Können Gedanken das Wetter beeinflussen? Können Gedanken (auf Distanz) Materie beeinflussen?
 
Wettermacher haben das behauptet. Auch einige Schamanen sollen die Fähigkeit haben oder gehabt haben, das gewünschte Wetter durch ein Ritual heraufzubeschwören oder Unwetter zu besänftigen. Hexen sagte man das Wettermachen nach, viele Frauen wurden dafür durch die Inquisition ermordet. Andererseits  war es in der Kirche auch üblich, um eine gute Ernte, gutes Wetter und um Schutz vor Unwetter (Blitz und Hagel) zu beten. Bei Unwetter pflegten früher die Kirchturmglocken zu läuten. (Es ist zwar in Vergessenheit geraten, aber die Kreuze auf den Bergspitzen und die Kirchturmglocken hatten früher einen Zweck: so weit die Glocke hörbar war, so weit ein Kreuz sichtbar war, war die Gegend sicher vor dämonischen Kräften (zu denen auch Schlechtwetter gezählt wurde). Daher stellte man an besonders gefährdete Stellen – Friedhöfe, Weggabelungen, gefährliche Wege usw. ein Kreuz oder eine Kapelle auf. Und in Frühjahr ziehen – wie einstmals die heidnischen Priester – katholische Priester durch die Felder (bei Prozessionen) und segnen die Felder.
 
Man kann also getrost sagen, dass die Kirche an die Macht der Gedanken glaubt – jedenfalls tat sie es früher. Man rief entweder selbst entsprechende Energiewellen und Bilder hervor oder tat das unter Anrufung einer höheren (göttlichen) Macht. Was ist denn H²O? Wasserstoff ist ein Gebilde aus einem Atom (wie ein Heliumatom, das leichteste Element), welches im Gegensatz zu Helium auch ein Elektron besitzt, kurz gesagt. In Verbindung mit Sauerstoff entsteht Wasser. Und Materie ist im Grunde nichts als Energie, wie wir seit Einstein wissen. Nun wird jeder aufschreien und sagen, um soviel Energie freizusetzen um Materie zu erschaffen würden 10 000sende Atomkraftwerke nicht ausreichen. Andererseits ist die Energie bereits da, nur anders verteilt. Die Idee ist, ob wir mit unserem Wollen so ein stärkes Bild erschaffen könnten, dass es sich verwirklicht? – Hier sagen die einen (Esoteriker) ja, und die anderen (Wissenschaftler) nein. Wobei letztere Gruppe lieber dazu mit Geräten und physikalischen Gegebenheiten herumspielt, siehe HAARP-Projekt, Schumann-Welle, Psychonik usw.
 
In den vorigen Beiträgen ging es darum, dass durch Physik und Wellen,   Frequenzen, Menschen (Lebewesen) und Dinge beeinflusst werden können. Wenn aber Dinge, Lebewesen und Menschen selbst Frequenzen erzeugen, haben auch sie ihrerseits Einfluss, im menschlichen Fall ist es wohl so: wenn Wellen von außen Einfluss auf menschliche Gehirnwellen haben, dann haben entsprechende Gehirnwellen bzw. dem Körperfeld auch Einfluss auf äußere Wellen. Vice-versa. Wenn also Menschen es fertigbrächten, dieselben Frequenzen zu erzeugen wie die Physik (wie sie es dabei immer anstellen), so müssten auch die Konsequenzen dieselben sein. Man könnte also z.B. ein elektromagnetisches Feld bewusst oder unbewusst modulieren und stören.
 
Hier einige menschlich hervorbringbare Wellen, deren Einteilung je nach Autor etwas variiert:
 
 
Gammawellen: treten bei großer Konzentration auf, z.B. beim angestrengtem Lernen. 70-30 Hz.
Vor allem folgende theoretische Zuschreibungen sind umstritten : 33 Hz: Vibrationsgefühl, Aufgewühltheit, 35 Hz: Öffnung der mittleren Chakren, 41 Hz: Gefühl physischer Anstrengung, 55 Hz: tantrische Yoga, Stimulierung der Kundalini, 63 – 70 Hz: astrale und mentale Projektion (? ab hier hat man sich m.E. um eine Zehner-Potenz oder mehr vertan!), 80-83 Hz: Loslösung von Zeit und Raum, Öffnung des 3. Auges, 109 Hz totales Wissen (?), 120-500 Hz Psi-Fähigkeiten, 169 Hz: negativ gefühlte Anstrengung, Depression, Unzulänglichkeit, 196 Hz: große Beruhigung, 247 Hz Frieden (?) Mittels eines Brain-Wave-Generators versuchen einige, sich diese Bewusstseinszustände reinzuziehen doch stellten sich solche Stimulationen einfach als höchst gefährlich und kontraproduktiv heraus. (Genauso können Manipulationen im Beta-Bereich Wahrnehmungsstörungen usw. auslösen.)
 
