisher gefundenen Meteoritenfälle siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Meteoriten )

 

 

http://lexikon.meyers.de/wissen/Meteorite+(Sachartikel)

http://de.wikipedia.org/wiki/Meteorit

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Moon_Earth_Comparison.png&filetimestamp=20050811083829  (Fotomontage Mond/Erde als Vergleich, siehe Bild)

http://de.wikipedia.org/wiki/Mond

 

 

 

 

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.welt.de/multimedia/archive/00386/kratereins_DW_Wisse_386774g.jpg&imgrefurl=http://www.welt.de/wissenschaft/article1808331/Raetsel_um_seltsamen_Meteoriten_geloest.html&usg=__olzkVZ8ufVmFady-n6vnV603nb4=&h=313&w=469&sz=42&hl=de&start=1&tbnid=Ed8jEHbRrT3oIM:&tbnh=85&tbnw=128&prev=/images%3Fq%3Dsite:www.welt.de%2BMeteoriten%26gbv%3D2%26hl%3Dde

 

 

http://www.welt.de/wissenschaft/article1808331/Raetsel_um_seltsamen_Meteoriten_geloest.html

Welt online, Rubrik Wissenschaft, vom 17.März 2008, von Jochen Steiner:

„Rätsel um seltsamen Meteoriten gelöst“

„Peruanische Anden: Nach dem Einschlag eines Meteoriten in Nähe ihres Dorfes sind 200 Peruaner auf rätselhafte Weise erkrankt. Der Meteorit war Augenzeugen zufolge auf einer Hochebene in den Anden nahe der Grenze zu Bolivien in einer dünn besiedelten Gegend eingeschlagen.

Es war der 15. September letzten Jahres. In der Nacht gab es eine gewaltige Explosion. Augenzeugen berichteten von einem Blitzen und Leuchten, dann Detonationen. Der Boden habe gezittert. Morgens war er dann einfach da: ein tiefer Krater, gefüllt mit Wasser. Kurze Zeit später kamen die Beschwerden: Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen. 600 Menschen erkrankten, ein Stier starb auf der Weide. "Die Seuche aus dem All", so titelten örtliche Zeitungen.“

Forscher fanden nichts als nur Spuren von Blei und Silber. Heute sagen sie, es war kein Komet aus Eis und Staub, sondern ein kleiner Steinmeteorit, der beim Eintritt in die Atmosphäre großteils verglühte. Die restlichen Teile rasten zu Boden und eines davon, (ein nur 70 cm großes Stück,) riss einen Krater mit 15 Meter Durchmesser und drei Meter Tiefe nahe des Dorfes Carancas. Der Krater füllte sich mit Grundwasser und wird bald so aussehen wie ein gewöhnliches Wasserloch. Übelkeit, Kopfschmerzen, totes Vieh – seien vermutlich auf giftige Dämpfe, Schwefel und Arsen ausgelöst worden – Substanzen, die bereits im Boden geschlummert haben…. [Anm.: behaupteten jedenfalls die Forscher, m. E. eine sehr konstruierte Behauptung.]

 

Weltraumschrott und Klimakatastrophe

Die neue Art von Meteoriten ist einfach menschlicher Müll, sprich: Weltraumschrott.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,418813,00.html

Spiegel online, Rubrik Wissenschaft – Weltall, vom 6.6.2006, von Sven Titz:

„Rasende Geschosse im All

Was fliegt nicht alles durch den Kosmos! Trümmerteile von Raketenstufen, Abdeckkappen, Sprengbolzen, Farbpartikel, Spannbänder, Schrauben und Schraubendreher, Tropfen von Kühlflüssigkeit, Kupferdrähte, Fetzen aus Folien zur Wärmeisolierung, Schlacke aus Feststofftriebwerken … Sogar ein Handschuh trudelte im Jahr 1965 ein paar Tage lang in der Schwerelosigkeit. Den hatte US-Astronaut Ed White bei einem Weltraumspaziergang verloren.

All dieser Müll treibt nicht etwa gemächlich durch den luftleeren Raum. Er rast mit typischen Orbitalgeschwindigkeiten von mehreren Kilometern pro Sekunde um den Erdball. Deshalb ist er nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern wird zunehmend zur Gefahr für die Raumfahrt.(…)

Von zahlreichen Kollisionen mit kosmischen Müllteilchen zeugten auch die Solarpaneele des Weltraumteleskops Hubble, die 2002 auf die Erde zurückgeholt wurden. Auf ihrer Gesamtfläche von 41 Quadratmetern hatten die Partikelchen Tausende Einschlagkrater hinterlassen. Das 0,7 Millimeter dicke Paneel war insgesamt 174-mal durchlöchert worden. Die größten Krater hatten einen Durchmesser von acht Millimetern. Weltweit halten Radarteleskope und optische Sensoren Ausschau nach den gefährlichen Trümmern. Sie erspähen allerdings nur die dicken Brocken, Teilchen mit einem Durchmesser unterhalb von zehn Zentimetern entgehen ihnen meist.(…)

