Was ist denn "Heilung?"

Heilung ist im Grunde "heil machen", "heilig machen", wieder in Harmonie (mit dem Universum, der Gottheit, mit sich selbst, mit dem Guten, mit dem Gewissen) setzen. Dabei kann man Menschen heilen, psychisch und physisch – aber auch Zustände und Dinge. Der Heiler, der Heilige, versucht, diese Einheit zu vermitteln, wieder herzustellen, und das die Einheit Störende zu neutralisieren – natürlich unter Mithilfe des Betroffenen. Die Vorstellung, dass jede Krankheit auf einem negativen Störfeld, einem negativen Einfluss, einer Disharmionie mit den förderlichen lebensaufbauenden Kräften des Universums (d.h. der göttlichen Allmacht) beruht, ist uralt. Löst man "die Sünde", den Dämon, die Disharmonie auf, stellt sich die Heilung wieder ein.

Der Heiler – oder der Heilige – kann dazu Kräfte benützen, Pflanzen, Medizin, Steine, Rituale, er kann persönlich oder geistig eingreifen, und in diesem Sinne sogar selbst "Rezept" sein, "Stein der Weisen", der tiefe, disharmonische Schwingungen neutralisiert und umwandelt.

Das bedeutet aber auch, dass jeder Mensch das tun könnte – hätte er sich selbst vervollkommnet, hätte er die "Macht" und die Verbindung zu den lebensfördernden Kräften, hätte er das Wissen.
"Wissenschaftliche Medizin" ist in diesem Sinne nur ein Ausschnitt, ein Teil dessen, was einen echten Heiler ausmacht. Medizin ist sehr wichtig, aber Medizin ist immer nur ein Teilbereich.

Betrachten wir herkömmliche Definitionen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Heilung

Der Begriff Heilung bezeichnet den Prozess der Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankheit, bzw. die Überwindung einer Versehrtheit oder Verletzung durch Genesung. Während der Heilungsbegriff etymologisch eher durch ein ganz werden bestimmt ist (siehe „Heil“), bezeichnet genesen (v. grch.: neomai) ursprünglich ein Davongekommensein aus einer Gefahr. (…)

Im christlichen, biblischen Verständnis ist die Krankenheilung eine der Gaben des Heiligen Geistes. (…)
Der Besuch von Kranken wird neben der Speisung von Hungernden und der Bekleidung von Nackten zu den sieben Werken der Barmherzigkeit gezählt und nach katholischem Kirchenrecht ist es für die Heiligsprechung notwendig, dass Wunderheilungen von diesem Menschen erbracht wurden.

Die derzeitige Medizin – genauer gesagt die Naturheilkunde, die sie geruht anzuerkennen – akzeptiert nur das Konzept der "Selbtheilungskräfte", in dem der Therapeut nur den Anstoß (mit einem wissenschaftlich anerkannten Mittel) gibt, sie zu aktivieren und das Immunsystem funktionstüchtig zu machen und zu erhalten. Durch entsprechende Reize des Therapeuten und durch geistige Vorstellungsbilder des Patienten wird die körperliche und geistige Genesung ausgelöst. Wer etwas anderes behauptet, wer etwa "himmlische Kräfte" als Ursache ansieht oder behauptet, selbst als Heiler aufzutreten, oder gar durch geistige Fernheilung wirken zu können, läuft in der atheistisch-materialistischen wissenschaftshörigen Zeit in Gefahr, wegen Kurpfuscherei gesetzlich belangt zu werden.

Tritt ein Erfolg ein, wird der Behandlungserfolg bestritten und als Spontanheilung hingestellt. Tritt kein Behandlungserfolg ein, wird das als Beweis angesehen, dass alles Mumpitz gewesen sei:

http://de.wikipedia.org/wiki/Spontanheilung:

Als Spontanheilung (synonym Spontanremission, Selbstheilung) wird eine plötzlich eintretende Besserung oder Heilung eines eigentlich normalen Krankheitsverlaufes bezeichnet. Spontanheilungen können auch bei Anwendungen von Therapien auftreten, die zunächst nicht anschlagen. Die Heilung ist dann nicht zweifelsfrei auf die Therapie zurückführbar.

