Heute und Morgen als Wiederholung noch im History-Channel: Das geheime Russland, 2: Die geheimen Zombies der roten Zaren (1998, ZDF)
 
Darin berichten ein Prof. Smirnoff und andere Personen über Menschenversuche wie folgt:
In den 50-iger Jahren begann die Rote Armee und der Geheimdienst mit Menschenversuchen an ahnungslosen Personen und Inhaftierten, fallweise auch Soldaten. Man versuchte, die Menschen mit unterschwelligen verpackten Botschaften psychisch zu manipulieren – wir wissen das bereits, indem man z.B. in Filmen Bilder versteckte. Bewusst konnte man das nicht wahrnehmen, weil viel zu schnell für das Auge, aber unbewusst erkannte man die Bilder sehr wohl. (USA: man konnte in Versuchen z.B. Leuten somit unbewusst plötzlich Appetit auf Chips oder Schokolade machen usw. Wurde aber da als Werbemaßnahme verboten. Nein, die Werbung mit Alkohol oder Zigaretten verpackte man in den USA einfach direkt in Filmen 1940-1960 durch sympathische trinkende und rauchende Schauspieler.) Dieses Verfahren entwickelte man in der UdSSR weiter. Heute ist man soweit, dass man niederfrequente Radiowellen verwendet mit suggestiven Botschaften. Diese Wellen werden in andere Töne verpackt – das Ohr erkennt NICHTS, es ist auch nicht feststellbar, aber das Unterbewusstsein nimmt die Suggestion dennoch wahr. (Genauso wie es rückwärtsgesprochene Texte versteht.) Man kann diese Wellen in Elektroleitungen verpacken, in Radio, Fernsehen, in Musik, in Handys, im Klicken oder Rauschen etc., im Internet oder im Krach von Preßlufthammern. Oder etwas so leise oder hoch beschallen, oder so rasch abspielen, dass man (Mensch) es bewusst nicht hört, aber dennoch unbewusst wahrnimmt. Genauso kann man in Bildern oder im Fernsehen, im Internet, in Werbebannern oder in Pop-ups etc. Bildpunkte, Bilder und Texte verstecken, die man nicht mal nachweisen kann.  Man muss diese Botschaften nur oft genug wiederholen, und dann einen direkten Anlass (Reiz) bieten, um den manipulierten Menschen genau das machen zu lassen, was man haben wollte.
 
Smirnoff war selbst seinerzeit von den Amerikanern um psychologische Hilfe im Fall David Coresh gebeten worden, der sich und seine Sekten-Anhänger im Haus zu verbrennen angedroht hat. Man wollte die Anhänger aus dem Bann von Coresh befreien. Smirnoff ließ die nahen Angehörigen der Anhänger-Geiseln Appelle sprechen, sie mögen doch an ihre Mütter, Geschwister, Partner usw. denken und doch zu ihnen zurückkehren. Diese Botschaften sollten dann in Geräusche unterschwellig verpackt werden und die Anhänger so aufwecken. Doch dann verwarf die US-Regierung das und strahlte die Appelle direkt aus. Folge: alle Sektenmitglieder blieben, Coresh fackelte das ganze Haus mit sich und allen Anhängern nieder.
 
Smirnoff berichtete auch, dass nach dem Ende der Sowjetunion die Leute des KGB und die Ärzte sich einfach selbständig machten und die einzelnen Gruppen offenbar ihre Dienste an Leute mit Geld verkaufen. Ja, natürlich wird das auch z.B. bei Wahlen eingesetzt. Er selbst benützt dieses Wissen für psychologische Heilung. Man könne so Menschen Mut machen, z.B. gefährliche Situationen zu überstehen, zu gewinnen, man kann traumatisierten Personen und sogar Drogensüchtigen helfen. Man lässt sie auf einen Schirm starren, auf dem Zahlen vorbeihuschen, um den Verstand zu beschäftigen, während sie im Hintergrund mit niederfrequenten Wellen beschallt werden. Dazu später mehr.
 