 Bis heute haben die Fachleute 9500 Objekte gezählt, die einen Durchmesser von mehr als zehn Zentimetern besitzen. Nicht nur sie sind gefährlich: Bereits Teilchen mit nur einem Zentimeter Durchmesser entfalten bei dem typischen Aufpralltempo die Wirkung einer explodierenden Handgranate. Hunderttausende solcher Partikel sausen um den Erdball – wie viele genau, weiß man nicht.(…)

Zum Glück bleiben nicht alle Trümmer auf ewig oben. "Im vergangenen Jahr sind etwa zweihundert uns bekannte Ojekte abgestürzt", sagt Heiner Klinkrad, Raumfahrtingenieur am europäischen Raumfahrtkontrollzentrum Esoc in Darmstadt. Die meisten davon seien verglüht.(…)

Alle elf Jahre regnet es besonders viel Weltraummüll. Denn die Schuttwolken über unseren Köpfen werden auch vom Sonnenzyklus beeinflusst. "Zur Zeit des Sonnenfleckenmaximums registriert man am Boden eine Zunahme der Radiowellenintensität im 10,7-Zentimeter-Bereich", erläutert Klinkrad. Gleichzeitig nimmt die UV-Strahlung der Sonne zu. Sie wird in den oberen Schichten der Erdatmosphäre absorbiert, sodass diese sich erwärmen und ausdehnen.

 

Infolgedessen nimmt die Gasdichte in der Höhe zu und auf die dort kreisenden Trümmer wirkt eine größere Reibungskraft – der Weltraummüll wird in stärkerem Maß gebremst. "Man kann sagen, dass die erdnahen Umlaufbahnen alle elf Jahre von kleinen Objekten gereinigt werden", sagt Klinkrad.(…)

 

Neuerdings gibt es einen zusätzlichen Effekt, der in die entgegengesetzte Richtung wirkt. Kohlendioxid in der Erdatmosphäre könnte die Lebensdauer von Satelliten und Schrottteilen verlängern, berichtet Hugh Lewis von der University of Southampton (Großbritannien). Während das Treibhausgas die Tropsphäre erwärmt – jenen zwölf Kilometer dicken, untersten Bereich der Atmosphäre -, kühlt es die darüberliegenden Schichten ab. Denn wenn die Kohlendioxidmoleküle in der dortigen dünnen Luft mit Sauerstoffmolekülen zusammenstoßen, senden sie infrarote Strahlung aus und verlieren Wäarmeenergie. Dies könnte dazu führen, dass die temperatur der oberen Atmosphärenbereiche bis zum Jahr 2100 um fünzig Grad Celsius abnimmt. [sic!]

 

Die Luft zwischen 200 und 1200 Kilómetern Höhe würde sich zusammenziehen. Lewis vermutet, dass die Gasdichte in der oberen Thermosphäre, der zweitäußersten Atmosphärenschicht, in hundert Jahren nur noch die Hälfte des heutigen Werts betragen könnte. [Anm.: Klimaforscher warnen: nach der momentanen Erderwärmung durch Treibhausgase kommte ine neue globale Eiszeit binnen 100 Jahre. Auch weil die Erde offenbar seit den letzten Eiszeiten ev. eine neue Sonnenumlaufbahn ansteuert.] Weil dadurch die Reibungswirkung auf kreisende Satelliten und Trümmer abnimmt, verlängert sich deren Verweilzeit im erdnahen Orbit.(…)

 

Ein weiteres Problem droht. Wenn die Entstehung von Weltraummüll nicht energisch bekämpft wird, könnten die Kollisionen lawinenartig zunehmen. (…) Schon Mitte des 21. Jahrhunderts könnte ein Zustand erreicht sein, wo sich der Weltraummüll im Zuge ständiger Kollisionen fortlaufend selbst vermehrt, (…)“ Es fliegt mittlerweile soviel Schrott im All, dass er mit sich selbst kollidiert, zerbricht und eine regelrechte dichte Schrottwolke um die Erde bildet. Und fallweise stürzen die Teile auch einfach zur Erde ab. Raumschiffe müssen immer dichter gepanzert werden. „Seit einigen Jahren denken Experten wegen des wachsenden Risikos für die Raumfahrt über die Vermeidung und die Beseitigung des Mülls nach (siehe AH 6/2004, S. 32). (…) Bis eine praktikable Lösung gefunden ist, bleibt das Parken von Satelliten auf Friedhofsorbits die einzige Möglichkeit, die Zahl der Schrottpartikel im All niedrig zu halten. Auch künftig dürften Fluggeräte auf erdnahen Umlaufbahnen noch so manche Schramme davontragen.“

 

 

„Tiefer Krater: Eindrucksvoll prallte eine 1,2-Zentimeter-Aluminiumkugel mit 6,8 Kilometern pro Sekunde auf den massiven Alublock. Die Kugel überstand den Aufschlag natürlich nicht – das hier gezeigte Exemplar dient nur dem Größenvergleich“

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-14045-5.html#backToArticle=418813

 

 

 

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