Betawellen: Der Mensch denkt im angeregten Wachzustand (inkl. Stress, Angst) gewöhnlich mit ca. 30-15 Hz (Wachzustand). Sind typisch für die REM- (d.h. Traum-) Phase und bei der Anwendung von Pharmaka. Im Neurofeedback wird der Bereich 15 bis 12 Hz auch als SMR-Band (Sensorimotor Rhythm) bezeichnet. Im Neurofeedback (Biofeedback) versucht der Mensch, durch Hervorbringung von Gehirnwellen und gedachten Bildern Einfluss auf den eigenen Körper (z.B. Herz-Kreislauf) zu nehmen. Umso entspannter der Mensch, desto mehr koordinieren sich die Gehirnzellen, schwingen im Takt, die Wellen werden länger und stärker.
 
Alphawellen: hervorgebracht im leicht entspannten Zustand, bei ruhigeren Erholungsphasen. 14-8 Hz. Theorie: Meditation, Kreativität. 7,83 Hz: Schumann-Grundwelle. 8 Hz: Erinnerung an frühere Leben…
 
Angebliche Wirkungen von Infraschall: Atem beeinflusst bei 8-4 Hz. Allgemeines Unbehagen, Spannung der Bauchdecke, Arme und Beine und Magenschmerzen bei 4,5 – 9 Hz, Schmerzen in der Brust bei 5-7 Hz, Kribbeln und Schmerzen im Unterkiefer und an Zähnen 6-8 Hz, Muskelverspannungen an Beinen, Rücken, Nacken 8-12 Hz, "kloß im Hals" 12-16 Hz.
 
Thetawellen: hervorgebracht in tiefster Entspannung oder Meditation, bei Tagträumen – auch bei geistiger Abwesenheit. Benützt für Hypnose. Ihre Nutzung verbessert ebenso Lernfähigkeit, Erinnerungs- und Konzentrationsfähigkeit. 7-4 Hz. Theorie: 6,3 – 7 Hz: Mentale und astrale Projektionen, Telekinese, Geistheilung. ("Magisches Bewusstsein.")
 
Deltawellen: treten während des traumlosen Tiefschlafs auf, auch während tiefster Meditation und Koma, und dienen auch zur weitreichenden Erholung des Körpers. 3,5-0,5 Hz. Man unterteilt bereits zwischen Delta 1 und Delta 2. Theorie: 3,5Hz Einsgefühl mit allem, beschleunigte Speicherung von Sprache. Angebliche Wirkungen von Infraschall: Atemnot 1- 3 Hz.
 
Diverse Gehirnerkrankungen zeigen im EEG charakteristische Muster. Das Erlöschen der messbaren Gehirnströme wird als Hirntod interpretiert.
 
Man sollte dabei beachten, was gemessen wird: es wird gemessen, wieviel ein Körper an Energiewellen aktiv ausstrahlt. Nicht, wieviel er gerade aufnimmt oder gerade besitzt. Aufnahme und Abgabe stehen aber m. E. in einem Zusammenhang – viel Aufnahme, wenig Abgabe und umgekehrt. Das innere Gleichgewicht wird erhalten.
 
EEG – Frequenzband:
 
 
Delta

0,5 – 3 Hz

Tiefschlaf, Trance

Theta

Niedrig (Theta 1)

3 – 6,5 Hz

Hypnagogisches Bewusstsein (Einschlafen), Hypnose, Wachträumen

Hoch (Theta 2)

6,5 – 8 Hz

Tiefe Entspannung, Meditation, Hypnose, Wachträumen

Erhöhte Erinnerungs– und Lernfähigkeit, Konzentration, Kreativität

Alpha

8 – 12 Hz

Leichte Entspannung, Super Learning (Unterbewusstes Lernen), nach innen gerichtete Aufmerksamkeit

Erhöhte Erinnerungs– und Lernfähigkeit

Beta

Niedrig (SMR)

12 – 15 Hz

Entspannte nach außen gerichtete Aufmerksamkeit

Gute Aufnahmefähigkeit und Aufmerksamkeit

Mittel

15 – 21 Hz

Hellwach, normale bis erhöhte nach außen gerichtete Aufmerksamkeit und Konzentration

Gute Intelligenzleistung

Hoch

21 – 38 Hz

Hektik, Stress, Angst oder Überaktivierung

Sprunghafte Gedankenführung

Gamma

38 – 42 Hz

Anspruchsvolle Tätigkeiten mit hohem Informationsfluss

Transformation oder neuronale Reorganisation
 
 
Diese herkömmliche Einteilung von Gehirnwellen wurden für Medizin und Biofeedback wie in einem Frequenzband weiter aufgeschlüsselt (siehe Tabelle), die Idee dahinter ist, diese möglichen Effekte (Tabelle rechts) gezielt durch hervorgerufene Frequenzen  hervorzurufen, was von vielen Experten bestritten wird und außerdem höchst bedenklich wegen möglicher Langzeitfolgen für das Gehirn und die Psyche bedenklich ist.
 