Man muss vor allem wissen, dass der KGB auch Versuche mit elektromagnetischen Wellen unternommen hat. (Als "psychotronische Versuche" wird das in Russland bezeichnet.) Man hat Häftlinge und einzelne Personen ohne ihr Wissen mit niederfrequenten Wellen bestrahlt und die Folgen untersucht. Dabei wurde folgendes herausgefunden: Kurzfristig, für ein paar Tage, passiert gar nichts. Der Betroffene fühlt sich nur irgendwie benommen, müde, antriebslos, das Denken fällt schwer, er wird zunehmend verwirrt, schwindlig, fühlt sich unwohl, einzelne Schmerzen können auftreten, der Betroffen kann Halluzinationen bekommen (unbewusste Botschaften steigen auf). Dann tritt irgendwann der Körper- und Zellverfall ein (binnen +/- 2-3 Wochen), wobei einzelne Organe auf gewisse Frequenzen sensibel reagieren, z.B. das Herz auf 3 Megahertz. Gefäße können reißen, es kann je nach Frequenz zu inneren Blutungen kommen… Im Grunde wirken diese Dinge wie eine Bestrahlung mit radioaktivem Material (wie Kobalt), nur eben etwas langsamer… (der KGB machte natürlich auch Versuche mit radioaktivem Material, das man Menschen injizierte oder dem man sie langfristig aussetzte)… Man kann die Menschen von der Nähe aber auch von einer gewissen Entfernung aus bestrahlen und man kann diese Frequenzen auch in (zuvor umgeleitete) Elektroleitungen, Radio-, Fernseh-, Handy- oder PC- Apparate umleiten.
[Anm.: man kann heute mit Mikrowellen Häuser "röntgen" und abhören, mit für die Bewohner fatale Folgen – werden langfristig schwer krank, Krebs, Zellverfall, Organversagen über kurz oder lang… Neuerdings kann man Handys mit GPS unbemerkt einschalten und als Abhörgerät für einen weiten Radius, oder als Strahlsender verwenden. Baby-Phons und -Kameras sind ohnehin frei und ungeschützt und leicht als Spion von Außenstehenden von außen zu aktivieren.] In Russland fühlen sich einzelen Menschen als unfreiwillige Opfer von psychotronischen Versuchen oder gezielten Attacken von versteckt operierenden Gruppen, und sie können diese Strahlung sogar mit Messgeräten nachweisen (nur wer es auf sie abgesehen hat, wissen sie nicht), so berichtet von einem Physiker. Sie versuchen sich selbst mit Isoliermaterial abzudecken und die Leitungen aus den Häusern zu entfernen oder auch sie zu isolieren. Ziel dieser Attacken ist nicht immer eine Ermorderung, sondern es geht um Gehirnwellen-Beeinflussung, um Manipulation in ähnlicher Weise wie oben geschildert. So wird in der Dokumentation indirekt angedeutet, auch in Jelzins Büro haben sich solche heimlich angebrachten Gerätschaften und Antennen zu dessen Manipulation befunden, nur wurden sie dann entdeckt.
 
Emotionen und Erinnerungsbilder von einem Menschen haben charakteristische Gehirnwellenmuster, der ganze Körper reagiert charakteristisch und das kann man messen. Man kann solche Muster erkennen und man kann sie durch Strahlung mit bestimmten Frequenzen gezielt auslösen (oder experimentiert jedenfalls damit herum). Im Prinzip kennen wir das bereits von Lügendedektoren oder dem berüchtigten e-Meter der Scientologen.
 
In der Doku wird jedenfalls gezeigt, wie Smirnoff unter Einsatz einer bestimmten (KGB-)Droge und gezielten Gehirnreizen Menschen (z.B. Drogensüchtige) zur Heilung manipuliert, wobei sie an Geräte angeschlossen sind, und ein Arzt die Körperfunktionen überwachen muss. Ganz habe ich das nicht so verstanden und verfolgt, aber es funktioniert wohl so, dass die Person binnen ein paar Minuten durch die Droge völlig entspannt – geradezu aus dem Körper tritt und sich zusehend an ihr gesamtes Leben denkt, und bei Problemen im Lebenslauf treten meßbare Spannungszustände auf (der Patient beginnt Namen oder irgendwas zu stöhnen). Diese Probleme werden aber umgehend unbewusst "ausradiert", indem Smirnoff (vor allem) automatisch dann das Herz mit niederfrequenten Radiowellen (3 Megahertz) bestrahlen lässt, was körperlich sehr belastend ist, den Puls erhöht und mitunter vorübergehend einen Herzstillstand bewirken kann (daher der Arzt und die Überwachungsgeräte). Der Patient fühlt sich hinterher leer, aber ruhig und entspannt, und die nun gelöschten bzw. geänderten Erinnerungen werden mit neue Suggestionen ausgefüllt – dass der Patient sich wohl fühlt, glücklich ist, alles bewältigt hat usw. Bei solcherart positiven Suggestionen werden nun auch Gehirnregionen zur Verstärkung bestrahlt, was viel effektiver ist als nur Hypnose und Suggestion (suggestive unterbewusste Bilder). – Im Prinzip führt Smirnoff also eine Gehirnwäsche durch, eine gezielte bleibende Manipulation. Bei den Drogensüchtigen scheint es im Versuch zu klappen. Smirnoff sieht die Verwendung für Kranke und Trauma-Patienten positiv. Aber: wer sagt, dass man eine Gehirnwäsche nur im positiven Sinne durchführen muss? Man könnte Gehirnwäsche und Manipulation für noch ganz andere üble Dinge benützen, wobei Sporterfolge noch harmlos sind.
 
Wem das Thema so brennend aktuell und gefährlich erscheint, wie es ist, der soll sich den History-Channel ansehen.
 
Film-Tipp dazu: "The Manchurian Candidate" von 2004,mit Denzel Washington und Meryl Streep, ein Remake von John Frankenheimers Film von 1962 mit Frank Sinatra anläßlich der Kubakrise, nur aktualisiert und genau auf dieser oben beschriebener Linie. 
 
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