Im Gegensatz zu Wunderheilungen, die den Naturgesetzen zu widersprechen scheinen, ist die Existenz von medizinischen Spontanheilungen von der wissenschaftlichen Medizin anerkannt. Die wissenschaftliche Literatur verzeichnet seit ca. 1950 zunehmend Berichte über einzelne Spontanheilungen von schweren Erkrankungen, zur Zeit ca. 30 Fälle pro Jahr (Quelle: PubMed). Es handelt sich hauptsächlich um Infektionen, Magen-Darm-Entzündungen und Diabetes (je ca. 20 %).

Häufiger beruhen angebliche Spontanheilungen auf fehlerhaften Diagnosen oder auf unvollständiger Kenntnis der angewendeten Therapien. (…) Ärzte und Wissenschaftler warnen nachdrücklich vor Therapeuten, die für sich in Anspruch nehmen, Spontanheilungen gezielt und regelmäßig bewirken zu können.

Im Gegensatz zur derzeitigen westlichen Medizin arbeitet der Heiler – ähnlich der asiatischen Medizin – eher mit polaren Energieströmen (nennen wir sie einfach Ying und Yang, und gesamt "chi", weil das vielen bereits geläufig ist). Der Heiler verbindet sich mit universellen Kräften und leitet sie (über sich selbst) auf den Patienten weiter. Der kann dazu Hände auflegen, aber er kann das auch nur telepathisch tun, d.h. aus der Ferne. Allerdings setzt das ultimativ voraus, dass er selbst REIN und GESUND ist, und höhere Energien anzuzapfen und durchzuleiten fähig ist, um kein Fiasko auszulösen. Und es setzt voraus, dass er nicht eigene Energien verwendet, sondern höhere Kräfte anzapft. Weiters setzt es voraus, dass der Heiler die negativen Energien des Patienten nicht selbst aufnimmt; und wenn, dass er sie umgehend transformiert oder los wird, um nicht selbst zu erkranken. (Wer nun dachte, es wäre zu einfach – ja, wie man sieht ist es nicht ganz so einfach!) Und selbstredend muss auch der Patient a. geheilt werden WOLLEN, b. seine Disharmonien aktiv aufzulösen beitragen, c. karmisch muss es möglich sein und dem Lebensplan nicht entgegenstehen (in Verbindung mit a.) Es geht z.B. nicht an, dass der Patient im Moment zwar mitarbeitet, aber kurz darauf wieder in alte Verhaltensmuster zurückfällt, indem er sich z.B. weiterhin falsch ernährt, ärgert, dieselben Fehler macht usw. Denn dann kehrt die Disharmonie wieder zurück.

Wieder herkömmliche Definitionen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Geistheilen

Geistiges Heilen (Synonyme: Geistige Heilung, Geistheilung, paranormale Heilung) bezeichnet verschiedene religiöse, magische, spirituelle oder esoterische Verfahren zur Behandlung von Krankheiten oder Körperschäden. Beispiele für solche Verfahren sind Handauflegen, Therapeutic Touch, Besprechen, Gesundbeten, Exorzismus, Krankenwallfahrten, Magnetopathie, Fernheilung, Heilenergetik, Schamanismus, Sat Nam Rasayan, Reiki, Qi Gong, Prana-Heilung. (…)

Verbreitet und begriffsprägend ist die Vorstellung, dass der „Geist“ eines menschlichen Heilers oder einer nichtirdischen Persönlichkeit beziehungsweise eines Gottes aktiv in Tätigkeit tritt, meist verbunden mit dem innigen Wunsch des Kranken um Heilung und seinem Glauben an die Wirkung dieses „Geistes“. Andere beschreiben das (geistige) „Heilen mit den Händen durch die Fähigkeit, das „Qi“ (Chi), die universelle Lebens- oder Bioenergie zu aktivieren, zu lenken und den jeweiligen Erfordernissen entsprechend anzuwenden, um Ausgewogenheit der körperlichen Energien wieder herzustellen und Heilung im ganzheitlichen Sinne zu fördern.“ Daneben gibt es die Vorstellung, dass sich „der Geist des Heilers mit dem Geist des Leidenden und gleichzeitig mit einem oder mehreren heilgebenden Geistern der jenseitigen Welt verbindet und durch gezielte Fürbitte Heilung des Leidenden erfolgen kann.“