Wikipedia: "Gehirnwellen lassen sich nicht nur messen, sondern auch beeinflussen: Das kann durch einen visuellen oder akustischen Reiz geschehen, durch Neurofeedback, eine Spezialform des Biofeedbacks oder durch direkte Manipulation der Gehirnwellen mittels elektrischer Wechselfelder (siehe auch: Transkranielle Magnetstimulation, TMS). Geräte, die das ermöglichen sollen, sind seit den 1980er Jahren unter dem Begriff Mindmachines oder Brainwave Stimulator erhältlich, zu sehr unterschiedlichen Preisen und mit sehr umstrittenem Erfolg."

Biofeedback: "Beim Neurofeedback ist es üblich, die EEG-Bänder feiner zu unterteilen und anders zu interpretieren als im klinischem EEG (…) Eine erhöhte Amplitude innerhalb jener Frequenzbereiche wird mit gewissen mentalen Zuständen oder Aktivitäten korreliert."

Mindmachines: 1940 erfunden und ab 1980er im Handel, bestehen aus einer speziellen Brille (für optische Effekte) und einem Kopfhörer (für den Ton ab 20 Hz = Texte, klassische Musik) und geben in 20-40 minütigen Sitzungen gezielte künstliche Gehirnwellenfrequenzen ab. Töne und Lichteffekten stimulieren die Reizverarbeitung im vorgegebenen Frequenzbereich und sollen auf diese Weise auf den mentalen Zustand des Benützers Einfluss nehmen. Wikipedia: "Diese Stimulation erzeugt auf Grund einer sog. Frequenz-Folge-Reaktion je nach Einstellung entsprechend verstärkte Gehirnaktivitäten von tiefen Deltawellen (1–4 Hz), über Thetawellen (5–8 Hz) und Alphawellen (8–12 Hz) bis zu schnellen Betawellen (>12 Hz)." Man verwendet die Mindmachines zur Entspannung, Meditation, Lernunterstützung (Stimmulation des Langzeitgedächtnis), Hypnose, Suggestion, Biofeedbacktraining, Regeneration, Konzentrationssteigerung, Suchtpräventation, Psychotherapie… Bei Menschen mit Neigung zur Epilepsie könnten sie epileptische Anfälle hervorrufen – (Anm.: wie bei diversen PC-Spielen! In der Tat verwendt solche PC-Kampfsspiele die US-Army zur Ausbildung von Soldaten.) 
 
Gehirnsteuerung von Geräten: "Neuere Forschungen unter dem Schlagwort Brain-Computer Interface (BCI) erzielen Fortschritte beim direkten Steuern von Computern durch kognitive Prozesse. Unter anderem das Fraunhofer-Institut, das New York State Department of Health, die State University of New York in Albany sowie die Technische Universität Graz (Laboratory of Brain-Computer Interfaces) können mit Hilfe des EEGs einen Mauscursor nach einiger Übung präzise bewegen. Das ist ein gewaltiger Fortschritt, wenn man bedenkt, dass bisherige Studien mit Tieren und Menschen noch mit implantierten Drähten zur Messung der Hirnströme arbeiteten. Diese wurden als Fremdkörper behandelt und vom Körper abgestoßen. Die betreffenden Affen überlebten nur wenige Monate. Inzwischen hat das Brain-Computer Interface mittels EEG bereits Einzug in die medizinische Praxis gehalten und dient schwergelähmten Menschen zur Kommunikation mit der Außenwelt."
 
Und hier schließt sich wieder der Kreis. Offenbar kann der Mensch Energiewellen aussenden (vielleicht weniger gut als ein Aal..) und diese Wellen können Effekte auslösen. Vor allem wenn sie in feine Energiesysteme eingreifen. Ob man mit einem visualisierten Bild als Ziel und entsprechendem Energieeinsatz das Wetter beeinflussen kann, (siehe die im ersten Absatz erwähnten vorhergehenden Blogeinträge zu Psyonik, Schumann-Welle und HAARP) muss jeder selbst beantworten: It’s all in our head.
 
 
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