Die asiatische Medizin hat ja die taoistische Energiearbeit weiter verfeinert mit Akupunkturnadeln (neu: Lasernadeln), Moxa-Kegeln usw. In diesem Fall werden Punkte im Körper stimuliert, die die Störfelder ausblenden sollen, ähnlich einem Radio, indem die Antenne ausgefallen ist und nun durch Reparaturen wieder ein einwandfreier Empfang und Weitertransport von Wellen ermöglicht werden soll.

Wunder? Nein, Wunder gibt es nicht, es gibt nur Erklärungen, die noch nicht gefunden worden sind. Es wäre daher zu wünschen, die Medizin ginge einfach davon aus, dass die Wissenschaft heute noch nicht ALLES weiß, sondern nur so tut, als wüsste sie heute alles. Und dass sie damit aufhört, alles was sie nicht erklären kann, zu Mumpitz, Wahn, Halluzination, Placebo etc. zu erklären:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wunderheilung

Wunderheilungen sind Heilungen oder Besserungen von schweren Erkrankungen, die den Naturgesetzen angeblich widersprechen, also übernatürlich sind. Diese Definition unterscheidet sie von den Spontanheilungen.

In der Geschichte der christlichen Religion spielt der Glaube an die Existenz von Wunderheilungen eine wichtige Rolle. Wie andere Wunder auch werden sie als direkte "Fingerzeige" Gottes, also Nachweise seines Wirkens, gesehen. (…)

Die meisten Wunderheilungen sind mit Wallfahrtsorten, insbesondere solche mit Marienkult, verbunden. Herausragend sind die zahlreichen Berichte aus den beiden Orten Lourdes und Fátima. Beide Orte besitzen "Ärztebüros", die sich die Untersuchung und Dokumentation von aufgetretenen Besserungen zur Aufgabe gemacht haben. Lourdes hat außerdem eine "Ärztekommission" und eine katholische "kanonische Kommission", so dass die dort aufgetretenen Heilungen in der Vergangenheit auch die offizielle kirchliche Anerkennung erlangen konnten. (…)

Katholische Heilig- und Seligsprechungsprozesse stützen sich gelegentlich auf Wunder, die der Heilige zu Lebzeiten oder später auf Fürbitte hin gewirkt haben soll. Die Arbeitsgruppe um Beck fand 43 Fallberichte aus dem langen Zeitraum 1232-1950, sowie 20 "Auferweckungen" von Personen, die zuvor für tot erklärt worden waren (1232-1686). Nach heutigen Kriterien kommt den Berichten, obgleich mit hoher Akribie erstellt, nur wenig Beweiswert zu.

Ist es nicht seltsam? Unglaublich viele Menschen erklären, sie wären Christen und gleichzeitig bestreiten sie "Wunder" (paranormale Phänomene) und mir deucht, sie glauben weder an Gott, noch an den Heiler Jesus, noch an sonst was. Dabei basiert das ganze Christentum auf Wunder…

Okay, Schamanen und Hexen (sagen wir lieber: heilkundige Frauen und Männer) glauben nicht an Wunder, sondern sie WISSEN, was sie tun. Sie fühlen es, und tun es, selbst wenn sie es vielleicht nicht rational erklären können (allerdings erklären können sollten). Die Welt ist voller Farben, voller Gerüche, voller Geschmäcker, voller Sinneseindrücke – voller Schwingungsfrequenzen (denn der ganze Rest entsteht als Bild und Eindruck allein in unserem Kopf). Man kann diese Frequenzen benutzen und Effekte damit auslösen. Es gibt heilsame Objekte, es gibt heilsame Quellen und Plätze, es gibt heilsame Musik. Und meistens gibt es sogar da und dort energetische Wesen, die hellsichtige wahrnehmen können. Warum weiß ein Tier instinktiv, welches Gras es fressen muss bei Bauchschmerzen? Wir müssen wieder unser Gespür entwickeln, unser Instinkt, den wir verloren haben. 

 

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